DEM0024911MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Oktober 1954 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bändern
Es sind in V-Form gemuldete bzw. einen viereckigen
Förderquerschnitt aufweisende Bandförderer bekannt, die aus zwei oder mehr endlosen Bändern
bestehen, welche nebeneinanderliegeii und an den Bandkanten aufeinanderstoßen oder sich überlappen.
Im Vergleich zu den flachen oder leicht gemuldeten Förderbändern wird hiermit ein größerer
Förderquerschnitt erzielt.
Bei einem dieser bekannten Bandförderer wird im Obertrum durch zwei>
senkrecht umlaufende Bänder und ein waagerecht umlaufendes Band ein
viereckiger Förderquerschnitt gebildet, wobei zum Entleeren das waagerechte Band mittels eines Abwurfwagens
so weit angehoben wird, bis das Fördergut über die Oberkanten der senkrechten Seitenbänder
gleitet. Hierbei tritt ein erheblicher Bandverschleiß auf, und die senkrechten Bandführungsrollen
werden durch das Fördergut verschmutzt. Diese Nachteile weist auch eine andere bekannte
Ausführungsform mit zwei einen V-förmigen Förderquerschnitt bildenden Bändern auf, bei der
das eine Band quer zur Bandlaufrichtung über das
609 710/222
M24911 XI/81e
andere Band gleitend bis zu dessen Oberkante angehoben wird, um das Fördergut über die Bandoberkante
abzuwerfen.
Die anderen bekannten, aus mehreren Einzelbändern bestehenden Bandförderer lassen sich nur
am Fördererende über die Umlenkrolle entleeren und sind daher nur bedingt verwendbar. Soll beispielsweise
das Fördergut auf eine Abraumhalde für einen systematischen Kippenaufbau an beliebiger
Stelle des Fördertrums abgeworfen und über eine Strecke desselben verteilt werden, so ist
dies mit den bekannten, aus mehreren Einzelbändern bestehenden Bandförderern entweder gar nicht
oder zumindest nur unter Schwierigkeiten möglich.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bandförderer zu schaffen, der bei großer Ladefähigkeit den
Vorteil aufweist, daß das Fördergut an beliebiger S teile und gegebenenfalls auf beliebiger Länge des
Fördertrumes entleert werden kann. Die Erfindung bedient sich hierzu einer Fördereinrichtung aus
zwei endlosen, nebeneinander angeordneten Bändern, welche einander.überlappen und ein muldenförmiges
Fördertrum bilden;- Die Erfindung besteht
dann darin, daß das Unter trum, 'des, Bandförderers
gemuldet und mittels eines endlo.sen/S.chliefibandes
abgestützt ist, während das Obertciäm /n flacher
Überlappungslage zur Abdeckung des U'ntertrumes dient. Hierdurch ist es in einfacher Weise möglich,
das Fördergut ohne zusätzliche Beanspruchung der Bänder oder Verschmutzung der Bandrollen an beliebiger
Stelle des Fördertrumes über eine beliebige Strecke desselben verteilt zu entleeren, insbesondere
dann, wenn das Obertrum des Schließbandes an beliebigen Stellen absenkbar ist. Nach dem Entleeren
werden die Bandkanten wieder überlappt, so daß sie in dieser Form schon in das Obertrum umgelenkt
werden können. Besteht das Fördergut beispielsweise aus Erdmassen oder Braunkohle, so
wird mit der Abdeckung eine unerwünschte Durchnässung desselben durch Niederschläge verhindert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dei Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι das Untertrum des Bandförderers in perspektivischer
Darstellung,
Abb. 2 den gesamten Bandförderer im Querschnitt nach der Linie II-II in Abb. 8,
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III
in Abb. 8,
Abb. 4 eine Seitenansicht zu Abb. 2,
Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Abb. 8,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. 8,
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Abb. 8,
Abb. 8 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung
in Seitenansicht.
Nach Abb. 1, 2 und 4 besteht der Bandförderer
aus zwei endlosen, nebeneinander angeordneten Bändern 1, 2, deren untere Trume α eine Mulde
bilden und sich überlappen. Die Bänder 1, 2 werden seitlich mittels V-förmig gelagerter Tragrollen 3
und senkrecht hierzu gelagerter Tragrollen 5 abgestützt, wobei noch eine Bandführungsleiste 4 vorhanden
ist. Statt dessen oder zusätzlich können an den oberen Kanten der Förderbänder 1, 2 Bandführungsleisten
vorgesehen sein, die sich entsprechend den Leisten 4 auf Tragrollen 5 abstützen.
Ferner ist ein endloses über Tragrollen 7, ya laufendes
Schließband 6 vorhanden, auf dessen Obertrum sich die Überlappungsteile. der Bänder 1, 2
kraftschlüssig abstützen. Das Schließband 6 wird durch Reibungsschluß von den Bändern 1, 2 oder
synchron hierzu eigens angetrieben.
Entsprechend Abb. 3 und 8 sind die das Obertrum des Schließbandes 6 tragenden Rollen 7 absenkbar
und die Untertrumrollen 1J0 ortsfest angebracht.
Zum Entleeren des Fördertrumes werden auf der Strecke b die Rollen 7 abgesenkt, so daß in
diesem Bereich das Obertrum des Schließbandes 6 auf zwischen den Rollen 7 ortsfest vorgesehenen
balligen Rollen 8 aufliegt und die Ränder der Bänder 1, 2 herabhängen. Das Fördergut fällt dabei
über das abgesenkte.Obertrum des Schließbandes 6 ab, dessen Oberfläche durch die bekannten balligen
Rollen 8 gewölbt ist. Schurren 9 verhindern eine Verunreinigung des Schließbanduntertrumes.
Nach Abb. S bis 8 werden die geöffneten Förderbänder
i, 2 auf der Strecke c wieder in die überlappende
Lage zurückgeführt. Hierzu werden die Bänder 1, 2 im Untertrum zunächst winkelförmig
zueinander geführt und hier mittels bekannter Wendelrollen mit ungleichem Rollendurchmesser
gereinigt (Abb. 5). Dann werden die Bänder 1, 2 einander noch mehr genähert (Abb. 6), bis sie
schließlich an der Auflaufstelle der Umlenktrommel
11 überlappen (Abb. 7). In dieser flachen Überlappungslage
werden sie im Obertrum d von Rollen
12 getragen. Das leere Obertrum d stellt infolge
dieser Führung in. vorteilhafter Weise eine wirksame Abdeckung des Fördertrumes α dar und verhindert
Witterungseinwirkungen auf das Fördergut. Das Obertrum d gelangt über die Umlenktrommel
13 und die Muldungstrecke e zur Förderstrecke zurück. Anschließend an die Strecke e kann
die Beschickung mittels Schurren, Aufgabebänder
od. dgl. beginnen. Größere Steine im Fördergut können in bekannter Weise durch Vorschaltung
von Rosten vorher ausgeschieden werden.
Der erfindungsgemäße Bandförderer ist überall da anwendbar, wo eine Verlagerung der Entladestelle
erforderlich ist. Insbesondere kann die Erfindung zum schichtweisen Aufbau standfester Halden
verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Fördervorrichtung aus zwei endlosen, nebeneinander, angeordneten Bändern, welche einander überlappen und ein muldenförmiges Fördertrum bilden, dadurch gekennzeichnet, daß das Untertrum (a) des Bandförderers gemuldet und mittels eines endlosen Schließbandes (6) abgestützt ist, während das Ober-710/222M 24911 XII'81etrum (rf) in flacher Überlappungslage zur Abdeckung des Untertrumes dient.
- 2. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Obertrum des Schließbandes (6) an beliebigen Stellen absenkbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 52020, 112 493, 142, 344205, 439823, 644 171, 669951; deutsche Patentanmeldung M 11854X1/816; »Auszüge deutscher Patentanmeldungen«, Bd.vom i. 11. 1948, S. 264 unter C 56836 XI/8ie.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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