DEM0020052MA - - Google Patents

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DEM0020052MA
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mixing
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. September 1953 Bekanntgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Mischer für Massen verschiedener Art, vorzugsweise Betonmischer, bekannt, deren Mischtrog um eine lotrechte Achse umläuft. Im Mischtrog sind ebenfalls um eine lotrechte Achse umlaufende Mischflügel, mindestens eine Trennschaufel und ein Wandabstreifer, verstellbar angeordnet. Derartige Betonmischer werden entweder so betrieben, daß Mischtrog und Mischflügel eine gegenläufige oder eine gleichgerichtete Bewegung ausführen. Mit derartigen Betonmischern lassen sich kleine Knöllchen od. dgl., die sich bei den verschiedenen Mischprozessen, beispielsweise beim Zugießen von Wasser, bilden und deren Entstehen schlecht vermieden werden kann, nicht restlos zerkleinern. Man hat daher im Mischtrog eines Betonmischers, in dem kammartig gestaltete Mischflügel vorgesehen waren, einen Kollergang angeordnet, welcher, wenn er seine Aufgabe erfüllen sollte, verhältnismäßig schwer sein mußte. Dies bedingte eine Vergrößerung des Mischraumes, so daß man in einem Mischflügel aufweisenden Mischtrog nur dann einen Koller einsetzen konnte, wenn der Trog groß genug war. Daher war ein nachträglicher Einbau eines Kollerganges in einen bekannten Mischer meist nicht möglich. Ein Kollergang konnte meist nur dann vorgesehen werden, wenn der Mischer von vornherein so ausgelegt wurde, daß man den Koller schon während des Fertigungsvor-
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ganges einbauen konnte. Hatte man einen Kollergang in einen solchen Betonmischer eingebaut, so stellte man fest, daß der Kollergang den größten Teil des Materials seitlich verdrängt, so daß nur verhältnismäßig wenig Material, z. B. Gießereisand, vom Koller beeinflußt wurde. Der Koller zerqueschte das Material, so daß sich dessen Korngröße veränderte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
ίο Mischer für Beton oder andere Massen mit festgelegten Korngrößen, in dessen um eine lotrechte Achse rotierendem Mischtrog ein rotierender Mischflügel, Trenn- und Umlenkmittel angeordnet sind, so zu verbessern, daß man Knollen od. dgl.
einwandfrei zerkleinern kann, ohne die Korngrößenverhältnisse zu ändern. Es wird vorgeschlagen, an Stelle eines zwischen Mischflügel und Trogwand angeordneten Zerkleinerungsgerätes nach Art eines Kollers ein Zerkleinerungsgerät vorzusehen, das aus einer umlaufenden Welle mit im Abstand voneinander befestigten, ebenen, senkrecht zur Drehachse der Welle stehenden Flügeln gebildet ist, und dieses Gerät so anzuordnen, daß seine Welle im wesentlichen senkrecht zum Trogboden angeordnet ist.
Während man bisher Wandabstreifer und Kollergang so anordnete, wie dies aus Platzgründen am zweckmäßigsten erschien, wird empfohlen, das erfindungsgemäße Zerkleinerungsgerät und den Wandabstreifer so zuzuordnen, daß das Zerkleinerungsgerät zwischen dem vom Mischflügel beschriebenen Raum und dem Wandabstreifer gelagert ist. Dadurch wird das Mischen verbessert, weil der Wandabstreifer nicht nur eine die Wand säubernde Wirkung ausübt, sondern das von der Wand abgelöste Material außerdem dem Zerkleinerungsgerät zuführt. Es empfiehlt sich, die Welle des Zerkleinerungsgerätes in der gleichen Drehrichtung umlauf en zu lassen. wie die Mischflügelwelle. Das Zerkleinerungsgerät wird so gelagert, daß es vorzugsweise in Richtung seiner Achse gehoben bzw. gesenkt werden kann. Selbstverständlich kann man das Zerkleinerungsgerät auch mittels eines Hebelgestänges od. dgl. so lagern, daß man es aus dem Mischraum herausheben kann, um ohne dieses arbeiten zu können.
An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung schematisch veranschaulicht.
Im Mischtrog 1 ist ein vierarmiger Mischflügel 2 so gelagert, daß er die Innenwandung des Mischtroges ι an einer Stelle während seines Umlaufes fest tangiert. Die.Mischflügelachse 3 ist also exzentrisch zur Drehachse 4 des Mischtroges angeordnet. In den beiden vom Mischflügel 2 nur un- ■■-wesentlich überstrichenen Quadranten sind eine pflugscharähnliche Trennschaufel 5 und ein schaufelartiger Wandabstreifer 6 vorgesehen. Zwischen dem vom Mischflügel umschriebenen Raum und dem Wandabstreifer wird ein entsprechend dem Mischtrog bzw. seiner Höhe gestaltetes Zerkleinerungsgerät 7 angeordnet. Die Welle des Gerätes 7 steht senkrecht.
Handelt es sich, wie im Ausführungsbeispiel angenommen, um ein Mischgerät, dessen Mischflügel und Mischtrog im gleichen Drehsinn umlaufen, und dessen Mischtrog selbst keinen besonderen Antrieb erhält, sondern infolge der Reibungskraft des durch den Mischflügel bewegten Mischgutes mitgenommen wird, so läßt man die Welle des Zerkleinerungsgerätes 7 in der gleichen Richtung umlaufen, in der der Mischflügel und der Mischtrog rotieren.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mischer für Beton oder andere Massen mit festgelegten Korngrößen, in dessen um eine lotrechte Achse rotierendem Mischtrog ein rotierender Mischflügel, Trenn- und Umlenkmittel sowie zwischen Mischflügel und Trogwand ein Zerkleinerungsgerät angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerkleinerungsgerät aus einer umlaufenden Welle mit im Abstand voneinander befestigten, ebenen, senkrecht zur Drehachse der Welle stehenden Flügeln besteht und so in den Mischtrog einfaßt, daß seine Welle im wesentlichen senkrecht zum Trogboden angeordnet ist.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerkleinerungsgerät (7) zwischen dem vom Mischflügel (2) beschriebenen Raum und dem Wandabstreifer (6) gelagert ist.
3. Mischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Zerkleinerungsgerätes (7) in der gleichen Drehrichtung umläuft wie die Mischflügel (2).
4. Mischer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerkleinerungsgerät (7) heb- und senkbar und/oder schwenk- bar gelagert ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 256065, 860325, 724073,856716,107805; iob
britische Patentschrift Nr. 415379.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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