DEM0019981MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. September 1953 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine negative Impedanz, die aus einem Verstärker hohen Verstärkungsgrades und
einem die Eingangs- und Ausgangsklemmen des Verstärkers verbindenden Rückkopplungsnetzwerk
besteht.
In der Hauptpatentanmeldung ist eine negative Impedanz beschrieben, die aus einem Verstärker mit
hohem Verstärkungsgrad und einem passiven linearen Sechspolnetzwerk besteht, dessen erstes Klemmenpaar
mit dem Eingang des Verstärkers und dessen zweites Klemmenpaar mit dem Ausgang des Verstärkers verbunden
ist, während am dritten Klemmenpaar die negative Impedanz auftritt. Das Netzwerk gemäß
dem Hauptpatent' ist als Brückenschaltung gebaut und so abgleichbar, daß kein Energieübergang vom
ersten Klemmenpaar zum zweiten Klemmenpaar und umgekehrt stattfinden würde, wenn eine bestimmte
positive Impedanz w0 mit dem dritten Klemmenpaar
verbunden wäre. Der Wert der an diesem dritten Klemmenpaar gemessenen negativen Impedanz wird
dann praktisch gleich — w0.
Ziel der Erfindung ist eine Verbesserung der in dem Hauptpatent beschriebenen Anordnung, die eine besonders
einfache und billige Ausführungsform darstellt.
Die erfindungsgemäße negative Impedanz kennzeichnet sich dadurch, daß das abgleichbare Rückkopplungsnetzwerk
zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers aus einem phasenumkehrenden Trans-
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formator und einer passiven Impedanz besteht. Hierbei
ergeben sich zwei verschiedene Schaltmöglichkeiten, die nachstehend mit einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung beschrieben werden.
Hierin zeigt
Fig. ι das Prinzipschaltbild einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen negativen Impedanz,
Fig. ι a die Verteilung der Ströme und Spannungen
in der Schaltung nach Fig. i,
ίο Fig. 2 das Prinzipschaltbild einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen negativen Impedanz,
Fig. 3 ein ins einzelne gehendes Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere zur
Herstellung einer negativen Impedanz mit Hilfe eines Transistorverstärkers' dient, die in Reihe in eine
Fernsprechdoppelleitung eingeschaltet werden kann, um deren Dämpfung zu vermindern,
Fig. 4 und 5 Kurven zur Erläuterung der Anwendung der Anordnung nach Fig. 3,
. Fig. 6 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen negativen Impedanz "für denselben Zweck
wie diejenige nach Fig. 3 und
Fig. 7 Kurven zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 6.
In Fig. ι bezeichnet 1 einen Verstärker, dessen
Verstärkungsrichtung durch einen Pfeil angegeben ist. Seine Eingangsklemmen sind mit 2, 3 und seine Ausgangsklemmen
mit 4, 5 bezeichnet. Die Klemmen 3 und 5 sind geerdet. Die Primärwicklung O1 eines
Transformators 6 liegt zwischen Klemme 4 und Klemme 2. Die Ausgangsklemmen. der Sekundärwicklung
62 dieses Transformators sind mit 9 und 10
bezeichnet. Zwischen die Klemmen 9 und 10 ist eine passive Impedanz Ze geschaltet. Die gewünschte negative
Impedanz Z tritt, wie unten gezeigt wird, zwischen den Klemmen 7 und 8 auf, welche mit dem äußeren
Nutzwiderstand w verbunden sind. Die Rollen der Impedanzen Z und Z2,, d. h. der Klemmenpaare 7, 8
und 9, 10, können auch miteinander vertauscht werden. . .· .
Der Transformator 6 ist phasenumkehrend, d. h., seine Primär- und Sekundärwicklung sind in dem
Sinne gewickelt, daß die Spannungen zwischen den Klemmen 2, 4 einerseits und 9, 10 andererseits gegenphasig
sind.
Der Transformator 6 bildet mit der passiven Impedanz Z2, ein abgleichbares Sechspolnetzwerk mit
den Klemmen 2, 3, die mit dem Eingang des Verstärkers, mit den Klemmen 4, 5, die mit dem Ausgang
des Verstärkers verbunden sind, und mit den Klemmen 7, 8, an denen die negative Impedanz auftritt. Wenn
man also eine geeignete passive Impedanz W0 an Stelle
der Impedanz w mit den Klemmen 7 und 8 verbindet, soll kein Energieübergang von den Klemmen 2, 3 zu
den Klemmen 4, 5 und umgekehrt stattfinden.
Um dies zu beweisen, betrachte man die Strom- und Spannungsverteilung, wie sie sich aus Fig. ia ergibt.
Hierin bedeutet η das Übersetzungsverhältnis zwischen der Primärwicklung O1 und der Sekundärwicklung 62
des als ideal angesehenen Transformators 6. Die Spannungen an den Klemmen dieser Wicklungen sind
dann η U und U, während die entsprechenden Ströme
sich zu / und η I ergeben. Mit F1 und F2 sind Eingangs-
und Ausgangsspahnung des Verstärkers 1 bezeichnet.
Die Bedingung des verschwindenden Energieübergangs erfordert, daß bei beliebigem F2 Eingangsstrom
und Eingangsspannung des Verstärkers verschwinden. Demnach müssen die Ströme in den
beiden zum Verstärkereingang führenden Zweigen des Rückkopplungsnetzwerks den entgegengesetzt
gleichen Wert I haben. Die Anwendung der Kirchhoffschen
Gleichungen auf die Schaltung unter Beachtung der Bedingung F1 = 0 ergibt
U = wl,
η — ι
Z =
(η-τ)Ζρ
(a)
Z = —
η —: ι
(b)
Hieraus folgt sofort
w = [η — ι) Z2,
als Abgleichsbedingung.
, Offenbar besteht eine Reziprozitätsbeziehung zwischen den Klemmen 7, 8 und 9, 10, d. h., wenn Z2,
an die. Klemmen 7, 8 angeschlossen wäre, ergäbe sich der Abgleich für
Gemäß der im Hauptpatent entwickelten Theorie erhält man demnach an den Klemmen 7, 8 der
Schaltung nach Fig- 1 eine negative Impedanz, deren Wert im wesentlichen gleich
Diese Impedanz ist tatsächlich negativ, wenn η
größer als 1 ist.
Vertauscht man in Fig. 1 die Rollen der Klemmen 7, 8
und 9, 10, erhält man ebenso an den Klemmen 9, 10 eine negative Impedanz
Die Anordnung nach Fig. 2 weicht von derjenigen nach Fig. 1 insofern ab, als die Primärwicklung 6X
des Transformators 6 hier unmittelbar an den Ausgang 4-5 des Verstärkers ι angeschlossen ist, während
die Sekundärwicklung 62 einerseits mit der geerdeten Ausgangsklemme 5 verbunden und andererseits über
den passiven Widerstand Z2, an die nicht geerdete
Eingangsklemme 2 des Verstärkers angeschlossen ist. Die negative Impedanz tritt dann zwischen den
Klemmen 7, 8 auf, die mit den Klemmen 4 bzw. 2 verbunden sind. Eine einfache Rechnung zeigt
nämlich sofort, daß kein Energieübergang von den Klemmen 4, 5 zu den Klemmen 2, 3 stattfinden
würde, wenn man bei 7, 8 eine passive Impedanz anschließen würde, die den Wert hat
120 ^ w = η Ζ J1.
Man erhält also gemäß den Prinzipien der Hauptpatentanmeldung an den Klemmen 7, 8 eine negative
Impedanz vom Werte la5
Z = —nZm
(C)
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Vertauscht man die Rollen der Klemmen η, 8 und 9, ίο, so erhält man ebenso bei 9, 10 eine negative
Impedanz vom Werte
Ζ = _ϋ. (d)
Der Transformator 6 muß auch hier phasenumkehrend sein, d. h., die Spannung an den Klemmen 4, 5
muß die entgegengesetzte Phase wie diejenige an den Klemmen 10, 5 aufweisen.
Die angegebenen Ergebnisse treffen offenbar für das Nutzfrequenzband des Systems zu. An den
Grenzen dieses Bandes wird die an den Nutzklemmen des mit einem Verstärker ausgerüsteten Netzwerkes
auftretende Impedanz positiv, und es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die Selbsterregung des
Verstärkers bei den Frequenzen zu vermeiden, bei denen sein Verstärkungsgrad abnimmt und der
Phasenumkehrtransformator 6 mehr und mehr von einem idealen Transformator abweicht. Insbesondere
haben die Impedanzen der Typen (c) und (d), welche bei M=I beide gleich —Z3, sind, tatsächlich diese
Größe nur im Nutzfrequenzbereich, und ihre Kurven in der Darstellung durch rechtwinklige Koordinaten
in der Ebene einer komplexen Veränderlichen weichen außerhalb des erwähnten Frequenzbandes davon ab,
wobei die Kurve für den Typ (c) den Koordinatenursprung umläuft und diesen links liegenläßt (Instabilität
bei Leerlauf), während die Kurve für den Typ (d) den Ursprung umläuft, indem sie ihn rechts
liegenläßt (Instabilität bei Kurzschluß).
Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Erfindung zur Anwendung im Fernsprechfrequenzband
300 bis 3000 Hz.
Nach Fig. 3 ist die negative Impedanz von der Art der Fig. 2 mit Vertauschung der Rollen der Klemmen
7, 8 und 9, 10 [Fall (d)], während der Verstärker 1 aus zwei Transistoren 51 und 52 besteht, welche durch
den Transformator 21 gekoppelt und in Reihe durch
4.0 die Spannungsquelle 22 gespeist werden. Der Transformator
21 ist phasenumkehrend, d. h. daß die Spannung an den Klemmen seiner Sekundärwicklung
in Phasenopposition zu der Spannung an den Klemmen seiner Primärwicklung steht. Da die Transistoren
praktisch zwischen ihrer Eingangsspannung und ihrer Ausgangsspannung keine Phasendrehung hervorrufen,
ist der Rückkopplungsweg über die Klemmen 7, 8 und die Impedanz Z3, ein Weg von negativer
Rückkopplung. Da der Transformator 6 ebenfalls phasendrehend ist, ist der Rückkopplungsweg über
v die Impedanz Z3 und den Nutzkreis, der aus dem
Transformator 31 und der an ihn angeschlossenen Fernleitung 30 besteht, ein Weg von positiver Rückkopplung.
Die Impedanz Z3 ist nur eine passive Hilfsimpedanz, die zur leichteren Einregelung der
Anordnung dient. Die Rückkopplungswege enthalten Kondensatoren 22 und 23, welche von diesen Wegen
den aus der Batterie 22 gelieferten Speisegleichstrom fernhalten. Ihre Kapazität ist so groß, daß ihr Einfluß
über 300 Hz zu vernachlässigen ist.
Die Impedanz Zv enthält äußer dem Kondensator 22
den Widerstand 24 und den Kondensator 25. Die Impedanz Z9 enthält die Induktivität 26 und den
Widerstand 27. In dem Weg der Reihenrückkopplung liegt ein Kondensator 28 . parallel zu einem Widerstand
29. Die Kondensatoren 25 und 28 sollen das Netzwerk bei den über 3000 Hz liegenden Frequenzen,
bei welchen der Verstärker noch eine Verstärkungswirkung hat, stabilisieren, um die von dem Netzwerk
dargestellte Impedanz positiv zu machen und eine Selbsterregung von Schwingungen zu vermeiden. Der
Kondensator 25 unterstützt die negative Rückkopplung, weil er in dem Weg der negativen Rückkopplung
in Reihe liegt, . während der Kondensator 28 die positive Rückkopplung herabsetzt, weil er dem Weg
der positiven Rückkopplung parallel liegt. Diese beiden Kondensatoren sind so klein, daß sie unter
3000 Hz keinen nennenswerten Einfluß haben.
Der Widerstand 29 hat die Aufgabe, außerhalb des Frequenzbandes der zu verstärkenden Signale regelnd
zu wirken. Er geht in den Ausdruck der negativen Impedanz nicht ein, da er dem Weg der Reihenrückkopplung
parallel liegt, d.h. parallel zu dem Eingangswiderstand des Verstärkers. Da, wie oben
dargelegt, die negative Impedanz unabhängig von diesem Eingangswiderstand ist, ist sie auch unabhängig
von dem Widerstand 29.
Die Doppelleitung, an welcher die gebildete negative
Impedanz angeschaltet ist, wird mit dieser über den Ausgangstransformator 31 gekoppelt, wobei jede Ader
der Leitung in Reihe mit einer von zwei gleichen Sekundärwicklungen des Transformators liegt. Die
von dem Netzwerk an den Klemmen des Ausgangstransformators 31 gebildete Impedanz umfaßt den
negativen Widerstand und die passive Impedanz
, r -. Hierbei ist R die Größe des Widerstandes 24
r -\-]Lü>
(die Blindwiderstände' der Kondensatoren 22 und 25 können in dem Nutzfrequenzband· vernachlässigt
werden) und r die Größe des Widerstandes 27, während L die Größe der Induktivität 26 und ω die
Kreisfrequenz des zu verstärkenden Signals bezeichnet. Die Impedanz
R . j r L ω
r + j L ω
wird in der komplexen Ebene nach Fig. 4 durch einen Halbkreis 32 in dem Nutzfrequenzband dargestellt.
Außerhalb dieses Bandes hat die negative Impedanz nicht mehr den angegebenen Wert und wird durch
die Kurve 33 wiedergegeben. Die Regelung der Impedanz-Frequenz-Kurve ist einfach. Bei 300 Hz
entspricht die negative Impedanz annähernd
(Punkt 34), und dieser Ausdruck hängt nur von der Einstellung von R ab. Bei 3000 Hz hat die negative
73
Impedanz annähernd die Größe \-r (Punkt 35),
die durch die Regelung von r eingestellt werden kann. Die Induktivität 26 hat ausschließlich die Wirkung,
die Frequenzverteilung auf dem Halbkreis 32 zu verändern.
Die Anordnung nach Fig. 3 wurde gemäß der Erfindung beispielsweise vorgesehen, um die Dämpfung
von Erdkabelleitungen zu verbessern, die aus Drähten
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von 0,6 mm Durchmesser bestehen. Die Induktivität L schwankt je nach der Leitungslänge zwischen ioo
und 500 niH. r und R sind regelbare Widerstände mit einem mittleren Wert von 5000 Ohm. Für die anderen
Schaltungselemente werden folgende mittleren Werte angegeben:
Widerstand 29
Kondensator 22
Kondensator 23
Kondensator 25
Kondensator 28
Kondensator 22
Kondensator 23
Kondensator 25
Kondensator 28
2500,0 Ohm
4,0 Mikrofarad
16,0 Mikrofarad
2000,0 Picofarad
16,0 Mikrofarad
2000,0 Picofarad
0,1 Mikrofarad
Die Widerstände bzw. Kondensatoren 53 bis 59 gehören zur Schaltung des Transistorverstärkers;
ihre Größen sind für die vorliegende Betrachtung ohne Belang.
Fig. 5 zeigt bei 36 die Dämpfungskurve einer Leitung von 10 km ohne eingeschaltete negative
Impedanz und bei 37 die Dämpfungskurve derselben Leitung, in deren Mitte eine solche Impedanz eingeschaltet
ist.
Bei dem Beispiel der Fig. 6 ist die negative Impedanz von der Art der Fig. 1 unter Vertauschung der Rollen
der Klemmen 7,. 8 und 9, 10 [Fall (b)]. Der Verstärker ist in derselben Weise ausgebildet wie derjenige nach
Fig. 3, bis auf die Abweichung, daß der Transformator 41, welcher zur Kopplung der beiden Transistoren 51
und 52 dient, keine Phasenumkehrung zwischen den Klemmenspannungen seiner Wicklungen bewirkt. Die
Rückkopplungswege enthalten Kondensatoren 42 und 43, welche diese Wege gegen den Speisegleichstrom
der Transistoren sperren. Der Widerstand 39 hat, ebenso wie der Widerstand 29 der Fig. 3, die Aufgabe
der Regelung außerhalb des Frequenzbandes der Nutzsignale, und der Kondensator 45 hat dieselbe
Aufgabe wie der Kondensator 25 in Fig. 3.
Die Impedanz Zv enthält außer den Kondensatoren
42 und 45, welche in dem Frequenzband der Nutzsignale zu vernachlässigen sind, den Widerstand 38
von der Größe R2 und den Widerstand 40 von der
Größe R1, welcher durch den Kondensator 44 von der
Größe C1 überbrückt ist.
Der Transformator 46 hat die Aufgabe des Transförmators
6 der Fig. 1 hinsichtlich seiner zwischen die Klemme 7 und Erde geschalteten Sekundärwicklung 50
und außerdem die Aufgabe des Transformators 31 der Fig. 3 hinsichtlich seiner an die Klemmen glt 1O1
und 92, ioa geschalteten Sekundärwicklungen. Jede
Ader der Leitung 30, deren Dämpfung herabgesetzt werden soll, liegt in Reihe mit einer dieser Sekundärwicklungen.
Wie ersichtlich, liegen die bei 91; 1O1 oder
92, io2 angeschlossenen Impedanzen praktisch parallel
zur Wicklung 50 (unter Berücksichtigung eines Zahlen-
faktors, welcher dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses gleich ist). Insbesondere hat das Kurzschließen
eines dieser Klemmenpaare dieselbe Wirkung, wie wenn die Wicklung 50 kurzgeschlossen und folglich
der negative Rückkopplungsweg über Z3, unterbrochen
und die positive Rückkopplung unterstützt wird, da der Strom in der Primärwicklung von 46 zunimmt.
Die negative Impedanz, welche mit je einer Hälfte
an den Klemmen.gx, 1O1 und g2, io2 liegt, ist, bis auf
eine von dem Übersetzungsverhältnis des Transformators 46 abhängige Konstante, gleich
2 .1 +JwC1R1 '
Die diese Impedanz darstellende Kurve entspricht derjenigen der Fig. 4. Die Abszisse des Punktes 34
hängt von der Größe R1 + R2 und diejenige des
Punktes 35 von der Größe A2 ab. Die Frequenzverteilung
auf dem Halbkreis 32 hängt von der Größe C1 des Kondensators 44 ab, welcher eine der
Induktivität 26 der Fig. 6 entsprechende Rolle spielt.
Fig. 7 zeigt bei 47 die Dämpfungskurve einer Leitung von 10 km Länge mit Drähten von 0,6 mm
Durchmesser ohne eingeschaltete negative Impedanz und bei 48 bzw. 49 die Dämpfungskurve derselben
Leitung mit einer in ihrer Mitte eingeschalteten negativen Impedanz und mit zwei im ersten und
zweiten Leitungsdrittel eingeschalteten derartigen Impedanzen.
: Für sehr kurze Leitungslängen (1 bis 2 km) oder
sehr große Längen (über 10 km) oder auch bei einer nicht sehr homogenen Leitung kann es zweckmäßig
sein, die Impedanzen Z3, der Fig. 6 oder Z3, und ZQ
der Fig. 3 komplizierter zu machen, so daß man über eine größere Anzahl von Parametern verfügt, um die
Übertragungsdämpfung auszugleichen.
Claims (3)
1. Negative Impedanz nach Patentanmeldung
M 19980 VIIIa/2ia2, dadurch gekennzeichnet, daß
das abgleichbare Sechspolnetzwerk aus einem phasenumkehrenden Transformator (6) und einer
passiven Impedanz (Z3,) besteht, die so an den
Verstärker (1) geschaltet sind, daß die Primärwicklung (6j) des Transformators zwischen einer
. Eingangsklemme (2) und einer Ausgangsklemme (4) des Verstärkers (1) liegt, während die Sekundärwicklung
(62) einerseits mit der zweiten Eingangsklemme (3) bzw. der zweiten Ausgangsklemme (5)
des Verstärkers und andererseits über die Klemmen (7, 8), an welchen der äußere Nutzwider-
stand (w) oder die passive Impedanz (Z3,) angeschlossen
ist, mit der ersten Eingangsklemme (2) verbunden ist, und parallel zu der Sekundärwicklung
die passive Impedanz (Z P) oder der
äußere Nutzwiderstand (w) liegt, derart, daß für den Wert (Z) der negativen Impedanz, die an den
mit dem Nutzwiderstand (w) verbundenen Klemmen (7, 8 bzw. 9, 10) auftritt, Z = — (n — 1) Z2,
bzw. Z = — gilt, wenn mit η das Über-
n— ι °
Setzungsverhältnis des Transformators (6) bezeichnet wird (Fig. 1).
2. Negative Impedanz nach Patentanmeldung M 19980 VIII a/21 a2, dadurch gekennzeichnet, daß
das abgleichbare Sechspolnetzwerk aus einem phasenumkehrenden Transformator (6) und einer
passiven Impedanz (Z2,) besteht, die so an den
Verstärker (1) geschaltet sind, daß die Primärwicklung (O1) des Transformators an die beiden
Ausgangsklemmen (4, 5) des Verstärkers angeschlossen ist, daß die eine Ausgangsklemme (5)
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M 19981 VIIIal21 a2
ferner unmittelbar mit der einen Eingangsklemme (3) und dem einen Ende der Sekundärwicklung
(62) verbunden ist und daß zwischen dem anderen Ende (io) der Sekundärwicklung und der
zweiten Eingangsklemme (2) des Verstärkers die passive Impedanz (Z11) oder der Nutzwiderstand (w)
eingefügt ist, während an die beiden nicht unmittelbar miteinander verbundenen Eingangs- und
Ausgangsklemmen (2, 4) des Verstärkers der Nutzwiderstand (2) oder die passive Impedanz (Z3,)
angeschlossen ist, derart, daß für den Wert (Z) der negativen Impedanz, die an den mit dem
Nutzwiderstand (w) verbundenen Klemmen (7, 8
bzw. q, 10) auftritt, Z = — η Ζυ bzw. Z = —
y> / . ' n
gilt, wenn mit η das Übersetzungsverhältnis des Transformators (6) bezeichnet wird (Fig. 2, 3).
3. Negative Impedanz nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Klemme der Primärwicklung des Transformators (6) über große Kondensatoren
(43, 56) an die Eingangsklemme (2) des Verstärkers (1) angeschlossen ist sowie daß
der Transformator mit zwei Sekundärwicklungen versehen ist, deren eine (50) einerseits über den
passiven Widerstand (Z31) mit der einen Eingangsklemme
(2) und andererseits mit der anderen Eingangsklemme (3) verbunden ist, während die
negative Impedanz an den Klemmen (glt 1O1,
92, io2) der zweiten Sekundärwicklung auftritt
(Fig. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 878 383, 878 222, 535. 857649;
Telefunken-Zeitung, 1937, Nr. yj, S. 9 bis 23;
Elektr. Nachrichtentechnik, 1939, H. 6, S. 155 bis
160;
Annales des Postes, Telegr. et Teleph., 26 (1937), S. 804 bis 812.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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