DEM0018979MA - - Google Patents

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DEM0018979MA
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lever
squeegee
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squeegee device
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Juni 1953 Bekanntgeniacht am 22. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rakelvorrichtung, bei der die Rakeln durch Schwenkhebel, deren Bewegung durch Anschläge begrenzt ist, grob verstellt werden.
Es ist bereits eine Rakelvorrichtung bekannt, bei der die Rakel durch einen auf der Rakelwelle angeordneten Schwenkhebel an den Formzylinder an- und von diesem abgestellt wird und der Schwenkhebel in seinen Endlagen in Rasten festlegbar ist. Derartige Rakelvorrichtungen haben den Vorteil, daß nach jedem neuen Anstellen der Rakel das Wiederfinden des ursprünglich eingestellten Anpreßdruckes ohne weiteres möglich ist, da die Feineinstellung der Rakel durch Schnecke und Schneckenrad beim Betätigen des Schwenkhebels keine Ände- ■ rung erfährt. Das An- und Abschwenken der Rakelvorrichtung erfolgt jedoch bei dieser bekannten Vorrichtung nur um einen kleinen Winkel, da die Rakelwelle annähernd in Höhe der Formzylinderachse gelagert ist.
Bei einer weiteren Rakelvorrichtung ist eine Feineinstellung auf der wesentlich unterhalb der Formzylinderachse angeordneten Rakelträgerwelle befestigt. Diese Vorrichtung ermöglicht aber kein
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schnelles Λη- und Abstellen der Rakel und hat den Nachteil, daß das Wiederanstellen der Rakel nach der Reinigung außerordentlich zeitraubend ist.
Eriindungsgeinäl.l soll nun zur Behebung der bestehenden Nachteile Λ'κ· Rakelvorrichtung in einem möglichst großen Hereich verschwenkt werden, so daß das Reinigen der Rakel erleichtert wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schwenkhebel zur (irobverstcllung auf der wesentlich unterhalb der Fornizylinderachse liegenden Rakelträgerwelle befestigt wird und mit einem lose drehbar auf dieser gelagerten Anstellhebel lösbar verbunden ist, der in bekannter Weise über Nut und Feder mit dein verschwenkbareii Schneckenradsegment der Feineinstellung in Verbindung steht. Außer der I landverstellung des Schwenkhebels kann dabei vor teil hafterweise bei M eh r farben rot at ions tiefdruckmaschiuen die Verstellung des Schwenkhebels hydraulisch, pneumatisch oder elektromagnetisch,
ao gegebenenfalls unter Verwendung eines gemeinsamen Schalters für sämtliche Farbwerke, erfolgen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kolben eines Steuerzylinders über eine Druckstange mit dem
2S drehsteif auf der Rakelträgerwelle befestigten Schwenkhebel gekuppelt ist. Mit dieser Ausführungsfonn können durch einen einzigen Handgriff sämtliche Rakeln an Mehrfarbenrotationstiefdruckniaschinen gleichzeitig ab- und angestellt werden, so daß die lledienung der Maschine wesentlich erleichtert wild. Die pneumatische Bedienung ist nicht nur bei Mchrfarbenrotationstiefdruckmaschineii vorteilhaft, sondern selbstverständlich auch bei Maschinen mit nur einem Formzylinder brauchbar.
Selbst hier bringt die hydraulische oder pneumatische lietätigung des Schwenkhebels eine Vereinfachung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kiimdung dargestellt. Fs zeigt
4" Fig. 1 einen Querschnitt durch die Verstellvorrichtung mit 1 landliebel,
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung A der
l'"ig- 1,
Fig. 3 einen Querschnitt einer Verstellvorrichtiing mit pneumatischer I lebelverstellung,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Verstellvorrichtung nach Fig. 3.
Mit l und 2 sind die Gestellwände einer Rotationstiefdruckmaschine bezeichnet, in welchen die Kakelträgerwelle 3 wesentlich unterhalb des Forinzylinders 13 gelagert ist, und zwar in der einen Wand in einem Lager.), während das andere Ende von der Nabe eines Schneckenradsegments 5 umschlossen wird, das lose drehbar sowohl im Ständer 1 als auch in l>czug auf die Rakelträgerwelle 3 angeordnet ist. Dieses Segments dient zur Feineinstellung der Rakel, wobei in bekannter Weise über eine am Ständer 1 gelagerte Schnecke 6 mit Hilfe eines Handrades 7 die Verstellung erfolgt. Um dies zu ermöglichen, ist das Segment 5 über einen (ileitstein 8, der gleichzeitig die hin und her gehende Bewegung der Rakel ermöglicht, mit einem lose auf der Rakelträgerwelle angeordneten Anstellhebel 9 verbunden, der seinerseits durch eine Knebelschraube 10 mit dem drehsteif auf der Rakelträgerwelle 3 befestigten Schwenkhebel 11 gekuppelt werden kanu. Zum erstmaligen Anstellen der Rakel wird die Knebelschraube 10 angezogen, so daß beim Drehen des Handrades 7 über das Segment 5, den Gleitstein 8 und den Anstellhebel 9 der Schwenkhebel 11 und damit die Rakelträgcrwelle 3 verschwenkt wird. Um ein Abschwenken in einem größeren Bereich und ein Wiederfinden des ursprünglich eingestellten Anpreßdruckes zu ermöglichen, ist der Schwenkhebel 11 mit einem Langloch 12 versehen, dessen äußere Abrundungen als Anschlag für die Kncbelschraube 10 dienen. Beim Lösen der Kncbelschraube 10 kann der Schwenkhebel 11 und damit die Welle 3 so· weit verschwenkt werden, bis die Schraube 10 am anderen Ende des Langloches 12 anschlägt. Damit ist aber die Rakel zum Zweck der Reinigung genügend weit vom Formzylinder abgehoben. Beim Zurückbewegen des Hebels 11 bis zum linken Anschlag des Langloches 12 (s. Fig. 2) wird die mit dem Handrad 7 eingestellte Lage der Rakel zum Formzylinder 13 wiederhergestellt und damit der ursprünglich eingestellte Rakeldruck wieder erreicht.
Eine verbesserte Ausführungsform der Rakelvorrichtung ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Der Verstellhebel 11 ist dabei über die Druckstangc 14 mit dem Kolben 15 eines Verstellzylinders 16 verbunden. Der Kolben 15 kann pneumatisch oder hydraulisch betätigt werden, und zwar bei Mehrfarben tiefdruckrotationsmascliinen zweckmäßigerweise von einem gemeinsamen, nicht gezeigten Schalthebel aus, so daß gleichzeitig sämtliche Rakeln der Maschine abgeschwenkt werden.
Zur Begrenzung des Weges des Schwenkhebels 11 ist einerseits ein Anschlag 17 vorgesehen, während andererseits eine Feder τ8 den Schwenkhebel 11 so weit verdreht, bis der Kolben 15 am Zylinderdeckel anstößt. Die erstmalige Einstellung der Rakel erfolgt mit Hilfe des Handrades 7 bei unter Druck stellendem Kolben 15. Zum Abschwenken der Rakel wird der Kolben 15 vom Druckmittel entlastet, und die Feder 18 zieht den Hebel 11 bis zum Anschlag des Kolbens im Zylinder.
Die Erfindung ist nicht auf das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise die Betätigung des Schwenkhebels 11 auch auf elektromagnetischem Wege vorgenommen werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Rakelvorrichtung, bei der die Rakel durch einen Schwenkhebel, dessen Bewegung durch Anschläge begrenzt ist, grob verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (11) auf der wesentlich unterhalb der Formzylinderachse liegenden Rakclträgerwelle (3) befestigt und mit einem lose drehbar auf dieser gelagerten Anstellhebel (9) lösbar verbunden
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    ist, der in bekannter Weise über Nut und Feder (8) mit dem verschwenkbaren Schneckenradsegment (5) der Feineinstellung in Verbindung steht.
  2. 2. Rakelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (ii) mit einem Langloch (12) versehen ist, dessen Abrundungen als Anschläge für die zum Kuppeln des Schwenkhebels (11) mit dem Anstellnebel (9) dienende Knebelschraube (10) ausgebildet sind.
  3. 3. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (11) mit einer hydraulischen, pneumatischen oder elektromagnetischen Verstellvorrichtung (15, 16) verbunden ist.
  4. 4. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel
    (11) über eine Druckstange (14) mit dem hydraulisch oder pneumatisch betätigten Kolben (15) eines Steuerzylinders (16) verbunden ist.
  5. 5. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrfarbenrotationstiefdruckmaschinen die hydraulischen oder pneumatischen Verstellvorrichtungen (15, 16) von einem gemeinsamen Schalter aus betätigt werden.
  6. 6. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Bewegung des Schwenkhebels (11) einerseits ein am Anstellhebel (9) angebrachter Anschlag (17) und andererseits die Kolbenendstellung im Zylinder (16) vorgesehen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 739 494, 756 363.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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