DEM0005174MA - Elektrisches Rücklicht für Fahrzeuge, wie Fahr- und Motorräder - Google Patents
Elektrisches Rücklicht für Fahrzeuge, wie Fahr- und MotorräderInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges elektrisches Rücklicht für Fahrzeuge wie Fahrräder und Motorräder.
Für Fahrräder konnte sich trotz der behördlichen Vorschrift das elektrische Rücklicht nicht allgemein einführen. Der Hauptgrund hierfür dürfte der Übelstand sein, daß dieses Rücklicht dauernd gestört ist. Das Ergebnis eingehender Untersuchungen ist die Feststellung, daß die Störung entweder auf die dauernden verhältnismäßig starken Erschütterungen und Vibrationen zurückzuführen ist und daß dadurch das Glühlämpchen sich in der zugehörigen Fassung löst, oder daß der Glühfaden durch diese Erschütterungen in Mitleidenschaft gezogen bzw. zerstört wird.
Eine überraschend einfache Behebung dieser Übelstände ist erfindungsgemäß durch die Schaffung einer rüttelsicheren Fassung für das Glühlämpchen gelungen.
Unter einer rüttelsicheren Fassung wird erfindungsgemäß in erster Linie verstanden, daß sich das Lämpchen in seiner Gewindefassung nicht ungewollt lösen kann. Hierzu kommt, daß die Fassung die Erschütterungen vom Fahrgestell her auffängt und nicht auf das Lämpchen bzw. den Glühfaden überträgt.
Wesentlich ist weiter, daß ein inniger Kontakt zwischen beiden Polen des Glühlämpchens und der Fassung gewährleistet ist. Diese drei Bedingungen werden gleichzeitig und überraschend einfach bei einer Fassung erfüllt, die aus einer Schraubenfeder besteht, in die das Sockelgewinde des Glühlämpchens eingeschraubt wird und deren anderes Ende an einem Lappen des massebildenden Trägers befestigt ist. Das eine Ende dieser Schraubenfeder wird massenseitig an zwei Stellen befestigt und zwar zweckmäßig so, daß die Schraubenfeder an der ersten Stelle durch eine am Lappen des Trägers herausgeprägte Öse hindurchgezogen und an der zweiten benachbarten Stelle durch eine gleichfalls herausgeprägte Öse hindurch gezogen und das Federende umgebogen wird.
Wie dies im einzelnen gedacht ist, wird nunmehr an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das auf dem Ende des Schutzblechs aufmontierte Rücklicht mitsamt Gehäuse.
Fig. 2 ist die zugehörige Draufsicht.
Fig. 3 zeigt in großem Maßstab einen Schnitt nach Linie III - III von Fig. 2.
Auf dem Schutzblech 1 ist mittels der Schrauben und Muttern 2, 3 die Trägerplatte 4 befestigt, deren ovale Form aus Fig. 2 zu entnehmen ist. Aus der Trägerplatte 4 ist der Lappen 5 herausgestanzt und rechtwinklig abgebogen.
An ihm ist nun das eine Ende der Schraubenfeder 6 befestigt und zwar an den beiden Stellen a und b, die aus Fig. 3 ersichtlich sind. In die Schraubenfeder 6 wird das Sockelgewinde des Glühlämpchens 7 eingeschraubt: sie bildet die eigentliche Fassung. Zur Erzielung einer bequemen Handhabung der Fassung wird weiter das andere Ende der Fassungsfeder 6 bei c durch radiale Abbiegung als Handgriff ausgebildet. An diesem Handgriff hält man etwa mit der rechten Hand oder mit einem Finger an, wenn mit der anderen Hand das Glühlämpchen aus der Fassung herausgeschraubt werden soll. Die rüttelsichere Ausbildung der Fassung ergibt sich gerade dann, wenn man versucht, mit einer Hand allein das Glühlämpchen aus der Fassung herauszuschrauben. Dies ist nicht möglich, da die Schraubenfeder allen Bewegungen des Glühlämpchens folgt. Gerade auf diese Weise erhält man eine sich selbst hemmende, nicht lösende Fassung. Ferner erreicht man mit der erfindungsgemäßen Schraubenfeder zur Erzielung eines innigen Kontaktes eine permanente Zugwirkung auf den feststehenden Gegenpol 8, der bei vorliegendem Aus-
führungsbeispiel, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, als Kopf eines Schraubbolzens ausgebildet ist. Gegen diesen Gegenpol wird unter der Zugwirkung der Feder 6 der zentral angeordnete Kontaktpol des Glühlämpchens gedrückt.
Wesentlich ist weiter, daß der Gegenpol bzw. der ganze Schraubbolzen rüttelsicher von dem Lappen 5 und der hier befestigten Schraubenfeder 6 mitsamt dem Sockelgewinde des Lämpchens 7 isoliert ist. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Schraubenkopf 8 und dem Lappen 5 eine Isolierscheibe 9, zwischen dem Schaft des Schraubbolzens 8 und der Bohrung des Lappens 5 eine Isolierbüchse 10 und auf der anderen Seite des Lappens 5 die Isolierscheibe 11 angeordnet.
Aus Fig. 3 ist ferner eine V-förmig gebogene Blattfeder 12 ersichtlich, die auf die Isolierscheibe 11 zur Auflage kommt und ihrerseits mittels der Mutter 13 mit dem Schraubbolzen 8 zu einer Einheit fest verschraubt wird. Die V-Feder hat den Zweck, eine klemmende, rüttelsichere Befestigung des Anschlußkabels zu ermöglichen, das in eine Querbohrung 14 des Schraubbolzens 8 eingeführt wird. Hiermit erreicht man einerseits eine rüttelsichere Isolierung der zweipoligen Zuleitungen zu dem Glühlämpchen 7, andererseits aber auch eine schnelle und einwandfreie Befestigung des Zuführungskabels.
Ferner ist aus Fig. 1 zu ersehen, wie an demjenigen Ende des Trägers 4, das an das äußerste Ende des Schutzblechs 1 zu liegen kommt, eine Nase 15 ausgestanzt und so abgebogen ist, daß diese Nase durch einen Schlitz 16 in dem den Rückstrahler 17 tragenden Gehäuse 18 durchgesteckt werden kann, so daß es nur einer einzigen Verschlußschraube am gegenüberliegenden Ende zur Befestigung des Gehäuses 18 an der Trägerplatte 4 bedarf.
Aus Fig. 1 ist weiter zu ersehen, daß der Rückstrahler 17 als Baueinheit ausgebildet ist und im besonderen aus einem aus Leichtmetall hergestellten Fassungsring 19, dem in diesen eingesetzten Rückstrahlglas 20 sowie aus einem in den Fassungsring 19 eingesetzten Dichtungsring 21, einer als Staub- und Feuchtigkeitsschutz dienenden durchsichtigen Kappe 22 besteht, auf deren Umfang ein metallischer Druckring 23 zur Auflage kommt, der als Widerlager für die anschließende Umbördelung des Fassungsrings 19 dient. Dieser Rückstrahler wird in die hierfür vorgesehene Öffnung des Gehäuses eingesetzt und durch nachher eingedrückte Einkerbungen 24 gesichert.
Welche Ausführungsform der Erfindungsgedanke im einzelnen haben mag, stets kommt es auf eine rüttelsichere Ausbildung der Fassung des Glühlämpchens an, die bei allen Erschütterungen einerseits den elektrischen Kontakt permanent wahrt und andererseits in jedem Augenblick die beabsichtigte Isolation aufrecht erhält, vor allem aber mechanische Stösse auffängt und so den Glühfaden des Lämpchens vor Zerstörung schützt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann zur Vollendung der Isolierung zwischen der Fassungsfeder 6 und dem Schraubbolzen 8 auf seinen als Gegenpol dienenden Kopf eine Isolierhülse am einfachsten in Form eines Stückes Isolierschlauch übergeschoben werden.
Grundsätzlich gilt, daß für alle Teile zweckentsprechender Werkstoff verwendet wird, beispielsweise für die durchsichtige als Staub- und Feuchtigkeitsschutz dienende Kappe der Rückstrahler-Baueinheit 17 ein Zelluloidplättchen. Das Rückstrahlglas 20 selbst erhält zweckmäßig die unter der Bezeichnung "Katzenauge" bekannte Ausbildung.
Das Wesen der Erfindung wird gerade unter dem Gesichtspunkt der Schaffung eines einwandfreien elektrischen, auf dem Schutzblech-Ende des Fahrrades oder Motorrades angebrachten "Katzenauges" begriffen.
Die einwandfreie Wirkungsweise wird vor allem durch die erfindungsgemäße als Schraubenfeder oder Wendel ausgebildete Fassung erreicht. Die Übertragung von Stößen auf das Glühlämpchen bzw. seinen empfindlichen Faden wird dadurch vermieden, daß dieses Lämpchen, dessen Sockel mit der Wendel 6 verschraubt ist, alle Bewegungen dieser Wendel auf Grund der Vibrationen des Fahrzeugs mitmacht. Trotz der dauernden Bewegung des Glühlämpchens wird aber durch den Rückstrahler hindurch ein gleichmäßiges Licht verbreitet. Auf die Lichtwirkung nach außen hin kann sich, wie sich gezeigt hat, die Bewegung des Glühlämpchens in keiner Weise nachteilig auswirken.
Claims (11)
1. Elektrisches Rücklicht für Fahrzeuge, wie Fahr- und Motorräder, gekennzeichnet durch eine rüttelsichere Fassung des Glühlämpchens.
2. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung aus einer Schraubenfeder (6) besteht, in die das Sockelgewinde des Glühlämpchens (7) eingeschraubt wird und deren eines Ende an einem Lappen (5) des massebildenden Trägers (4) befestigt ist.
3. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des einen Federendes massenseitig an zwei Stellen (a und b) erfolgt.
4. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (6) an der ersten Stelle (a) durch eine am Lappen (5) des Trägers (4) herausgeprägte Öse hindurchgezogen und an der zweiten Stelle durch eine gleichfalls herausgeprägte Öse hindurchgezogen und das Federende umgebogen wird.
5. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das andre Ende der Fassungs-Feder (6) durch radiale Abbiegung als Handgriff (c) ausgebildet ist.
6. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem zentralen Kontaktstift des Glühlämpchens zusammenarbeitende fest angeordnete Gegenpol den Kopf eines Schraubbolzens (8) bildet, der rüttelsicher am Lappen (5) des Trägers (4) durch Isolierscheiben (9 und 11) und eine Isolierbüchse (10) isoliert befestigt ist.
7. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur besonderen Isolierung des den Gegenpol bildenden Kopfes des Schraubbolzens (8) auf seinem Mantel eine Isolierhülse bzw. ein Stück Isolierschlauch übergezogen ist, so daß keinerlei Berührung mit der Fassungsfeder (6) stattfinden kann.
8. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur klemmenden rüttelsicheren Befestigung des Anschlußkabels und zur Erzielung eines guten elektrischen Kontakts auf die Isolierscheiben (11) des Schraubbolzens (8) eine V-förmig gebogene Blattfeder (12) mittels einer Mutter (13) aufgeschraubt und in eine Querbohrung (14) des Schraubbolzens das Anschlußkabel eingeführt wird.
9. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4), als Stanzstück ausgebildet, eine ovale Form besitzt und an beiden Enden Löcher zur Befestigung am hinteren Ende des Schutzbleches mittels Schrauben und Muttern (2 und 3) besitzt.
10. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstrahler (17) als Bau-Einheit ausgebildet ist und im besonderen aus einem aus (Leicht)-Metall hergestellten Fassungsring, dem in diesen eingesetzten, in an sich bekannter Weise mit Pyramiden versehenen Glas (20) sowie aus einem in den Fassungsring (19) eingesetzten Dichtungsring (21) und einer als Staub- und Feuchtigkeitsschutz dienenden durchsichtigen Kappe (22) (aus Zelluloid) besteht, auf deren Umfang ein metallischer Druckring (23) zur Auflage kommt, der als Widerlager für die anschließende Umbördelung dient.
11. Elektrisches Rücklicht nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstrahler in die hierfür vorgesehene Öffnung des Gehäuses eingesetzt und durch nachher eingedrückte Einkerbungen (24) gesichert ist.
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