DEM0004986MA - Brückenträger bzw. Versteifung von Brückenfahrbahnen - Google Patents

Brückenträger bzw. Versteifung von Brückenfahrbahnen

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DEM0004986MA
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English (en)
Inventor
Walter Gustavburg Pfaff
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Nürnberg
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Description

Die Ausbildung von Brückenträgern oder Versteifungen von Brückenfahrbahnen in der Vollwandbauweise besitzt den Nachteil eines ziemlich hohen Gewichtes. Die Erfindung bezweckt eine Verminderung des Gewichtes unter Beibehaltung der Vorteile der Vollwandbauweise bei Brückenträgern bzw. Versteifungen von Brückenfahrbahnen mit einem Ober- und Untergurt sowie einem Stegblech. Sie besteht darin, dass der Steg aus einem nach einer Zickzacklinie in zwei Teile geteilten Blech besteht. Die Teile des Stegbleches sind an den äußersten Stellen der Zickzacklinie miteinander, z.B. durch schweißen, verbunden und können an ihrer Verbindungsstelle angeschweißte Flansche tragen, durch deren gegenseitige Verschweißung oder Vernietung die beiden Teile des Tragelementes miteinander verbunden sind. Dies erlaubt es, den oberen Teil des Brückenträgers bzw. des Versteifungselementes unabhängig von dem unteren in der Werkstatt fertig zu stellen und beiden Teilen mit Hilfe der angeschweißten Flansche auf der Baustelle, vorzugsweise durch Nieten, miteinander zu verbinden.
Insbesondere bei Brückenträgern größerer Bauhöhe, bei denen als Steg ein Blech entsprechender Breite verwendet wird, ist letzteres an der Schnittkante mit Versteifungen, beispielsweise Winkeleisen, versehen. Sind die Abmessungen noch größer, sodass weitere Versteifungen des Stegbleches erforderlich sind, so werden diese zweckmäßig so angeordnet, dass sie gerade Fortsetzungen der Randversteifungen des anderen Teiles darstellen. Die Gurte können aus Blechstreifen entsprechender Breite bestehen. Der Obergurt kann aber auch unmittelbar aus der Brückendeckplatte, z.B. einer Stahl-Leichtfahrbahn oder einer Stahlbetonplatte, gebildet sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Brückenlängsträger gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß III-III der Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt gemäß IV-IV der Fig. 1.
Der Träger gemäß der Zeichnung dient als Hauptträger einer Brücke großer Abmessungen. Sein Steg besteht aus zwei Teilen 10 und 11, die durch Aufschneiden eines einzigen Bleches nach einer Zickzacklinie entstanden sind. Der Obergurt ist durch einen Blechstreifen 12 und der Untergurt durch einen entsprechenden Blechstreifen 13 gebildet. An den äußersten
Stellen der Zickzacklinie jedes Teiles 10 und 11 ist ein Blechstreifen 14 bzw. 15 mittels Kehlnaht 16 aufgeschweißt und bildet hier einen schmalen Flansch. Beide Flansche sind, zwecks Zusammensetzen des Trägers, miteinander vernietet oder verschweißt. Beide Teile 10 und 11 des Stegbleches sind an der Schnittkante mit Winkeleisen 17 besetzt, die zur Versteifung dienen, und zwar sind diese Winkeleisen jeweils mit der Kante ihres einen Flansches fest geschweißt, sodass der andere Flansch im Abstand parallel zum Blech 10 bzw. 11 steht. Ferner sind Winkeleisen 18 als weitere Versteifung der Bleche 10 und 11 derart aufgeschweißt, dass sie die gerade Fortsetzung der Winkeleisen 17 des gegenüberliegenden Teiles bilden. Zur weiteren Versteifung sind ferner Flacheisen 19 und kurze Winkeleisen 20, 21 und 22 angeordnet. Auf den Obergurt 12 ist unmittelbar die Betonfahrbahn 23 gelegt. Der aus den Teilen 10 und 11 zusammengesetzte Steg des Brückenträgers weist annähernd rhombenähnliche Ausnehmungen 24 auf, durch die eine erhebliche Gewichtsersparnis erzielt wird. Die äußerste Stelle der Zickzacklinie des Bleches 11, an welcher der Flansch 14 befestigt ist, was vor dem Aufschneiden an derjenigen Stelle des Bleches 10, an welcher der Versteifungswinkel 22 befestigt ist.
Die Konstruktion ermöglicht es, den oberen Teil und den unteren Teil des Trägers unabhängig voneinander in der Werkstatt herzustellen. Die Vereinigung beider Teile erfolgt auf der Baustelle durch die Verbindung der Flansche 14 und 15 zweckmäßig mittels Nieten.

Claims (5)

1. Brückenträger bzw. Versteifung von Brückenfahrbahnen mit einem Steg aus Blech, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (10, 11) aus einem nach einer Zickzacklinie in zwei Teile geteiltem Blech besteht, die an den äußersten Stellen (14, 15) der Zickzacklinie miteinander verbunden sind.
2. Brückenträger bzw. Versteifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (10, 11) des Stegbleches an ihrer Verbindungsstelle angeschweißte Flansche (14, 15) tragen, die miteinander vernietet oder verschweißt sind.
3. Brückenträger bzw. Versteifung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegbleche (10, 11) an der Schnittkante der Zickzacklinie mit Versteifungen, beispielsweise Winkeleisen (17), versehen sind.
4. Brückenträger bzw. Versteifung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die am Rande eines Teiles des Stegbleches (10) angeordneten Versteifungen (17) in gerader Linie auf dem anderen Teil (11) durch entsprechende Versteifungen (18) fortgesetzt sind.
5. Brückenträger bzw. Versteifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt unmittelbar aus der Brückendeckplatte, z.B. einer Stahl-Leichtfahrbahn oder einer Stahlbetonplatte (23), gebildet ist.

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