DEM0004357MA - Vorrichtung zum Ausscheiden fester Substanzen aus einer Flüssigkeit oder Suspension, insbesondere von Kartoffelfasern aus einer Kartoffelmehlsuspension durch Siebung - Google Patents
Vorrichtung zum Ausscheiden fester Substanzen aus einer Flüssigkeit oder Suspension, insbesondere von Kartoffelfasern aus einer Kartoffelmehlsuspension durch SiebungInfo
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Description
Die Jrfinduns bezieht sich auf einer Vorrichtung und einem Verfahren zum ausscheiden von festen Stoffen durch
Siebwirkungs ins Besondere zum Ausscheiden von iL art off el fasern
aus einer L art ο ff elmehlsuspens ion.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Siebvorrichtung mit grosser Leistungsfähigkeit bei relativ kleinen Abmessungen,
öl e (ii-a z.B. die Eertoff elf asern, in stark entwässertem Zustande abfuhren kann»
i)ie Vorrichtung gemäss der iiirfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass ein rotierendes Schaufelrad eine Zahl kastenförmiger Schaufeln enthalt, deren in der Rotatiofcsrichtung
vorauseilende^ Wandet als Sieb aasgestattet Sindi «eit d»» fur jedei^f £chaufelkas"6en ein axialer Abfluss in der Nahe des
"äusseren i-nde des Last ens vorgesehen ist zwecks Abfuhr der
Aza
Substanz, welche die Siebe durchströmt hat, und'o einfl Gennasdas^ das Schaufelrad Umgibis durch welches die über
d4$ Siebet^ geschobene Substanz abgeführt wird.
Die ,Srfindung soll in den nachfolgenden Zeichnungen
erläutert werden, Vielehe als ioisfuhrungsbeispiel der JJirfindxtng ein Schema / einer Vorrichtung zum Ausscheiden von Kartoffelfasern aus einer ELussigkeits die nebst E art of f elf as em
ent „, ,
auch Eortoffelmehl in Buspension -erhalt^ l·6^^ ■
In dieser Erläuterung sollen weitere Konstruktionsmoglichkeiten und Vorteile gezeigt werden.
Jfige 1 zeigt in scheaatiseher Weise einen Durchschnitt nach der Linie I-I in lüg. 2 eines Separators gemäss der .Erfindung.
Jig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II in
ÄLg. 3 zeigt denselben Schnitt eines geänderten Ausführungsb eispiel es ·
51g. 4 zeigt eine geänderte Konstruktion des Schaufel-
k as tens.
Gemäss der Piguren 1 und 2 ist eine' Hohlnabe 2 auf einer drehenden Achse 1 montiert* wobei die Nabe einen Ülnlass
3 fur die zu -verarbeitende Flüssigkeit hat. Wenn erwünscht kann die flüssigkeit auch durch einer Hohlachse beiderseitig
zur labe zugeführt werden.
Bie Nabe 2 trägt ein Vielfacheren Bchaufelkasten 4a-4d. IilnfachhaLber zeigt 'die Zeichnung nur vier solcher Kasten.
Die Wände 5a-5d der Kasten, die in der Eichtung des Pfeiles Pf in Üg. 1 voreilen, sind als Siebe dargestellt. Die
Wabe hat gerade vor den Sieben Schlitze 6,durch welche die ilüssigkeit über deji Siebep geleitet τ/ird. Die zu behandelnde
Hasse wird axial durch die Hohln ab e ~ zu geführt und darauf als folge der Zentrifugalkraft durch die Schlitze 6 hindurch nach
Russen geschleudert und über de# Bieboberflächen $ geleitet.
Das lasser und das feine LIehl fliessen durch die BieDe hindurch wahrend die grosseren Teilet z.B. die Kartoffelfasern,
iuh auf den Sieben persammel^ und der Zentrifugalkraft zufolge über die Biebe gegen den Uxafang geschoben und dort
aus der Vorrichtung abgeführt werden.
Sq diesem Zweck ist in AusfuhrungBbeispicl ein« Gehäuse 7 abgebildet, dass das Kchaufelkastenrad umgibt,in
welchem Gehäuse eine Abfuhr (nicht gezeigt) fur die laser vorgesehen i«fc, und welches wie ein Spiralgehäuse ausgebildet
sein Ii aim.
Das Wasser mit dem Eartoffelmehl^elches durch die Siebe 5 strömt, tritt in die Kasten 4a-4d ein und wird zufolge
der Zentrifugalkraft radial in die axialen Abfuhrungskanäleji. 8 gepresst 9 welche in einem zweiten Gehäuse 9 seitlich des
Gehäuses 7 munden.
Ton diesem zweiten Gehäuse wird die Kartoffelmehlsuspension in der Fabrik weiter befordert.
Zu einer effektvollen Tätigkeit der Vorrichtung gemäss der iacfindung ist die form der Siebe von höchster Bedeutung.
Am Gunstigsten sind die Siebe gebogen, «aä^is* die konkave Seite der Eotationsrichtung zu gewendet *Ut.
Durch Aenderung dieser Biegung kann das gev/unschte Verhältnis zwischen der Zentrifugalkraefet, die die lasern über
die S'iebe nach dem Eadumfang transportiert, und des durch die Eeibung der Fasenaasse über die Siebflächen ausgeübten Widerstandes eingestellt
werden. AuS diese^'Weise kann die Seitdauer der Siebung bestimmt werden.
Mxi den äusseren !Teilen der Siebe ist die Pasermasse nicht mehr'in Berührung mit dem Zufuhrwass erst rom sodass auf
diesen feilen der Siebe die Jrasermasse weiter getrocknet werden kann. Wenn erwünscht kann ein trocknendes Gas in atrialer Richtung
durch, diese !Teile der Seibe geführt wefcdem ua diese Troak nung zu fordern*
Gemäss der Erfindung kann jeder Kasten 4a-4d mehrere
in der HotationBrichtrung hintereinander angeordnete Siebe vererb
schieden er Maschgrosse «halten* Sodass vor dem ersten Sieb, zwischen dem ersten und arbeiten Sieb u.s.w. und hinter dem letzten
Hieb jeweils Stoffe verschiedener Eorngrosse oder HusBigkeitens die feste Lubstansen verschiedener Grosse erhalten, zur Abfuhr
gelangen Isonnane Hiermit aus amenhangend können die Siebe in federn Easten eine verschiedene Konliavitat haben und/oder können
die Siebe unter verschiedenen Winkel mit dem IIastenbocien angeordnet werden^
i£Lge 3 seigt einen Schnitt eines ^usfuhrungsbeispieles auf solcher Vieise5f dass zwei diametral gegenüber einander angeordnete
Sehaufelkasten 4e und 4f von der Vorder- beaw» Rückseite gesehen werden.
Der erste Unterschied nit dexa bisher beschriebenen imsführungsbeir.piel besteht darin dass die seitlichen oder axialen
^usfiusskanale" 8 der Kasten in einem besonderen Gehauae oder Sinne 10 innerhalb deii Gehausej 9 Bainden9 welche ii&nne Abflussöffnungen
11 und 12 hat« Die Sinne'10 ist am Schaufelkastenrad befestigt und rotiert Eit Ietstereme Bie Jlussigkeit^ w el che
das Lartoffelmehl enthalt^ v;ird in der drehenden Rinne 10 zentrifugiert.
Pas is»asser mit höherem Mehlgehalt (das Mehlwasser) befindet sich also am Boden der Rinne und wird durch die Oeffnungen
11, 12 in das Gehäuse 9 abgeführt. Das fast völlig mehlfreie lasser hingegen wird durch die Saugkanalen 13% welche inn oberen
Teil der jünne also dichter am Hand ausmünden, in die Pfeilrichtung P2 abgeführt»
ISin sw ei t er Unterschied besteht darin , das in der Habe 2 eine Art ILreiselpumpe 14 (siehe ülg. 3) angeordnet ist,
welche die au verarbeitende ELussigkeitjin der Eichtung des Pfeiles ansaugt und diese flüssigkeit mittels der Oeffnungen
15, 16 durch die Dehlitze 6 presste m£ diese?5 Weise ist eine separate Pumpe uberflüssig.
In iig« 4 Tfird ein weiteres Ausfulirungsbeispiel gezeigt* Hierjsind zwei diametral gegenübergestellte hGhaufeile
as* en 17 auf der .achse 1 montiert, -wobei jeder Kasten mittels Zwiεchenwände 18 und 19 Abteilungen 20,21 und 22 enthalt»
Jede Abteilung hat einen axialen oder seitlichen Aljluss, nml. 23,24 und 25« Auf dieser Y-eise kann Jnergie erspart werden,
weil das Wasser in den der Achse näheren Abteilungen eine kleinere Hotationsgeschwindigkeit hat als das Wasser in den äusseren
Abteilungene Dieser Yorteil ist bedeutend weil der grösste Teil des Wassers von den Jfasern abgeschieden wird in den der Achse
nächsten K asten-teil en* -
ils wird klar sein, dass im g der Erfindung viele Variationen moglieh sind« Fo wird es z.B. möglich sein, die
lasern mit frischen Wasser zu Waschen3 bevor sie die Siebe
verlassen haben. Das dazu benotigte Wasser kann separat zugeführt werden in der ifahe der .achse Is In diesem i?alle werden
die i?as erfassen r el at χ ν nass in de» Gehäuse gelangen, so dass
diese Massnahme nur Bedeutung hatjWenn es erwünscht ist eine grosse Masse von Hehl im ersten Schritt von der KLussigkeit
abzuschneiden, und es weiter nicht beschwerlich ist, nasse
mit
... '^^i'LucUax .
Fasern im&c der Vorrichtung tm-beksssiresfe
tine
Selbstverständlich kann''weit ere Abscheidung von far'
in vieitereii Scliritteu stattfinden,wobei dieselben Vorrichtungen benutzbar sind, z.B. durch Verwendung eines Vielfaches von
S chaufelkastearadern auf derselben Achse und Beschaffung der
benötigten verbundenen Leitungen.
Us wird auch möglich sein das Gehäuse 7 mit einer Raspel auszustatten die mit dem Uiafaag der Schaufeln zusannnen
wirkt zum Zwecke einer Zerkleinerung der lasern, die die Liebe verlassen, wonach die feinen Jfaseni zu einer nächsten
Vorrichtung, die ein Bchaufelkastenrad mit Eieben mit feineren Maschen hat weiter befördert werden können.
Auf diese/ V.eise kan^Behr rauhes oder grobes Material in der ersten Vorrichtung verarbeitet werden, sodass eine
Vorbearbeitung des Materi al es, z.B. kartoffeln, vereinfacht werden kann.
Die Vorrichtung gemäss der .Urfindung ist einfacher Konstruktion, aber]hat/eine grosse Nutzleistung in Beziehung
auf deji kleinen Abmessungen und der7 kleine^ benötigte^ Antriebskraft,
da das Material wahrend der radialen Verschiebung
Jiiiikiiindc
kontinuierlich gesiebt wird, und die /ie/ automatisch weiter getrocknet und abgeführt -werden, unter Vermeidung zugefügter AbfuhrungsEiittel^, wie z.B. Transportschrauben oder
dergleichen.
•Ks ist in der Praxis bewiesen, dass die Vorrichtung gemäss der Erfindung mit einem äusseren Cchaufelraddurehiaesser
von 70 ca, versehen /¥θ&{ S Siebkast en, deren gesäumter Sieboberflacheninlialt
nahezu 30 dm betragt und wenn das Had 1500 bis 3000 Umdrehungen pro Minute macht, eine LeistungirtVon Kartoffelmehl
hat die gleichwertig ist nit der Leistung einer Vorrichtung Eiit den üblichen Sutt el si eben, wobei letztere^
Claims (1)
- patentanwälte dipljng. A DOERdr. ε. fm cmSisljöfesrflacfee 50 ^ ^roas ist® In der ¥©rriehtimg gemäss der Erfiadmg bxB&cfct ssaa also XfS der Sieboberfläche der bister bels&mates, Terrichtaisgen«21c» ialt der Yorrie&Ltrang g eöäss der Erfindaag ausgeschiedenen Ssirbsifelfaeena MSnaea sofort abgespeichert oder von der Fabrifc abtransportiert werden* ©to© weitere? trocknung« bedeutet auch dies ein grosses Kostenersparnis® PatentansprüchesIe 7 orrlchtung sum Aussclieiaea fester Substassen aus silier"StIiisslgkeit ©der Suspension9insbesondere von Sartoffelfasem sus einer Ksrtsffelsshlsaspensisn euren Siebongf dadurch gekenn-Seiclmett dass ein rotierendes Schaufelrad eine SaiiI kastenförmiger Sehaufeln (4&-4d) enthält, teres in der Sotationsxichtamg weilende finde al© Siebe (5a-5d) ausgestattet Sind9 dass für jeden Sehsufelteasten eis axialer Austritt (S) in der IIshe des äusseren Endes des Eastens vorgesehen ist, mvtmts AhfShrong der Siibstens p welche öle Siebe dupchstrdrnt Ssatf rand dass ein Gehäuse (I)t des das Schaufelrad Tisgihtfl ss.geords.et Istf durch welches die über die Siebe geschoben« Sabstans abgerührt wird. 2» Terriehtuag gemäss insprueh I5 dadurch gekennzeichnet.,dass seitlieh. von des. Sehäuße (7) ein zweites Gehäuse (B) vergesehen ist, ife das die axialen Abfllss-^ngle (8) Eilndess >® Vorrichtung gemäss Ansprach 1 oder 2t dadurch gekenn-Seichnett dass Jeder Cehaiafelkasten sehrere Siebe enthält« die la der Eotationsrichtang hinter einander geleert Simdf und. dass die Eaisme syrischen den Sieben und der Kaum swisehen dem letstea Sieh und der Einterwand des Eastens Je einen axialen Abfliiss haben*Ausgelegt:29. MflZ 19514® Verrichtung gemäss Anspruch 2 ©der 3g dadurch gekeim-Seiciinetf dass Sie 3s:lslen Abflüsse der Schaufellrasten in sine Eit dem Cehatiielrad rotierende Eiaiie (10) aus3E.fi®i.es.f öle eines. Teil res zwei-en SehrJuBes (B) bildet, dass is. der ?izae Afcflass-Öffnungen (11,12) &®Q%n den feststehenden feil β ©ε sweiton Gehäuses TTorgsseisen sind, -and dass eine Zelil roa Ansaugekaniilen (13) la lie Eime münden,5e Torrichtung f eaSss Anspruch 1 — 4« dadurch gekennseieh--netg clasp die Seteuf elfcäst en auf einer Hohlnabef die eise Einlassöffnung (?) für dl® su TersrfeeiteMe Substsas enthalt, montiert Sises -SiTit dass tot jedem Sieb eise Oeffnwg (€) zwecks Stifufer der Substans sro. den Cieben vorgesehen ist·δ® Torrichtung gemäss Anspraeli 5» gekennzeichnet durcheise axiale EinflmscrShre (?) und durch axiale Schlitz (S) in der Iabe^7® Torrichtung gesass Ansprach 5 oder B9 gekeanseiehnetdurch eine im Innern der Jfebe abgeordnete w&ä sit dieser rotierende Sreiselpuape (14).8* Torrichtung gemäss Ijasprueh 1 - I9 dadurch geJcennaeicli-nei9 dass Ote Siebe (S5a-5d) gefcrSssEfe Sindf «©bei die konkave Seit® dieser Siebe der Eetationsrichtnsig des Sdharafelrsies angewendet ist „ 9» Torriehtung gemfi'ss Anspruch 1-8, dadurch gekeanseieh-net ^ dass ciie 3chaufelkasten (1?) mittels in Tersehiedenen Afeständen το» der Achse angeordneten Zwisohenwgnde (18,19) in eine Iahl ten getrennten mit ari&len Abflüssen (23,24,25) versehenen Bäumea (20,21,22) unterteilt sia&#PatentanwälteDiPL-iKG. A. tk); ul, b1 H. FiNCKE
Family
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