DEM0003003MA - Einrichtung an Ventilatoren bei Trocknern mit Heißdampf als Trockenmittel - Google Patents

Einrichtung an Ventilatoren bei Trocknern mit Heißdampf als Trockenmittel

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DEM0003003MA
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Expired
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English (en)
Inventor
Hermann Kaiser
Otto Dipl. oec. Kiefer
Original Assignee
Maschinenfabrik Gg. Kiefer, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Ventilatoren mit motorischem Einzelantrieb, bei Trocknern mit Heissdampf als Trockenmittel.
Bei den seither bekannten Trocknern nach dem Heissdampfprinzip haben sich Schwierigkeiten bezüglich der Lagerschmierung ergeben. Wurden die Trockner mit Reihengebläsen ausgestattet, so war es erforderlich, entweder die Lager im Heissdampfraum anzuordnen oder recht kostspielige Aussparungen anzuordnen, welche diese Lager von aussen für die Luft sowie für die Schmierung zugänglich machen. Da diese Heissdampftrockner eine sehr sorgfältige Isolierung erfordern, fallen derartige Aussparungen hinsichtlich der Herstellungskosten stark ins Gewicht.
Die Lagerschwierigkeiten sind dadurch entstanden, dass bisher keine Schmiermittel erhältlich waren, die einerseits einen Tropfpunkt besitzen, der über 120° liegt und der andererseits der zersetzenden Wirkung des Wasserdampfes und evtl. dem aus dem Trockengut entwickelten Säuredampf standhalten würde. Eine eingangs erwähnte Einrichtung beseitigt diese Schwierigkeiten gemäss der Erfindung dadurch, dass der Antriebsmotor im wesentlichen ausserhalb des Trockenraumes, der Motorwellenstumpf jedoch durch die Trocknerwandung hindurchgehend angeordnet ist, derart, dass das Flügelrad des Ventilators auf dem Wellenstumpf im Inneren des Trockenraumes befestigt ist, und dass Mittel zur Verhinderung des direkten Wärmeübergangs von der Trocknerwand auf den Motor sowie Dichtungselemente zur Verhinderung des Dampfaustritts längs des Wellenstumpfes angeordnet sind. Hierdurch wird verhindert, dass die Lager den im Trockner herrschenden hohen Temperaturen sowie dem Dampf ausgesetzt sind.
Um den Motor (3) selbst zu schützen, kann dieser mit verlängertem Wellenstumpf ausgestattet werden, um auf diese Weise einen geringen Abstand zwischen der Trockenkammer und dem Motor selbst zu schaffen. Der Abstand kann durch wärmeilosierende Abstandhülsen (5) hergestellt werden, sodass eine Wärmeübertragung nur noch durch die Motorwelle selbst erfolgt.
Bei dieser Anordnung ist eine Durchbohrung der Trocknerwand erforderlich, um den Motorwellenstumpf in die Kammer einführen zu können. Um eine möglichst reibungsfreie Dampfabdichtung zu erzielen, welche verhindert, dass an dieser Durchbohrung Dampf aus dem Trockner austritt, wird auf der Motorwelle (4) eine Rillenscheibe (6) aufgekeilt, welche mit konzentrischen Rillen ausgestattet ist und in eine mit entgegengesetztem Profil ausgestattete ruhende Rillenscheibe (7) eingreift, die mit der Kammerwand dampfdicht verbunden ist.

Claims (3)

1. Einrichtung an Ventilatoren mit motorischem Einzelantrieb bei Trocknern mit Heissdampf als Trockenmittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor im wesentlichen ausserhalb des Trockenraumes, der Motorwellenstumpf jedoch durch die Trocknerwandung hindurchgehend angeordnet ist, derart, dass das Flügelrad des Ventilators auf dem Wellenstumpf im Innern des Trockenraumes befestigt ist, und dass Mittel zur Verhinderung des direkten Wärmeübergangs von der Trocknerwand auf den Motor, sowie Dichtungselemente zur Verhinderung des Dampfaustritts längs des Wellenstumpfes angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Motor und Trocknerwand wärmeisolierende Abstandshülsen geschaffen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungselemente aus einer mit der Motorwelle rotierenden Rillenscheibe mit konzentrischen Rillen und einer in diese eingreifenden, ruhenden Rillenscheibe mit entgegengesetztem Profil, die in an der Trocknerwand dampfdicht befestigt ist, bestehen.

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