DEM0002220MA - Strahlendurchtrittsfenster für eine Röntgenröhre mit Strahlen absorbierender metallener Röhrenwandung - Google Patents

Strahlendurchtrittsfenster für eine Röntgenröhre mit Strahlen absorbierender metallener Röhrenwandung

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DEM0002220MA
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Expired
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Inventor
Robert Weigel
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CHF Mueller AG
Original Assignee
CHF Mueller AG
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Description

Die Erfindung betrifft die Anordnung eines Fensters, das den Austritt von Röntgenstrahlen aus Röntgenröhren ermöglicht, die eine strahlenabsorbierende, metallene Röhrenwandung haben, wie sie z.B. für Materialuntersuchungen verwendet werden.
Es ist bereits bekannt, bei Röntgenröhren mit einer Röhrenwandung aus Eisen, bei denen die von der Antikathode ausgehenden Röntgenstrahlen die Eisenwand durchdringen müssen, an der Austrittsstelle den Eisenmantel durch ein Fenster aus Beryllium zu ersetzen, welches die Röntgenstrahlen in viel geringem Masse absorbiert als Eisen. Die an ein solches Fenster zu stellenden Anforderungen sind neben geringer Absorption der Röntgenstrahlen auch eine gute elektrische und thermische Leitfähigkeit, um zu verhindern, dass das in der Nähe der Röntgenstrahlenquelle liegende Fenster sich elektrisch auflädt. Ferner muss das Fenster einen vakuumdichten Abschluss nach aussen bilden. Hierfür eignen sich jedoch nur wenige Materialien; Beryllium ist hierfür brauchbar, jedoch ist es ein sehr seltenes und daher sehr teures Material.
Gemäss der Erfindung wird als Röntgenstrahlenfenster ein Verbundkörper benutzt, der aus einem gut wärme- und elektrizitätsleitenden Material besteht, das eine geringe Röntgenstrahlenabsorption aufweist; z.B. aus Kohle bzw. Graphit, und, um den vakuumdichten Abschluss zu erzielen, als Träger einer dünnen Metallschicht, z.B. Kupfer, dient, die eine vakuumdichte Verbindung mit den übrigen Teilen des Metallgefässes ermöglicht. Die Aufbringung dieser dünnen elektrisch gut leitenden Metallschicht auf den Träger kann in an sich bekannter Weise, z.B. durch Aufspritzen oder auf elektrochemischem Wege, erfolgen. Der Träger kann in Dicke und Form dem jeweiligen Verwendungszweck und der verwendeten Röntgenröhre angepasst werden.
Die Erfindung wird anhand der Abbildungen näher erläutert, von denen Fig. 1 als ein Ausführungsbeispiel das Ende einer langen rohrförmigen Röntgenröhre zur Materialuntersuchung darstellt und Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer solchen Röhre zeigt.
Die Wandung 1 der rohrförmigen Röntgenröhre besteht aus Eisen. Am Ende des Eisenrohrs ist eine eiserne Abschlussplatte 2 angeordnet, die die Antikathode 3 der Röntgenröhre trägt. Durch die auf die Antikathode in Richtung der Röhrenachse auftreffenden Elektronen werden Röntgenstrahlen erzeugt, die in der Richtung der dargestellten Pfeile aus der Röhre austreten. An der Stelle des Austritts der Röntgenstrahlen ist ein Röntgenstrahlenfenster 4 angeordnet, das gemäss der Erfindung aus einem Träger 5 besteht, der die Form eines Zylinders und die gleichen Abmessungen wie die eiserne Röhre 1 hat. Auf diesen Träger ist aussen eine sehr dünne Kupferschicht 6 in bekann- ter Weise, z.B. elektrochemisch, aufgebracht, die an den Stoßstellen mit dem Träger 1 bzw. der Abdeckplatte 2 vakuumdicht verbunden ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 hat das Strahlenfenster die Form einer hohlen Halbkugel und ist in seinen Ausmassen der Gefässwand 1 der Röntgenröhre angepasst; die Antikathode 3 ist als zylindrischer Körper ausgebildet. Die Kathode 7 ist mit einem auf Erdpotential liegenden Schirm 8 versehen.

Claims (3)

1. Strahlendurchtrittsfenster für eine Röntgenröhre mit Strahlen absorbierender metallener Röhrenwandung, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (4) als ein Verbundkörper ausgebildet ist, bei dem auf einem die Röntgenstrahlen im wesentlichen nicht absorbierenden Träger (5) von guter elektrischer und thermischer Leitfähigkeit ein dünner metallischer Ueberzug (6) angeordnet ist, der den vakuumdichten Abschluss der Röhre gewährleistet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (5) aus Graphit besteht und in Form und Abmessung der Röhrenwandung (1) angepasst ist.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünne Kupferschicht (6), z.B. elektrochemisch, auf der Aussenseite des Trägers (5) und auf seinen Verbindungsflächen mit der Röhrenwandung (1) aufgebracht ist.

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