DEM0001669MA - Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge - Google Patents

Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge

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DEM0001669MA
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DE
Germany
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switch
generators
regulator
motorized vehicles
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Dr.-lng. Menzel
Original Assignee
Menzel, Friedrich, Dr.-lng., Stuttgart
Publication date

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Description

Die Genauigkeit und Stabilität der Arbeitsweise eines Reglerschalters für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge, der den Erschütterungen des Motors ausgesetzt ist, ist in weitgehendstem Masse abhängig von der Einfachheit und Zweckmässigkeit des mechanischen Aufbaues des Gerätes. Einen sehr wesentlichen Einfluss auf das konstante Arbeiten haben die nicht vermeidbaren Isolierteile, die die einzelnen stromführenden Teile voneinander isolieren müssen, diese Zahl muss möglichst klein gehalten werden. Ferner muss angestrebt werden, dass möglichst wenig Teile verwendet werden, die unter entsprechenden Bedingungen mit genau derselben Spannung zusammengehalten bzw. vernietet werden.
Alle diese Voraussetzungen für einen stabilen und sicheren Aufbau und damit für die Erreichung konstanter Arbeitsweise des Reglerschalters sind in dem neuen Vorschlag enthalten, der in einem Ausführungsbeispiel in den Abb. 1 - 4 dargestellt ist. Es bedeuten:
S = Sockel
De = Deckel
M1 M2 = Magnetwinkel von Regler und Schalter
Mk1 Mk2 = Magnetkerne des Schalters bzw. des Reglers
As Ar = Magnetanker des Schalters bzw. Reglers
Sp1 Sp2 = Spannungsspulen des Schalters bzw. Reglers
St1 St2 = Stromspulen des Schalters bzw. Reglers
F1 F2 = Aufhängefedern des Schalters bzw. Reglerankers
Bi = Bimetallfedern des Schalters bzw. Reglerankers
D1-D4 = Deckplättchen
Es Er = Einstellwinkel für B1 bzw. B2
1 2 = Schalterkontakte
3-5 = Reglerkontakte
R = Regulierwiderstand
I1 I2 = Isolationen
Se = Schlitz in I2
N1 N2 = Nieten
B1 = Anschlussbolzen für Dynamo +
B2 = Anschlussbolzen für Feldwicklung
B3 = Anschlussbolzen für Batterie +
B4 = Anschlussbolzen für Kontrollampe.
Der sichere und einfache Aufbau geht wie folgt vor sich:
Der Sockel S enthält nur 2 runde Isolationen I1 und I2, die mit 2 Nieten N1 und N2 so festgenietet sind, dass alle übrigen Teile ohne jede weitere Isolation, ohne jede Isolationsbüchse auf dem Sockel befestigt werden können. Die Magnetwinkel M1 M2 vom Schalter bzw. Regler werden durch elektrische Punktschweissung zusammengehalten und zusammen mit den Magnetkernen Mk1 bzw. Mk2 auf dem Sockel mit den Bolzen B4 u. B2 bzw. den Enden der Magnetkerne Mk1 u. Mk2 festgenietet. Damit sind die Hauptteile des Gerätes mit den einfachsten Mitteln sicher auf dem Träger, dem Sockel S, befestigt. Mit den Deckplättchen D1 - D4 werden die Anker des Schalters und des Reglers unter Zwischenschaltung der Aufhängefedern F1 u. F2 auf den Magnetwinkeln M1 festgenietet, bzw. geschraubt. Der dem Schalter und Regler gemeinsame Kontaktwinkel K1 wird mit dem Anschlussbolzen B3 für den Anschluss der Batterie an den Reglerschalter und einer weiteren Niet festgenietet. Der Kontaktwinkel K2 ist aus dem Sockel S herausgestanzt und hochgebogen.
Die Bimetallfedern Bi von Schalter und Regler sind an den Ankern festgenietet.
Die Anschlussbolzen B1 - B4 zum Anschluss des Generators, der Feldwicklung, der Batterie und der Kontrollampe sind unter dem Sockel S so angebracht, dass sie nach dem Anschluss der Kabel und der Befestigung des Gerätes nicht mehr zugänglich und deshalb gegen jeden Kurzschluss gesichert sind.
Nach diesem Zusammenbau der Teile wird die Einstellung wie folgt vorgenommen:
Die notwendigen Luftspalte zwischen den Ankern und Magnetkernen sind durch den genauen und stabilen Zusammenbau bereits gegeben, ebenso ist die Vorspannung der Aufhängefedern F1 u. F2 bereits so hoch, dass etwa die Einschaltspannung ca. 3-4 Volt und die Regulierspannung ca. 4-5 Volt bei einem 6-Volt Reglerschalter betragen. Eine Nachstellung erfolgt durch Nachbiegen der freien Enden der Magnetwinkel M1 auf diese Werte. Die Feineinstellung auf ca. 6-6,5 Volt bzw. 7,5-8 Volt der Einschalt- bzw. Regulierspannung erfolgt durch Vorspannen der Bimetallfedern Bi mittels der Einstellwinkel Es bzw. Er. Diese Einstellung von ca. 2-3 Volt an den Bifedern ist notwendig, um die Widerstandszunahme durch Erwärmung der in Reihe geschalteten Spannungsspulen aus Kupfer, Aluminium oder Eisen zu kompensieren.

Claims (5)

1. Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge, die nach dem Tirrillprinzip arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau der Magnete von Regler und Schalter und der Kontaktträger mit nur zwei Isolationen erfolgt.
2. Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Sockel befindliche Isolation in Schlitzen gewickelt, den Regulierwiderstand enthält, sodass ein besonderer Isolationsträger dafür in Wegfall kommt.
3. Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbolzen für den Generator, die Batterie und die Kontrollampe unter dem Sockel so angebracht sind, dass sie nach Anschluss der Kabel und Befestigung des Sockels nicht mehr zugänglich und dadurch gegen jede Berührung und Kurzschluss gesichert sind.
4. Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsspulen aus Kupfer, Aluminium oder Eisen in Serie geschaltet sind ohne Verwendung von Widerstandsabgleichung und ihre Widerstandszunahme durch Erwärmung durch entsprechend vorgespannte Bimetallfedern kompensiert wird.
5. Reglerschalter für Generatoren für motorisierte Fahrzeuge nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Kontaktwinkel den oberen Schalterkontakt und den oberen Reglerkontakt zum Kurzschliessen der Feldwicklung enthält.

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