DEM0001339MA - Abgedichtete Tür für Herde, Zimmeröfen u. dgl. - Google Patents

Abgedichtete Tür für Herde, Zimmeröfen u. dgl.

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DEM0001339MA
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DE
Germany
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door
deformable
membrane
stoves
closed
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Original Assignee
Fonderies Nestor Martin, S.A., Berchem b. Brüssel
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dichten Abschluss der Türen von Herden, Zimmeröfen und dergleichen, insbesondere von Aschenfalltüren.
Ein dichter Abschluss dieser Türen, insbesondere der Aschenfalltüren, ist wegen des ungünstigen Einflusses des Lufteintrittes am Umfang derselben für die Zugregelung von ausserordentlicher Wichtigkeit.
Die Mängel in Bezug auf einwandfreie Abdichtung, welche die üblichen Tür-Konstruktionen aufweisen, wirken sich besonders nachteilig bei kontinuierlich betriebenen Öfen oder Herden aus.
Eine erste Lösung, die vorgeschlagen wurde, um diese Nachteile zu beseitigen, sah vor, dass die Flächen der Teile, welche im geschlossenen Zustand der Tür miteinander in Berührung kommen, bearbeitet werden. Diese Lösung ist aber kostspielig und ergibt trotzdem keinen dauernden Erfolg, weil, so einwandfrei auch die Wirkung dieser Massnahme bei Inbetriebnahme einer in dieser Weise ausgebildeten Tür ist, sei es durch einen Verschleiss längs des Scharniers oder der dieser entgegengesetzten Seite, sei es infolge von Beschädigungen der Flächen, die miteinander in Kontakt kommen sollen.
Eine andere, häufig angewendete Lösung besteht darin, dass die Tür auf wenigstens einem Teil ihrer Innenfläche mit einer Platte aus Asbest versehen wird, die die Abdichtung darstellt.
Jedoch ist Asbest, obwohl er die Eigenschaften einer beinahe elastischen Verformbarkeit und Unverbrennlichkeit besitzt, welche für eine derartige Abdichtung notwendig sind, verhältnismässig spröde, und presst sich andererseits im Laufe der Zeit zusammen, sodass es nach einem gewissen Zeitraum der Verwendung schwierig wird, ein gleichmässiges Anpressen der Abdichtung zu erzielen und demzufolge einen unzeitigen Eintritt von Luft zu vermeiden.
Die Abschlussvorrichtung nach der Erfindung vermeidet diese Nachteile in einer einfachen und wirtschaftlichen Weise. Gemäss der Erfindung wird die Tür mit einem Abdichtungsorgan ausgerüstet, welches durch eine deformierbare Metallmembran gebildet wird, die sich elastisch gegen den festen Rahmen der zu schliessenden Oeffnung abstützt, wenn die Tür sich in geschlossener Stellung befindet.
Gemäss einer vorzugsweisen Anordnung nach der Erfindung wird die verformbare metallische Membrane durch eine Blechplatte gebildet, die längs ihrer freien Kanten so abgebogen ist, dass sie eine Art Schale bildet, wobei sich die Aussenfläche des Bodens dieser Schale elastisch gegen den festen Rahmen der zu schliessenden Öffnung abstützt, wenn die Tür geschlossen ist. Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung wird die verformbare Metallmembrane an wenigstens einem Punkte durch ein an der Tür festes Teil abgestützt.
Andere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden in der nachstehenden Einzelbeschreibung derselben anhand der Zeichnungen erläutert werden, welche schematisch und lediglich beispielsweise zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen.
Von den Abbildungen stellt
Fig.1 einen Vertikalschnitt durch eine Aschenfalltür nach der Erfindung bei einem Herd dar, von dem lediglich ein Teil gezeichnet ist,
Fig.2 ist ein Horizontalschnitt einer Tür nach der Erfindung mit einer anderen Ausführungsform der neuen Abdichtung.
In Fig.1 sind mit 1 die Tür des Aschenfalls, mit 2 Teile des Rahmens der Oeffnung, in welche die Tür eingesetzt wird, bezeichnet. 1', 1'' sind die Oeffnungen in der Tür für das Hindurchströmen der Luft, die in gewissem Masse der Beheizung dient.
Mit 3 ist die eigentliche Abdichtungsvorrichtung nach der Erfindung bezeichnet. Diese besteht aus einer gepressten Platte aus Blech, die längs ihrer freien Kanten so umgebogen ist, dass sie einen schalenförmigen Körper bildet, wobei die Aussenfläche des Bodens dieses Körpers sich elastisch bei 3' gegen den festen Rahmen 2' der zu schliessenden Öffnung anlegt. bei der dargestellten Ausführungsform ist der Boden dieses schalenförmigen Körpers so gepresst, dass die Zone 3' desselben, welche sich den Rahmen 2' legt, in einer anderen Ebene undzwar in grösserer Nähe des Ofens liegt, als die Ebene der ürbrigen Teile dieses Bodens. Wie dargestellt, wird die verformbare metallische Membrane 3 in ihrer Mitte durch einen Teil 4 gehalten, welcher durch einen an der Tür festen Ringnagel gebildet wird. Eine Schraube 5 sichert die Befestigung des Schalenkörpers 3 an den Ringnagel.
Mit 6 ist der übliche Handgriff zum Schliessen der Tür bezeichnet, dessen Einzelheiten nicht beschreiben werden, weil es sich um eine ausserhalb des Rahmens der Erfindung liegende allgemein bekannte Anordnung handelt.
Fig.2 stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar, bei welcher die Abdichtungseinrichtung 3 rechteckige Form besitzt. Die mit gleichen Bezugszeichen versehenen Teile dieser Ausführungsform entsprechen denselben Teilen gemäss Figur 1. Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass die Abstützung der metallischen verformbaren Membran 3 an der Tür durch zwei Ringnägel 4,4 gebildet wird, welche in einer Symmetrieachse der verformbaren Membran angeordnet sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung geht aus der vorstehenden Beschreibung klar hervor. Wenn die Tür geschlossen ist und durch Betätigung des Handgriffes 6 die Membran 3 an dem Rahmen 2' eingelegt wird, verformt sich die Membran 3 elastisch und sichert ein völliges Abdichten längs der Berührungszonen 2', 3'.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist leicht herzustellen, nur in geringem Masse der Gefahr der Beschädigungen ausgesetzt und das elastische Organ kann leicht ausgewechselt werden.
Selbstverständlich ist die Ausbildung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt und es sind zahlreiche Aenderungen sowohl hinsichtlich der Form, der Anordnung und der Ausbildung gewisser ihrer Elemente möglich, vorausgesetzt, dass diese Aenderungen nicht dem Zweck der Erfindung zuwiderlaufen. So kann beispielsweise die Abstützung der verformbaren Membrane durch die Tür auch durch eine oder mehrere Rippen, die in sich geschlossen oder unterbrochen sein können, erfolgen. Es ist selbstverständlich zweckmässig, bei solchen Anordnungen eine Symmetrie in Bezug auf die Anordnung der Teile zu wahren, welche eine symmetrische Verteilung der elastischen Beanspruchungen der verformbaren Membran zur Folge hat.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum dichten Abschluss der Türen von Herden, Zimmeröfen und dergleichen, insbesondere Aschenfalltüren, gekennzeichnet durch ein durch eine verformbare metallische Membran gebildetes Abdichtungsorgan, welches sich elastisch gegen den festen Rahmen der zu schliessenden Oeffnung anlegt, wenn die Tür geschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verformbare Metallmembran durch eine gepresste Blechplatte gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verformbare Metallmembran durch eine Blechplatte gebildet wird, deren freie Kanten so umgebogen sind, dass sie die Form einer Schale erhält, wobei die Aussenfläche des Bodens derselben sich elastisch gegen den starren Rahmen der zu schliessenden Öffnung anlegt, wenn die Tür sich in geschlossener Stellung befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des schalenförmigen Körpers so geformt ist, dass die Zone desselben, welche sich elastisch gegen den festen Rahmen der Öffnung anlegt, in einer anderen Ebene liegt, als der übrige Boden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Bodenzone des schalenförmigen Körpers, welche sich elastisch gegen den festen Rahmen der Öffnung legt, näher an dem Ofen liegt, als die Ebene des übrigen Teiles des Bodens.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verformbare Metallmembran an wenigstens einer Stelle durch ein an der Tür festes Teil gehalten wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil, welches die verformbare Metallmembran abstützt, aus einem Stück mit der Tür besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil, welches die verformbare Metallmembran abstützt, durch einen zentral angeordneten Ringnagel gebildet wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der verformbaren Membran durch die Tür durch zwei Ringnägel gebildet wird, die nach einer Symmetrie - Achse in Bezug auf die verformbare Membran angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der verformbaren Membran an der Tür durch eine in sich geschlossene ununterbrochene Rippe gebildet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der verformbaren Membran an der Tür durch mehrere Rippen gebildet wird.

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