DEL0019782MA - - Google Patents

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DEL0019782MA
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lamp
socket
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signal
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. August 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In Signallaternen werden Glühlampen meist so angebracht, daß mit dem Lampengehäuse eine Fassung verbunden ist, die in der Mitte einen nach oben, der Seite oder unten gerichteten zylindrischen Hohlraum aufweist, in welchen die Glühlampe mit ihrem ebenfalls zylindrischen Sockel hineingesteckt und mittels Befestigungslappen gehalten wird. Der Lampensockel, und der Fassungshohlraum weisen gewisse, durch die Herstellung bedingte Toleranzen auf, so daß der Lampensockel in der Fassung keinen genaiU) definierten Siitz bat, sondern sich in gewissem Maße seitlich verschieben oder auch ein wenig nach vorn, hinten oder den Seiten neigen kann.
In vielem Fällen, vor allem in der Eisenbahnsignaltechnik, wo relativ schwache Glühlampen zusammen mit einem genau eingestellten Linsensystem zur Erzeugung relativ weitreichender Strahlen verwendet werden, ist.es jedoch erforderlich, die Lampen so genau anzubringen, daß der Glühfaden der Lampe miit nur unwesentlichen Abweichungen im der optischen Achse des Linsensystems liegt. Im Interesse einer leichten Austauschbarkeit der Lampen wird ferner gefordert, daß eine einmal gewählte Einstellung der Lampenfassung gegenüber dem Linsensystem beim Auswechseln der Glühlampen nicht mehr erneut vorgenommen werden muß.
509 698/363
L 19782 VIIIc/ 21 f
Nach der Erfindung wird 'eine genaue Festlegung der Glühlampe innerhalb der Fassung dadurch erzielt, daß die Lampenfassung mit einem federnden Element versehen ist, welches den Lampensockel stets an die gleiche Stelle der zylindrischen Wand der Lampenfassung andrückt. Dieses federnde Element kann aus einem federnden Streifen bestehen, der in den Hohlraum der Fassung hineinragt und mittels dessen ein seitlicher Druck auf den Lampensockel ausgeübt wird. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann auch als federndes Element die Feder eines der im Fassungsboden befindlichen Stromzufübrungskontakte verwendet werden; es wiiird also zweckmäßig die Feder eines der Strom-Zuführungskontakte stärker gewählt als die Federn des oder der übrigen Kontakte. In diesem Fall wird die Glühlampe nicht allein nach der Seite bis zum Anliegen an der Fassungswand verschoben, sondern sie wird auch inotih um eine ihrer Querachsen verkantet und liegt dann an einer Stelle des oberen 'Faseungsrandes· und an einer gegenüberliegenden Stelle der unteren Fassungswand an.
Die Erfindung sei an Hand des in der Figur dargestellten Ausfübrungsbeispiels erläutert. ,
Die Lampenfassung ι weist (in der Matte ihres oberen Teils 'einen zylindrischen Fassungshohlraum auf, in welchen der' Lampensockel 2 eingesteckt wird. Dann wird die Lampe um ihre Längsachse gedreht; dadurch legt sich der Lappen 3 der Lampe in einen Ausschnitt der Führungsplatte 4 und wird durch die Federn der S tromzuf-ührungskontakte 5 an die Führungsplatte 4 gedrückt. Das erfindungsgemäße federnde Element wird beim Einstecken des Lampensockels gespannt und drückt den Lampensockel 2 stets an die linke Wand des Fassungshohlraumes an. Damit ist die Lage der Glühlampe und insbesondere die Lage des Leuchtfadens 7 gegenüber der Fassung genau definiert; die geringen noch verbleibenden Unterschiede zwischen den einzelnen Glühlampen, die lediglich aus kleinen innerhalb der Herstellungsgenauigkeit liegenden Durchmessertoleranzen des Lampensockels bestehen, können in den weitaus meisten Anweindungsfällen unberücksichtigt bleiben, da sie klein gegenüber den bisher vorkommenden Lageunterschieden der Lampe sind. Verwendet man statt des Federstreifens 6 eine der Federn der Kontakte 5 zur Lösung der gestellten Aufgabe, so wird die Lampe nicht nur durch die Federn der Kontakte 5 nach oben gegen die Führungsplatte 4 gedrückt, sondern sie wird auch zur Seite geneigt. Ist beispielsweise die Feder des rechten Kontaktes 5 stärker als die des linken, so wird sich die Lampe ein wenig um den Befestigungslappen 3, der im Ausschnitt der Führungsplatte 4 liegt, nach links drehen,- und sie liegt mit einem Punkt der linken Sockelkante am oberen Rand des Fassungshohlraumes, mit der gegenüberliegenden Stelle des unteren Sockelrandes dagegen an der rechten Wand des Fassungshohlraumes an. Auch hierbei ist die genaue Lage der Lampe gewährleistet.
Die durch beide gezeigten Möglichkeiten hervorgerufene einseitige Verschiebung des Glühfadens 7 wird beim Einsetzen der ersten Lampe durch eine entsprechende entgegengesetzte Verschiebung des gesamten Fassung skörp er s 1 ausgeglichen und braucht danach nicht mehr berücksichtigt zu werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Signallampenfassung für Signallaternen, vorzugsweise für Zwecke der .Eisenbahnsignaltechnik, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenfassung mit einem federnden Element versehen ist, welches den Lampensockel stets an die gleiche Stelle der zylindrischen Wand der Lampenfassung andrückt.
2. Signallampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde EIement aus einem in den Hohlraum der Fassung hineinragenden federnden Streifen besteht, mittels dessen ein seitlicher Druck auf den Lampensockel1 ausgeübt wird.
3. Signallampen fas sung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als federndes EIe-
; ment die Feder eines den" im Fassungsboden befindlichen S tromzuf ührungskontakte verwendet ist, wodurch jeder Lampensockel im gleichen Sinn verkantet wird.
4. Signallampenfassung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eines der S tromzuf uhr ungskontakte stärker ist als die des oder der übrigen.
95
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 458 901.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 698/363 3. 56

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