DEF0013872MA - - Google Patents

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DEF0013872MA
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doll
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Februar 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezweckt die Herstellung besonders preiswerter und gut aussehender Puppen-• küchenmöbel.
Es ist üblich, bei Puppenküchenmöbeln die Vorderseite sowie die anschließenden Seitenteile und oft auch noch die Rückseite aus einem einzigen Stück Blech herzustellen und seine Kopfenden in bekannter Weise miteinander zu verbinden. Boden und Oberseite sind dabei durch Verlappen mit den senkrechten Wänden verbunden oder werden auch lediglich federnd daran gehalten.
Ferner sind U-förmige Standardteile für Puppenmöbel bekannt, die mit ihrer offenen Seite nach unten übereinandergestapelt werden können und " waagerecht verlaufende Kanäle von rechteckigem Querschnitt bilden, in welche Schubkästen passen. Hohe Stapel davon können beispielsweise Regale mit einer Vielzahl von Fächern bilden. Man kann auch zwei niedrige Stapel mit Schubkästen vorsehen und durch eine gemeinsame Plätte zu einem Schreibtisch verbinden.
Durch die Erfindung wird angestrebt, trotz der Verwendung von Standardteilen, die einen niedrigen Preis ermöglichen, die unzulängliche und billig wirkende Form der bisherigen Puppenküchenmöbel zu vermeiden und ihnen statt dessen eine besondere Eigenart und Note sowie eine sehr ansprechende gefällige Form zu geben.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß jedes Möbelstück drei untereinander austauschbare Grundteile, nämlich zwei rechteckige flache Schalen und einen einstückigen, U-förmig gebogenen, die Rückwand und die ,beiden angrenzenden kürzeren Wände bildenden Teil aufweist. Je
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nach der Eigenart des aus diesen drei Grundteilen nach der Erfindung hergestellten Puppenküdhenmöbels erhält beispielsweise die eine Schale in der Nähe ihrer Ecken Ausbauchungen, welche die Füße des Puppenküchenmöbels bilden-, die andere ' Schale eine für das Möbelstück eigenartige Ausstanzung oder Ausprägung. Der Grundteil nach der Erfindung kann ferner den äußeren Mantel für bestimmte Einsatzteile, z. B. für eine Eisschrankeinheit mit Innenbeleuchtung bilden. Zur Verbindung solcher Einsätze weist z. B. gemäß der Erfindung der U-förmige Teil schräg nach innen verlaufende Zapfen auf, welche in Vertiefungen an der Außenseite des Einsatzes federnd und ohne Spiel einrasten. Die offene Seite des schran'kähnlichen Grundteiles wird durch eine, die Vorderseite des jeweiligen Küdhentnöbels wiedergebende Wand abgeschlossen. Die Verbindung des schalenförmigen und des iU-förmig gebogenen Grundteiles mit, der Vorderwand geschieht zweckmäßigerweise dadurch, daß die Schalen mit in Schlitze der 'Vorderwand und des U-förmigen Teiles passenden Zapfen versehen sind.
Die Zeichnungen geben die Grundteile nach der Erfindung sowie einige Anwendungsbeispiele wieder, und zwar zeigt
Fig. ι im Schaubild den U-förmig gebogenen Grundteil gemäß der Erfindung,
Fig. 2 im Schaubild einen der an dem U-förmigen Grundteil anliegenden flachen Grundteile, welcher, je nach dem gewünschten äußeren Aussehen des Küchenmöbels, außer dem Anstanzen der Zapfen an seinen Rändern auch noch eine weitere Bearbeitung erfahren kann;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht von einem Spültisch nach der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Blick auf den Spültisch nach Fig. 3 von oben;
Fig. 5 zeigt einen Herd nach der Erfindung von vorn,
Fig. 6 den gleichen Herd von oben, aber bei abgenommener oberen Herdwand;
Fig. 7 ist ein Kühlschrank nadh der Erfindung von vorn,
Fig. 8 der gleiche Schrank im Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 7 bei geöffneter Tür.
Der U-förmige Grundteil gemäß der Erfindung nach Fig. 1 besteht aus einem langen Stück Blech 1, dessen seitliche Ränder rechtwinklig nach innen abgewinkelte Leisten 2, 3 bilden und Schlitze 4, 5 aufweisen. Die Stirnränder 6 sind ebenfalls rechtwinklig nach innen abgebogen und tragen Zapfen 7. Die Rückwand 8 und die kürzen daran sich anschließenden Wände 9 sind in bekannter Weise durch Sicken 10, 11 versteift. An den Biegestellen 12 bis 15 sind die Leisten 2, 3 etwas schmäler gehalten, um das Biegen zu erleichtern und die Bildung von Falten zu verhindern.
Die an die Leisten 2, 3 des Bleches 1 anzusetzenden Teile werden aus dem flachen Grundteil nach Fig. 2 hergestellt. Dieser Grundteil besteht aus einer viereckigen fladhen Schale 16 mit abgerundeten Rändern 17 und Ecken 18. Je nach dem Verwendungszweck wird von diesem Grundteil nur der Rand 19 abgeschnitten, und zwar so, daß nur in die Schlitze 4 der Leisten 2, 3 passende Zapfen stehenbleiben, oder es wird der Boden der Schale 16, je nachdem, was dieser Teil des Küchenmöbels darzustellen hat, beim Abschneiden des> Randes 18 gleichzeitig noch mit Ausstanzungen oder Ausprägungen versehen.
Bei dem Spültisch nach Fig. 3 z. B. ist die Schale 16, welche den Boden des Spültisches bildet, an den Ecken mit vier Ausbaudhungen 20 versehen, welche die Füße des Spülti.scihes darstellen. Die gleiche Schale 16 erhält, wenn sie als obere Arbeitsfläche des Spültisches benutzt wird (Fig. 4), in der Mitte eine große Aussparung zur Aufnahme einer Schüssel 21 sowie zu beiden Seiten der Schüssel Rippen 22.
Bei dem Küchenherd nach Fig. 5 hat die Schale 16, welche den Boden bildet, wiederum die als Füße dienenden Ausbauchungen 20. Die aus der gleichen Schale 16 geformte Herdplatte nach Fig. 6 zeigt zwei kleine Feuerstellen 24 und eine große Feuerstelle 25 mit Ringen 26 sowie eine Aussparung für eine Wasserpfanne 27 mit Deckel 28, wobei das alles selbstverständlich auch durch einen anderen Aufbau oder eine andere Einteilung der Herdplatte ersetzt werden kann.
Beim Kühlschrank nach den Fig. 7 und 8 haben die flachen Grundteile nach Fig. 2 keine besonderen Ausstanzungen oder Ausprägungen. Sie bilden hier lediglich glatte Wände 29, 30, deren Zapfen 31 in Sahlitze 4, 5 (Fig. 1) der Leisten 2, 3 eingeführt und dann umgebogen worden sind, so daß sie zusammen mit dem U-förmigen Grundteil einen bis auf eine Seite geschlossenen, stabilen Blechkasten bilden.
Die Vorderseite der Küchenmöbel ist je nach dem besonderen Zweck des Möbels verschieden gestaltet.
In Fig. 3 besteht die Vorderseite aus den oberen und unteren Führungsleisten 32, die von den freien Zapfen 31 der Schalen 16 gehalten werden und die Schiebetüren 33, 34 führen.
Nach Fig. 5 ist mittels der Zapfen 7 des Bleches 1 eine Herdwand 35 gehalten, die in bekannter Weise ausgestaltet ist. Die obere Herdwand 36 sitzt in Schlitzen 37 (Fig. 6) der Herdplatte 23.
Beim Kühlschrank nach Fig. 8 ist in die offene Vorderseite ein besonderer schrankähnlicher Einsatzteil 38 mit Tür 39 eingeschoben, in dessen Vertiefungen 40, 41 die nadh innen gebogenen Zapfen 7 des Bleches 1 ohne Spiel federnd einrasten und auf diese Weise die Einheit 38 unverrückbar in der richtigen Lage halten. Eine Öffnung 42 am Boden der Einheit 38 dient zur Aufnahme einer Salatschüssel 43, welche die gleiche Form wie die Spülschüssel 21 des Spültisches nach Fig. 4 haben kann. Neben der Schüssel 43 ist Platz für eine Stabbatterie 44, die bei geöffneter Tür 39 über einen federnden Kontaktstift 45 mit der Lampe 46 verbunden ist.
Bereits die skizzenmäßig gehaltenen Zeichnungen lassen deutlich erkennen, daß die in den Fig. 3 bis 8
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abgebildeten Küchenmöbel nur wenig Ähnlichkeit . miteinander aufweisen und in keiner Weise die Verwendung gleicher Grundteile ahnen lassen. Die Grundteile nach der Erfindung hinterlassen beim Beschauer vielmehr den Eindruck, daß es sich um eine gelungene Nachbildung einer hochwertigen, modernen Küche mit harmonisdh zueinander passenden Einzelmöbeln handelt. Die stark herabgesetzte Zahl von Werkzeugen und die Möglichkeit, ganz
ίο nach Bedarf aus wenigen vorrätigen Grundteilen die verschiedensten Küchenmöbel herstellen zu können, verringert jedoch die Herstellungskosten erheblich und erlaubt es, Puppenküchen preiswerter oder bei gleichen Preisen in einer erheblich besseren Ausführung zu liefern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Aus Einzelteilen zusammensetzbare sdhrank-
    . artige Puppenküchenmöbel, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Möbelstück drei untereinander austauschbare Grundteile, nämlich zwei rechteckige flache Schalen (i6) und einen einstückigen, U-förmig gebogenen, die Rückwand (8) und die beiden angrenzenden, kürzeren Wände (9) bildenden Teil (1) aufweist.
  2. 2. Aus Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schale
    (16) in der Nähe ihrer Ecken mit die Füße des Möbelstückes bildenden Ausbauchungen (20) versehen ist.
  3. 3. Aue Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Schale eine für das entsprechende Möbelstück charakteristische Ausstanzung (24, 25) und Ausprägung (22) aufweist.
  4. 4. Aus Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmig gebogene Teil (1) den Mantel für Einsatzteile (32 bis 35, 38, 39) bildet.
  5. 5. Aus Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Teil (1) schräg nach innen verlaufende, in an der Außenseite der Einsatzteile (38) vorgesehenen Vertiefungen (40, 41) einrastende Zapfen (7) aufweist.
  6. 6. Aus Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere offene Seite des U-förmigen Teiles durch eine Wand (32 bis 35) abgeschlossen ist.
  7. 7. Aus Einzelteilen zusammensetzbare schrankartige Puppenküchenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (29, 30) mit in Schlitze (4, 5) der Vorderwand und des U-förmigen Teiles* (1) passenden Zapfen (31) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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