DEF0013664MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEF0013664MA
DEF0013664MA DEF0013664MA DE F0013664M A DEF0013664M A DE F0013664MA DE F0013664M A DEF0013664M A DE F0013664MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pack
slitting knife
cigarette
eyelet
removal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Januar 1954 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zigaretten werden in Pappschachteln oder in einer aus einer oder mehreren Lagen schneidbaren Werkstoffes (Papier, Folien od. dgl.) bestehenden Hülle vertrieben. Schon das erstmalige Öffnen solcher Zigarettenpackungen bedeutet die Gefahr einer Beschädigung der Zigarette. Mehr noch macht es gewisse Mühe, namentlich die erste Zigarette ohne Gefahr einer Beschädigung derselben zu entnehmen, denn die Zigaretten liegen sehr dicht nebeneinander, weisen also einen hohen Reibungsdruck gegeneinander auf. Im übrigen ist die Entnahme einer Zigarette von Hand zum Mund unhygienisch.
Zum öffnen einer Zigarettenpackung hat man dieser bereits ein Schlitzmesser beigegeben, das etwa Packungsbreite und eine stumpfe Spitze hat.
Ferner ist es bekannt, den Zigarettenpackungen einen spitzen Gegenstand, wie etwa einen Zahnstocher, beizugeben, der die Umhüllung zu öffnen gestattet und außerdem dazu dient, die einzelnen Zigaretten zu entnehmen. Der in die Zigarette eingeführte Entnahmestift soll sich zufolge seines hohen Reibungswiderstandes mit der Zigarette kuppeln und deren Entnahme gewährleisten. Aber ein Zahnstocher oder ähnlich gestalteter Entnahmestift ist unhandlich, der Reibungswiderstand ist bereits beim Einführen in die zu entnehmende Zigarette, und zwar mehr und mehr zunehmend wirksam, so daß die Gefahr einer Verlagerung des Tabakinhaltes besteht. Breite Schlitzmesser mit stumpfer Spitze sind zur Entnahme einer Zigarette völlig ungeeignet, da sie die Zigarette beschädigen
509' 704/59
F 13664 XII/81 c
würden. Ferner können die bekannten Schlitzmesser oder Entnahmestifte nicht so ohne weiteres selbsttätig beim Fertigen einer Packung dieser zugeführt werden, so daß die Herstellung verteuert S wird.
DieErfmdung betrifft eine Zigarettenpackung mit einer oder mehreren Hüllen aus schneidbarem Werkstoff, von denen alle oder einzelne ein der Packung beigegebenes, zum Öffnen der Packung und
ίο zur Entnahme einzelner Zigaretten dienendes, spitz zulaufendes Schlitzmesser umhüllen. Nach der Erfindung wird das mindestens über die Hälfte seiner Gesamtlänge mit einer sich allmählich verjüngenden Spitze versehene Schlitzmesser an seinem der Spitze abgewandten Ende mit einer Öse und in seinem spitz zulaufenden Teil an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten mit annähernd halbkreisförmigen Aussparungen versehen. Schon die am breiteren Ende des Schlitzmessers vorgesehene Öse ist von Vorteil, denn sie erhöht die Griffigkeit und damit die Handlichkeit des Schlitzmessers, das in jeder Lage innerhalb oder außerhalb der Packung mit Sicherheit erfaßt werden kann. Dabei kann aber das Schlitzmesser selbst sehr schlank gehalten sein, denn in die beiden Aussparungen des Schlitzmessers setzen sich beim Einführen in die Zigarette Tabakteilchen fest, die die zu entnehmende Zigarette wirk . sam mit der letzteren kuppeln. Es wird also nicht eine dazu noch während des Einführen« mehr und mehr zunehmende Reibungskupplung hergestellt, sondern eine, wenn auch gelinde, so doch voll ausreichende kraftschlüssige Verbindung zwischen Schlitzmesser und Zigarette geschaffen. Das Schlitzmesser braucht daher auch nicht aus einem Werkstoff mit hohem Reibungswiderstand hergestellt zu werden, sondern kann eine völlig glatte Oberfläche aufweisen, wie sie Metall, Glas, Kunststoff, Kunstharzpreß- oder Gießstoff zu bieten vermögen.
Die Öse und die Aussparungen am Schlitzmesser können noch dazu ausgenutzt werden, Führungsdrähte oder -schienen aufzunehmen, an denen entlang das Schlitzmesser während der Herstellung der Packung dieser zugeleitet wird. Dadurch gelingt es, die Herstellungskosten der Packung trotz Beigabe des Schlitzmessers sehr niedrig zu halten. Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erkennen.
Fig. ι stellt schaubildlich eine der üblichen Zigarettenpackungen dar, während
Fig. 2 in größerem -Maßstabe das erfindungsgemäß ausgebildete Schlitzmesser erkennen läßt.
Die Zigarettenpackung 1 umschließt in üblicher Weise mit Umhüllungen 2 die eingelegten Zigaretten und ist mit einer Steuerbanderole 3 versehen. In die Packung 1 eingefügt ist das Schlitzmesser 4, das mit seinem Griff 5 ein wenig aus der Umhüllung 2 herausxagt und daher leicht erfaßt werden kann. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Griff 5 mit einer Durchlochung 8 versehen und hierdurch zu einer besonders gut erfaßbaren Öse gestaltet. Am anderen Ende ist das Schlitzmesser 4 mit einer schlank auslaufenden Spitze 6 versehen. In den Seitenkanten der Spitze 6 finden sich, einander gegenüberliegend, je eine annähernd halbkreisförmig gestaltete Aussparung 9. Wird das Schlitzmesser nach Entnahme aus der Packung 1 und Öffnen, derselben in eine Zigarette eingeführt, so dringen Tabakteile in die Aussparungen 9 ein und stellen somit eine sehr gut wirksame Verbindung zwischen Schlitzmesser 4 und der Zigarette her, so ηα daß diese leicht entnommen und dem Munde, sei es dem eigenen, sei es dem eines Gastes, zugeführt werden kann, ohne sie mit der Hand berühren zu müssen.
Während der Fertigung der Packung 1 ist es zweckmäßig, Führungsdrähte oder -schienen 7, wie in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist, durch die Lochung 8 hindurchzuführen bzw. in die Aussparungen 9 einzulegen. Das Schlitzmesser 4 gleitet dann sicher geführt an seinen vorgesehenen Platz in der Packung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zigarettenpackung mit einer oder mehreren Hüllen aus schneidbarem Werkstoff, von denen alle oder einzelne ein der Packung beigegebenes, zum Öffnen der Packung und zur Entnahme einzelner Zigaretten dienendes, spitz zulaufendes Schlitzmesser umhüllen, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens über die Hälfte seiner Gesamtlänge mit einer sich allmählich verjüngenden Spitze versehene Schlitzmesser an seinem der Spitze abgewandten Ende mit einer Öse und in seinem spitz zulaufenden Teil an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten mit annähernd, halbkreisförmig gestalteten Aussparungen versehen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 605059;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 331 204, 2 361 879.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ι 509 704/59 4. 56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3145536C2 (de) Spitzer
DE2366367C2 (de) Zu einem Streifenwickel aufgewickelter Streifen
DE2810104A1 (de) Briefoeffner
DE3525321C2 (de)
DEF0013664MA (de)
DE950447C (de) Zigarettenpackung
DE1203172B (de) Filterzigarette
DE2824811A1 (de) Klebeband
DE2725104C2 (de) Spitzer für Kosmetikstifte, Farbstifte o.dgl.
DE202012103064U1 (de) Hilfsvorrichtung zum manuellen Entdarmen einer Garnele
DE7728556U1 (de) Handwerkzeug zum schneiden von papier
DE162152C (de)
DE903074C (de) Filtermundstueck fuer Zigaretten od. dgl.
DE250635C (de)
DE155118C (de)
DE938369C (de) Hilfsgeraet zum Umwenden eines aufgereihten Schriftgutstapels in Schnellheftern mit biegsamen Metallbandzungen
DE7040337U (de) Zahnstocher
DE102024001887A1 (de) Holzspieß, Verwendung eines Holzspießes und Verfahren zur Herstellung eines Holzspießes
DE645721C (de) Einlauffinger fuer das Format einer Strangzigarettenmaschine
DE819137C (de) Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten
DE391894C (de) Einrichtung zur Befestigung von Bestecken und Werkzeugen im Griff
DE149442C (de)
DE202024104091U1 (de) Faltverpackung
DE202008002537U1 (de) Zahnstocher
DE7926403U1 (de) Zigarre