DEF0007682MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEF0007682MA DEF0007682MA DEF0007682MA DE F0007682M A DEF0007682M A DE F0007682MA DE F0007682M A DEF0007682M A DE F0007682MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ignition
- lamp
- throttle
- choke
- parallel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 8
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 7
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 7
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. November 1951 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Zündung und den Betrieb von Leuchtstofflampen
an 220-Volt-Wechselstromnetzen, bei der die Zündspannung durch Resonanz in einem elektrischen
Schwingungskreis erzeugt wird und je nach Bedarf auch eine Vorheizung der Lampenelektroden-.glühwendeln
vorgesehen ist.
Eine Leuchtstofflampenschaltung muß bekanntlich folgende Grundbedingungen erfüllen: 1. Erzeugung
der erforderlichen Zündspannung, 2. bei vielen heute gebräuchlichen Lampentypen vorherige
Aufheizung der Kathodenglühwendel, 3. Erzeugung eines Spannungsabfalles von etwa 100 bis
130 Volt zwischen Netz und Lampe nach erfolgter Zündung.
Bei einer bekannten Schaltung für Lampen mit Vorheizelektroden arbeitet eine Eisendrossel mit
einem Glimmzünder in der Weise zusammen, daß nach einer automatisch zeitlich begrenzten Vorheizung
der Elektroden ein in der Drossel durch die Unterbrechung des Elektrodenvorheizstromes
erzeugter Spannungsstoß entsteht, der höher als 220 Volt ist und die Lampe entweder sofort oder
nach mehrmaliger selbsttätiger Wiederholung dieses Vorganges zündet. Die Größe des Spannungsstoßes hängt dabei davon ab, wie schnell der Glimmzünderkontakt
den Strom unterbricht und zu welchem Zeitpunkt der Wechselstromperiode die Unterbrechung
erfolgt. Öffnet der Kontakt z. B. zufällig beim Nulldurchgang des Stromes, so tritt über-
509 697/373
F 7682 VIII c 121 f
haupt kein Zündspannungsstoß auf. Hierdurch sowie durch Alterungserscheinungen der Bimetalleinrichtung
des Glimmzünders ist es bedingt, daß solche Glimmzünder erst nach mehrfach selb st tätig
wiederholtem Kontaktspiel die Lampe zum Zünden bringen, wobei die bekannten unangenehmen
Flackererscheinungen der Lampe auftreten. Da gerade zu häufiges Zünden die Lebensdauer der
Leuchtstofflampe durch Verbrauch der aktiven
ίο Elektrodenschicht erheblich herabsetzt, ist der
Glimmzünder als kein restlos vollkommenes Mittel zum Betrieb von Leuchtstofflampen anzusehen.
Es ist daher schon versucht worden, die zum Zünden erforderliche Zündspannung auf sicherem
Weg, z.B. durch einen besonderen Transformator oder durch Resonanz in einem elektrischen Schwingungskreis,
zu erzeugen. Dabei hat man sich bereits der Methode der Zündspannungserzeugung durch
Resonanz zugewandt, und zwar sowohl bei Schaltanordnungen,
die Elektrodenvorheizung vorsehen, als auch bei solchen, die ohne Elektrodenvorheizung
arbeiten. Bei den bekannten Lösungen wurde der aus Kondensator und Induktivität bestehende Resonanzkreis
parallel zur Lampe so an die Lampenelektroden angeschlossen, daß der Resonanzstrom
■ über die Glühwendeln fließen muß. Bei dieser Schaltung ist es allerdings nicht zu vermeiden, daß
die Zündspannung schon vor genügender Erhitzung der Elektroden auftritt, während die bei den heute
gebräuchlichen Lampen angewandte Elektrodenbauart eine ausreichend lang bemessene Vorheizung
der Elektroden vor Anlegen der Zündspannung verlangt. Der für ein stabiles Brennen der Leuchtstofflampe
erforderliche Spannungsabfall muß dabei durch eine besondere Vorschaltdrossel. erzeugt
werden. Außerdem ist zur Kompensation des induktiven Blindstromes noch ein zweiter Kondensator
erforderlich. Vorschaltgeräte dieser Art haben sich bis jetzt nicht durchsetzen können, weil der
Materialaufwand zu groß ist.
Die gleichen Bedenken liegen bei Schaltungsanordnungen mit Resonanzzündung für Leuchtstofflampen
vor, welche, wie es ebenfalls bekannt ist, eine der Leuchtstofflampe vorgeschaltete Serien,-schaltung
einer Drossel und eines1 Kondensators verwenden, während die als Zünddrossel wirkende
Induktivität parallel zur Leuchtstofflampe geschaltet ist, dergestalt, daß der über die Elektrodenglühwendeln
der Leuchtstofflampe geleitete Strom durch diese Zünddrossel fließt und dabei die genannte,
der Leuchtstofflampe parallel geschaltete Zünddrossel zusammen mit der Vorschaltdrossel und dem
Vorschaltkondensator einen Serienresonanzkreis bilden.
Bei derartigen Schaltungen besteht zudem die Gefahr, daß, wenn die Leuchtstofflampe aus irgendwelchen
Gründen beim Einschalten des Gerätes nicht zur Zündung gebracht wird, dauernd die
Serienschaltung der genannten Schaltelemente von dem hohen Resonanzstrom durchflossen wird und
hierbei überlastet werden kann.
Gemäß der Erfindung werden daher bei einer mit Resonanzzündung der Leuchtstofflampe arbeitenden
Schaltungsanordnung der gekennzeichneten Art Mittel vorgesehen, um bei Nichtzünden der Leuchtstofflampe
eine. Überlastung der der Lampe parallel geschalteten Zünddrossel zu verhindern.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sieht für
Lampentypen, die Elektrodenvorheizung vor Anlegung der Zündspannung erfordern, ein zwei Ruhekontakte
aufweisendes Thermorelais vor, dessen Heizwicklung der Leuchtstofflampe vorgeschaltet ist
und dessen bei der Erwärmung des Bimetallstreifens zuerst öffnender Ruhekontakt der Zünddrossel parallel
geschaltet und dessen anschließend sich öffnender zweiter Ruhekontakt der Zünddrossel vorgeschaltet
ist.
Weitere Einzelheiten der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sind aus der nachfolgenden Be-Schreibung
sowie aus den Zeichnungen ersichtlich.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist bei der Schaltungsanordnung
nach der Erfindung in an sich bekannter Weise die zur Resonanzerzeugung erforderliche
Kapazität 2 in Reihe zur Lampe 4 geschaltet und wird vom vollen Lampenstrom durchflossen.
Sie wird somit zur Erzeugung des nach der Zündung in Dauerbetrieb erforderlichen Spannungsabfalls
zwischen Netz und Lampe herangezogen. ^ Zur Erzielung der richtigen Vorschaltimpedanz genügt
es, in Reihe zu dieser Kapazität nur noch eine verhältnismäßig kleine Drossel anzuordnen, die zugleich
die Aufgabe hat, die beim Betrieb von Leuchtstofflampen an 50-Hz-Netzen auftretenden schädlichen
höheren Harmonischen im Lampenstromkreis zu unterdrücken. Eine Reihenschaltung von Drossel
und Kapazität ist zum Zwecke der Phasenschiebung schon bei der bekannten Duo-Schaltung angewandt
worden, jedoch handelt es sich hierbei um keine Schaltung, die ; Resonanzüberspannungen hervorbringt.
Parallel zur Leuchtstofflampe 4 ist eine weitere Drossel 3 so angeordnet, daß der durch sie fließende
Strom über die Glühwendeln 5 und 6 der Leuchtstofflampe 4 geleitet ist. Die Induktivität der
Drossel 3 ist so gewählt, daß für den Reihenkreis, der sich aus der Vorschaltdrossel 1, dem Vorschaltkondensator
2 und der als »Zünddrossel« zu bezeichnenden Drossel 3 zusammensetzt, die Resonanzbedingung
erfüllt ist. An der Zünddrossel 3 tritt dann eine zur sofortigen Zündung der Lampe ausreichende
Spannung auf. Da bei der. Schaltung der Resonanzkreis nach dem Zünden der Lampe sofort durch den parallel zur Zünddrossel 3 liegenden
Lampenstromkreis verstimmt wird, geht der Resonanzstrom unmittelbar nach der Zündung auf
einen kleinen Bruchteil seines anfänglichen Wertes zurück. Die Zünddrossel 3 kann daher sehr klein,
und billig ausgeführt werden. Diese Drossel könnte nur dann durch Überhitzung gefährdet werden,
wenn die Lampe 4 das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat und nicht mehr zündet. In diesem Falle
würde dauernd der hohe Resonanzstrom durch diese Drossel fließen. Erfindungsgemäß wird die Zünddrossel
vor Überlastung durch eine kleine Schmelzsicherung 7 geschützt, die vorzugsweise an der Stelle
697/373
F 7682 VIHc/21 f
der Lampenfassung angeordnet wird, an der bisher der Glimmzünder angebracht war. Diese Sicherung
ist dann in' der Regel beim Austausch einer Leuchtstofflampe ebenfalls auszuwechseln.
Die beschriebene Schaltung ergibt einen kapazitiven cos φ von etwa o, 8. Eine Kompensation ist daher nicht mehr erforderlich, da eine kapazitive Netzbelastung von den Stromversorgungsunternehmen ohnehin gewünscht wird.
Die beschriebene Schaltung ergibt einen kapazitiven cos φ von etwa o, 8. Eine Kompensation ist daher nicht mehr erforderlich, da eine kapazitive Netzbelastung von den Stromversorgungsunternehmen ohnehin gewünscht wird.
ίο Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. ι bringt
eine Vereinfachung und Verbilligung jener Art von Resonanzvorschaltgeräten mit sich, bei welcher die
Zündspannung gleichzeitig mit der Elektrodenheizung auftritt.
Für Lampentypen, die eine Vorheizung der Glühwendeln vor dem Auftreten der Zündspannung erfordern,
wird in Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung — wie aus Fig. 2 im
einzelnen ersichtlich — ein Thermorelais mit zwei Ruhekontakten 7 und 8 vorgesehen. Der* Ruhekontakt
7 ist der Zünddrossel 3 parallel und der Ruhekontakt 8 der Zünddrossel 3 vorgeschaltet. Die
Ruhekontakte 7 und 8 stehen unter der Einwirkung eines Bimetallstreifens 11, dessen Heizwicklung 10
.25 mit der Lampe 4 in Reihe geschaltet ist.
Die anfänglich geschlossenen Kontakte 7 und 8 bedingen einen starken Heizstrom durch die Glühwendeln
5 und 6, zwischen welchen die Resonanzzündspannung jedoch erst dann auftreten kann,
wenn der Kontakt 7, der vom Bimetallstreifen 11 nach dessen Erwärmung betätigt wird, die Überbrückung
der Zünddrossel 3 aufgehoben hat. Einige Sekunden später öffnet dann infolge weiterer Erwärmung
des Bimetallstreifens 11 auch der Kontakt 8 und schaltet die nun nicht mehr erforderliche
Zünddrossel 3 ab. Eine besondere Sicherung der Zünddrossel 3 für den Fall des Nichtzündens
infolge Lampendefekt ist in diesem Falle nicht notwendig. Nach dem Ausschalten der Lampe 4 geht
der Bimetallstreifen 11 nach wenigen Sekunden
wieder in seine Ruhelage zurück, so daß sich die Kontakte 7 und 8 wieder schließen können.
Von wesentlicher Bedeutung ist es, daß es bei dieser Kontakteinrichtung nicht wie beim Glimmzünder
auf die Geschwindigkeit und den Zeitpunkt der Kontaktöffnung ankommt. Die Zündspannung
tritt als Resonanzspannung stets bereits dann auf, wenn der Kontakt 7 überhaupt sich öffnet, gleichviel,
ob langsam oder schnell. Die Kontakteinrichtung ist daher nicht so störungsanfällig wie der
Glimmzünder und kann einfach und billig aufgebaut werden.
Kontaktsatz 7, 8 und Bimetalleinrichtung 10, π werden vorzugsweise, zu einer Einheit zusammen-.
gefaßt, welche die Stelle der Lampenfassung einnimmt, an der bisher der Glimmzünder angeordnet
war.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung mit Resonanzzündung für Leuchtstofflampen, bei der der Leuchtstofflampe
eine Drossel und ein Kondensator vorgeschaltet und eine weitere, als »Zünddrossel«
zu bezeichnende Drossel parallel geschaltet ist, durch die ein über die Elektrodenglühwendeln
der Leuchtstofflampe geleiteter Strom fließt und dabei die der Lampe parallel geschaltete Zünddrossel
zusammen mit der Vorschaltdrossel und dem Vorschaltkondensator einen Serienresonanzkreis
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um bei Nichtzündung der
Lampe (4) eine Überlastung der der Lampe (4) parallel geschalteten Zünddrossel (5) zu
verhindern. , .
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, daß der der Leuchtstofflampe
(4) parallel geschalteten Zünddrossel (3) eine Schmelzsicherung (7) vorgeschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein zwei Ruhekontakte (7, 8) aufweisendes Thermorelais, dessen Heizwicklung
(10) der Leuchtstofflampe. (4) vorgeschaltet ist und dessen bei der Erwärmung des Bimetallstreifens
(11) zuerst öffnender Ruhekontakt (7) der Zünddrossel (3) parallel geschaltet und
dessen anschließend sich öffnender zweiter Ruhekontakt (8) der Zünddrossel (3) vorgeschaltet
ist.
Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 208 077.
Schweizerische Patentschrift Nr. 208 077.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 697/373 3.56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3811194A1 (de) | Festkoerper-betriebsschaltung fuer eine gleichstrom-entladungslampe | |
| DE60205830T2 (de) | Vorschaltgerät mit effizienter Elektroden-Vorheizung und Lampenfehlerschutz | |
| DE2552981C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb wenigstens einer Gas- und/oder Dampfentladungslampe | |
| DE3881025T2 (de) | Schaltung fuer eine hochleistungslampe mit starker entladung. | |
| DE2031953A1 (de) | Zund und Überwachungsgerät | |
| DE2935207C2 (de) | Hochdruck-Metalldampfentladungslampe | |
| DE3021209A1 (de) | Beleuchtungseinheit | |
| EP1181844B1 (de) | Verfahren und vorschaltgerät zur speisung eines uv-licht-niederdruckstrahlers | |
| DE2517818A1 (de) | Zuend- und betriebseinrichtung fuer eine hochdruckentladungslampe | |
| EP0111373B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Starten und Betrieb von Hochdruck-Gasentladungslampen | |
| DE1943176C3 (de) | Zündvorrichtung für Leuchtstofflampen | |
| DEF0007682MA (de) | ||
| DE949419C (de) | Schaltungsanordnung mit Resonanzzuendung fuer Leuchtstofflampen | |
| DE2808261C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb einer Leuchtstofflampe mit vorheizbaren Elektroden an einem transistorisierten Wechselrichter | |
| DE60003145T2 (de) | Elektronischer Ballast für Neonröhre | |
| DE2514321C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb von Niederdruck-Leuchtstofflampen | |
| DE703452C (de) | Schutzeinrichtung fuer Reihenkondensatoren | |
| DE2452417C3 (de) | Sicherungsstarter für Niederspannungs-Entladungslampen | |
| DE2816753A1 (de) | Schaltungsanordnung zum erzeugen von zuendspannungsimpulsen fuer nieder- und hochdruck-gasentladungslampen | |
| EP0759684A1 (de) | Zündsteuergerät für eine Hochdruck-Entladungslampe | |
| AT126304B (de) | Einrichtung zum Betriebe von elektrischen Gasentladungslampen und -röhren an Wechselstrom. | |
| AT206990B (de) | Zünd- und Betriebseinrichtung für elektrische Entladungsröhren | |
| DE847315C (de) | Vorrichtung mit einer elektrischen Gasentladungsroehre | |
| EP0165893B2 (de) | Einrichtung zur Steuerung der Helligkeit von Leuchtstofflampen | |
| DE1199399B (de) | Schaltungsanordnung zum starterlosen Zuenden von Gasentladungslampen |