DEF0001048MA - Vorrichtung zum Bremsen einer Spule. - Google Patents

Vorrichtung zum Bremsen einer Spule.

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Publication number
DEF0001048MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braking
swivel arm
bobbin
coil
spool
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl.-Ing. Rommerskirchen Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

FA21725M63.50
FA R BE II FABBIKE II BAYER
Leverkusen, den 7. Harz 1950
Die Erfindting bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bremsen einer Spule im Leerlauf, wobei die Spule an einem Schwenkarm, mit dem sie von der Treibwalze abgeschwenkt wird, gelagert ist. Bisher bremste man diese Spulen nach dem Abschwenken von der Treibwalze mittels besonderer Backenbremsen, die von Hand "betätigt wurden. Das hatte den ITachteil, dass ein besonderes Organ zu betätigen war, und dass Spulen und Bremse bei den immer höher gewählten Umfangsgeschwindigkeiten durch die subjektive Betätigung sehr leicht Beschädigungen ausgesetzt waren.
Diese llachteile werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass an den Schwenkarm ein Bremskörper pendelnd aufgehängt ist, dei- beim Schwenken der Spule sich auf die Spule auflegt. Hierdurch wird eine selbsttätige und objektive Bremsung der Spule erreicht. Die Bremswirkung wird nicht nur durch das Gewicht und den Reibungskoeffizienten des Bremskörpers bestimmt sondern wesentlich dadurch verstärkt, dass beim Bremsen eine zusätzliche Hebe!komponente aus tangenlialer Laufrichtung und Reibungswinkel auftritt.Der Bremskörper, dessen Gewicht so gross ist, dass eine genügende Bremskraft erzielt wird, ist zweckmässig im Innern der Spule angeordnet. Er besteht vorzugsweise aus einem ringförmigen Gebilde, das die Lagerung der Spule umschliesst und einen exzentrischen Zapfen besitzt, mit dem es am Schwenkarm drehbar befestigt ist. Zur Verstärkung der Bremswirkung ist der Bremskörper mit einem Bremsbelag ausgerüstet.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindung sgegenstandes« Eie Spule ist bei A in ihrer Lauf stellung und bei B in ihrer Bremsstellung im Ieerlauf gezeichnet. In der Stellung A erfolgt der Antrieb der Spule 1 durch die Treibwalze 2.Die Pfeile aeigen die UmIaufrichtung an. Die Spule 1 ist an dem Schwenkarm 3 bei 4 gelagert und kann durch Schwenkung des Armes 5 um den Drehpunkt 5 bis zum Anschlag 6 in die Brems st ellung B gebracht werden. Eie Bremsung im Leerlauf geschieht nun nach dem Abschwenken von der Treibwalze 2 mittels des im Inneren der Spule 1 angeordneten Bremskcrpers 7 dadurch, dass sich der Bremskörper, der ringförmig ausgebildet ist und einen exzentrischen Zapfen 8 besitzt, mit dem er am Schwenkarm 3 drehbar befestigt ist, gegen das Innere des Spulenkörpers Λ anlegt. Die Bremswirkung kann durch den am Dremskörper 7 angebrachten Bremsbelag 9 verstärkt werden.

Claims (4)

  1. Pat entansprüche;
    1„ Vorrichtung zum Bremsen einer Spule im Leerlauf, wobei die Spule an einem Schwenkarm, mit dem sie von der Treibwalze abgeschwenkt wird, gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schwenkarm ein Bremskörper pendelnd aufgehängt ist, der beim Schwenken der Spule sich auf die Spule auflegt.
  2. 2. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper im Inneren der Spule angeordnet ist.
  3. 3. Torrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper aus einem ringförmigen Gebilde besteht, das das Spulenlager umschiicsGt und einen exzentrischen Zapfen besitzt, mit dem es an Schwenkarm drehbar befestigt ist.
  4. 4. Tori-ichtung nach den Ansprüchen Λ bis ^5 dadurch gekennzeichnet, da&ß der Presskörper mit einem Bremsbelag ausgerüstet ist.

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