DEF0000158MA - Pneumatische Förderanlage für Mühlen - Google Patents
Pneumatische Förderanlage für MühlenInfo
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Description
PATE NTA N WA LT
Dipi.-ing.EIDEL4ElER
Dipi.-ing.EIDEL4ElER
STUTTGART-N, Konigstr, 14
24.1Oo1949/S
iSlterrorfE^Mann & Hummel Croiaeboil.
Pat ent anmeldung
Ao2701
TöT5rauchsin»3 ter hi If s anme 1 dung
;..27O2
Pneumatische Förderanlage für VBihlen
'Die Erfindung bezieht sieh auf eine pneumatische F ablage la Iflihlen, und dergleichen^ wobei «ar Beobachtung
der ifelalgtttßchleuB© wxodtttlbttr trbextoalb vcbq, ihr tdm glas aageortoet iit.
Die "Erfindung bezweokt, die Überwachung derartiger gutschl©usen iait einfaehsten Mitteln in wiÄsaiaer Weis©
verbessern und naoli etwaigen Verstopfmigen ©der aifierea StiSrungen der Fehlens© rasch Abnilfe ^u schaffen· Dia Ab«
hilfe soll dabei die Bataer der Störung auf ein Mindestmaß bewchranlcen und Störungen von anderen Teilea der Anlage^
die nicht betroffen sind 9 tem. hai ten«, Das wird im wesentlich« dadureh erreicht, daß in wmiittelbayem Qrlffbereieli
der dna Schauglce beobachtenden Bedientmgsperson die An=» trieb'-/ölle der Schleus« mit einer Ausschaltvorrichtung
sehen ist· Serai« diese· Maßnahm© in Terbinäung mit tor ortoung des Sehauglaeet unmittelbar oberhalb des
rades erleichtert die !»lobachtung und Beseitigung von rungen ,in hohen Maße«, Bits gilt insbesondere &Bnn$ wenn a&n
aa0 Schauglas leicht und ohne besondere fferkzeuee rasch ab« nehmbar einsetzt^ soaai? nvxi etwaige fremdkörper augenbliek-
lieh entfernen kann«, Di@ leicht gugängliehe und rasch "bedienbare Abschaltvorrichtung für ά®η Schleusenantrlel) besteht
zweckmäßig aus einer Gelenkwelle, die durch eine in axialer Richtung wirksame Pete® in einer die Eupplungsglieder in Üiacriff
haltenden Streolslage gehalten wird, jedoch bei lau-CexK d@r Welle durch eine Bedienungsperson entgegen Aor ?e&er!fcri%£t
in ein© die Streclclfgs und die KaoplungaetelltLi^ f.u Dieben de Stellung gebrocht werden kann«.
Die "Erfindung -.Ird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Aus fü-hrirngsbe !spiel beschrieben,
wobei sieb weitern kennsseichnendenMerlcsale ergeben α Ss g@igea Pigel eine schenaüsche Barstollung einer pnatiaatischen Mörder
anlage far Mihlgut^
Fig«,2 eine Seitenansicht einer Schleuee^ "bei der der obere für die !Erfindung wesentliche. Teil im Schnitt dargestellt
.3 einen Schnitt nach linie IIWII in FIg«2»
4 eine OTa Antrieb der Sehleuse dienendenG-elenkwelle,
ist der 23ah],TUteinlau? einer pneumatischen ©in© Sauglcitöig-1/3 ein I?liehkraftn3ascheider öder Zyklon,
ein Ventilator vnä/5 ein® Schleuse® Beim Betrieb der Anlage saugt der Ventilator 4 Luft «ad Mahlgut durch den Einlauf 1
xuiä die S&uglei luMg 2. an. $&s I^t-^ahlgut-ßemiach gelangt dabei in d@n Zyklon 3p wo das I!ahlgu& atiogeschieden wird und
drrch eine Letjmx^ β aur Schleuse 5 herunterfällt^ während Luft äwe!i ein Röhr ? sua Teirtllator 4 gelfingt. Beim AusiclMi
*l<&& Mahlfites durch die Sehleus© 5 kommt es gelegent« lieh su Störungen, s«Be dann, wenn sieh Fremdkörper wie lägel
im Mahlgut befindei» Die Erfindung befaßt sich mit der Abhilfe zur Beseitigung deiurtiger Störungen.
8 ist das Gehäuse der I.iahlgutachlewe^^^Oeren Schleusen«
. Oberhalb des Schleusenradea 9 be-
findet eich ein in Querschnitt etwa quadratischer Gehäuseteil 10, wie dies an "bosten aus Fig. 3 ersichtlich ist* Der quadratioche
Gehäuseteil 10 hat obenKFlanöch 11 zum. Anschluß des im Querschnitt runden Fallrohres 6® aus dem das Mahlgut von
dem ZyYlcn 3 aus ror Schleuse 5 he runt erfällte
fig® 2 und 3 ist in zwei einander gegenüberliegende n* dos oberen quadratischen Genäuseteile 10 je ein Schauglas
12» 13 »it Dichtungsringen eingesetzt«, Das Schauglas 12 ist fest eingekittet 9 während dao ondere herausnehmbar ist®
Durch eine 'Titterbohrun/» des heraiisnohnbaron Se^außlasea 13 ragt/Bol'son 18 hindurohf auf dem zwei durchgebogene Feder«
ochoiben 14?15 und dao innere IDnde eines ebenfalls federnd nachßiebifton Hebels 16 angeordnet sinde Die Feder scheiben 14»
15 und dor Hebol 16 sind in iiblieher Weise gegen Ee raue fallen gesichert. Der Hebel 16 ist rait einem langloch 17 auf dem
Bolsen 18 und mit einen zweiten Lan^loeh 19 auf einem zweiten Bolzen ^O goführt? der in eines seitlichen Auge «21 des ,Gehäu0
teils 10 befestigt ist. Der Hebel 16 ist, vom Schauglas 12 aus p,csehent gxvisehen den beiden Bolzen 18 ttnd 20 konkav
durchiicbogen "and durch Andrücken in dej8 Richtung ^t derart nach li'iks in 3?ig*2 ge schoben y daß sieh d@r obere und untere
Rand den obe^^n Lan^loohs 19 (ähnlich vie bei einer Schraubzwinge) auf ä?m Bolzen 20 fest-KLeio»».» Auf diese lv±oe ist
das 3ohau":las 13 nit seinem Dichtungsring auf &en 1UmU der quadratischen Gehäuse öffnung 22 gedriicl't und schließt äiese
t nnc1-" au/.ien abs Ein bes^Öers stas'ker Druck ist hierbei
■nicht erforderlich, well im Inneren d©r Schleuse
?Sc>;!f.rrb nxm. in der. Schiene© eine Störung ύοτ$ so lcann ihre
Ότε&οΙϊΘ leicht durch das Schat.glais hindureh beobachtet, und
in Bedarfsfall das Schauglas If gteßerep»aintlieh »seh tmd einfach- aiaizffernt. werden.. Hi era« teaneht man :.nur. i©a Hefeel
Ic es?/üs3.nesr freien'Sride -anzufassen .und ihn 'in/der Richtung 23 an''^W9gan.Hierbei löst sich sogleich die Yerkleraraong
auf' dos Bolzen 20, .und man feann.\ohn© weiteres das Schauglas 13'-entfernen. Oft genügt ©in bloßes, kurzes Lüften tee
S.cih&ußl.asee 13 von ·.seinem''0ItB1 1Um durch.die .-eintretende9
dem Unterdruck folgend© 'Außenluft"-eine "Verstopfung der Schleuse-zu-beseitigen·
13 veröohließi;, ist S5w©ekmißig. so-;groß» daj m^ leicht hinajUigreif-©a...kann* um bei stillstehendem Sehleusearat. 9
θ inen--Fremdkörper aus dem-.'Inneren tor Schleuse'her&uesu-Dia ein au leichtes und unüberlegtes'Hineingreif en
, lsi; as u.U-. ·'Vorteilhaft,-.©inen. Querstift'24 als "unfallscltatis. .vorzaBölien.
"um ©is -unübo-rlegtos Hiaeiagreifea bei, laufender Schleuse ma vsrhtlteni/'.-ist es ferzicrratssm "bsswo aotwenö.ig?' das raseM-Abstellön.
der Schleuse vor tea. Hineingreif en'. s-o aa irerein«> · faehea, :-äa"ß .diö'BedSteotmgsperBoa übe^hauplt nieht'meh?' in-·
Yereuchung/kOHuatf'--9ieh m gefährden« Hieran ist folgende einrichtung getroffen.
AUi ?3 ist die'..uiBl'saf-ende ^«!!^"^^"^er. das:' Schleusenrad--9
'befestigt ist. Aof- .diee-er Welle'"'25 lst,geütä0 ;1i>ig.4
BiMm. Stift 2β ein® Hülse 2? befestigtv die den 28 eines Gelezuntallenteila 29 trägt® Sin Kugelkopf 30 ö®s
Crolonkwollentells 29 liegt außen in der Bohrung äer Hülse 27 mnd stimsaitig an einer neuen Schaierttlvorrat enthaltenden
porösen Lagersühei'b® 31 s»® Ber Gelentarellenteil 29 ist durch einen längsschlitB 32 nit einem Stift 33 einer Hülse 34 fest
■rerbunäens» u»d die Hüls® 34 ist mit einem Gelentorellenteil verstiftet* ^er Teil 35 hat einen Kugelkopf 361 äer außen la
Äer Bohrung ©inesf Mis© 3? und stiraeeitig an. einer porösen £aßereovei%e 38 anliegt, Der ttogelkopr 36 greift mit einem
jCur/plungsetift 39 in einen stinioeitig offenen Schlug 40 äer Hülae 37 ein· Die Anlage auf dam Grund des Schlitzes 40 wiri
tefch ©in® "fdder 41 erreicht, dia sich am Geleninrallantail S a'batatst und den anderen GelenkwollenteIi 35 imoh reohta In
Fif>4 drückte M® Feier 41 ist derart ©emeseeaf A&B ei© file
heiiea Tlollentellc 29f35 in ito@ dargestellte anagareokte Img@
zwingt und ein Klappera auf fen Lagerscheibon 31 »3β ait Sleheraeit Terhinierts Anäersoito ist sie a"ber auch äerart
Iimensioniertf Saß der an der Mis© 34 a»faseenä® \rteit©r den Wellenteil 35 mit einem Griff aus &*m Kupplungesehlits
40 herauaziehen kann^ um die Schleus® ir* Bedarfsfall abm» atellen> d^h^ vqn der Antriebswelle 42 aispikappelne Ortoet
man nun wie hier die Hülae 34 so nahe ait aem Schleusenfeasier 12 oder 13 an? daß der Arteiter keinen <=?ί»β4§€». Sehritt sw
laufen und keiiorlei Mühe aufzuwenden "bra»eht9 um die Gel^fcwelle auazurUclcen, so ist kaum noch zu 1»efürehten9 daß er"
Sohleusenfe-A^tsr 13 &un Herausholen ein«« fremdkörper® öffnet, beTor er die 1TeIIe ausgerückt hai*
!iach dem Ausrücken der Gelenkwelle aus dem Karplungsschlitz 40 ist dio ScV)IeUBe 5 abgestellt, während der übrige Teil der
pneuoatischen ?9rderanlae;e -ungestört welter arbeiten kann. Damit sich min nicht in kurzer Zeit eine erhebliche Mahlgutmenge
oberhalb des Schleusenradcs 9 anstaut und damit £tei@r die Sonleuse 5 so bald wie möglich wieder in i3etriob gebracht
nor 4en l:ann» ist bei dem dargestellten Ausführuni-oboispi©! /orsorge dafür getroffen^ daO der ausgerückte ftellenteil
einerseits mit der Schleusenwelle 25 verbunden bleibt und anderseits in der Hülse 27 derart weit in radialer Richtung
nach außen verschwenkbar ist, daß er unmittelbar als Kurbel zum Drehen des Schleusenrades 9 einen etwa dort feststellen»
den Fremdkörper lossurütteln und leicht su eatfernenf worauf die Welle wieder in ihre gestreckte Normalrichtung gebracht
v7ird und nach d©m Xurüokdrticken der Feder 41 wieder .leicht in den Ifupplungeschlitz 40 eingehängt werden kann«, Die
meinsame Verwendung des leicht abnehmbaren Schauglases welches die Öffnung 22 zun raschen Entfernen der Fremdkörper
aus dem Schleusenrad verdeckt bzw ο freigibt, zusammen mit der griffbereit in unmittelbarer ITähe >efindliehen Gelenk«-
welle^ die so|ar als Loeklopfeinrichtun/; für Fremdkörper benutzbar let, bedeutet also einen erhebliehen technischen Fortschritt*
Man kann natürlich auch Vorsorge dafir treffen, SchauglaalSffnimgshebel 16 erst dann "bedienbar w±rä$ wenn di®
G-elenlwell© ax^sge iickt 1st.
Claims (1)
- Pneumatische Förderanlage für Mahlen und dergloj, bei d@r zur Beobachtung &®r Mahlgut schleus® unmittelbar oberhalb von ihr ein Schauglas angeordnet ieis dadurch gekennseiobaet» daß in unmittelbarem Griff"bereich der das Schata^laa beobachtenden Bedienungsperson die Antrielbwelle der Sohle«,« s@ mit einer Ausschaltvorriolittiag versehen let·naeli Anaprtich X9 dadureh gekennzeichnet^ daS Ag aus #iiier ©«!»snliwelle gesteht9die dwreb <i仫 Ip asita.®? BAcbtm?(g wirteaiae Peder (41) in ti© Kmpplia»gsgli@i@r Ib KingrSff haltenaen Streck« gehalten wir^^ j@€©ch %*©i laufender Welle duroll ein®en €@r Pederkraft in eine die land 4%® Kisppln^gs^telliaBg siisfhefeenäQ StellungFörderanlage nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet, daß d@r der Schleuse zugewandte Teil der Gelenkwelle in au9gerü.ekt®m Zustand in seinem Gelenk (28) derart vor=» schwenkbar ist, daß er als Han<2mr*b@l sum Durchdrehen der auegerüokten Sehleuse dienen kann«.förderer lege sech Anspruch 1 "fei® ?p äadiireh daB ^ag Skshftiiglae im Sohletusengehäeee seifest e «nd umaitteliisr obertialt) Äes Scfol®iasenrad®a leichtaehmbar angeordnet ist·Förderanlage nach Anspruch 1 bis 49 dadurch gekennzeieh-r net9 daß auf der dem abnehmbaren Schauglas gegenüberliegenden Gehäuseseite ein zweites Schauglas vorzugsweise fest «ingesetzt ist«,β ο förderanlage nach Anspruch 1 bis 5 a dadurch gekennzeichnet , daß der Gehäuseteil, in dsia sich das Schauglas befin~ det, einen eckigen, vorzugsweise ^oadratisehen Querschnitt hat, wobei äie Seitenlange fies Quadrates etwa dem Durchmesser des darüber liegenden Roti.rstiioks entsprichto7ο Förderanlage nac.U Anspruch 1 bis 69 dadurch gekennzeieh·= net? daß das Schauglas mit einem mindestens annähernd mit= tig angeordnete·) Bolzen und einen daran anschließenden Hebel verbunden ist* durch den das Schauglas von außen gegen seine Dichi ungsflache angedrückt werden kann»8* Förderanlage nac'i Anspruch 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet,, daß iier Hebel im Abstand eines außerhalb der Schau**· glasfläche angeordneten Haltebolzens (20) eine Aussparung hat ρ die soviel größer ist als der Durchmesser dee Halte·= bolzenSj, daß der In der Druckrichtung 4544· zwischen Halte= bclsen (20) und Mittelbolzen. (18) federnd nachgiebige Hebel (16) sjoh nsj.t den Kanten der Aussparung (19) auf dem Haltebogen {20) festklemmen kann»
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