DEF0000130MA - Pinsel, Besen oder Bürsten, insbesondere Malerbürsten, bei denen die Borsten in einer auf dem Bürstenrahmen aufgelegten Bindemittelschicht befestigt sind - Google Patents
Pinsel, Besen oder Bürsten, insbesondere Malerbürsten, bei denen die Borsten in einer auf dem Bürstenrahmen aufgelegten Bindemittelschicht befestigt sindInfo
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Description
Es sind Pinsel und Bürsten, insbesondere Malerbürsten bekannt geworden, bei denen die Borsten in einer auf dem Bürstenrahmen aufgelegten Bindemittelschicht befestigt sind. Um dies zu ermöglichen, ist der Bürstenrahmen mit einem metallenen Rand versehen, so dass der Rahmen zusammen mit dem Rand eine Mulde bildet, die mit Bindemittel ausgefüllt ist. In dieses Bindemittel sind vor dem Erhärten gebundene Borstenbündel eingesteckt worden, die nach dem Erhärten festkleben. Zur Herstellung dieser Bürsten dient ein Rost, welcher im wesentlichen aus einer grossen Zahl senkrecht nebeneinanderstehender Hülsen besteht. Jede dieser Hülsen dient dabei zur Einführung eines Borstenbündels in die noch weiche Bindemittelschicht. Der Rost wird nach Erhärten der Bindemittelschicht abgehoben.
Obgleich diese Form von Bürsten bzw. Pinseln und die Art ihrer Herstellung bereits seit langem bekannt ist, hat sich diese Art von Bürsten bzw. Pinseln praktisch nicht durchsetzen können und ist im Handel nicht erschienen. Der Grund hierfür liegt in einer Reihe von Mängeln, die die Herstellung solcher Bürsten erschweren bzw. verteuern.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Nachteile zu überwinden und das an sich vorteilhaft erscheinende Verfahren zur Herstellung von Pinseln und Bürsten, sowie auch von Besen für die Praxis brauchbar zu machen.
Demgemäss besteht die Erfindung zunächst darin, dass der Rahmen, der aus Holz, pressbarem Kunststoff, oder ähnlichen nichtmetallischen Stoffen bestehen kann, muldenförmig ausgebildet ist. Dadurch erübrigt sich die bei dem bekannten Verfahren notwendige Anordnung des seitlichen Metallbandes, das dort zur Herstellung der das Klebemittel aufnehmenden Mulde dient. Abgesehen davon, dass ein muldenförmiger Rahmen nach der Erfindung billig herzustellen ist, bietet die Erfindung den Vorteil, dass keine Metallteile mit dem Bindemittel in Berührung kommen. Eine gut haftende Bindung des Bindemittels an Metallteilen ist nämlich schwieriger herzustellen als beispielsweise an Holz. Bei neueren Klebemitteln, die aus Kunststoffen bestehen, muss, um eine gute Verbindung mit Metallteilen herzustellen, ein höherer Zusatz an Schwefelsäure erfolgen, damit das Bindemittel an dem Metall haftet. Dies hat den Nachteil, dass die Schwefelsäure die Borsten unansehnlich macht und zum Teil sogar zerstört. Bei der Verwendung muldenförmiger Rahmen aus nichtmetallischen Stoffen kann man dagegen mit geringerem Zusatz von Schwefelsäure
auskommen, so dass die Gefahr der Verfärbung bzw. Zerstörung der Borsten vermieden wird.
Ferner besteht die Erfindung darin, dass die Borsten in ungebundenem Zustand in das noch weiche Bindemittel eingesetzt werden. Es ist möglich, auf diese Weise nicht nur gebündelte Bürsten, Besen und Pinsel herzustellen, sondern die Borsten können auch in Längsstreifen angeordnet werden. Dadurch, dass die Borsten ungebunden in den Klebstoff eingeführt werden, verringert sich die zur Herstellung notwendige Arbeitszeit erheblich. Ausserdem bekommen sie einen besseren Halt im Klebstoff, da der letztere leicht zwischen die nicht gebundenen Borsten dringt, so dass auch die inneren Borsten eines Bündels bzw. einer Reihe fest haften.
Weiterhin besteht die Erfindung darin, dass der auf der Rückseite zweckmässig ebene Rahmen der Bürste, des Pinsels oder Besens mit einer mittleren Bohrung versehen ist, die durch einen nach aussen herausragenden Zapfen verschlossen ist, der zur Anbringung des Stieles dient oder selbst Teil des Stieles sein kann. Durch diese Anordnung wird trotz geringer Stärke des Rahmens ein guter Halt des Stieles ermöglicht. Ausserdem dient der Zapfen während der Herstellung der Bürste zum Festlegen auf dem Arbeitstisch, indem er in eine auf dem Arbeitstisch vorgesehene Bohrung eingesteckt wird.
Auch das Herstellungsverfahren der Bürsten, Besen oder Pinsel wird gemäss der Erfindung vereinfacht und dadurch wettbewerbsfähig. Zum Einsetzen der Borsten wird erfindungsgemäss
eine mit runden Löchern, oder Längsschlitzen versehene, zweckmässig polierte Metallplatte verwendet. Eine solche Platte ist nicht nur billiger herzustellen, als der bekannte Rost, der aus senkrecht nebeneinanderstehenden Hülsen besteht, sonder sie ermöglicht auch die Herstellung von Bürsten, Besen oder Pinseln, deren Borsten in Reihen angeordnet sind.
Schliesslich bietet die Verwendung einer Platte gegenüber dem Rost einen besondere Vorteil, der sich zeigt, wenn der noch flüssige Klebstoff an den Borsten etwa hochsteigt. Die Fläche, mit der die Platte an den Borsten haften bleiben kann, ist viel kleiner als die Summe der Innenflächen der vorbekannten Hülsen. Das Loslösen der Platte nach der Erfindung erfolgt daher stets ohne Schwierigkeiten, während das Loslösen des bekannten Rosten oft sehr mühsam ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Figur 1 die Draufsicht auf einen Bürstenrahmen nach der Erfindung,
Figur 2 eine zugehörige Längsansicht des Bürstenrahmens,
Figur 3 einen Zapfen,
Figur 4 das untere ende eines zugehörigen Stieles,
Figur 5 eine Platte zur Herstellung der Bürste und
Figur 6 eine andersartige Platte zur Herstellung von gebündelten Bürsten.
Der Rahmen 1 einer Brüste besteht aus einem ebenen Boden 2 geringer Stärke, der mit einem ringsumlaufenden Rand 3 versehen ist. Der Rahmen kann aus Holz oder beispielsweise Kunststoff oder Presstoff bestehen. In der Mitte besitzt der Rahmen eine Bohrung 4, in welche ein Zapfen 5 mit seinem unteren, entsprechend ausgebildeten Ende 6 eingesetzt werden kann. Im übrigen trägt der Zapfen 5 ein Gewinde, auf welches ein Stiel 7 aufschraubbar ist.
Zur Herstellung der Bürste wird der Zapfen 5 mit seinem unteren Ende in die Bohrung 4 eingeführt und verklebt. Der Rahmen wird nunmehr auf den Rücken gelegt, wobei das herausschauende Ende des Zapfens 5 als Zentrierzapfen auf dem Arbeitstisch dient. Der muldenförmige Raum des Rahmens 2, 3 wird nun bis zu einer entsprechenden Höhe, d.h. etwa zur Hälfte oder zu 2/3, mit einem Bindemittel angefüllt. Darauf wird die Platte 8 oder die Platte 9 auf den Bürstenrahmen gelegt. Um ein seitliches Verschieben der Platten 8 bzw. 9 beim Arbeiten zu verhindern, können sie mit seitlichen Anschlägen versehen sein. Nunmehr werden die Borsten von Hand in ungebundenem Zustand in die Schlitze 10 bzw. die Bohrungen 11 und 12 der Platte eingeführt. Nach Erhärten des Bindemittels werden die Platten abgehoben und die Bürste ist im wesentlichen fertig.
Werden Platten mit Bohrungen 11 und 12 verwendet, so ist es zweckmässig, letztere so anzuordnen, dass es möglich ist, mindestens in der Längsrichtung der Bürste mit einem Spachtel zwischen den Borstenbündeln hindurchzustreichen, um auf diese Weise die Bürste zu reinigen. Deshalb trifft die mittlere Linie zwischen je zwei waagerechten Bündelreihen 11 auf eine Lücke zwischen je zwei Borstenbündeln 12 (Fig. 6).
Die Erfindung ist bei der Verwendung von Haaren gleichermassen anwendbar, wie bei der Verwendung von Borsten.
Claims (5)
1. Pinsel, Besen oder Bürsten, insbesondere Malerbürsten, bei denen die Borsten in einer auf dem Rahmen aufgelegten Bindemittelschicht befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Holz, Presstoff, Kunststoff oder ähnlichen nichtmetallischen Stoffen bestehende Rahmen (1) muldenförmig ausgebildet ist.
2. Pinsel, Besen oder Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten, die als Bündel oder als Längsstreifen angebracht sein können, ungebunden sind.
3. Pinsel, Besen oder Bürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die grösseren Borstenbündel (11) der Bürstenmitte und die kleineren Borstenbündel (2) des Bürstenrandes so zueinander angeordnet sind, dass die mittlere Gerade zwischen den Bündelreihen (11) der Bürstenmitte jeweils auf eine Lücke zwischen den Bündeln (12) des Bürstenrandes trifft.
4. Pinsel, Besen oder Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Rückseite zweckmässig ebene Pinselrahmen (1) mit einer mittleren Bohrung (4) versehen ist, die durch einen nach aussen hinausragenden Zapfen (5) verschlossen ist, der zur Anbringung des Stieles (7) dient.
5. Verfahren zur Herstellung von Pinseln, Besen und Bürsten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einsetzen der Borsten eine mit Löchern oder Längsschlitzen versehene, zweckmässig polierte Metallplatte (8 bzw. 9) geringer Stärker verwendet wird.
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