DEE0010581MA - - Google Patents
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Description
E 10581 XII/81d
Die-.Erfindung betrifft einen Klappdeckelverschluß
für Gefäße, insbesondere für Müllgefäße. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe
wird darin gesehen, einen Verschluß zu schaffen, der sowohl für kleine als auch für große
Müllgefäße verwendbar, in der Handhabung einfach und im der Herstellung billig ist.
Es ist ein Klappdeckelverschluß dieser Art bekannt, bei dem der Verschluß dadurch bewirkt
ίο wird, daß ein am Kopfteil des Gefäßmantels, dem
Deckelscharnier gegenüber angeordneter, drehbarer Handgriff mit Hakenansatz einen federnden
. Schienenförtsatz auf dem Deckel übergreift, der in der Schließlage durch einen über dem Deckel
schwingbaren hohen Tragbügel gesichert wird. Dieser bekannte .Verschluß hat den Nachteil, daß
er rnchf ^wangläufig bedient wird, da für das
Transportern des Gefäßes der Deckelverschluß
nicht geschlossen zu sein braucht. Wie die Erfah-
ao rung gelehrt hat, unterbleibt dadurch das Verschließen des Gefäßes. Es liegt aber im Interesse
der Städtehygiene, wenn die Müllgefäße mit einem Deckelverschluß versehen sind, der für das Transportieren
geschlossen werden muß und sich auch beim Umfallen des Gefäßes nicht öffnen kann.
Weitere Nachteile des vorgenannten Verschlusses sind, daß er, bevor das Gefäß in die staubfreie
Schüttvorrichtung gehängt wird, geöffnet und der Behälter infolge des hohen Tragbügels beim Transportieren
mit angewinkeltem Arm getragen werden muß. Weitere bekannte Klappdeckelverschlüsse
dieser Art bedienen sich kippbarer Haken, die auf dem Deckel, oder Exzentereinrichtungen, die im
Deckelscharnier gelagert sind. Ihre Nachteile sind Empfindlichkeit gegen Verbiegung des Deckels,
ungenügende Sicherung des Verschlusses gegen Lösen beim Umfallen des Gefäßes, komplizierter
Aufbau und teure Herstellung.
Erfindungsgemäß wird zur ,Beseitigung der Nachteile ein Deckelverschluß vorgeschlagen, der
im wesentlichen nur aus einem aus einzelnen Gliedern bestehenden Überwurf, z. B. einer Kette mit
Sicherungsklinke, besteht, der am Gefäß so angeordnet ist, daß er zwangläufig bedient werden
muß. Der Überwurf ist am oberen Gefäß rand, an der dort vorhandenen Aufhängevorrichtung oder
dem Kopfring angelenkt und wird zur Wirksamwerdung des Verschlusses in der Schließlage des
Deckels hinter die auf dem Deckel vorhandene Mitnehmernase gelegt. Die kleine Sicherungsklinke ist
in dem vorderen Ende der Mitnehmernase derart gelagert, daß sie beim Umfallen des Gefäßes bei
Erreichung einer bestimmten Schräglage automatisch aus der Nase hervorkippt und den Überwurf
gegen Öffnen sichert. Beim Aufstellen des Gefäßes legt sich die Klinke automatisch wieder in die Nase
zurück. Mit dem Verschluß kann das Transportieren des Gefäßes auch am Deckelgriff erfolgen.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung näher veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι den Deckelverschluß in Verschließ lage in
Seitenansicht bei stehendem Gefäß,
Fig. 2 den Deckelverschluß in Verschließ lage in Seitenansicht bei Schräglage des Gefäßes und
Fig. 3 den Deckelverschluß in Verschließlage in Draufsicht bei stehendem Gefäß.
In der Zeichnung ist ein Müllgefäß 1, dessen Deckel 2 mittels eines Scharnieres 3 am Gefäßrumpf
angelenkt ist, zu erkennen. Der Deckel 2 trägt in der Mitte einen Handgriff 4 und gegenüber
dem Scharnier 3 die Mitnehmernase 5, in dessen vorderen Teil die Sicherungsklinke 6
schwenkbar gelagert ist. Die Aufhängevorrichtung 7 am Gefäß rumpf ι trägt angelenkt den aus
einzelnen Gliedern bestehenden Überwurf 8.
Die Gebrauchsweise des erfindungsgemäßen Deckelverschlusses, bei dem ein Zusammenwirken
der Teile 5, 6 und 8 stattfindet, ist die, daß zum Verschließen, sobald der Deckel 2 auf. der Öffnung
des Gefäßes 1 aufliegt, der Überwurf 8 hinter die Mitnehmernase 5 gelegt wird und in dieser Lage
beim Umwerfen des Gefäßes durch automatisches Auskippen der Klinke 6 gesichert wird. Zum Lösen
des Deckelverschlusses wird der Überwurf einfach von der Mitnehmernase abgestreift.
Es liegt im Bereich der Erfindung, daß statt des aus einzelnen Gliedern bestehenden Überwurfs ein
biegsamer oder elastischer Überwurf zur Anwendung kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Klappdeckelverschluß für Gefäße, insbesondere für Müllgefäße, wobei auf der Oberseite des Deckels eine Mitnehmernase angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen die Mitnehmernase (5) des Deckels (2) übergreifenden, am oberen Gefäß rand angelenkten, aus einzelnen Gliedern bestehenden oder biegsamen oder elastischen Überwurf (8), der mittels einer in der Mitnehmernase (5) schwenkbar gelagerten, in der Schräglage des Gefäßes automatisch aus der Mitnehmernase herauskippenden Fallklinke (6) gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 550/113 7.56
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