DED0000562MA - Hochsäurebeständige Gegenstände - Google Patents

Hochsäurebeständige Gegenstände

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DED0000562MA
DED0000562MA DED0000562MA DE D0000562M A DED0000562M A DE D0000562MA DE D0000562M A DED0000562M A DE D0000562MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloys
palladium
objects
highly acid
gold
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Frankfurt/M. Schatz
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt
Publication date

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Description

Heue Beschreibung
S §62 YIa/4o b 12· Juli 195©
Beuteehe Gold- »4 Sllbeis- •eheldeaastalt vormals Äo f»Ütel/teif leievfraoezuitraeee 9
Hoehe&orebestäadige SegezietMade
vorliegende !Erfindung Besieht sieh auf OegenetSnde, vor alles für ü« Ya*wa»tag. der A«Ät»Aea Seohnilct «a ä®mm mwmMMt&iii$,-glmtt iÄlwte Aa£«wiÄJ3iiigwä fft-stellt werden, 4a sie la Sebxwwii f»g«*«^mf*lle aueh starken und/oder toa»Ä%rf.e*t«a SSoreny imsb<§»efti#*i Hlneralsäursa, selbst hei erhöhter $e»^ptsa&«r ausgasetst mräm mA M Utn nicht «igtgKtffea «true*, tfef©»*
Solehe OegenetanAe worden hi eher «na Tantal oder ans Sdelaetallen, «i« Sold ©tear Platin oder *·*·& MgXmmm$mf tw» UtfNsilM alt Silher9 hergestellt, wobei die s»f«x4art« hohe Sfiiurehe ständigkeit nur hei hohen OehalteA a» Oold oder eäsyta MrtvnUm md teuren MeleeteHes gewahrleistet war» Sine hekannte derartige Legierung besteht beispielsweise ans 7o* Oold and 3o* Silhsr· Vena diese Metalle oder Xitgiewig·» «am den hiaefÄHtA ftti? loxpsii©» Mm»» sn stellenden Ansprüchen genügen» so weleen sie andererseits verschiedene nachteilige Sigensohaften auf, die ihre Verwendbarkeit für viele Xweeke der chemischen fcohnlk einschränken oder in Bamahen fällen sogar unssöglich. Mchcn*
laatal ist schwierig au femybeiiea, InaMawidas* könnsn «IX« alt einer Wärmebehandlung verbundenen Torgänge wegen seiner Oxydationsempflndliehkelt nur ta H©#Ttei vorgenommen werden. Sehwelse- und LStarbeiten lassen sieh daher unter den normalerweise ta Apparatebau vorliegenden Bedingungen an Jtogm^tBttaen ma faatsl überhaupt nicht «asfatamu
lein® SdelKOtelle oder deren Legierungen der often ernannten tot Meten «war auf Grund ihrer ausserordentlich guten Bnktilltät und ihrer geringen Härte für eine spanlose Terfoming keinerlei, für eine spanabhebende wenig Schwierigkeiten. Sie eind jjedooh gerade wegen der geringen Härte und Peetigkeit für Geräte, die stärkeren mechanischen Beanepraohtmgen durah Zug- oder Bruckkräfte oder durch Abrieb unterliegen, weniger geeignet.
Se wurde nun Überraschenderweise gefunden, das« sieh aueh aus Sol**-Sllb«p-felMil»-£«fieraage trot« des wmmlg edlen Stersitere des Pftllm&lua« wider Bserfeem Segeaet^· herstellen Imeeett die miwat an? mmh Aaa üblichen tBmgAftm ter»«i0n«f«®t maatrnm. aueh hoohsäurebest&adig sind. Gemäss der Srfindung bestehen solche Gegenstände aus Legierungen mit einem Gehalt toä 1o bis S5^# Torsugsweise 1o bis 5®* Palladium, 15 bis §o*t Torsugsweise 25 bis 45* Silber, Best, und awax 2o bis 65*, Torsugsweis· 2o bis 55* Gold. Ber erfindungsgemässen Zusammensetsung liegt die neue Erkenntnis su Grunde, dass die Saurebeetfindigkelt der Legierungen im System Gold-Silber-Palladium sieh nicht, wie bisher angenommen, im Yeralltrni« der einseinen SwmtsaAweil· Iadtrtf meadmni iaee Ai·«· SrSsee in einem begrensten Konsentrati onsbereloh ·1η·η sprunghaften laati#g •iftmrt· 8© warft* beispielsweise lureh »»©«ionpwrfmehe «a öold-Silber~Paaiadium-L*gierungen alt ▼»»AifSttsei ©oltgehÄtea in 2o*lger Salssgur· rom 55° bsw. 110 0C ermittelt, dass sieh der als BesugsgrSese gewählte Wert der Siekeabnahm· pro Jahr auf ein Zehntel Yermindert, wenn in einer Legierung Yon 15* Gold, 5o* Palladium, Rest SUber der Goldanteil τοη 15 auf 3o* erhöht wird.
Bi· im Bereioh höchster Säurebe atändigkeit gefundenen Legierungen Aar oben «sg«gi§b«m«a 2uaaa«mMMt*ang lab«, sieh «1s p:ra3c&i«eh TÜllig beständig gegen helsse und kalte Kineralsäuren wie Sale-ββκτβ 8eaamf!sXaAur* «sA in weitem Pafaag· sogar gegen stark oxydierend wirkende Säuren oder Säuregemlsohe erwieeen. Sie gleichen in Besug auf diese Sigensohaften durchaus den bekannten Gold-Sllber-Legiemögen alt höherem Ooldgehalt und übertreffen Legierungen mit gleichem Goldanteil.
Öold^ilber-Palladiaa-Leglerungen sind «war bekannt, Ss war jedoch Sioiht *foraiis»a.iÄ«t lass ©i« 4ϊμ»Α,&Λ eines !«etiaatem liiii^is alt eines* sehr wesentlichen Jaateil der bedeutend weniger edlem Metalle Silber und Mieftia» eine eo ausgezeichnete Säurebcständigkelt aufweisen wiir&sn»
Die für die erfindungsgemassen Gegenstände verwendeten Xegienzngen stehen MnaieMliA ihrer Terarbeltbexlceit durch spanloee ?o»eg s»f ^vmA ihrer ausgezeichneten J)ehttnngs«lgeneohaftsn Atm yetme» Edelmetallen und den pelladlumfreiaa Sold^ilber^ Legierungen nicht nach« Sie laeeen sieh wie diese allen gebräuchlichen Bearbeltungavorgängen» wie Sohwaieeen, Löten, Bieten u.a. ohne Schwierigkeiten nntsrsiehen* Ihagegen unterscheiden eie sich in vorteilhafter Veiee durch eine erheblich höhere Feetlgkelt und Härte. Beiepielewelee betragt die Zugfestigkeit einer Legierung salt nur 3oj& #©lf* 5®# PaUadium und 4o* Silber im kaltgesogenen Zustand 65,5 kg/mm2, die IrftasXUtibrfee aaoa 4s« Wmlses 15© i^/»2, mtlinaa dis entsprechenden Verte einer Sold-Silber-Legierung mit 7o# Gold bei t5 bsw. 79 kg/W liegen* Daraus ergibt sieh« dass die Segenetände gemäss Erfindung «•»•atllem stärkeren mechanischen &a»|»#a^ia aaegeeetat wvsaan können al© die bisher mm Mel»t»Hem «od ier#a Legisrungen hergestellten Geräte, Eins Legierung alt 4o* Sold, 2o# Palladium und 4<& Silber hat sieh s.B* besonders ftir die Herstellung vom mechanisch stark b#«spÄÄt«a ÄatöläaTeaasÄeite^ea bewährt«
Als weiteren we sent Uehen Portsehritt eelgt die vorliegende Brflndung eimta Veg ittr Maappmiiig von Sold* ta tie 1%ββ-ΜιάΛβηβΛ (tMtvs SiAt as? b#i bereite as »iÄ gering«»» Goldgehalt der verwende ten legierungen die verlangte hervorragende S&urebeständigkelt aufweisen, sondern sieh auch infolge des durch die Einführung von Palladium erniedrigten spesifischen Sewiehtes aus der gleichen Soldmenge mehr oder grössere Geräte herstellen lassen. Bs 1st also möglich, Segenstande gemäes BrCiisiaiig we«m41iA preiswerter su erzeugen» al· es früher bei Terwendung von palladiumfrei an Soldlegierungen der fall «.
Mb« sÄolÄssige wA fortsehri ttliehe Äm#«fe»^efo» der IrfiMeg besteht darin, dass in üe sur Berstollimg der Oeeeaetaside Tennmdeten Crold*P&lljLdius^Slll>er«I«£ierax}gen der oben beschriebenen Zusajzoaeneetaung aoÄ m&®m IIetBll· nt* SiA, Kfetainn, Magnesiunt Zlanf Kupfer» &ernaniun» Inditmf Mangan, Elsen, Soseltf £lokelt In Xeagea ron of5 Ms 55* eineein odor an iä«» la allgemeinen nnter entsprechender Herabaetsung des 3Hl»^ete±lÄ «iiigelafaAt aaraea» San fslaoft β© m lagen*tänden» die einer Auahftrtung unter Stelgemng der Testiglceit und Härte antarsogen «erden können mit der Hassgacet dass die ?er~ foxmBf WA IeaAeitsotg der OegenetSnde »ma<@iiet in ftiAn Zwsteal© erfolgt «al aaaeiilifeaaena' die Eärteateigerang durah dia Aaaldbrtaae aa*1>e£gn28hvt ntal*
Bs ist tw Iftatti Bi®l»taÜ»gi#M^*Bt aaah t©M»?elleü»-Sil^ylegierungen, durah Zuafttse dar ösen beeohriebenen Art vergütbar su naaaaau as my «aar Meht rwrnaaanefean and Iiharrasohendf dass
gerade bei Legierungen far Gerftte geaftns dar Torliegenden Erfindung «wan 2«aats ansa!** Satalla ta Xangen9 aie *ar Harhalfuhrung das Aushartungseffelctes naah ajwralefean» «la IaateMAgfcslt anen ffeg*n atajA» und/oder kansentrierte Itown Bloat memmamxt reralndert «Art» Aaa Ü«©e» OxvaAa idjpa. «la ErflaAung la 4»r «axea «an Zuaats ▼on uaedlen HataUan gekennzeichneten Pora hasondsrs dort alt Torteil «igen«»*«* *t:pÄ#a* w höohate 8ani*e*ataae£gJc*it nahen ttaalam mechanischen Eigsnsehaftan -verlangt wir*. Bas 1st sun Beispiel dar Fall aal in 01»®» arbeitenden HanvaaYkatallsnt feei Sahiehernt YantjUl·· araataran oder Fttrdaralaaantaaf diaf «ie in Säurepumpen, atrönendeu Säuren enuifnaaterfc annft« oder hai Saaant Insbeeondere hei SpixiaifiPfSt alt denen ehemleoh aggreslre Flflaalgkeiten unter hohen Pruak durah tags Bohj1Iiaf«» fiiijffl»« wrftan« Ahgesehen Aaronf dass die Bohrungen sieh la Laufe dee Gehrauohs durah den Druek und die Ahraaion der Spinnflüssigkeit nieht aufaalten dftrfen, werden die SQaan cur Offenlegung der B©tai»g«m an«, an ÄlJiig«Bge«i»«kea Mnfig der SimifiÄiisg starker asnzsn unter teiiemg ausgase tat*
In Anaendung der Xrfiaiaag ansäen Spinn»«©» s.B. sae einer SegieysBg mit So^ Gold, 305t Falladiuaf 37* Silber, 1,55^ Ztak and 1,5* Zinn hergestellt. Mne solche legierung liest SiA ta f»leii#s Znsteai» gat T«rarbeiten und laieht bohren.
UrA Ala fertige Mee naoh einetündiger Homogenisierung hei Iooo0S •in· halbe Stund« hai 5oo°0 ausgehärtet, β© erhöht »loh ils Brinellhärte ntf l6o ^f»2 -rat ■Iakt aaah aal längerer Wärmebehandlung nicht mehr aitmwmnrt ab. Hinsiohtliah der taatfindlgkelt gegen Slarea verhalten sieh AiaM Spinndüsen - abgesehen von ein«m kars- «•ItlgM Jkagyif fcaf. ftef&aa te ΒΜΥβ*4»*1«ΐΕ»Ββ * ebenso
gimsstig ni# lAihi mm •Iawr WttatettXXfxai«» Legierung, Ai· Je· äoät alaht iaMln- ist» mm €m» aa&afMtfeaaM Werfe» van Eftrt· imd feetlgkelt Bieht eraeiaht mw€m kamen«
Di« Gegenstände od«r Gerät© der Brfindang können gen· oder tellMlM aus den Legiemagen der oben angeführten Saaasaeaaetsnng bestehen. OegeheneafaXla tarn Jedooh ein estesty β«ϋ%ηβΊ·:Γ Iferketoff w« aaadat aar den, der aar an den de» Söareaagriff auageaetetea Stellen oder feilen eine Aaflage aus der hocheäuref βaten Legierung erhalt« Solahe IaflagM kennen als AaakLeidaagen in fam von Bleohen im Maalanttafxaeimtar Stärke 3,©ββ *af den tisimiiwstastcfff aafgelegt oder dnreh Sohveiaaen9 LBtMf Plattieren oder bieten alt Iha verbunden aavtaa« In μμοβμ VUXta* atM «*sa dia Aaflaga m aohwer «agtagllaaM Stellen wm&h-x&m®®. ist« to» a« alt Vorteil eo MSfatoan» Aaaa fsge%eÄfaHs Silhar ale AnaaAMiricatoff verwandet airA* aaf den dia helden aaderen BmMMAtaila öold m& Palladia* #l#kty©lytt»Ä niedergeeehlagen Mrden· Dahei muea der Elektrolyt diese Metalle is eines aolehen KesaetmtimewiyMXteis MtaaltMf tes» ■it IULf·
aauaaVUaaaeaAM faMaaalauattaac Aarah BlffaaiM eine hoAsäa»* feate f©M-^ÄXrti»^§iX^«y*2*^.#r»g der getfta©At©m gaaaaa»*>» setsung auf dem Srundwerkatoff entateht. Auoh hei Mderen Srundwerketoffen lässt sieh dieae Methode Maeadea. mm sunäahst in geeigneter Velae eine Sllh«raahieht auf die Grundlage aufgehraoht alsAU

Claims (1)

1* Hoohsäurebestandlge iegemstisä*, insbesondere Geräte für die #&«κΙ»*1μτ Ieeteikf ftsewrab gekennseiohne t, im» sie gang oi@y a» Teil eos legierungen ame 1© Ms Palladium, 15 Ms 5o* SÄ«, Etstf ml «war 2© Me 65* Soli bestehen.
§®ge»etSai© mm% Ansprach 1, Wetehsnd aus Ifeglerongen aus 1o fels 5o* Palladium, 25 hie 45* Silhert Beet 2o Me
GegenetSnde mmA AmepmA 1 msä 2t Aatoyek gekennzeichnet* dass die legierungen einen susätsliehen behalt ▼on ©,5 Me $* eine β oder Behrerer der Metalle Sink» Zadninm9 Magnesium* Zinn, Stopfer* feueMw, Isllnil langsa,» Mmnt Kobalt, Slckel aufweisen.
Gegenstände nacii Anspruch 1 his Jt dadurch gekennzeichnet, dass aar die eine» Säureangriff ausgesetzten ieile alt einer Auflage ans den in Anspruoh 1 b1» 3 genannten Legierungen versehen eind«

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