DEC0009809MA - - Google Patents

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DEC0009809MA
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Description

C9809 HI/45c
Um die im Mähdrescherbetrieb anfallende Spreu entweder in Säcken oder Behältern an dem Mähdrescher bergen oder ins Freie abführen zu können, werden Spreurohrleitungen verwendet, welche mit einer Zweiwegeklappe ausgerüstet sind.
Da diese Zweiwegeklappen jedoch im Innern der Rohrleitung untergebracht sind, haben sie beim Fördern von Spreu und Kurzstroh den Nachteil, daß Spreu- und Kurzstrohteilchen sich an den vorstehenden Teilen festsetzen und leicht eine Verstopfung der Rohrleitung herbeiführen können. Sie arbeiten daher nicht sicher genug. Außerdem haben die bekannten Einrichtungen den Nachteil, daß die Öffnung der Rohrleitung, welche sich in derFörderrichtung hinter der Zwejwegeklappe befindet, nicht zum Boden hin gerichtet ist.. Die austretende Spreu wird planlos ins Freie geführt und bildet durch die gleichzeitige Staubentwicklung eine Belästigung der Bedienungsleute. ,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zügrunde, diese Nachteile durch die besondere Anbringung und Gestaltung einer derartigen Steuerklappe zu beseitigen. Hierzu wird in der Spreuleitung ein Rohrknie angeordnet, dessen äußere Hälfte wegklappbar ist. Das Knie wird möglichst so eingebaut, daß die Klappe im geöffneten Zustand einen in der Bahn der Spreu liegenden und diese zur Erde ablenkenden Führungsbogen bildet, so daß beim Betätigen der Klappe eine nach unten führende Öffnung freigegeben wird. Weiterhin soll die Schwenkachse der Klappe außerhalb der Außenfläche des Spreurohres liegen, damit die Klappe in ausgeschwenkter Stellung eine möglichst große Öffnung für den Austritt der Spreu freigibt und die Verstopfungsgefahr wesentlich vermindert wird. Die gerundete Form der Klappe tritt hierbei besonders günstig in Erscheinung, da sie die Förderrichtung der Spreu umlenkt, so daß die Spreu nach unten auf die Erde geführt wird. Zweckmäßiger weise wird die Klappe so ausgeführt, daß sie durch eine Zugleine verschlossen gehalten werden kann und durch den in der Rohrleitung herrschenden Winddruck geöffnet wird, sobald die Zugleine auf dem Bedienungsstand gelöst wird. Dadurch fallen komplizierte, durch Federkraft wirkende Verschlüsse fort, sie werden durch einen einfachen und störungsfrei arbeitenden Rohrverschluß ersetzt. J .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Spfeurohrleitüng mit geschlossener Spreurohrklappe als Aufrißzeichnung;
Fig. 2 zeigt die Spreurohrklappe in geöffneter Stellung.
Die Spreurohrleitung 1 wird im Bereich des Rohrbogens 2 mit einer Klappe 3 versehen. Die Schwenkachse dieser Klappe liegt außerhalb der Rohrleitung und wird zweckmäßigerweise durch ein an sich bekanntes Scharniergelenk 4 gebildet. Das Zugseil 5 ist im Anschlußpunkt 6 an' der Klappe 3 befestigt; es wird über eine Führungs-. rolle 7 geführt und hält die Klappe in geschlossener oder geöffneter Stellung fest.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Steuerklappe in der Spreuleitung eines Mähdreschers, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hälfte eines Rohrknies der Spreuleitung wegklappbar ist.
2. Steuerklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe im geöffneten Zustand einen in der Bahn der Spreu liegenden und diese zur Erde ablenkenden Führungsbogen bildet.
3. Steuerklappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Klappe außerhalb der Rohrleitung liegt.
4. Steuerklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe durch den Winddruck in der Spreuleitung zu öffnen ist und das Schließen durch eine Zugleine erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 620/55 9. 56

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