DEC0007796MA - - Google Patents

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DEC0007796MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24, Juni 1953 Bekanntgemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 30h GRUPPE 13io
C 7796 IVa/30h
Arthur Lawrence Fox, Short Hills, Union, N. J. (V. St. A.)
ist als Erfinder genannt worden
Colgate-Palmolive Company, Jersey City, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr,-Ing. G. Knoth, Patentanwalt, Hamburg-Wellingsbüttel
Mundpflegemittel
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 3. Juli 1952 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft ein Mundpflegemittel in fester, pulveriger, pastenartiger oder flüssiger Form.
Man hat Zahnpflegemittel bereits unter Zusatz von Seifen oder seifenartigen schäumenden und reinigenden Stoffen, wie grenzflächenaktiven organischen Sulfonaten und Sulfaten, hergestellt.
Es ist auch bekannt, Perborate enthaltenden Zahnpasten zur Stabilisierung der sauerstoffabgebenden Verbindung Polyäthylenglykole ,mit einem Molekulargewicht von 300 bis 2000 sowie aromatische Aldehyde als inaktivierenden Bestandteil zuzusetzen.
Es wurde nun gefunden, daß man vorzügliche, geschmacklich einwandfreie Mundpflegemittel erhält, wenn man diesen ein festes, wässerlösliches Kondensationsprodukt aus Äthylenoxyd und PoIypropylenglykol zusetzt. Außerdem kann das neue Mundpflegemittel ein Poliermittel, wie Calciumphosphat, und ein wasserlösliches, anionenaktives Reinigungsmittel, vorzugsweise ein grenzflächen-
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aktives organisches Sulfat oder Sulfonat, enthalten. Das neue Mundpflegemittel kann auch Alkohol-Wassermischungen und Verdickungsmittel enthalten. ' . .
Die erfindungsgemäßen Kondensationsprodukte aus Äthylenoxyd und Polypropylenglykol unterscheiden sich nicht nur grundlegend vom PoIyäthylenglykol in ihrer Konstitution und den MoIe-■ kulargewiehten. Sie sind fest, ,in Wasser löslich,
ίο aber hydrophob und zeichnen sich im Gegensatz zu anderen Polykondensationsprodukten durch einen angenehmen Geschmack aus. Sie sind mit waschaktiven Stoffen gut verträglich, erhöhen die Reinigungswirkung und zeigen die überraschende Eigenschaft, daß sie die Verunreinigungen des Zahnbelages binden und sogar sehr hartnäckige Verfärbungen der Zähne, insbesondere den braunen Tabakbelag, lösen.
Die Äthylen-PolyprOipylienglykol-Koiidensiationsprodukte können beispielsweise nach dem in der USA.-Patentschrift 2674619 beschriebenen Verfahren gewonnen werden.
Die erfindungsgemäßen Zusätze an Äthylen-Polypropylenglykol sind unter gewöhnlichen Umständen fest. Sie müssen wasserlöslich sein. Der Polypropylenglykol stellt den hydrophoben Teil des Kondensationsproduktes dar und hat ein Molekulargewicht von etwa 900 bis 2400, zweckmäßig von etwa 1200 bis 1800, während das Molekulargewicht des Kondensationsproduktes etwa 5000 bis 10 000, vorzugsweise etwa 7000 bis 8000 betragen soll. Die erfin-■ dungsgemäßen Kondensationsprodukte haben die folgende Formel:
HO—(C2H4O)8- (C3H6O), -(C2H4O), -H,
worin a, b und c ganze Zahlen bedeuten, (C3H6O);, ein Polypropylenglykol von solcher Molekülgröße b ist, daß er wasserunlöslich oder hydrophob ist, und α und c die Anzahl der damit kondensierten Äthylenoxydmoleküle bedeuten, die so groß sein soll, daß das Kondensationsprodukt unter gewöhnlichen Umständen fest und wasserlöslich ist. Das Produkt kann jede' ausreichende Menge an Äthylenoxyd enthalten, vorzugsweise etwa 75 bis 90%. Ein besonders geeignetes nichtionogenes Kondensationsprodukt hat ein Molekulargewicht von etwa 7500, einen Äthylenoxydgehalt von etwa 80 bis 90°/o und einen Schmelzpunkt von etwa 51 bis 540.
Während ,andere nichtionogene Verbindungen und Reinigungsmittel oft einen bitteren Geschmack aufweisen, der eine Verwendung für Mundpflegemittel ausschließt, sind die erfindungsgemäßen nichtionogenen Kondensationsprodukte praktisch geschmacklos, was deshalb überraschend ist, weil die flüssigen Äthylenkondensationsprodukte mit hydrophobem Polypropylenglykol einen charakteristischen scharfen, sauren Geschmack zeigen.
Die erfindungsgemäßen Mundpflegemittel zeichnen sich weiter durch eine vorzügliche Reinigungswirkung aus. iWährend beispielsweise Tabakflecken nur durch kräftige mechanische Einwirkung, wie Scheuern und Schleifen, entfernt werden können, .weil sich der Tabakteer in Alkohol oder anderen ungi'ftigen organischen Lösungsmitteln nicht löst, eignen sich die erfindungsgemäßen Mundpflegemittel vorzüglich zum Entfernen von Tabakteerbelägen. Anscheinend findet eine Umsetzung der Kondensationsprodukte mit den Teer- und anderen Flecken statt, so daß eine lösliche Verbindung entsteht. Außerdem üben die Kondensationsprodukte eine reinigende und emulgierende Wirkung aus, wodurch die Reinigungswirkung der neuen Mittel erhöht wird.
Die nichtionogenen Kondensationisprodukte können den Zahnpflegemitteln in einer in weitem Umfange schwankenden Menge zugesetzt werden, die vor allem davon abhängt, ob es sich um ein Zahnpulver, eine Paste oder ein Mundwasser handelt und welche Wirkung erzielt werden soll. Im allgemeinen werden die nichtionogenen Kondensationsprodukte in einer geringen Menge von etwa 5 bis 20%, meist von mindestens 5%, verwendet, jedoch können bei Zahnpasten und Zahnpulvern auch Mengen von 0,5 bis 5°/o· genügen. Bei flüssigen Mundpflegemitteln sind etwa 1. bis 20 0U erforderlich. Man kann das Kondensationsprodukt in Lösung oder in fester Form, z. B. als Pulver oder Flocken, zusetzen.
Man kann den Mundpflegemitteln nach der Erfindung auch ein geeignetes, wasserunlösliches Poliermittel zufügen, wie ■ Calciumcarbonat, wasserfreies oder hydratwasserhaltiges Dicalciumphosphat, Tricalciumphosphat, unlösliches Natriummetaphosphat, Aluminiumhydroxyd, Magnesiumcarbonat od. dgl., und zwar bis zu etwa 95%. Bei Zahnpasten beträgt der Gehalt an Poliermitteln im allgemeinen etwa 20 bis 75 °/o, meist etwa 30 bis 65°/» und zweckmäßig 40 bis 6o°/o, bei Zahnpulvern etwa 70 bis 95 °/o.
Zum Erfindungsbereich gehören auch solche 1°° Zahnpulver, Pasten, Tabletten* usw., die für die Reinigung der Zähne durch den Zahnarzt bestimmt sind. Diesen Mitteln können auch Kieselgur, Bimsstein, Bentonit u. dgl. zugemischt sein. ..
Die erfindungsgemäßeii Mittel vereinen die milde mechanische Wirkung der Polier- oder Schleifmittel mit der lösenden Wirkung der nichtionogenen Kondensationsprodukte, so daß durch Tabakrauchen, Speisen, Schleim u. dgl. erzeugte feste Beläge wirksam entfernt werden. Daneben wird auch eine Schutzwirkung gegen die Bildung derartiger Flecken und Beläge erzielt. Dabei hat sich wasserunlösliches Calciumphosphat, insbesondere Dicalciumphosphatdihydrat, als besonders zweckmäßiges Poliermittel erwiesen, weil es eine geringe Teilchengröße und eine sehr milde Schleifwirkung ausübt.
Die erfindungsgemäßen nichtionogenen Kondensationsprodukte vertragen sich gut mit anderen bekannten Reinigungsmitteln, wie wasserlöslichen Schaummitteln. Diese Reinigungsmittel haben eine lange aliphatische Kette und eine hydrophile Gruppe im Molekül und sie können anionaktiv, nichtionogen oder kationaktiv sein. Im allgemeinen werden die bekannten organischen O- oder S-Sulfate bevorzugt, z. B. die wasserlöslichen Salze höherer
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Fettsäure-monoglycerid-monosulfate,.beispielsweise die aus den Kokosölfettsäuren gewonnenen, oder höhere Alkylsulfate, wie Laurylsulfat, oder Alkylaryl-sulfonate, wie das Natriumsalz der Dodecylbenzol-sulfonsäure, oder höhere Alkyl-sulfoacetate, wie Natrium-lauryl-sulfoacetat, oder höhere Fettsäureamide von Aminocarbonsäuren, wie Natrium-N-lauroyl-sarcosid, oder die gebräuchlichen Seifen aus tierischen oder pflanzlichen Fetten, also die
ίο Salze höherer Fettsäuren, wie die Natriumseifen aus dem Fettsäuregemisch aus Kokosöl. Auch diese Seifen oder seifenartigen Stoffe üben eine reinigende Wirkung aus, und sie verbessern die Wirkung der Mundpflegemittel infolge ihrer Netzkraft und Schaumwitrkung.
Man kann diese Schaum- oder waschaktiven
Stoffe in jeder geeigneten Menge, z. B. bis zu 20%,
, zusetzen. Bei Zahnpasten und Zahnpulvern genügen oft 0,5 bis 10%. Die nichtseifenhaltigen waschaktiven Stoffe werden bei Pasten oder Pulvern meist in Mengen bis zu etwa 5% verwendet.
Zur Herstellung einer Zahnpaste werden die festen und flüssigen Bestandteile in bekannter Weise zu einer homogenen, kremigen Paste vermischt, die sich aus einer Tube ausdrücken lassen muß. In der Paste liegen die wasserunlöslichen Stoffe in Suspension vor, während das nichtionogene Kondensationsprodukt zweckmäßig in gelöster Form in der Paste verteilt wird. Gewöhnlich enthält die Paste Wasser, Glycerin, Sorbit, Propylenglykol oder ähnliche Flüssigkeiten oder Gemische aus hygroskopischen Stoffen oder Bindemitteln, wie Glycerin oder Sorbit mit Wasser. Der Gehalt an Flüssigkeit beträgt bei Pasten im allgemeinen etwa 20 bis 75 °/o, meist etwa 30 bis 65 %. Die erwähnten Gemische aus Wasser und Bindemittel machen etwa 5 bis 50%, meist 10 bis 400A) aus.
Auch können andere Zusätze gemacht werden, z. B. von Geliermitteln, z. B. · natürlichen oder künstlichen Gummen, wie Irisches Moos, Gummitraganth, Celluloseäther und Celluloseester, Celluloseäthercarbonsäuren, Stärke usw., meist in einer Menge bis zu 10%, zweckmäßig von etwa 0,5 bis 5 %> der Zahnpaste. Weiterhin kann man Geschmacksstoffe, wie Süßstoff, ätherische Öle, wie Spearmintöl, Pfefferminzöl, oder Färb- und Aufhellungsmittel, Antibiotica, Konservierungsmittel, Alkohol usw., zusetzen.
Zur Ermittlung der fleckentfernenden Kraft der erfindungsgemäßen Mittel wurden poröse Porzellanstreifen mit einer wäßrigen alkoholischen Lösung von Tabaksaft bestrichen. Die Streifen wurden eine Zeitlang in Wasser getaucht, wonach die Tabakflecken noch fester hafteten. Danach wurde jeder Streifen in einer Zahnputzvorrichtung mittels einer Zahnbürste, die zu Beginn der Untersuchung mit einem wäßrigen Brei der Zahnpaste od. dgl. versehen wiar, 15 ooomal gleichmäßig bearbeitet. Die Proben wurden dann gewaschen, darauf getrocknet und dann die Reflektion des weißen Lichtes mittels eines Spektrophotometers gemessen, wobei der Reflektionswert eines unbehandelten Porzellanstreifens mit ioo°/o angenommen wurde. Das Ergebnis dieser Vergleichsversuche ist in nachstehender Tabelle wiedergegeben:
Porzellanstreifen
a) Fleckenlos
b) fleckig
c) Mit Kontrollzahnpaste
geputzt
d) Mit einer erfindungsgemäßen Paste geputzt
Reflektion in »/0
100,0
75.4
97,3 106,0
Farbe
Grauweiß
Braun bis
Schwarz
Hellbraun
Grauweiß bis Weiß
Die erfindungsgemäße Paste nach d) enthielt 2*/o des erwähnten Äthylen-Polypropylen-glykol-Kondensationsproduktes vom Schmelzpunkt 51 bis 540. Überraschend ist, daß der mit der erfindungsgemäßen Paste behandelte Porzellanstreifen weißer als der unbehandelte Streifen war, was schon mit bloßem Auge erkannt werden konnte.
Man kann auch Zahnpulver mit dem erfindungsgemäßen Zusatz versehen. Sie können in bekannter Weise· durch Vermischen von Poliermitteln mit einer geringen Menge des nichtionogenen Kondensationsproduktes hergestellt werden und können Schaum- oder Reinigungsmittel bekannter Zusammensetzung, die üblichen Geschmackszusätze usw. : enthalten. Dabei ist die Flüssigkeitsmenge zweckmäßig auf ein Mindestmaß zu beschränken, damit das Pulver streufähig bleibt. Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch lösen sich die nichtionogenen Kondensationsprodukte im Munde auf und üben so ihre Reinigungswirkung zusammen mit den übrigen Bestandteilen aus. 1Qo
Bei den flüssigen Mundpflegemitteln handelt es sich meist um verhältnismäßig viskose Flüssigkeiten, die sich bei gewöhnlicher Temperatur aus einem Behälter ausgießen lassen. Sie können in be- ■ kannter Weise aromatisiert und gefärbt werden und sind meist durchsichtig und klar. Auch mit diesen flüssigen Zahnpflegemitteln wird im Vergleich zu den bekannten Zahnwässern eine überraschende Reinigungswirkung, insbesondere bei hartnäckigen Belägen und Flecken, erzielt. In diesen flüssigen; Mitteln sind die nichtionogenen Kondensationsprodukte in einer wäßrigen Flüssigkeit, vorzugsweise einer Alkohol-Wassermischung, gelöst. Dabei dient der Alkohol gleichzeitig als Konservierungsmittel, und er übt in der Mundhöhle eine desodorisierende und antiseptische Wirkung aus. Infolge des lösungsvermittelnden Alkoholzusatzes können viele HilfsStoffe zugesetzt werden, wie Riechstoffe, ätherische Öle und Essenzen, ohne daß Trübungen oder Ausscheidungen auftreten. Auch keimtötende oder bakterientötende Mittel können zugefügt werden.
Als Alkohol kann man Äthanol verwenden, jedoch sind auch alle anderen mit Wasser genügend mischbaren Alkohole, wie n-Pr.opanol, Isopropanol usw., geeignet. Die Alkoholmenge beträgt minde-
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stens etwa 5%, zweckmäßig etwa 10 bis 50%. : Meist enthalten die flüssigen Mundpflegemittel auch ein geeignetes, ungiftiges Dickungsmittel zur Einstellung der Viskosität, 'wobei die bereits genannten Verdickungsmittel in geringen Mengen, z. B. bis 5°A>, verwendet werden können. Man kann auch
r- geringe Mengen von Poliermitteln sowie von Glycerin, Sorbit, Färb- oder Aromastoffen usw. nach Belieben zusetzen.
Der'pg-Wert der Mundpflegemittel nach der Erfindung kann beliebig sein. Die in der Beschreibung
:■;■· erwähnten pH-Werte beziehen sich entweder auf die flüssigen Präparate, bei Zahnpasten oder Zahnpulvern auf eine 20%ige Suspension. Es ist wünsehenswert, daß der pH-Wert unter den obigen Bedingungen zwischen etwa 5 und 10, zweckmäßig zwischen etwa 5,5 und 9 liegt. Vorzugsweise sind die Produkte praktisch neutral, weisen also einen pH-Wert zwischen etwa 6 und 8 auf.
In den folgenden Beispielen ist das Wesen der vorliegenden Erfindung erläutert, jedoch ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Beispiele beschränkt. Alle Mengenangaben beziehen sich auf Gewichtmengen.
Beispiel 1: Zahnpaste
°/o
Glycerin 28,40
Irisches Moos - 0,95
Süßstoff 0,15
Natriumbenzoat 0,50
Wasser 14,80
Schäumendes Reinigungsmittel . . 3,70
Dicalciumphosphatdihydrat 48,30
Aromastoffe 1,20
Kondensationsprodukt ·.■■: 2,00
Als Kondensationsprodukt wurde ein Äthylenoxydkondensationsprodukt mit hydrophobem PoIypropylenglykol vom Molekulargewicht von etwa 7500 und einem Äthylenoxydgehalt von etwa 80 bis 90%■ verwendet.
Die Zahnpaste wird in der üblichen Weise hergestellt. Das Irische Moos wird in dem Glycerin aufgeschwemmt und der lösliche Süßstoff, das Natriumbenzoat und das Wasser unter Rühren bei etwa 8o° hinzugefügt. Das schäumende Reinigungsmittel, ein Natriumsalz sulfonierter Monoglyceride aus Kokosöl gewonnener höherer Fettsäuren, und das Poliermittel werden sodann dem warmen Gemisch zugefügt und das Gemisch gründlich gemischt. Das Gemisch wird auf etwa 70 abgekühlt und dann das Kondensationsprodukt und die Aromastoffe unter Rühren hinzugegeben. Dann wird das fertige Gemisch auf dem Walzenstuhl zu einer glatten homogenen, kremigen Paste mit einem im wesentlichen neutralen pH-Wert verarbeitet, die in Aluminium-, Zinn- oder Bleituben verpackt wird. Diese Zahnpaste zeigt neben anderen Vorteilen einen besseren Geschmack und eine wesentlich bessere Fleckentfernungswirkung als entsprechende Zahnpasten, die das erfindungsgemäße Kondensationsprodukt nicht enthalten.
Andere geeignete Zusammensetzungen mit dem Kondensationsprodukt aus Beispiel 1 sind:
Beispiel 2: Zahnpaste
°/o
Dicalciumphosphatdihydrat . . . 26,0 Unlösliches Natriummetaphosphat ................. 26,0
Kondensationsprodukt ....... 1,0
Natriumlaurylsulfat 2,5
■ Glycerin 25,0
Wasser 18,0
- Pflanzengummi, Aroma usw. . . kleine Menge
Beispiel 3: Zahnpaste
»/» Dicalciiumphos/phatdihydrat .... 50,0
Kondensationsprodukt ....... 1,0
Natrium-N-Lauroylsarcosid . . 2,0
Dinatriumdisaures
Pyrophosphat 1,0
Glycerin 29,2
Wasser 15,5
Pflanzengummi, Aroma usw. . . kleine Menge
Beispiel 4: Zahnpulver
%>
Dicalciumphosphatdihydrat . . . 70,0
Calciumcarbonat 20,8
Natrium-Kokosölmonoglycerid-
monosulfat . 4,0
Kondensationsprodukt ....... 3,0
Süßstoff .... 0,2
Aroma 2,0
Beispiel 5 :
Flüssiges Zah&pflegemittel
°/o
Wasser 55,5
Natrium-Kokosöl-monoglycerid-
monosulfat 9,0
Kondensationsprodukt 20,0
Irisches Moos 1,25
Äthanol 10,0
Süßstoff 0,5
Aroma . .. 3,75 n°
Selbstverständlich können diese Beispiele im Rahmen der vorliegenden Erfindung weitgehend abgewandelt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Mundpflegemittel, dadurch gekennzeichnet, daß es ein festes, wasserlösliches Kohden- sationsprodukt aus Äthylenoxyd und Polypropylenglykol, vorzugsweise von einem Molekül argewicht von etwa 5000 bis ϊοοοο, zweckmäßig von etwa 7000 bis 8000, und mit einem Äthylenoxydgehalt von etwa 75 bis 90% enthält.
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  2. 2. Mundpflegemittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Poliermittel, wie Calciumphosphat, und ein wasserlösliches, anionaktives Reinigungsmittel, vorzugsweise ein grenzflächenaktives organisches Sulfat oder Sulfonat, enthält.
  3. 3. Mundpflegemittel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an wäßrigem Alkohol und einem Verdickungsmittel.
    Angezogene Druckschriften:
    USA.-Patentsehrift Nr. 2 501 145.

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