DEC0007627MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Mai 1953 Bekanntgemacht am 20. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein veränderliches induktives Abstimmgerät, das aus einer Grundplatte und
einem zylindrischen, ringförmigen Gehäuse darauf besteht, auf welches eine Spule toroidal aufgewunden
ist, wobei die einzelnen Windungen gleichen Abstand 'haben, und, weist eine im Innern des Gehäuses
verlaufende, drehbare Welle auf, auf welcher ein eine gewünschte Windung abgreifender Kontaktarm
angeordnet ist.
Außer einer bekannten zylindrischen Abstimmspule (sogenannte Schiebespule) ist noch eine Ringoder
Toroidspule bekannt, bei welcher die Selbstinduktion in kleinen Stufen geändert wird. Bei der
diese Toroidspule beschreibenden Literaturstelle fehlt jedoch jegliche Angabe darüber, daß die Ver-Schiebung
bzw. Verdrehung eines Kontaktarmes in einem bestimmten funktionellen Verhältnis zu der
Selbstinduktion der Spule steht.
Ferner ist ein Variometer bekannt, bei dem die veränderliche Selbstinduktion durch kontinuierliche
Abgriffe auf einer kegelförmigen Spule erfolgt, wobei diese Spule gedreht werden kann, so daß sich
eine Kontaktrolle, die auf einer Achse längs verschiebbar sitzt, auf den Windungen der Spule
509576/86
Claims (2)
- C 7 627 VIII a 121 a'abrollen kann. Bei diesem Variometer nehmen die Durchmesser der Windungen linear von einem kleinen Knde der Spule an zu.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Berücksichtigung der im ersten Absatz gegebenen Bedingungen eine gewünschte Selbstinduktionszuiiahine bei einer abgreifbaren Spule zu erzielen. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens ein 'IViI einer Wandung eines zylindrischenίο Spulenkörpers eine derartige sicli ändernde axiale I-äuge hai, da 1.1 die Windungslänge der einzelnen Draht windungen von Windung zu Windung um einen sich stetig erhöhenden Betrag zunimmt, um ein gewünschtes Verhältnis, beispielsweise ein lineares Verhältnis, zwischen Drehwinkel des Kontaktes und dem Frequenzgang eines diese S])IiIe enthaltenden Schwingungskreises zu erzielen.Die Ausgangsklemme des Gerätes kann über eine zusätzliche Induktivität mit dem einen linde der Spule verbunden sein, während der Schleifkontakt mit dem anderen linde der Spule unmittelbar verbunden ist.Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgeniäl.len Gerätes, und zwar inFig. 1 eine Sehrägansicht und.Fig. 2 ein Schaltschetna gemäß Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 ist auf eine Bodenplatte 10 aus Bakelit oder aus einem anderen geeigneten Material ein im wesentlichen zylindrischer Körper 1 1 aufgesetzt. Fin Halter 12 ist mit der Bodenplatte 10 im Innern des zylindrischen Körpers 11 verbunden. Der Halter 12 hat eine im wesentlichen dreieckige Form, wobei dessen Außenfläche 13 eine Bogenform mit einem Radius hat, der dem inneren Radius des Zylinders 1 1 entspricht. Der Halter 12 ist an der Bodenplatte 10 durch Bolzen oder durch andere geeignete Befestigungselemente angebracht und mit dem zylindrischen Körper 1 1 verbunden. Ein Teil des zylindrischen Körpers 1 1 ist ausgespart, um einen 'JViI i.| von veränderlicher Ränge zu bilden. Die Unterkante 16 des Teiles 14 ist so ausgeschnitten, daß, wenn eine Windung um ihn gewunden ist, die Veränderung der Induktanz eine geradlinige Abstimmungscharakteristik ergibt. Die exakte Form der Induktanzkurve hängt von der Fläche ab, die von den verschiedenen Windungen eingeschlossen ist. Die mathematische Analyse der Kurve kann durch eine graphische J.ösung oder durch Versuchsgeräte mit verschiedenen Krümmungen crreicht werden, bis die gewünschte geradlinige Charakteristik erhalten worden ist.Um den 'JViI 14 ist ein Draht von geringer Widerstandsfähigkeit gewunden, der z. Jl aus Silber sein kann. Der Teil 14 des Zylinders 11 weist Nuten mit gleichen Abständen auf, die zur Aufnahme der aus dem Draht gebildeten Spule 17 dienen. Fine Welle 18 ist in dem Teil 12 drehbar angeordnet und trägt einen drehbaren Kontakt 19, der einen Kontaktteil 21 zur Einschaltung auf eine Windung der Spule 17 aufweist. Das schmale Ende 22 der Spule 17 läuft in eine Kontaktstelle 23 aus, die mit dem F.nde einer Induktanz L1 verbunden ist. I )as andere Fnde von L1 ist an einen Kondensator C angeschlossen, dessen anderes Ende wiederum mit dem leitenden Teil 12 verbunden ist. Das breite Ende der Spule 17 läuft ebenfalls im leitenden Teil 12 aus.Das elektrische Netz des Gerätes ist in Fig. 2 gezeigt. Der Teil 12 ist geerdet dargestellt, aber es ist natürlich auch möglich, daß dieser Teil auch anders geschaltet angeordnet sein kann. Die Leistung des Gerätes kann an Punkt A abgenommen werden.I3ie Induktanz 17 gemäß Fig. 2 entspricht der Spule von veränderlichem Durchmesser, wobei jede einzelne Windung durch einen konstanten Betrag von der vorhergehenden, z. B. io° pro Windung, unterschieden ist. Wenn der Gleitkontakt 19 am schmalen Ende der S]JuIe 17 ist und mit dem Punkt 22 verbunden ist, bestimmen die Werte von L1 und C die Resonanzfrequenz des Gerätes. Dies ist die höchste erreichbare Frequenz des Gerätes. Wenn andererseits der Gleitkontakt 19 auf den Punkt ο geschaltet ist, ist L1 und 17 in J^cihe geschaltet, wobei die niedrigste Resonanzfrequenz gewonnen wird.Es versteht sich, daß die feststehende Induktanz L1 variiert werden kann, indem man die Spule durch eine andere ersetzt. Gleichfalls könnte der Scheinwiderstand C verstellt oder durch einen Kondensator von verschiedenem Wert ersetzt werden.Die Erfindung ist als ein geradliniges Abstimmgerät beschrieben, aber es ist auch möglich, daß die Krümmung des Teiles 14 so angelegt sein kann, daß sie mit jeder anderen gewünschten Frequenzkurve in Übereinstimmung gebracht wird.Es ist gemäß der Erfindung ein Gerät, wie es in Fig. ι gezeigt ist, gebaut worden, welches zwischen 30 und 370 Megahertz abstimmbar ist und eine ganz geradlinige Abstimmungscharakteristik aufweist. Der Aufbau des Abstimmgerätes ist sehr fest, das Gerät ist billig herzustellen und ersetzt zehn stufenweise abstimmende Schwingungskreisc.Obgleich die Erfindung nur im Hinblick auf diese vorzugsweise Ausführung beschrieben ist, ist sie nicht darauf !»schränkt. Auswechslungen und Abänderungen können innerhalb des Rahmens der Erfindung gemacht werden.Pa τ κ ν τ α ν s ρ r C c η E:i. Veränderliches induktives Abstimmgerät, bestehend aus einer Grundplatte und einem zylindrischen, ringförmigen Gehäuse darauf, auf das eine Spule toroidal aufgewunden ist, wobei die einzelnen Windungen gleichen Abstand haben, mit einer im Innern des Gehäuses verlaufenden drehbaren Welle, auf welcher ein eine gewünschte Windung abgreifender Kontaktarm angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil (14) der Wandung des zylindrischen Spulenkörpers (11) eine derartige sich ändernde axiale Länge hat, daß die Windungslänge der einzelnen Drahtwindungen (17) von Windung zu Windung um einen sich stetig erhöhenden J5etrag zunimmt, um ein gcwünsch-576/86C?'627VIIIal'21 α4tes Verhältnis, beispielsweise ein lineares Verhältnis, zwischen Drehwinkel des Kontaktes (19) und dem Frequenzgang eines diese Spule enthaltenden Schwingungskreises zu erzielen. - 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgangsklemme (A) über eine zusätzliche Induktivität (L1) mit dem einen Ende (22) der Spule (17) verbunden ist, während der Schleifkontakt (19) mit dem anderen Ende (o) der Spule unmittelbar verbunden, ist 10 (Fig. 2).Angezogene Druckschriften: Z en neck, »Lehrbuch der drahtlosen TeIegraphie«, 1913, S. 63; 15schweizerische Patentschrift Nr. 217 071.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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