DEC0001772MA - Verfahren zum Entgasen und/oder Vergasen fester Brennstoffe - Google Patents

Verfahren zum Entgasen und/oder Vergasen fester Brennstoffe

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DEC0001772MA
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DE
Germany
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heat
fuel
oxygen
degassing
carried out
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Albert Dipl -Ing. Fischer
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Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Description

Verfahren zum Entgasen und/oder Vergasen fester
Brennstoffe
Man hat schon vorgeschlagen, körnige oder staubförmige Brennstoffe in der Weise zu entgasen und/oder zu vergasen, daß man dem in Bewegung befindlichen, z.B. schwebenden oder rieselnden Brennstoff die zur Durchführung des Verfahrens benötigte Wärme durch erhitzte, körnige oder staubförmige, wärmebeständige, im Kreislauf geführte inerte Peststoffe, wie feuerfeste Oxyde9 feuerfeste Baustoffe und ähnliche Verbindungen sowie Metalle, zuführt. Zur Erzielung einer schwebenden Bewegung wird hierbei der Brennstoff im Reaktionsraum durch Gase von unten angeblasen, wobei die Bewegung des Brennstoffes verschiedene Formen, vom leichten Bewegen eines geschütteten Gutes bis zum Mitreißen des Brennstoffes im Gasstrom, annehmen kann, während bei einer rieselnden Bewegung der Brennstoff im Reaktionsraum durch sein Gewicht von oben nach unten sich bewegt und durch von unten oder oben eingeblasene Gase eine zusätzliche Bewegungskomponente erhält.
Es wurde nun gefunden, daß man körnige oder staubförmige Brennstoffe im Schwebezustand vorteilhaft auch in der Weise entgasen und/oder vergasen kann, unter Zuführung der im Reaktionsraum benötigten Wärme durch teilweise oder vollständige Oxydation des Brennstoffes mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen und/oder durch erhitztes Kreislaufgas, wenn man im Reaktionsraum einen wärmebeständigen, inerten, körnigen oder staubförmigen Feststoff, im folgenden kurz als Wärmeträger bezeichnet, im Schwebezustand hält und zweckmäßig
durch geeignete Maßnahmen vermeidet, daß wesentliche Mengen des Wärmeträgers den Reaktionsraum verlassen* Durch diese Arbeitsweise können folgende Vorteile erzielt werden: Man erhält durch die hohe Wärmekapazität des Wärmeträgers, die ein Vielfaches der Wärmekapazität der im Reaktionsraum befindlichen Gase bzw. Brennstoffe beträgt, im ganzen Reaktionsbett eine gleichmäßige Wärmeverteilung und einen besseren Wärmeübergang auf den Brennstoffe Ferner verbleibt der Brennstoff länger im Reaktionsraumj die Asche wird zwar durch die Vergasungsmittel bzw, die gebildeten Reaktionsgaee zum Schluß nach oben ausgetragen, doch wird der Brennstoff auf diesem Weg durch die in Bewegung befindlichen gröberen Teile des festen Wärmeträgers dauernd gebremst und umgelenkt, Dadurch ergibt sich Z0B0 bei der Vergasung von Zohle eine zur Erzielung eines guten Wirkungsgrades genügend lange Verweilzeit bei geringen Temperaturunterschieden im Reaktionsraume
Die zu übertragende Wärme wird, wie bereits erwähnt, durch teilweise oder vollständige Oxydation des Brennstoffes mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen im Reaktionsraum erzeugt oder durch außerhalb des Reaktionsraumes überhitztes Kreislaufgas in den Reaktionsraum eingeführt, doch kann man auch beide Arten der Wärmezufuhr kombinieren.
Als Wärmeträger kommen auch hier feuerfeste-Oxyde, feuerfeste Baustoffe und ähnliche Verbindungen sowie Metalle oder deren Oxyde zur Verwendung, wobei die anzuwendende Körnung zweckmäßig gröber ist als die des zur Entgasung bzw. Vergasung kommenden festen Brennstoffes» Das Austragen des bewegten Wärmeträgers aus dem Reaktionsraum kann z,Be durch passend eingestellte Gasgeschwindigkeit, durch geeignete Korngröße und spezifische Gewichte der verwendeten Füllstoffe verhindert werden«, Obwohl somit der größte

Claims (1)

  1. Tei]. dos Wärmeträgers im Realctionsraum bleibt, läßt es sich nicht ganz Termeidens, daß die beim Betrieb durch Abrieb entstandenen feinen Teilchen des Wärmeträgers mit den Realrtionsgasen ausgetragen werden» Man muß daher von Zeit zu Zeit oder laufend den ausgetragenen Wärmeträger ersetzen oder Zuruckfiihrenrt Das Umwälzen eines Teiles oder des gesamten Wärm*=1 trägers ist ebenfalls mögliche
    Das Verfahren kann bei Normaldruck und höheren Drucken, ZiB« 40 atp und höherf, ausgeführt werden»
    Die Zugabe der Bntgasungs- und Vergasungsmittel (Sauerstoff, Luft, Wasserdampf, Kreislaufgas) und des Brennstoffes kann gemeinsam oder getrennt erfolgen, auch kann z.B. bei der Vergasung die zur Deckung des Wärmebedarfs erforderliche Teilreaktion des Brennstoffes mit Sauerstoff etc bereits in einem vorgeschalteten Bronnraum erfolgen«
    Pate tansprüche
    1 c Verfahren zum Entgasen und/oder Vergasen von staubförmigen oder körnigen Brennstoffen im Schwebezustand unter Zuführung der im Reaktionsraum benötigten Wärme durch teilweise oder vollständige Oxydation des Brennstoffes mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen und/oder durch erhitztes Kreislaufgas, dadurch gekennzeichnet, daß im Reaktionsraum ein wärmebeständiger, inerter, körniger oder staubförmiger Feststoff als Wärmeträger im Schwebezustand gehalten wird«, wobei vorteilhaft vermieden wird, daß wesentliche Mengen des Wärmeträgers den Reaktionsraum verlassen»
    2e Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von feuerfesten Oxyden, feuerfesten Baustoffen oder von Metallen bzw» deren Oxyden als Wärmeträger«

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