DE949587C - Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin - Google Patents

Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin

Info

Publication number
DE949587C
DE949587C DEST7165A DEST007165A DE949587C DE 949587 C DE949587 C DE 949587C DE ST7165 A DEST7165 A DE ST7165A DE ST007165 A DEST007165 A DE ST007165A DE 949587 C DE949587 C DE 949587C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
reactor
regenerator
shot
hydroforming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST7165A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Oil Development Co
Original Assignee
Standard Oil Development Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Oil Development Co filed Critical Standard Oil Development Co
Application granted granted Critical
Publication of DE949587C publication Critical patent/DE949587C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G35/00Reforming naphtha
    • C10G35/04Catalytic reforming
    • C10G35/10Catalytic reforming with moving catalysts
    • C10G35/14Catalytic reforming with moving catalysts according to the "fluidised-bed" technique

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei der katalytischen Reformierung von Rohbenzin unter Verwendung einer aufgewirbelten Schicht eines Hydroformierungs-Katalysators, insbesondere auf Verbesserungen in der Zuleitung der Wärme zur Hydroformierungsreaktion.
  • Als Hydroformierung bezeichnet man gewöhnlich ein Verfahren, bei dem ein naphthenhaltiges Rohbenzin bei erhöhten Temperaturen und Drücken von atmosphärischem Druck bis zu etwa 35,i kg/cm2 in Gegenwart von zugesetztem' Wasserstoff mit einem festen Katalysator in Berührung gebracht wird. Das Verfahren hat keinen Nettoverbrauch an Wasserstoff zur Folge, und es besteht tatsächlich unveränderlich eine Nettoerzeugung an Wasserstoff. Was die chemischen Vorgänge bei diesem Verfahren anbetrifft, so werden die Naphthene in der Rohbenzinbeschickung unter Bildung der entsprechenden aromatischen Stoffe dehydriert; fünfgliedrige cyclische Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Dimethylcyclopentan, werden unter Bildung von Methyleyclohexan umgeformt; im Beschickungsmaterial anwesende Paraffine mit gerader Kette werden zu verzweigtkettigen Paraffinen umgeformt, und es erfolgt auch in gewissem Umfange eine Hydrocrackung.
  • Das Beschickungsmaterial für die Hydroformierung hat gewöhnlich einen Siedebereich von etwa 93,5 bis 2o4°, und bei entsprechender Durchführung der Reaktion beträgt die Menge des entstandenen trockenen Gases io Volumprozent, bezogen auf die Beschickung, und der entstandene Koks übersteigt nicht etwa 2 Gewichtsprozent der Beschickung. Das gewöhnlich mit »Hydroformat« bezeichnete Produkt liegt noch im Siedebereich des Benzins.
  • Wie bereits erwähnt, bezieht sich das erfindungsgemäße Verfahren auf Verbesserungen in der Zuleitung der Wärme zu der Reaktion, die höchst endotherm ist. Bisher wurde dem Reaktor Wärme zugeführt, indem man i. das Beschickungsmaterial vorwärmte, 2. die Wärme in dem aus einem Reaktor und einem Regenerator bestehenden Strömungssystem aus dem Regenerator in Form der Eigenwärme des frisch regenerierten Katalysators auf den Reaktor übertrug, und 3. das zurückgeführte »Gas«, d. h. das wasserstoffhaltige Gas vorwärmte und bei einer Temperatur von 54o bis 65o° in den Reaktor einführte.
  • Diese bisher üblichen Arten der Wärmezuleitung zum Reaktor weisen jedoch erhebliche Nachteile auf. Was die Vorwärmung der Beschickung anbetrifft, so. muß dafür Sorge getragen werden, das eine thermische Crackung und dadurch eine Zersetzung der Beschickung während der Vorwärmung vermieden wird. Im allgemeinen kann die Beschickung nicht ohne Gefahr auf über 54o° erwärmt werden. Was die Wärme anbetrifft, die aus dem Regenerator in Form der Eigenwärme des Katalysators in den Reaktor gebracht wird, so besteht auch hier insofern eine Beschränkung, als frisch regenerierter Katalysator im Reaktor zur Kohleabscheidung führt. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus ist es erwünscht, den Umlauf des Katalysators auf eine solche Geschwindigkeit zu beschränken, die unterhalb der zur Übertragung der gesamten Regenerationswärme in den Reaktor und zur Verbesserung der Ausbeuten benötigten Geschwindigkeit liegt. Deshalb muß während der Regeneration durch Kühlung Hitze vom Katalysator abgezogen werden, um ihn vor Schädigung durch Überhitzen zu schützen, so daß nicht die gesamte im Regenerator verfügbare Wärme verwendet und in den Reaktor übertragen werden kann. Was die erneute Erwärmung des rückgeführten Gases anbetrifft, so wird darauf hingewiesen, daß es infolge der Abkühlung dieses wasserstoffhaltigen Gases in dem System auf eine verhältnismäßig niedrige Temperatur notwendig ist, zusätzliche Anlagen und Kraftstoff zur Wiedererwärmung dieses Gases vorzusehen. Außerdem werden die in dem Rückführungsgas enthaltenen C4 Kohlenwasserstoffe bei Temperaturen um 65o° herum der thermischen Zersetzung ausgesetzt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein bequemes und nicht teueres Verfahren zur Überwindung der in den bisher bekannten Verfahren auftretenden Unzulänglichkeiten, das den Wärmeerfordernissen für die höchst endotherme Hydroformierung gerecht wird und auch noch weitere Vorteile bietet.
  • Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist ein billiges und wirksames Verfahren zur Zuleitung der Wärme - zur Hydroformierung und die Nutzbarmachung sämtlicher verfügbaren Wärme aus dem Regenerator einer Durchström-Hydroformierung, die während der Regeneration darin frei wurde, und die Zuführung der auf diese Weise gewonnenen Hauptwärmemenge zur Hydroformierung.
  • Der Betrieb des Regenerators wird so gehandhabt, daß eine Begrenzung des Temperaturanstiegs des Katalysators während der Regeneration zum Schutze des Katalysators vor Schädigung kein Abziehen der Wärme aus dem System zur Folge hat.
  • Die Übertragung der Wärme von dem Regenerator erfolgt nach dem Reaktor durch im Kreislauf befindliche feine Körnchen oder Schrot unter solchen Bedingungen, daß die genannten Körnchen weder in den Reaktor eintreten, um möglicherweise nachteilig katalytisch auf das Beschickungsmaterial einzuwirken, noch kostbaren Raum im Reaktor einnehmen.
  • Bei dieser Arbeitsweise kommt der Schrot niemals mit dem Öl in Berührung und infolgedessen wird die Gefahr der Zersetzung des Beschickungsgutes durch die Zwischenschaltung des Schrots vermieden.
  • In der Zeichnung wird däs Schema einer Anlage gezeigt, in der eine bevorzugte Durchführung der Erfindung stattfinden kann.
  • In der Zeichnung stellt i einen Hydroformierungs-Reaktor dar, in dem sich die ausgewirbelte Schicht eines Katalysators C befindet, die sich von einem Gitter oder einem anderen Gasverteiler G bis zu einer oberen Grenzfläche L dieser dichteren Phase erstreckt.
  • Der Katalysator hat die Form eines Pulvers aufwirbelbarer Größe und kann jede bekannte Zusammensetzung eines Hydroformierungskatalysators haben, wie z. B. io Gewichtsprozent Molybdänoxyd, die sich auf go Gewichtsprozent Tonerde befinden. Selbstverständlich ist das Molybdänoxyd in dem soeben erwähnten Beispiel der aktive Bestandteil, während die Tonerde als Träger dient. Es versteht sich, daß auch viele andere Metalloxyde, wie Chromoxyd, Vanadiumoxyd an Stelle von Molybdänoxyd verwendet werden können. Außerdem kann man an Stelle der erwähnten Metalloxyde ein Metall der Platingruppe verwenden, wie 1/a . oder i Gewichtsprozent Platin auf 99 bis 991/a Gewichtsprozent Tonerde oder einem anderen Träger. Ebenso kann man an Stelle von Platin Palladium verwenden. Weiterhin kann der Katalysatorträger i bis 5 Gewichtsprozent eines Wärmestabilisierungsbestandteils, wie Kieselerde, enthalten. Im Falle des Molybdänoxyds kann die Katalysatorzusammensetzung io Gewichtsprozent Molybdänoxyd, 85 Gewichtsprozent Tonerde und 5 Gewichtsprozent Kieselerde sein. Der Träger des platinhaltigen Katalysators kann ebenfalls durch Einverleibung einer geringen Menge Kieselerde verbessert werden, und der platinhaltige Katalysator kann durch Behandlung mit HF, Chlor oder verschiedenen anderen Halogenen oder Halogeniden weiter verbessert werden.
  • In den unteren Teil des Reaktors a wird durch Leitung 2 ein geeignetes, vorgewärmtes Beschickungsgut eingeführt, gewöhnlich ein Rohbenzin, das eine wesentliche Menge von Naphthenen enthält, und dem Reaktor nach entsprechender Vorwärmung in (hier nicht gezeigten) Vorrichtungen zugeführt wird. Im allgemeinen bevorzugt man es jedoch, das Rohbenzin an einem Punkt möglichst nahe dem Gitter S, je- doch oberhalb dieses, in den Reaktor einzuführen. Gleichzeitig wird das aus der Anlage durch geeignete (nicht gezeigte) Vorrichtungen erhaltene und rückgeführte Gas auf eine Temperatur von 5q.o bis 65o° vorgewärmt und durch Leitung 3 in den Reaktor eingeführt durch das Gitter aufwärtsströmend in Berührung mit dem Katalysator und der Rohbenzinbeschickung gebracht. Die Oberflächengeschwindigkeit dieser gasförmigen Mischung wird unter bekannten Bedingungen so gesteuert, daß der genannte Katalysator, der eine Teilchengröße von 2o bis Zoo Mikron hat, zu einer flüssigkeitsähnlichen Schicht aufgewirbelt wird. Auch unter den nachstehend noch ausführlicher beschriebenen Bedingungen der Temperatur, des Druckes und der Kontaktzeit vollzieht sich die gewünschte Umwandlung, und das rohe Produkt wird oben durch Leitung q. abgezogen. Dieses rohe Produkt wird gekühlt und in einer üblichen Anlage fraktioniert, unter Gewinnung des Hydroformats in einer, in der Zeichnung nicht gezeigten Vorrichtung. Bevor das dampfförmige Produkt aus der dichten Schicht austritt, deren obere Grenze bei L liegt, hat es die Form einer zwischen L und dem oberen Ende des Reaktors befindlichen leichten Phase. Da diese leichte Phase mitgeschleppten Katalysator enthält, ist es üblich, diese Suspension durch eine oder mehrere Vorrichtungen zur Trennung der Gase von den Feststoffen zu leiten, wie »Zyklon«-Abscheider S, in denen der mitgeschleppte Katalysator von den gas-oder dampfförmigen Bestandteilen abgetrennt und durch eine oder mehrere eingetauchte Röhren d in die dichte Schicht zurückgeführt wird.
  • Da der Katalysator, wie bereits oben erwähnt, während der Reaktion im Reaktor i kohlenstoffhaltige und andere Ablagerungen aufnimmt, wird er aus diesem abgezogen und zum Regenerator 5 geleitet. Vor seiner Entfernung aus dem Reaktor jedoch wird er mit einem Spülgas zur Entfernung der Kohlenwasserstoffe behandelt und zu diesem Zweck aus der Schicht C in eine Spülzone 7 geleitet, wo er abwärts, im Gegenstrom zu einem aufwärtsströmenden Gas, fließt, das durch Leitung 6 dem unteren Teil der Spülzone zugeführt wird. Dieses Spülgas kann irgendein inertes Gas sein, wie Stickstoff, Abgas, vorzugsweise jedoch oDämpf, da letzterer sich leicht von den anderen gasförmigen Stoffen durch Kühlung unter seine Kondensationstemperatur abtrennen läßt. Der gereinigte Katalysator wird durch Leitung 8 aus dem Reaktor abgezogen und in eine Leitung g eingeführt, die einen Luftstrom enthält, in dem der Katalysator suspendiert und in diesem Zustand durch die Leitung io in den Regenerator 5 gebracht wird. Das Abzugsrohr 8 ist mit mehreren Gashähnen t versehen, durch die zur Verbesserung der Aufwirbelung des fließenden Katalysators ein Belüftungsgas eingeführt werden kann.
  • Wie bereits erwähnt, befaßt sich die vorliegende Erfindung mit der Wärmegewinnung aus dem Regenerator und mit ihrer Überleitung zum Reaktor nach einem Verfahren, das nachstehend noch ausführlich beschrieben wird. Der Katalysator im Regenerator 5 wird mit Schrot von einer Teilchengröße von 4oo bis 6oo Mikron gemischt. Dieses Material kann aus Kupfer, Eisen oder verschiedenen anderen Metallen oder Metallverbindungen bestehen, oder auch aus Mullit oder Tonerde. Aus der Mischung von Katalysator und Schrot wird auf die gleiche Weise, in der der Katalysator im Reaktor i suspendiert wurde, im Regenerator 5 eine Suspension hergestellt, nämlich indem man die Teilchengröße des Schrots und des Katalysators entsprechend der Oberflächengeschwindigkeit des hindurchströmenden Gases bemißt. Dieses gasähnliche Gemisch verteilt sich dann von der Gasverteilungsvorrichtung G1 bis zu einer oberen Grenzfläche der dichten Phase bei L1. Unter Bedingungen, die nachstehend noch ausführlich beschrieben werden, beseitigt man die verunreinigenden Ablagerungen auf dem Katalysator durch Behandlung mit einem sauerstoffhaltigen Gas, zieht die Dämpfe nach Ableitung durch einen oder mehrere »Zyklona-Abscheider S durch Leitung ii aus dem Regenerator ab und entfernt sie aus dem System. Selbstverständlich kann der Wärmegehalt dieser Abgase zur Erhaltung ihrer Wärmeenergie in der Anlage ausgenutzt werden. Der in dem »Zyklon«-Abscheider S abgetrennte mitgeschleppte Katalysator wird durch eine oder mehrere eingetauchte Röhren d in die dichte Schicht zurückgeführt. Ein Gemisch von Katalysator und Schrot wird durch eine Leitung 12 aus dem Regenerator abgezogen und in einen Vorwärmer 13 gefüllt. In diesem wird der Katalysator über Prallbleche 1q. abwärts gegen einen aufwärts fließenden Strom von rückgeführtem Gas geleitet, das durch die Leitung 15 in den unteren Teil des Vorwärmers eingeführt wird. Der Zweck dieser Behandlung ist die Auffrischung des Katalysators, wenn sein aktiver Bestandteil ein Metalloxyd ist, wie Molybdänoxyd auf einem Tonerdeträger. Der Katalysator kann auch auf verschiedene andere als die beschriebene Art aufgefrischt werden. In manchen Fällen kann man diese Vorbehandlung des regenerierten Katalysators aber auch weglassen. Der mit dem Schrot gemischte, vorbehandelte Katalysator wird aus dem Vorbehandlungsgefäß 1q. an einer Stelle nahe dessen Boden durch Leitung 16 abgezogen und in eine Heizvorrichtung 17 geleitet. Zur gleichen Zeit wird der Katalysator durch ein, mit den üblichen Aufwirbelungsgashähnen t versehenes und durch ein Ventil ig gesteuertes Standrohr 18 aus dem Reaktor i entnommen. Dieser aus dem Reaktor i abgezogene Katalysator vermischt sich mit der heißen Mischung aus regeneriertem Katalysator und Schrot, und dadurch überträgt sich Wärme auf ihn. Über die Leitung 2o wird der Heizvorrichtung das im Umlauf befindliche Gas zugeführt und der Strom dieses Gases durch die Heizvorrichtung wird so eingestellt, daß sich schwerere und größere Schrotteilchen vom Katalysator trennen, wobei der Schrot in den unteren Teil 21 der Heizvorrichtung absinkt, während der Katalysator nach oben mitgerissen und in Form einer Suspension durch Leitung 22 in den Reaktor i gebracht wird. Der von dem Katalysator abgetrennte Schrot wird aus dem unteren Teil ei der Heizvorrichtung 17 durch ein Standrohr 23 abgezogen, das die üblichen Gashähne t für Aufwirbelungszwecke besitzt und außerdem mit einem Strömungssteuerventi? 23a versehen ist. Der Schrot wird in einem in die Leitung 24 fließenden Luftstrom eingeführt und darin zur Wiedererwärmung in den Regenerator 5 zurückgebracht. Der. Kreislauf wird in der gezeigten Weise fortgesetzt und Wärme aus dem Regenerator über den im Kreislauf befindlichen Schrot in den Reaktor übertragen. Der Schrot kommt jedoch mit dem Öl selbst nicht in Berührung. Dieses Wärmeübertragungsverfahren ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß eine Kühlvorrichtung am Regenerator wegfallen kann und daß auf diese Weise sämtliche während der Regeneration freiwerdende Wärme im System vollständig ausgenutzt wird.
  • Zur weiteren Erklärung der Erfindung werden nachstehend die im Reaktor, im Regenerator und in der Heizvorrichtung herrschenden Bedingungen aufgeführt
    Bedingungen im Reaktor i
    Weiter Bereich 1 Bevorzugter Bereich
    Katalysator aus io Gewichtsprozent Molybdänoxyd
    auf go °/o Tonerde, Mikron ..................... 2o bis 3oo 4o bis 150
    Temperatur, °C ................................ 44o bis 565 48o bis 5io
    Druck, kg/cm2 ................................. o,7 bis 35,2 12,3 bis 17,6
    Mengenverhältnis von Katalysator zu Öl .......... o,2 bis 8 o,8 bis 1,5
    m3 rückgeführtes Gas je hl dem Reaktionsgefäß zu-
    geführten Öls ....................:........... 35,6 bis 178,9, 53,5 bis 89,1
    Konzentration des Wasserstoffs in dem rückgeführten
    Gas.......................................... 5o bis 95 6o bis 7o
    Bedingungen im Regenerator
    Weiter Bereich Bevorzugter Bereich
    Temperatur, °C ................................ 48o bis 650 59o bis 635
    Druck, kg/cm2 ................................. o,7 bis 35,2 12,3 bis 17,6
    Gewichtsverhältnis' des Schrots zum Katalysator .. i bis 8 3 bis 5
    Verweilzeit des Katalysators im Schrot-Regenerator,
    Minuten ..................................... 2 bis 4o 5 bis 15
    Teilchengröße des Katalysators, Mikron .......... 2o bis 300 4o bis 150
    Teilchengröße des Schrots, Mikron ............... '-2oo bis iooo 4oo bis 6oo
    Chemische Zusammensetzung des Schrots ......... Kupfer, Eisen, Mullit, Ton-
    rostfreier Stahl, erde, Ti 02
    Monelmetall,
    Mullit, Ton-
    erde, Ti 02
    Bedingungen in der Heizvorrichtung
    Weiter Bereich Bevorzugter Bereich
    Temperatur, °C ................................ 54o bis 650 59o bis 635
    Druck, kg/cm2 .............:................... o,7 bis 35,2 12,3 bis 17,6
    Gewichtsverhältnis des regenerierten Katalysators zu
    dem Katalysator aus dem Reaktor ............ i bis 6 3 bis 5
    Gewichtsverhältnis des Schrots zu dem Katalysator
    aus dem Reaktor ............................ i bis 3 1 bis 2

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin in einem System, das aus einem Reaktor und einem Regenerator besteht, wobei in jedem der genannten Gefäße ein pulverförmiger Hydroformierungskatalysator in Form einer dichten mit Gas verwirbelten Schicht vorliegt, das Rohbenzin in Gegenwart des Hydroformierungskatalysators und zugesetzten Wasserstoffes unter Hydroformierungsbedingungen hinsichtlich Temperatur und Druck behandelt wird und der Katalysator im Regenerator durch Behandlung mit einem sauerstoffhaltigen Gas unter Erzeugung von Wärme regeneriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die während der Regeneration im Regenerator entstandene Wärme auf den Reaktor überträgt, indem man feinkörnigen Schrot aus Kupfer, Eisen, rostfreiem Stahl, Monelmetall, Mullit, Tonerde und/oder Titandioxyd mit dem Katalysator im Regenerator mischt, so daß der Schrot einen Teil der entstehenden Wärme aufnimmt, ein Gemisch aus dem Schrot und regeneriertem Katalysator aus dem Regenerator abzieht und in eine Erwärmungszone leitet, dann den Katalysator aus dem Reaktor entfernt, ihn mit dem regenerierten Katalysator und dem Schrot in der Erwärmungszone mischt, so daß der aus dem. Reaktor abgezogene Katalysator Wärme aufnimmt, den Katalysator von dem Schrot abtrennt und den auf diese Weise abgetrennten und erwärmten Katalysator zum Reaktor zurückführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator eine Teilchengröße vori q.o bis 150 Mikron hat, während der Schrot eine Teikchengröße von q.oo bis 6oo Mikron hat.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator Oxyde von Metallen der VI. Gruppe des Periodischen Systems auf Tonerde als Träger verwendet. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis des Schrots zu dem Katalysator in der Wärmevorrichtung etwa x bis 6 Teile Schrot auf i Teil Katalysator beträgt. 5. Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in der Wärmezone das Gewichtsverhältnis des regenerierten Katalysators zu dem aus dem Reaktor abgezogenen Katalysator etwa i bis 6 Teile regenerierter Katalysator auf i Teil Katalysator aus dem Reaktor beträgt. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man im Regenerator eine Temperatur von etwa 59o bis 635° aufrechterhält.
DEST7165A 1952-11-01 1953-10-18 Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin Expired DE949587C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1083729XA 1952-11-01 1952-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE949587C true DE949587C (de) 1956-09-20

Family

ID=22321845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST7165A Expired DE949587C (de) 1952-11-01 1953-10-18 Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE949587C (de)
FR (1) FR1083729A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR1083729A (fr) 1955-01-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE966223C (de) Verfahren und Vorrichtung zum katalytischen Cracken von Kohlenwasserstoffen
DE69018487T2 (de) Verfahren zur Regenerierung eines Katalysators zur Reformierung oder zur Herstellung von aromatischen Kohlenwasserstoffen.
DE69217111T2 (de) Verfahren und Vorrichtung für Wärmeaustausch von festen Teilchen für Regenerierung in katalytischem Cracken
DE2046853A1 (de) Kontinuierliches Reformier Rege nenerverfahren
DE69108557T2 (de) Verfahren und apparat zur dehydrogenierung von alkanen.
DE2636854C2 (de) Verfahren zur thermischen Spaltung von Aluminiumchloridhydrat
DE4001779A1 (de) Verfahren zur regenerierung eines katalysators fuer die reformierung oder die herstellung aromatischer kohlenwasserstoffe
DE1222038B (de) Verfahren zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen zu gasfoermigen Olefinen
DE939945C (de) Verfahren zur Herstellung niedriger siedender Kohlenwasserstoffoele aus schweren Kohlenwasserstoffrueckstaenden
US2899384A (en) Hydroforming with the use of a mixture
DE949587C (de) Verfahren zur Hydroformierung von Rohbenzin
DE937723C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen in leichtere Produkte
DEST007165MA (de)
DE1645771B2 (de) Verfahren zur katalytischen umwandlung von kohlenwasserstoffen
DE1111146B (de) Verfahren zur Waermebehandlung von Wirbelschicht-Petrolkoks fuer die Herstellung vonElektroden
DE950398C (de) Verfahren zum Hydroformieren von naphthenhaltigen Erdoelbenzinen
DE965147C (de) Verfahren zum Hydroformieren von im Benzinbereich siedenden Kohlenwasserstoff-Fraktionen
DE1012413B (de) Verfahren zur Zufuehrung von Waerme unter Verwendung eines Schrots als Waermetraeger zu einer Hydroformierungszone
DE1009601B (de) Verfahren zur Ausfuehrung endothermer Reaktionen
DE2121692A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumfluorid
DE947411C (de) Verfahren zur Behandlung einer Beschickung schwerer Kohlenwasserstoffe
DE1004313B (de) Verfahren zum Hydroformieren von Kohlenwasserstoffoelen
DE1015970B (de) Verfahren und Vorrichtung zur endothermen Umwandlung von Kohlenwasserstofffraktionen
DE1038682B (de) Verfahren zur katalytischen Hydroformierung von Kohlenwasserstoffen
CH552049A (de) Verfahren zum gleichzeitigen kontinuierlichen reformieren von kohlenwasserstoffen unter verwendung eines metallkatalysators aus der platingruppe und regenerieren des metallkatalysators.