DEC0000382MA - Vulkanisiermaschine und Andrückband. - Google Patents
Vulkanisiermaschine und Andrückband.Info
- Publication number
- DEC0000382MA DEC0000382MA DEC0000382MA DE C0000382M A DEC0000382M A DE C0000382MA DE C0000382M A DEC0000382M A DE C0000382MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- pressure belt
- vulcanizing machine
- blanks
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 238000010068 moulding (rubber) Methods 0.000 claims description 3
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
Description
Es sind Vulkanisiermaschinen gebräuchlich, die im wesentlichen aus einer beheizten zylindrischen Trommel und einem endlosen Andrückband bestehen, wobei das Andrückband die Trommel an einem erheblichen Teil ihres Umfanges umschliesst und über mehrere Umlenkwalzen in sich zurückgeführt ist. Die beheizte Trommel dreht sich langsam, und das vulkanisierende Gut läuft mit der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel langsam zwischen dieser und dem Andrückband hindurch, wobei die Vulkanisation stattfindet. Bisher hat man auf diesen Maschinen nur bahn- oder strangförmige Gummierzeugnisse vulkanisieren können, nämlich Riemen, Bänder, Matten oder Fussbodenbeläge.
Die Erfindung zielt darauf, ab, derartige Maschinen auch für die Herstellung von Gummiformkörpern zu verwenden, wobei also viele gleichzeitig oder in schneller Folge nacheinander hergestellte Gummiformkörper unabhängig voneinander bestehende Erzeugnisse darstellen. Hierzu wird das Andrückband oder die Trommel oder werden beide mit Formnestern zur Aufnahme der Formkörper versehen. Eine vorzugsweise Ausführungsform besteht darin, dass die Formnester in dem Andrückband untergebracht werden. Die schwieriger auszuwechselnde Trommel kann dann meist, wie bisher, in glatter Ausführung beibehalten werden. Beim Übergang auf die Herstellung von anderen Formkörpern erübrigt sich somit ein Ersatz der Trommel und nur das leichter auszuwechselnde Andrückband, das ohnehin einem natürlichen Verschleiss unterliegt und von Zeit zu Zeit ersetzt werden muss, bedarf einer Auswechslung in dem Sinne, dass dann ein anderes Band mit anders gestalteten Formnestern zur Anwendung gelangt.
Seiner neuen anders gearteten Aufgabe wird das Andrückband durch einen zweischichtigen Aufbau gerecht, indem es aus einer äusseren festigkeitsgebenden Schicht, z. B. aus Stahl, und einer inneren die Formnester enthaltenen Schicht, z. B. aus Gummi oder Kunststoffen, besteht. Durch Verwendung bekannter Einsprühmittel kann verhindert werden, dass die fertigen Gummiformkörper in den Formnestern des gegebenenfalls auch aus Gummi bestehenden formgebenden Teiles des Anpressbandes zu sehr anhaften.
Für den Fall, dass die herzustellenden Formkörper auf eienr Seite nicht flach sind, so dass sich nicht nur in dem Anpressband, sondern auch in der Trommel oder in einem auf der Trommel angebrachten Mantel Formnester oder formgebende Vorsprünge befinden, wird ein formschlüssiger Gleichlauf des Anpressbandes mit der Trommel durch Verzahnungen hergestellt, die in einer oder mehreren REihen angebracht sein können; z. B. befinden sich auf dem Anpressband mehrere Reihen von Zähnen nach Art von Zahnstangen, die aus dem Gummi oder Kunststoff des formgebenden Teiles des Anpressbandes bestehen können ,während die Trommel entsprechende Kränze von Zahnlücken aufweist.
Die Hauptvorzüge der Vulkanisiermaschine bestehen darin, dass Formkörper, die in grossen Stückzahlen verlangt werden, in ununterbrochenem Zuge und mit nur einem geringen Aufwand an Zeit, Arbeitsleistung und Wärmeenergie hergestellt werden können. Um diese Vorteile voll auswerten zu können, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Aufgabe der Rohlinge mechanisch zu bewirken. Hierzu wird - wie an sich bekannt - die Einlaufstelle zwischen Andrückband und Trommel an die Stelle oberhalb der Trommelachse oder nahe dieser Stelle gelegt. Der Rohling wird dann durch eine in Abhängigkeit von der Trommelbewegung mitbewegte Vorrichtung jeweils mittig über das in der Trommelwand befindliche Formnest oder mittig über die Stelle geschoben, welche etwas später von dem in dem Andrückband befindlichen Formnest überdeckt wird und bleibt wegen seines Eigengewichtes an dieser Stelle der Trommelwand liegen. Man kann diese Art der Rohlingsaufgabe noch dahin weiterbilden, dass die Aufgabenvorrichtung nicht nur die Rohlinge an die infrage kommenden Stellen der Trommelwand zuführt, sondern gleichzeitig auch die Rohlinge herstellt, indem sie dieselben von einem der Maschine zugeführten Strang aus der fertigen Gummimischung in de benötigten Länge abtrennt. Dies kann dadurch bewerkstelligt werden, dass der auf einem Förderband oder einer Rollenbahn zugeführte Mischungsstrang von gleichbleibendem Querschnitt bis zu einem Anschlag vorgeführt wird, und dass bei Berühren dieses Anschlags der Mitnehmer der Aufgabevorrichtung den Strang durchtrennt und nach Absenken des Anschlags das abgetrennte Mischungsstück
(den Rohling) auf die Trommelwand vorführt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Vereinfachung dargestellt und zwar zeigt Abb. 1 eine Allgemeindarstellung der Maschine von der Seite gesehen, während Abb. 2 einen Schnitt durch das Andrückband wiedergibt, die Abb. 3 dagegen einen Schnitt durch ein mit Verzahnung versehenes Andrückband zusammen mit der Trommelwandung darstellt.
Die Vulkanisiermaschine besteht in üblicher Weise aus einer Heiztrommel nebst einem Andrückband. Die hohle Heiztrommel ist mit 1 bezeichnet. Sie wird mit Dampf beheizt, der in bekannter Weise durch die hohlen Lagerzapfen der Trommel zu- und abgeführt wird. Es sei angenommen, dass diese Trommel an ihrem Umfang glatt ist. Oberhalb und seitlich neben dieser Trommel befinden sich die Umlenkwalzen 2 bezw. 3, die unter Zwischenlage des Andrückbandes 4 gegen die Trommel anliegen. Eine andere in grösserem Achsabstand angeordnete Umlenkwalze 5 sorgt dafür, dass das endlose Anpressband 4 unter Zugspannung steht und ohne reibende Berührung seiner freien Teile mit den auf der Trommel 1 aufliegenden Teilen umlaufen kann.
Der Umlauf dieser Trommel bezw. Walzen erfolgt im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtungen.
Das Anpressband 4 besteht, wie in Abb. 2 dargestellt, aus einer äusseren Stahlschicht 4a und aus einer inneren Gummischicht oder Kunststoffschicht 4b. Die letztere enthält die Formnester 6. Die Stahlschicht 4a kann aus einem gewalzten Stahlband bestehen oder aber auch aus Drahtseilen oder Drahtlitzen gewebt oder verflochten sein.
Zur Zubringung der Rohlinge 7 befindet sich neben der Vulkanisiermaschine nach Abb. 1 ein Förderband 8 und ein kurze Aufgabetisch 9, welcher das Stück vom Ende des Förderbandes bis zur Trommelwandung überbrückt. Oberhalb des Tisches 9 und des Endes des Förderbandes 8 läuft die mit Mitnehmern oder Greifern 10 versehene Kette 22 um die Treib- bezw. Umlenkräder 12. Sobald die Rohlinge 7 am Ende des Förderbandes 8 angelangt sind, greifen die Mitnehmer 10 hinter die Rohlinge und schieben sie auf die Wandung der Trommel 1 auf. Dabei ist die
Bewegung zwischen der Kette 11 und der Trommel 1 bezw. dem Andrückband 4 so abgestimmt, dass die Rohlinge 7 immer in die Mitte eines Fromnestes 6 zu liegen kommen.
Nachdem die Rohlinge von den Formnestern des Andrückbandes 4 erfasst sind, werden sie zusammen mit diesem und dem Trommelumfang langsam weiterbewegt. Infolge der aus dem Trommelinnern zustörmenden Wärme werden sie weich und fliessfähig und passen sich genau der Formgebung des Formnestes an. Gleichzeitig erfolgt ihre Vulkanisation. Sobald sie an der Umlenkwalze 3 angekommen sind, hebt sich das Andrückband 4 von der Trommelwand ab und umläuft die Walze 3. Es wird also aus der einen in die andere Richtung gebogen, wobei der fertigvulkanisierte Formkörper aus dem Formnest herausbricht. Sofern dies nicht vollständig erfolgen sollte, kann diesem Vorgang von Hand oder durch ein mechanische Vorrichtung nachgeholfen werden. Die fertigen Formkörper 7' fallen dann in den Aufnahmebehälter 13.
Abb. 3 gibt einen in Achsrichtung geführten Schnitt durch die Wandung der Trommel 1 wieder für den Fall, dass ein formschlüssiger Gleichlauf zwischen der Trommel und dem Andrückband 4 erforderlich ist. Dabei besitzt das Andrückband an seinen Rändern Reihen von Zähnen 14, die in entsprechende Zahnkränze 15 oder Trommel 1 eingreifen.
Claims (5)
1.) Vulkanisiermaschine, bestehend aus einer beheizten Trommel und einem Andrückband, zwischen denen das Vulkanisat hindurchläuft, zum Vulkanisieren von einzelnen Gummiformkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass das Andrückband (4) oder die Trommel (1) oder beide mit Formnestern (6) zur Aufnahme der Rohlinge versehen sind.
2.) Andrückband für die Vulkanisiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer äusseren fertigkeitsgebenden Schicht (4a), z. B. aus Stahl, und einer inneren die Formnester enthaltenen Schicht (4b), z. B. aus Gummi oder Kunststoffen, besteht.
3.) Andrückband nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es mit Hilfe einer Verzahnung (14, 15) in formschlüssiger Gleichlaufverbindung mit der Trommel (1) steht.
4.) Vulkanisiermaschine nach Ansprüchen 1 - 3 gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Bewegung der Trommel (1) oder des Andrückbandes (4) bewegte Greifervorrichtung (10, 11, 12), welche die Rohlinge auf den Umfang der Trommel (1) ober- oder unterhalb der Formnester (6) vorschiebt.
5.) Vulkanisiermaschine nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifervorrichtung (10, 11, 12) von einem zugeführten Strang der Gummimischung die Rohlinge abtrennt, wobei sie mit einem herabsenkbaren Anschlag für den Mischungsstrang zusammenarbeitet.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2701480C3 (de) | Schrittweise arbeitende Vorrichtung zum Herstellen von Vorformkörpern | |
| DE1435237C3 (de) | Maschine zum Herstellen bewehrter Schläuche | |
| DE2108486A1 (de) | Vorrichtung zum Abstreifen flexibel geformter Gegenstände | |
| DE1271375B (de) | Maschine zur Erzeugung von faserverstaerkten Rohren | |
| DE60111798T2 (de) | Hochgeschwindigkeits-Schneidevorrichtung zum Schneiden von Verstärkungselementen für Luftreifen. | |
| DE1291112B (de) | Geraet zum Aufwickeln von Verstaerkungsfaeden auf eine Reifenform | |
| DE609645C (de) | Anlage zum Herstellen von Gummireifen nach dem Fliessverfahren | |
| DE1504095A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gegenstaenden wie z.b. schalen, huellen, gehaeusen od. dgl., aus mineralischen fasern, insbesondere glasfasern | |
| DE2427368A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum direkten verbinden einer zigaretten-herstellmaschine mit einer zigaretten-maschine | |
| DE1904937A1 (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Girlanden,Pompons,Rosetten od.dgl. | |
| DEC0000382MA (de) | Vulkanisiermaschine und Andrückband. | |
| AT243635B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines ringförmigen Bauteiles, insbesondere eines Wulstringes für Fahrzeugluftreifen | |
| EP3235621B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines endlosen treibriemens | |
| DE69816708T2 (de) | Vorrichtung zum Formen von Backwaren | |
| DE1268371B (de) | Vorrichtung zum Zerschneiden eines Wickels aus in Kautschuk gebetteten Gewebelagen in einzelne Ringe als Laufflaechenverstaerkungseinlagen fuer Fahrzeugluftreifen | |
| DE945602C (de) | Spinn- und Kraeuselmaschine fuer Gespinstfasern, insbesondere fuer Polstermaterial | |
| DE2420329B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbauen eines Gürtels für einen Luftreifen | |
| DE1271974B (de) | Vorrichtung zum Verformen und Zerteilen von Kautschuk, Kunststoff oder gleichartigen Materialien | |
| AT162576B (de) | Verfahren und Aufbauform zur Herstellung von Kautschukflach- oder -keilriemen | |
| DE671490C (de) | Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen | |
| DE1204814B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Fahrzeugluftreifen im Arbeitstaktverfahren | |
| DE858525C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verformung von plastischen bzw. thermoplastischen Ton-, Keramik- und Kunststoffmassen zu Rotationskoerpern | |
| DE1284821B (de) | Einrichtung zum Herstellen von Suesswarenvollkoerpern | |
| DE420971C (de) | Vorrichtung zum Wickeln von Teigklumpen mittels achsial beweglicher, gleichsinnig umlaufender Spindeln | |
| DE372514C (de) | Maschine zur Herstellung von Rohren, Rohrstuecken u. dgl. aus Zement oder aehnlichen formbaren Massen durch Fliehkraft in kreisenden Formen |