DEC0000061MA - Verfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau. - Google Patents

Verfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau.

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Publication number
DEC0000061MA
DEC0000061MA DEC0000061MA DE C0000061M A DEC0000061M A DE C0000061MA DE C0000061M A DEC0000061M A DE C0000061MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mining
dust control
dust
methods
alcohols
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr. Saurwein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
Publication date

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Description

CHEMISCHE WEBKE HÜLS G«2ubeHe Marlf den 21*10*1949
«* Patentbüro « (Kr· Recklinghausen)
Unser Zeichen s O9Z8 401
Verfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau Zusatz zur Patentanmeldung 0aZ„ 4OO vom 21.10,49)
In der Hauptanmelduag 0βΖβ 400 vom 21*10*1949 ist ein Verfahren zur Staubbekämpfung iia Bergbau angegeben, bei dem wäßrige Lösungen» die höhermolekulare Alkylarylsulfonate mit Seitenketten mit mindestens 10 C-Atomen und gegebenenfalls mehrwertige hygroskopische Alkohole, insbesondere Triglykol, enthalten? verwendet werden«
Es warde nun gefunden? daß man bei der Staubbekämpfung im Bergbau auch Lösungen anderer Netzmittel als die genannten Alkylarylsulfonate mit gutem Erfolg verwenden kann? wenn man sie zusammen mit mehrv/ertigen hygroskopischen Alkoholen, insbesondere TrIgIy-1" kol, verwendet« G-eeignete Netzmittel sind beispielsweise Salze von Alkylnaphthalinsulfonsäuren<> Fettalkoholsulfonate? Mineralölsulfonate? Tiirki schrot öle, sulfonierte Kondensationsprodikte aus Phenolen und Formaldehyd, Salze von aus den Sulfochlorierungsprodukten höherer Paraffinkohlenwasserstoffe erhältlichen Umwandlungsprodukten» oleylaminoäthansulfonsaure Salze, ferner Abkömmlinge des Äthylenoxydes, wie feste Polyäthylenoxyde, Umsetzungsprodukte der höheren Fettsäuren? z„]3e Stearinsäure? oder deren Alkylolamides wie Kokosfettsäuremonoäthanolamids, oder der höheren Alkohole,, wie Oley!alkohol, mit 10 und mehr Mol Äthylenoxyd, Von den mehrwertigen Alkoholen hat sich auch hier das Triglykol wegen seiner bakteriziden Wirkung als besonders brauchbar erwiesen, doch kommen auch andere mehrwertige Alkohole, wie G-Iykol, Diglykol, andere PolyglykoleP Glyzerin* sovri_e die wasserlöslichen Äther dieser Verbindungen in Betracht, Die angegebenen Kombinationen verändern die Staubverhältnisse vor 0rt in so günstiger Weise? daß auch noch längere Zeit nach ihrer Anwendung das lästige Stäuben verhindert wird.
In einem schrägliegenden Flöz von Fettkohle von 5 m Mächtig 75/49
- 2 - O.Z. 401
keit wird die Kohle, die eine Eigentemperatur von ca 45 C hat j in "Abständen von ca 3 -4m angebohrt« In die Bohrlöcher, die eine Tiefe von 1,5 -2 m aufweisen, werden offene oder perforierte Rohre von derselben Lä&ge eingeführt und nach außen in geeigneter ?7eise abgedichtete Unter einem Druck von 5 atü wird in die Rohre eine 0,04 ^ige wäßrige Lösung eines Gemisches aus 6 Teilen des Unisetzungsproduktes aus 10 Hol Äthylenoxyd und 1 Mol Kokosfettsäureäthanolamid und /| Teilen Triglykol eingepreßt* Die eingepreßte ffenge der wäßrigen Lösung beträgt pro Tonne abzubauende Kohle etwa 4 Ltr. iJach Beendigung der Tränkung braucht die Kohle nicht sofort abgebaut zu werden« Auch nach einigen Stunden Ruhe bleibt die Staubbindung durch die Tränlcflüssi gkeit erhalten, so daß ein staubfreier Abbau möglich ist.
Dieseli-e wäßrige Lösung kann auch zur Pdndung von abgelagertem Kohle- ταιά Gesteinsstaub auf Trangporteiiirichtungen, Grubencohlen und insbesondere dort, wo durch Begehung oder Wetterführung eine Aufwirbelunf; des "taubes erfolgen kann, dienen» Han erreicht eine nahezu vollständige Staubbindung durch Verdösen der wäßrigen Lösung mit geeigneten 3prLihvorrichtungen. L'ie Konzentration der wäßri-.gen Lösung an wirksamer Substanz kann variiert werden und richtet sich nach der Staubfeinheit und dem Trockengehalt des Staubesβ

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    ^oi"teaaM 1 -ag—4»s Verfahren«-knach -cLsg} PatentäaBe^Eaiäriig
    Izur' S taubbekämpfung im Bergbaui gekeniizeiclinet durch die Yerwendung von wä°rigen Lösungen, die andere netzmittel als höhernolekulare Alkylarylsulfonate mit Seitenketten mit mindestens 10 C-Atomen und mehrwertige hygroskopische Alkohole, insbesondere Iriglykol, enthalten.
    CHEMISCHE WERKE HÜLS Gesellschaft mit beschränkter Haftung^^

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