DE9969C - Anwendung von Schwefelsäure zur Absorption der in Röstgasen aus Zink-, Blei- oder Kupfer-. hütten enthaltenen Schwefelsäure in Thürmen aus Blei, Stein oder Thonwaaren. Dr - Google Patents

Anwendung von Schwefelsäure zur Absorption der in Röstgasen aus Zink-, Blei- oder Kupfer-. hütten enthaltenen Schwefelsäure in Thürmen aus Blei, Stein oder Thonwaaren. Dr

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DE9969C
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M. FREYTAG, Professor in Bonn
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/02Working-up flue dust
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

1879.
Klasse 40.
Dr. MORITZ FREYTAG in BONN.
Anwendung von Schwefelsäure zur Absorption der in Röstgasen aus Zink-, Blei- oder Kupferhütten enthaltenen Schwefelsäure in Thürmen aus Blei, Stein oder Thonwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 187g ab.
Zur Verwerthung der beim Rösten von Zinkblende entstehenden schwefligen Säure wird in Stolberg, Letmathe, Schoppinitz und anderen Orten der Hasenclever'sche Ofen mit Erfolg angewendet. Es ist jedoch nach eigener Angabe des Erfinders bisher nur möglich gewesen, einen Theil des in den Erzen enthaltenen Schwefels nutzbar zu machen, und dürfte der in der Praxis übliche Verlust immerhin noch auf 1/4 bis '/3 des Gesammtschwefels anzuschlagen sein. Im Jahresberichte der Fabrik-Inspectoren pro 1878 ist Seite 154 ein Verfahren angegeben, nach welchem auf der Reckehütte durch Kalk eine sehr vollständige Absorption der mit den Feuerungsgasen noch entweichenden sauren Dämpfe bewirkt wird. Die Analyse des sich bildenden Residuums bei Anwendung frischer Kalkmilch ergiebt:
33,56 schwefligsaurer Kalk,
6,57 schwefelsaurer - .
und zeigt sich hierbei, wie dies auch Hasenclever nachgewiesen hat, dafs in diesen Röstgasen neben schwefliger Säure Schwefelsäure enthalten ist.
Anstatt die beiden resultirenden Kalksalze, wie im genannten Jahresberichte angegeben, als Dünger zu verwenden, was in den wenigsten Gegenden günstige Resultate geben dürfte, be-' absichtige ich, eine Trennung der beiden Säuren des Schwefels durch Absorption der Schwefelsäure aus den Röstgasen zu bewirken. Anstatt aber hierzu, wie dies Hasenclever gethan hat, Wasser zu verwenden, benutze ich Schwefelsäure zur Condensation, und haben Laboratorium sversuche gezeigt, dafs dann die Absorption der in den Röstgasen enthaltenen Schwefelsäure weit vollständiger ist. Ich wende zu dem genannten Zwecke Thürme an aus Mauerwerk, Stein oder Blei, welche mit Koks, Thonscherben, Steinen oder anderem passenden Material gefüllt sind, und beriesele diese Materialien mit Schwefelsäure, während das Gas den Thurm passirt. In derselben Weise behandle ich Röstgase aus beliebig construirten Oefen der Zink-, Blei- und Kupferhütten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von Schwefelsäure zur Absorption der in den Röstgasen aus Zink-, Bleioder Kupferhütten enthaltenen Schwefelsäure in Thürmen aus Stein, Blei oder Thonwaaren.
DENDAT9969D Anwendung von Schwefelsäure zur Absorption der in Röstgasen aus Zink-, Blei- oder Kupfer-. hütten enthaltenen Schwefelsäure in Thürmen aus Blei, Stein oder Thonwaaren. Dr Expired DE9969C (de)

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