DE991C - Spielbret mit einsteckbare Figuren für Kriegsspiele - Google Patents
Spielbret mit einsteckbare Figuren für KriegsspieleInfo
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- DE991C DE991C DE1877991D DE991DA DE991C DE 991 C DE991 C DE 991C DE 1877991 D DE1877991 D DE 1877991D DE 991D A DE991D A DE 991DA DE 991 C DE991 C DE 991C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00003—Types of board games
- A63F3/00075—War games
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- Pinball Game Machines (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Patent-Anspruch: Ein viereckiges, mit Reihen von Löchern a a, bezw. Feldern, sowie
mit stufenförmig abgesetzten und anderen, die letztbezeichneten rechtwinklig kreuzenden Linien
versehenes Spielbret A, nebst einer Anzahl zugehöriger Figuren und einem Schirm BB1,
welche gemeinschaftlich zu dem im Vorstehenden beschriebenen Zwecke dienen.
Hierzu f Blatt. Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 77.
LUDWIG DUNKHASE in DRESDEN. Spielbret mit einsteckbaren Figuren für Kriegsspiele.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1877 ab.
Trotz des unbestrittenen hohen Werthes des Schachspieles, und der Anerkennung, welche
dasselbe zu allen Zeiten in der ganzen Welt gefunden hat, ist man öfters bemüht gewesen,
Spiele zu erfinden, bei denen die Bewegungen der Figuren mehr die Taktik von Kriegsheeren
auf dem Schlachtfelde nachahmen, als dies beim Schachspiele der Fall ist. In der Ueberzeugung
aber, dafs alle bisher bekannt gewordenen derartigen Spiele. diese Aufgabe nur in ungenügender
Weise lösen, insbesondere eine planmäfsige Bewegung von individuell unabhängigen, für gemeinsame
Action aber verwendbaren Figuren bisher nicht vorkommt, ist es das Bestreben
des Erfinders gewesen, in dem vorliegenden Kriegsspiele etwas Vollkommenes zu liefern.
Auf dem Schlachtfelde ist die ursprüngliche Aufstellung der Truppen variabel, und von den
Ansichten des Oberbefehlshabers abhängig, aufserdem ist anzunehmen, dafs die beiderseitigen
Heerführer keine, oder doch nur unvollständige Kenntnifs der feindlichen Truppenstellung haben.
Um die beiden Spielenden in ein ähnliches Verhältnifs zu bringen, wird zunächst auf dem Spielbrete
ein Schirm aufgestellt, hinter dem man alsdann beiderseits die Figuren nach gewissen
Regeln und mit Berücksichtigung der auf dem Brete gezogenen Begrenzungslinien, im übrigen
aber nach freiem Ermessen anordnet. Hiernach wird der Schirm entfernt. Auf beigefügter
Zeichnung ist das Spielbret mit A, der Schirm, welcher zum Theil abgebrochen dargestellt ist,
mit B B1 bezeichnet. Letzterer ist der Zweckmäfsigkeit
halber aus zwei Theilen, B und B1 hergestellt. Die Figuren, deren je eine auf der
Zeichnung angegeben ist, werden zur Fixirung an ihrem Standpunkte zweckmäfsig mit kleinen
Zapfen hergestellt, mittelst deren sie in die Löcher des Bretes gesteckt werden, doch
kann man sie auch, wie beim Schachspiel, mit breitem Fufs versehen, um sie auf Feldern,
welche den Löchern entsprechen, aufzustellen.
Um das aus einer Vor- bezw. Rückwärtsbewegung der Truppen hervorgehende. Gewinnen,
bezw. Verlieren einer Schlacht zu imitiren, sind auf dem Brete gewisse unter rechten Winkeln
stufenförmig absetzende Linien gezogen, deren Ueberschreitung durch eine Anzahl von Figuren
in der einen Richtung das Gewinnen des Spielers herbeiführt, während ein Einschliefsen von Figuren
durch den Gegner, oder eine gewisse Minderzahl von Figuren auf einem aus den Regeln des
Spieles sich ergebenden partiellen Gefechtsfelde den Verlust derselben bedingt.
Durch zwei zu den vorigen im allgemeinen rechtwinklig laufende Linien / und g wird von
Anbeginn die Aufstellung der beiderseitigen Figuren in gewissen Grenzen gehalten.
Es kann nicht die Aufgabe dieser Beschreibung sein, die Regeln des Spieles eingehender
zu erläutern, da diese an sich in keiner Beziehung zu der Erfindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE991T | 1877-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE991C true DE991C (de) |
Family
ID=280707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1877991D Expired - Lifetime DE991C (de) | 1877-09-28 | 1877-09-28 | Spielbret mit einsteckbare Figuren für Kriegsspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE991C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3343840A (en) * | 1964-06-25 | 1967-09-26 | Charles E Winters | Table top hide and seek game |
-
1877
- 1877-09-28 DE DE1877991D patent/DE991C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3343840A (en) * | 1964-06-25 | 1967-09-26 | Charles E Winters | Table top hide and seek game |
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