DE98985C - - Google Patents
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- DE98985C DE98985C DENDAT98985D DE98985DA DE98985C DE 98985 C DE98985 C DE 98985C DE NDAT98985 D DENDAT98985 D DE NDAT98985D DE 98985D A DE98985D A DE 98985DA DE 98985 C DE98985 C DE 98985C
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/22—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
- F16C19/44—Needle bearings
- F16C19/46—Needle bearings with one row or needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
C. W. HUNT COMPANY in NEW-YORK.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1897 ab.
Bei Rollenlagern hat man bisher von cylindrischen Rollen gröfserer oder kleinerer Länge
Gebrauch gemacht, die zwischen der Welle oder Achse und der Lagerbüchse liegen, so
dafs sie den Druck aufnehmen, der zwischen den Wellen oder Achsen und ihren Lagern
auftritt, und solche Lagerrollen hat man bisher in kreisförmigen Gestellen in ihrer richtigen
Lage gehalten.
Bei derartigen Lagern empfiehlt es sich, zwischen den Rollen und dem sich mitdrehenden
Gestell mehr oder weniger Spielraum zu belassen; es hat sich aber dabei herausgestellt,
dafs die cylindrischen Rollen nicht immer parallel zur Achse verbleiben, wenn eine Rolle
gegen eine andere gedrängt wird, und die Folge davon ist, dafs bei der rollenden Bewegung
ein Bestreben vorhanden ist, das Ende der Rolle gegen das Gestell zu drücken. Dadurch
wird aber nicht nur zwischen Rolle und Gestell Reibung erzeugt, sondern es wird häufig auch das Gestell gegen den Wellenbund
gedruckt, und zufolge der Reibung entsteht eine starke Abnutzung an den betreffenden
Theilen, und namentlich werden die Enden des Gestelles, das die Rollen in Stellung hält,
stark abgenutzt.
Haben die Rollen kegelförmige, in entsprechende Vertiefungen der Lagerstücke eintretende
Enden, so ist wiederum den Rollen keine freie Bewegung gestattet, und es findet
eine beständige Reibung und ein Enddruck auf das Lager statt, sobald die Rolle den
Druck aufnimmt und zur Wellenachse nur etwas geschränkt liegt.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Rollenlager sind diese Uebelstände
vermieden. Die Rollen werden in Schlitzen einer Lagerbüchse angeordnet, deren Enden
dachförmig gestaltet sind, und es wird ein Spielraum innerhalb der Schlitze für die Rollen
gelassen, um, falls eine Axialverschiebung stattgefunden hat, nach dem Aufhören des Druckes
jede Rolle wieder in eine mittlere Stellung dadurch zurückzuführen, dafs ihre Enden an den
geneigten Enden der Schlitze anliegen. Auf diese Weise wird ein selbsttätiges Einstellen
einer Rolle nach der anderen jedesmal nach Aufhören des Druckes ereicht, so dafs, wenn
beim Rollen des einen Theiles auf dem anderen eine Längsbewegung auftritt, genügend Spielraum
vorhanden ist, um eine Berührung des Rollenendes mit seiner Lagerbüchse und dadurch
zugleich den bei Rollenlagern bisheriger Ausführung unvermeidlichen, auf starke Abnutzung
und Reibung hinwirkenden Druck zu verhindern.
Fig. ι zeigt ein derartiges Rollenlager im Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt durch
dasselbe, Fig. 3 die Lagerbüchse für die Rollen, Fig. 4 eine Ansicht der Rolle und Fig. 5 zeigt
schematisch die Wirkung der schrägen Endflächen der Schlitze auf die Rollen.
Mit A ist die Achse oder Welle bezeichnet und mit B die Achsbuchse bezw. das Lagergehäuse.
Die mit einer Anzahl Längsschlitze versehene Lagerbüchse C dient zur Aufnahme
der Rollen D. Diese Theile können passende Gröfse haben und die Zahl der Rollen kann
eine gröfsere oder kleinere sein. Die Stege 2
der Lagerbüchse C halten die Rollen in passender
Stellung, und bei der Drehung der Büchse werden die Rollen mit herumgenommen, so
dafs eine nach der anderen den Druck zwischen A und B aufnimmt.
Die Enden der Rollen sind kegelförmig bei 3 zugespitzt, und die Enden der Lagerbüchsenschlitze
haben, statt wie gewöhnlich flach zu sein, Dachform, wie bei 4. Der Neigungswinkel
der Schlitze entspricht zweckmäfsig ganz oder nahezu dem Winkel der kegelförmigen
Enden 3 der Rollen. Um den Rollen eine angemessene Längsbewegung zu ermöglichen,
sind die Schlitze etwas länger als die Rollen.
Die Lagerbuchse C wird durch den Druck, der an einer Seite des Lagers auf die Rollen
übertragen wird, mit ihren Rollen in Umdrehung versetzt. Eine jede Rolle liegt, wenn
sie in ihre wirksame Stellung gelangt, an der unteren Seite der Schlitze; da die Schlitze
weiter sind, als die Rollen dick sind, so bewegt sich, wenn der Druck auf die Rolle entfällt,
diese von der Seite des Schlitzes hinweg vorwärts. Jn diesem Augenblick findet eine Berührung
zwischen Rolle und Büchse in keiner Richtung statt, da die Schlitzenden die kegelförmigen
Enden frei lassen, so dafs die ganze Rolle an den Enden und an den Seiten frei ist.
Unter dem andauernden Druck und gegen Ende ihrer Wirkung erreicht die Rolle die
andere Seite des Schlitzes, und sie nimmt dann für einen Augenblick die Büchse mit. Ist die
Rolle nicht zur Welle oder Achse parallel, so ist sie bestrebt, gegen das eine oder andere
Ende des Lagers zu laufen, und sie kann dann gegen das eine Ende des Schlitzes treffen,
bevor sie das andere Ende trifft, und sucht die Büchse axial zu verschieben; aber dies findet
nur in einem geringen Mafse statt, weil die Büchse sich frei um die Welle dreht. Sobald
der Druck auf die Rolle aufhört, fällt diese gegen die Seite des Schlitzes, und dessen geneigte
Enden drängen sie in passende Mittelstellung zurück. Ein directer Enddruck der Rolle gegen die Lagerbuchse ist daher vermieden,
denn die Rolle liegt lose in dem Schlitz der Büchse und sie wird nach Aufhören des Druckes immer in Mittelstellung
zurückgeführt.
Natürlich ist man in der Wahl der Schrägflächen der Büchsenschlitze und Rollenenden,
zum Zweck, die Rolle selbsttätig in Mittelstellung zurückzuführen, was Neigung und
Lage dieser Schrägflächen anlangt, nicht beschränkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rollenlager mit cylindrischen Rollen und geschlitzter Lagerbüchse für die Rollen, dadurch gekennzeichnet, dafs jede Rolle frei in ihrem Schlitz liegt und kürzer ist als dieser, während an den Rollen und den Schlitzen Schrägflächen angeordnet sind, so dafs bei der Entlastung der Rollen ihre Rückführung in Mittelstellung herbeigeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98985C true DE98985C (de) |
Family
ID=369902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98985D Active DE98985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98985C (de) |
-
0
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