DE98753C - - Google Patents

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DE98753C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/30Multiple safeties, i.e. one safety element acting on at least one element of the firing mechanism and at least one other element of the gun, e.g. the moving barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen, Geschosse, Verschanzung.
FRIED. KRUPP in ESSEN. Sicherungs-Vorrichtung für Geschütz-Schraubenverschlüsse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1897 ab.
. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Sicherungs-Vorrichtung für Geschütz-Schraubenverschlüsse, durch welche das Oeffnen des Verschlusses und gleichzeitig das Abfeuern des Geschützes unmöglich gemacht werden kann.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die hintere Ansicht des Verschlusses (Verschlufs geschlossen und nicht gesichert),
Fig. 2 zeigt zum Theil eine obere Ansicht des Verschlusses, zum Theil einen Horizontalschpitt durch die Mitte desselben (Verschlufs geschlossen und nicht gesichert, Schlagbolzen durch Zurückziehen des Abzuges entspannt).
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch die Mitte des Verschlusses; die Verschlufsthür ist jedoch oberhalb des Schubhebels geschnitten (Verschlufs geschlossen und gesichert, Schlagbolzen gespannt). .
Fig. 4 bis 10 sind Einzeldarstellungen der Sicherung.
Fig. 4 ist eine Ansicht der Sicherung in Sicherungsstellung,
Fig. 5 der von unten gesehene Horizontalschnitt I-II der Fig. 4,
Fig. 6 der von unten gesehene Horizontalschnitt III-IV der Fig. 4,
Fig. 7 der von oben gesehene Horizontalschnitt V-VI der Fig. 4.
Fig. 8, 9 und 10 sind Schnitte, welche den Fig. 5, 6 und 7 entsprechen, die einzelnen Theile jedoch in der Entsicherungs- oder Feuerstellung veranschaulichen.
Die beiden Sicherungsbolzen A und B sind in senkrechten Bohrungen der das hintere Ende des Verschlufsblockes G aufnehmenden Verschlufsthür C gelagert. Hierbei bildet der Bolzen A die Drehachse für den die Bewegung des Verschlusses veranlassenden Schubhebel D und der Bolzen B die Drehachse für den Abzug E. Die Bewegungsrichtung des Schubhebels beim Oeffnen des Verschlusses und die Bewegung des Abzuges beim Abfeuern ist in den Fig. 9 und 10 durch Pfeile angedeutet.
Der cylindrische Bolzen A (Fig. 1 und 4) ist mit dem Kopfe g und dem Bunde f versehen. Der Schaft des Bolzens ist im oberen Theile von der Schraubenfeder F umgeben. Am Kopfe, g des Bolzens ist die Stellwarze a vorgesehen.
Der cylindrische Bolzen B (Fig. 1 und 4) ist mit dem Kopfe h und dem Auflagebunde i versehen. In den Auflagebund (Fig. 6) sind von unten aus zwei Rasten k und / und eine kreisförmige Führungsrinne m (Fig. 5) für die Stellwarze α des Bolzens A eingeschnitten. Durch Eingriff in die Rast k erhält die Stellwarze α den Bolzen B in der Sicherungsstellung, während bei Eingriff der Stellwarze λ in die Rast / der Verschlufs entsichert ist (Feuerstellung), Fig. 8 und 9.
Aus dem Schafte des Bolzens B ist in Höhe des Schubhebels D (Fig. 4) ein Stück derart herausgeschnitten, dafs der in Feuerstellung befindliche Bolzen B die waagrechte Drehung des Schubhebels beim Oeffnen des Verschlusses nicht hindert (Fig. 9). Befindet sich jedoch der 'Bolzen B in Sicherstellung, was der Fall ist, wenn er von der Feuerstellung aus um etwa 900 gedreht wird, so tritt (Fig. 3, 4 und 6) der stehengebliebene Theil des Schaftes des Bolzens B in die am rechten Ende des
Schubhebels D befindliche Aussparung d und verhindert ihn dadurch an jeder Bewegung; der Verschlufs kann also nicht geöffnet werden.
Der Schaft des Bolzens B hat eine solche Länge, dafs er nach unten durch eine cylindrische Bohrung des Abzuges E reicht (Fig. ι und 4). Diese Bohrung ist in ihrem oberen Theile für die am Schafte des Bolzens B befindliche Nase c cylindrisch erweitert, jedoch so, dafs die Brücke e stehengeblieben ist (Fig. 3, 7 und 10). Gegen letztere legt sich bei gesichertem Verschlufs der Bolzen B mit seiner Nase c Und verhindert dadurch jede Drehung des Abzuges E, somit auch das Abfeuerndes Geschützes.
Der an dem Auflagebunde i des Bolzens B sitzende kurze Arm b begrenzt durch Gegenstofsen gegen den Kopf des' Bolzens A die Drehung des Bolzens B, wenn er in Feuerstellung gebracht wird. Beim Zurückgehen in Sicherstellung begrenzt die gegen das Ende der kreisförmigen Rinne im Bunde des Bolzens B anschlagende Stellwarze α des Bolzens A die Drehung des Bolzens B (Fig. 5).
Die unter dem Bunde f des Bolzens A liegende Schraubenfeder F (Fig. 1 und 4) drückt diesen Bolzen fortgesetzt nach oben, so dafs die Warze α in der einen oder anderen Rast des Bolzens B festgehalten wird. Soll eine Drehung des Bolzens B behufs Sicherns oder Entsicherns des Verschlusses vorgenommen werden, so mufs der Bolzen A so weit niedergedrückt werden, dafs die Warze α aus ·der Rast k bezw. / tritt. Beim Drehen des Bolzens B gleitet die Warze α in der Nuth m des Bundes i.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherungs - Vorrichtung für Geschütz-Schraubenverschlüsse , gekennzeichnet durch einen die Drehachse für den Abzug (E) bildenden drehbaren Bolzen (B), welcher durch ;den axial verschiebbaren, mit einer Nase (a) in entsprechende Rasten des Sicherungsbolzens\(B) eintretenden Drehbolzen (A) des Schubhebels (D) in zwei Grenzstellungen festgehalten werden kann, in deren einer er den Abzug (E) und — vermöge einer Aussparung seines Schaftes — den Schubhebel (D) freigiebt, während er. sich in der anderen Stellung mit einer Nase (c) gegen den Abzug (E) legt und mit -seinem Schaft in eine Aussparung (d) des Schubhebels (D) hineindreht, so dafs Abzug und Schubhebel gesichert werden. : ; -!
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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