DE98628C - - Google Patents

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DE98628C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/091Measuring volume of inspired or expired gases, e.g. to determine lung capacity
    • A61B5/093Measuring volume of inspired or expired gases, e.g. to determine lung capacity the gases being exhaled into, or inhaled from, an expansible chamber, e.g. bellows or expansible bag

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung gehört zu der Art von selbsteinkassirenden Lungenprüfern, bei welchen ein aufgeblasener Blasebalg nach Einwurf eines Geldstückes die Lungenstärke an einer aufsen sichtbaren Theilung anzeigt. Der Blasebalg ist mit einem Ventil versehen, welches im Ruhezustande stets geöffnet ist, so dafs die eingeblasene Luft aus dem Blasebalge entweichen kann, ohne denselben auszudehnen. Erst nach Einwurf eines Geldstückes wird das auf dem Blasebalg befindliche Ventil geschlossen, und die eingeblasene Luft bläht den Blasebalg auf. Bei diesem unmittelbaren Verschlufs des Blasebalges und seiner unmittelbaren Verbindung mit dem Blaserohr kann der Blasebalg ohne Drosselung der Luft, wie sie die Anwendung von Zwischenorganen zur Folge hat, also ohne unnöthige Ueberanstrerigung der Lungen, aufgeblasen werden.
Die Vorrichtung ist dargestellt in Fig. ι im Aufrifs,
Fig. 2 im senkrechten Schnitt nach der Linie - X-X der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Der Kasten A besteht aus dem hohlen Untertheil 2 und dem oberen Glaskasten 3. In dem letzteren befindet sich in der Mitte eine Stange 4, auf welcher der an dem Deckel 6 des Untertheiles 2 befestigte Blasebalg 5 entlang gleitet. Unter dem Deckel 6 ist eine innen vorspringende Führung 8 befestigt, unter welcher wiederum sich ein durch den Theil 10 geführter Kolben 9 befindet. Der Theil 10 besitzt an dem einen Ende einen Ansatz 13 und in geeigneter Entfernung eine Mutter 14, zwischen welchen eine Spiralfeder 12 gespannt wird. Die Feder hält den Kolben 9 in der in Fig. 2 gezeichneten Lage nach aufsen gedrückt. An dem Kolben befindet sich ferner ein aufwärts gerichteter Ansatz 15, welcher durch den in der Führung 8 befindlichen Längsschlitz 16 hindurchreicht.
Auf dem oberen Theil des Blasebalges ist ein Ventil B angebracht, durch welches während der Thätigkeit des Apparates die Ausblaseöffnung 17 des Blasebalges verschlossen wird. Das Ventil B besteht aus dem Hebel 19, welcher bei 20 seinen Drehpunkt hat, und verschliefst die Oeffnung 17, sobald der Hebel 19 gesenkt wird. Ein Anschlag 21 begrenzt die Aufwärtsbewegung. An dem unteren Ende des Hebels 19 greift ein Seil 22 an, welches über die Rollen 23 und 24 nach oben geleitet wird und ein in einer Röhre 26 geführtes Gewicht 25 trägt. Das Gewicht 25 ist entsprechend dem Gewicht des Hebels 19 genau ausgeglichen, so dafs das Ventil in geöffneter Lage auch offen bleibt und bei geschlossener Lage unbeabsichtigt nicht geöffnet werden kann. . . '
In der seitlichen Oeffnung 27 der Führung 8 befindet sich ein Hebel 28 (Fig. 3), dessen inneres Ende 29 bis in die Gleitbahn der Führung hineinragt, um von der eingeworfenen Münze getroffen zu werden. An dem äufseren Ende des Hebels ist ein Seil 30 angebracht, welches um die in dem oberen Theil des Raumes 2 befindliche Rolle.31 geführt, dann aufwärts geleitet und mit dem Seil 22 an der zwischen Scheiben 23 und 24 befindlichen

Claims (1)

  1. Stelle vermittelst eines Auges 32 verbunden wird.
    In der Vorderfläche 33 des Oberkastens ist eine senkrecht stehende Glasröhre 34 angeordnet. Neben der Röhre 34 befindet sich eine Theilung 35 mit Bezeichnungen für die Leistungsfähigkeit der Lungen. In der Röhre 34 liegt eine Kugel 42, an welcher ein Seil 36 befestigt ist und über die Rollen 37 und 38 geführt wird. Das andere Ende des Seiles ist mit dem oberen Ende des Blasebalges verbunden.
    An der vorderen Seite des Apparates,, befindet sich ein Mundstück 39, welches durch die Röhre 40 mit dem Inneren des Blasebalges verbunden ist.
    Die Wirkungsweise de.s Lungenprüfers ist nun folgende:
    Das Ventil B steht, wie in Fig. 2 gezeigt, offen. Eine Münze 41 wird in die Einwurfsöffnung 7 hineingeworfen und fällt in die Gleitbahn der Führung 8 gerade vor den Ansatz 15 des Kolbens 9. Der Kolben wird entgegen der Wirkung der Feder 12 hineinge-" schoben, die Münze 41 gleitet dabei an dem einspringenden Ende 29 des Hebels 28 vorbei und dreht den letzteren (Fig. 3 punktirt). Dadurch werden das Seil 30 und das mit diesem verbundene Seil 22, sowie das Gewicht 25 angezogen. Sobald die Münze an dem Hebel 28 vorbeigegangen ist, kehrt der letztere unter der Wirkung der Gewichte des Ventiles B .und des Gewichtes 25 in die normale Lage zurück. Da das Ventil B und das Gewicht 25 genau ausbalancirt sind, so wird sich bei der durch die Münze hervorgerufenen Bewegung des Hebels 28 das Ventil um dasselbe Stück wie das Gewicht senken.
    Diese Theile sind nun so eingestellt, dafs diese Bewegung genügt, um das Ventil zu schliefsen.
    Der Blasebalg wird dann aufgeblasen, wobei natürlich das Ventil geschlossen bleibt; das Seil 36 bewegt sich mit dem Blasebalgdeckel aufwärts und hebt die Kugel 42 in der Glasröhre bis zu dem durch die Blaskraft bestimmten Punkt.
    Ist die Kraftprobe beendet, so entweicht die Luft aus dem Blasebalg und das Ventil wird durch die ausströmende Luft geöffnet.
    Pa tent-Α ν spruch:
    Selbstkassirender Lungenprüfer, bei dem die Stärke des eingeblasenen Luftstromes durch einen Blasebalg angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf der oberen Fläche des Blasebalges (5) angebrachtes, beim Nichtgebrauch geöffnetes Ventil (19) nach erfolgtem Münzeneinwurf infolge der schwingenden Bewegung eines Hebels (28) und einer an demselben befestigten Schnur (30), durch deren Auge (32) eine zweite mit ihren Enden an dem Ventil (19) bezw. dessen Gegengewicht (25) befestigte Schnur läuft, geschlossen wird, wobei nach erfolgtem Aufblasen des Blasebalges sich das Ventil beim Austritte der Luft wieder öffnet, und durch das Gegengewicht (25) in der geöffneten Lage gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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