DE98508C - - Google Patents

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DE98508C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C7/00Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts
    • B24C7/0007Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts the abrasive material being fed in a liquid carrier
    • B24C7/0038Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts the abrasive material being fed in a liquid carrier the blasting medium being a gaseous stream

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Dampfsandstrahlgebläse, welches zum Reinigen roher Gufstheile von Formsand, zum Reinigen und Schärfen von Werkzeugen, im • Besonderen gehärteter Feilen bestimmt ist. Die Vorrichtung bewirkt die beständige Zuführung und Wiederbenutzung des zur Reinigung und Schärfung dienenden Sandschlammes zur Strahldüse ohne besondere Ansaugung dadurch, dafs der Schlamm im Gebläsekessel selbst enthalten ist und seine Oberfläche mit dem Eintrittspunkt des Schlammleitungsrohres in die Düse nahezu in einer Ebene liegt. Ferner sind Einrichtungen getroffen, dafs aus dem aus der Düsenmündung austretenden Dampf- und Schlammgemisch der Sandschlamm im Gebläsekessel selbst sich wieder absetzt, und dafs schliefslich eine innige Durcheinandermischung des im Kessel enthaltenen Schlammes unmittelbar vor der Inbetriebsetzung des Gebläses durch in die Schlammmasse eingeführten Dampf bewirkt wird.
Diese letzteren Theile sind aber nicht Gegenstand des vorliegenden Patentes.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben im Längsschnitt, während
Fig. 2 die Vorderansicht des Gebläsekessels nebst Röhrenanordnung wiedergiebt.
In diesen Figuren ist mit A der im Querschnitt vortheilhaft U-förmig gestaltete Kessel bezeichnet, welcher an seiner Vorderseite mit einer Oeffnung B zur Einführung der Gebläsedüse D und v der zu reinigenden bezw. zu schärfenden Feilen oder dergl. versehen ist und am hinteren oberen Theil durch einen konischen Rohrstutzen C oder durch eine vorzugsweise bauchige Haube, welche nach oben in einen Rohrstutzen zusammenläuft, mit einem Dampfabzugsrohr E verbunden ist.
- Die gewölbte Bodenfläche des Kessels A steht durch zwei Rohrstutzen F und G mit einem in der Längsrichtung des Kessels sich erstreckenden und nach vorn hin ein wenig geneigten, weiten Rohr H in Verbindung, welches an seinem vorderen Ende verjüngt und mit einem in das Rohr führenden, als Saugrohr Z1 dienenden, nach aufsen seitlich in die Gebläsedüse D mündenden engen Rohr I verbunden ist. In dem Saugrohr P befinden sich kleine Sauglöcher, durch welche der Sandschlamm eingezogen wird.
Durch ein mit dem Dampfkessel bezw. einer Dampfleitung in Verbindung stehendes und durch einen Hahn K verschliefsbares Rohr L kann nach Oeffnung des Hahnes Dampf in die Düse D eingeführt werden. Oberhalb des Hahnes K ist vom Hauptdampfrohr L ein zweites Rohr M abgezweigt und nach abwärts geführt, welches durch einen Hahn O abgesperrt werden kann, und von welchem ein Rohr N seitlich abgezweigt und durch die Kesselvorderwand hindurch, ein wenig geneigt, bis nahe der Kesselmitte geführt ist. Das Rohr M selbst ist unterhalb des Kessels A horizontal umgebogen und nahe dem hinteren Ende desselben in das weite Schlammrohr H eingeführt, in welchem es sich, wie aus Fig. 1 ersichtlich, etwas nach vorn geneigt, ebenfalls bis ziemlich zur Rohrmitte erstreckt.
An der Vorderseite des Kessels A ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in Lagern Q. Q. ruhend,
quer über die Oeffhung B eine Rolle R drehbar gelagert zur Einführung und Herausziehung der zu putzenden Gegenstände in und aus dem Kessel A.
Ebenso befindet sich innen oberhalb der äufseren Rolle und parallel zu derselben eine zweite Rolle S, welche ein Hochschleudern der zu putzenden Gegenstände durch den Dampfstrahl und ein Hängenbleiben derselben an den Kanten der Oeffnung verhindern soll.
Die Anordnung der Düse D ist die übliche. Sie besteht aus einer vorderen, mit dem Schlammrohr / und aus einer hinteren, mit dem Hauptdampfrohr L verbundenen Kammer.
Die Wirkungsweise des vorliegenden Gebläses ist die folgende:
Nachdem der Kessel A mit dem darunter befindlichen Rohr H bis nahe dem unteren Rand der Oeffnung B (also etwa J/5 der Gesammtkesselhöhe) mit Sandschlamm gefüllt ist, wird vor dem Ingangsetzen des Gebläses zunächst durch Oeffnung des Hahnes O im Zweigrohr M, durch dieses, sowie durch das Rohr N eine kurze Zeit (etwa 2 Minuten) lang Dampf in die im Kessel A und im Rohr H befindliche Schlammmasse eingeführt und dadurch eine innige, für eine längere Zeit ausreichende Durcheinandermischung der Masse erzielt.
Nach -Schliefsung des Hahnes O wird dann der zu reinigende oder zu schärfende Gegenstand über die Rolle R hinweg in den Kessel eingeführt und dann der vortheilhaft mit einem Fufstritt verbundene und von diesem aus zu öffnende Hahn K geöffnet, worauf der Dampf in den hinteren Düsenraum eintritt und bei seinem Durchgang durch die Düsenöffnungen den Schlamm mitreifst und gegen die Oberfläche des Gegenstandes schleudert.
Damit nun der gegen den Gegenstand geführte Sandschlamm, je nach Erfordernifs putzend, d. h. reinigend oder schärfend wirken kann, wird der die Düse D tragende Bogentheil des" Hauptdampfrohres L aus mehreren mittelst Gewindemuffen / mit einander verbundenen Theilen Z1 gebildet und dadurch bewirkt, dafs die Düse durch einen einfachen Druck der Hand, durch Drehung der Rohrtheile Z1 in ihren Muffen Z, mehr oder weniger steil zu dem Gegenstand eingestellt werden kann.
Der Sandschlamm scheidet sich beim Durchgang durch den Kessel A nach dem Dampfabzugsrohr E aus dem Dampf ab und fällt zu Boden, so dafs er sich stets wieder mit dem dort vorhandenen Schlamm vereinigt und die Oberfläche stets gleich hoch erhalten bleibt. Da die letztere nur wenig unter der Einmündungsstelle des Schlammrohres / in die Düse D liegt, so bedarf es zur Einführung des Schlammes in die letztere keiner saugenden Wirkung, so dafs durch vorliegende Anordnung der bei den bisher gebrauchten Gebläsen zur Erzeugung dieser Saugwirkung erforderliche Dampfverbrauch in Wegfall kommt.
Durch die Abscheidung des Sandschlammes aus dem Dampf im Kessel A, welche Abscheidung noch durch die Anwendung des konischen Rohrstutzens C > vervollständigt wird, ist ferner ein Verlust an Schlamm gänzlich vermieden, so dafs das Gebläse ohne wesentliche Schlammerneuerung continuirlich zu arbeiten vermag.
Die bei der Einleitung von Dampf in den Schlamm etwa gegen die Oeffnung B hingeschleuderten Schlammtheile werden durch eine 'an der Kesselvorderwand befestigte und nach innen geneigte Platte P wieder der Schlammmasse zugeführt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sandstrahlgebläse für die Benutzung von Sandschlamm, dadurch gekennzeichnet, dafs die Einmündung des Zuführungsrohres (I) für den Sandschlamm in die Düse (D) sich möglichst in gleicher Höhe mit dem Niveau des Sandschlammes in dem Behälter (A) zwecks selbsttätigen Zuflusses des Sandschlammes zu der Düse befindet.
2. Eine Ausführungsform des Sandstrahlgebläses nach Anspruch 1, bei welcher die Zuführung des Sandschlammes zum Zuführungsrohr (I) vermittelst eines mit dem Behälter (A) vortheilhaft durch zwei Stutzen (F G) verbundenen, gegen das Zuführungsrohr geneigten und sich verjüngenden Sammelrohres (H) erfolgt, derart, dafs nur eine geringe Menge Sandschlamm erforderlich ist und derselbe direct dem Zuführungsrohr zugeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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