DE98495C - - Google Patents

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DE98495C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Flache reguläre Wirkstühle haben schon mehrfach Anordnungen von Petinetmaschinen erhalten zur Herstellung regulärer durchbrochener Waaren. Hierfür mufs abwechselnd einmal die Petinetmaschine und dann einmal die Mindermaschine thätig sein, und es ist das Ein- und Ausrücken beider je einzeln ohne Zeitverlust, also ohne die Nothwendigkeit grofser Bewegungen erwünscht. Die bisherigen Einrichtungen machen aber solche grofse Ausrückbewegungen nöthig — wie z. B. die Patentschrift Nr. 3129 zeigt —, während die in der Folge beschriebene Anordnung diesen Uebelstand vermeidet.
Nach dieser neuen Anordnung hängt die Petinetmaschine α (Fig. 1 bis 3) fest an der Stange d, welche in Lagern dl der Mindermaschine b drehbar und verschiebbar liegt. Die Mindermaschine b hängt an der Stange_/, welche in Lagern beweglicher Gestellarme drehbar liegt und von Hebeln und Excentern des Stuhles in bekannter Weise auf und ab und schwingend vor- und zurückbewegt wird. Da die Petinetmaschine α an der Mindermaschine b hängt, so nimmt sie an diesen Bewegungen im allgemeinen Theil, kann sich aber auch noch allein um d schwingend bewegen.
Wahrend des Musterns hängen beide Maschinen in der Lage Fig. 1 und 2; die Nadeln von α decken die Stuhlnadeln h ab und die Nadeln von b hängen dicht dahinter zwischen den Platinen p, und der um d schwingende Arm η geht. frei vor dem Gestellbolzen vorüber. Soll· gemindert werden, so schwingen beide Maschinen wenig nach rechts oder nach vorn, damit die Nadeln von b (Fig. 3) an die Stuhlnadeln h gelangen. Die Nadeln von a würden dann dicht vor ihnen hängen und beim Hinabgehen in die Waare n> einstechen. Um das zu vermeiden, trifft beim Hinabgehen der Arm η der Petinetmaschine α auf den Gestellbolzen 0 und gleitet auf ihm nach vorn, wobei er die Mustermaschine schwingend nur so weit nach vorn bewegt (Fig. 3), dafs sie aus dem Bereiche der Waare w kommt. Beim Heben der Maschine nach dem Mindern kommt α wieder dicht an b heran, weil η von ο abgleitet. Es sind also für das Aus- und Einrücken der einen und anderen Maschine direct nur die kurzen Schwingungen b bis α (Fig. 2) oder zurück zu machen, das Ausweichen von a (Fig. 3) erfolgt indirect selbstthä'tig während des Senkens der Maschinen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Petinet- und Mindermaschine für flache Wirkstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Vermeidung grofser Ausrückbewegungen der Mindermaschine beim Mustern die Mindermaschine hinter der Petinetmaschine mit letzterer an einer Achse hängt, die Petinetmaschine aber noch um eine besondere Achse drehbar ist, wodurch beim Mustern die Mindermaschine unmittelbar hinter die Petinet- und Stuhlnadeln gelangt, beim Mindern aber die vor die Stuhlnadeln gelangende Petinetmaschine durch einen besonderen Ausrücker gewendet und so aufser dem Bereich der Stuhlnadeln gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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