DE98447C - - Google Patents

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DE98447C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2203/00Feeding arrangements
    • F23K2203/008Feeding devices for pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Federungsanlagen.
PAUL BECKER in STRAUSBERG. Kohlenstaubfeuerung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1897 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung für die Zuführung von Staubkohle, insbesondere für Ringöfen.
Eine Anzahl in einer geraden Linie liegender Oeffnungen des Ringofens werden durch je ein Rohrstück c mit einem waagerecht verlaufenden Rohr α verbunden, in welchem sich eine Schnecke b bewegt. Wenn nun sämmtliche an dem Rohr α angebrachte Schieber d nur so weit geöffnet sind, dafs der von der Schnecke zugeführte Brennstoff nicht vollständig in den Ofen entleert werden kann, so würde eine Verstopfung der Schnecke eintreten oder, wenn das Schneckenrohr am hinteren Ende offen gemacht wird, so würde der überschüssige Brennstoff hinausfallen und dadurch eine Verschwendung desselben herbeigeführt. Man mufs deshalb dafür sorgen, dafs der Schnecke nicht mehr Brennstoff zugeführt wird, als durch die Schieberöffnungen der Rohre c hindurchfallen kann.
Dies geschieht nach der vorliegenden Erfindung durch die Verbindung zweier Schieber, von denen der eine e am unteren Ende des Trichters f angeordnet ist, aus welchem die Staubkohle in das Schneckenrohr gelangt, während der zweite Schieber g in dem Schneckenrohr selbst hinter dem auf der Schneckenachse angeordneten Rührwerk aber vor den Schneckengängen sich befindet.
Einer von diesen beiden Schiebern allein würde für die praktische Verwendung für Staubkohle nicht genügen. Wollte man z. B. den Schieber e fortlassen, so würde der ganze Raum des Schneckenrohres a, welchen das Rührwerk h einnimmt, sich mit Brennstoff füllen und der Bewegung der Schnecke einen solchen Widerstand entgegensetzen, dafs eine gröfsere Kraftübertragung erforderlich wird, auch würde sich feuchte Staubkohle festdrücken.
Bei Weglassen des Schiebers g müfste der Schieber e so eingestellt werden, dafs er nicht mehr Brennstoff durchläfst, als durch die Rohre c in die Feuerung fallen kann. In diesem Falle würde aber die durch den Schieber e begrenzte untere Trichteröffnung sehr leicht durch in der Staubkohle enthaltene gröfsere Stücke oder fremde Beimengungen verstopft werden, so dafs die regelrechte Zuführung gestört wird. Es ist daher nothwendig, den Schieber e etwas weiter zu öffnen, als für die in die Feuerung zu fördernde Menge erforderlich ist. Um aber in diesem Falle zu verhüten, dafs mehr Brennstoff in die Schnecke gelangt, als dieselbe abzugeben hat, wird der Schieber g angeordnet und so eingestellt, dafs derselbe eben nicht mehr Brennstoff hindurchläfst. Da das . Rührwerk die Kohle gut durchrührt und in ständiger Bewegung erhält, und aufserdem die Rührarme in Richtung der Schneckengänge angeordnet sind, so ist ein Verstopfen der Schieberöffnung des Schiebers g nicht zu befürchten.
Es wird also durch die Verbindung der beiden Schieber e und g erreicht, dafs einerseits nicht zu viel Brennstoff der Schnecke zugeführt wird, und dafs andererseits ein Verstopfen der unteren Trichteröffnung ausgeschlossen ist. ;
Die das^ Schneckenrohr mit dem Ofen verbindenden Rohre c sind in einander verschiebbar und können mittelst durch Oeffnungen

Claims (1)

  1. hindurchgesteckte Splinte i in verschiedener Länge eingestellt werden. Diese Einrichtung bezweckt, beim Werfen und Verziehen der Ofendecke zu vermeiden, dafs das Schneckenrohr in Mitleidenschaft gezogen wird. Senkt sich die Ofendecke an einer Stelle, so wird das Rohr c verlängert, hebt sich die Ofendecke, so wird das Rohr verkürzt. Infolge dessen läfst sich stets eine waagerechte Lage des Schneckenrohres aufrecht erhalten.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Kohlenstaubfeuerung mit Schneckenförderung, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Regelung der zu fördernden Kohlenstaubmenge die zwischen Schnecke (b) und dem Aufgabetrichter ff) liegende Rührvorrichtung (h) unter dem Einflufs zweier Schieber steht, von denen der eine (e) am unteren Ende des Aufgabetrichters ff), der andere (g) im Schneckengehäuse hinter der Rührvorrichtung sich befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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