DE98356C - - Google Patents

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DE98356C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C9/00Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics
    • A43C9/04Forming ends of laces of plastics, celluloid, rubber, or the like

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Schnürsenkel bekannt, deren Spitzen aus Metall oder dadurch gebildet werden, dafs das Ende der Schnur mit einer plastischen Masse umgeben und diese auf die Schnur aufgeprefst wird. Derartige Spitzen von Schnürsenkeln haben aber den Nachtheil, dafs das plastische Material nicht genügend in die Maschen des Geflechts eindringen kann und sich daher leicht abstreift.
Die vorliegende Erfindung bezweckt · nun, diesen Uebelstand zu beseitigen, und erreicht dies dadurch, dafs die Versteifung aus plastischem Material nicht mehr aufsen die Schnur umgiebt, sondern im Inneren derselben eingelegt ist und ihrerseits von der Schnur umgeben wird. Hierdurch wird erzielt, dafs einerseits das plastische Material, wenn es gleichzeitig Druck und Wärme ausgesetzt wird, die Maschen des Gewebes oder Geflechtes frei nach aufsen durchdringen kann und infolge dessen ein Abstreifen oder Herausziehen unmöglich ist, und dafs andererseits die Spitze des Schnürsenkels mit dem Schnürsenkel selbst gleichfarbig bleibt, was das Aussehen beträchtlich hebt. Den gebräuchlichen Spitzen aus Metall gegenüber besitzt der Gegenstand der Erfindung noch den Vortheil, dafs ein Rosten ausgeschlossen ist und daher eine Beschädigung oder ein Beschmutzen der Kleidungsstücke vermieden wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in mehreren Ausführungsformen auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die eigentliche Schnur in der Seitenansicht und eine herumgelegte Verstärkung im Längsschnitt.
Fig. 2 stellt ebenfalls die Einlage oder innere Schnur in der Ansicht und das Verstärkungsstück, sowie eine rohrförmige Hülle im Schnitt dar, durch welche die Einlage hindurchgeht und auf welche der eigentliche Schnürsenkel, von welchem ebenfalls ein Theil dargestellt ist, aufgewebt wird.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des um die Einlage gewebten Schnürsenkels, bevor derselbe durch Druck und Wärme mit dem Versteifungsstück verbunden ist.
Fig. 4 zeigt eine gleiche Ansicht nach der Verbindung der gewebten Umhüllung mit dem Versteifungsstück.
Fig. 5 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4, nachdem der verstärkte Theil in der Mitte entzwei geschnitten ist.
Fig. 5 a zeigt einen Längsschnitt nach der Linie 5a~5a von Fig. 5.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht theilweise im Schnitt, ähnlich wie Fig. 2, wobei die Einlage weggelassen ist.
Fig. 7 veranschaulicht einen Längsschnitt einer Schnürsenkelspitze nach der vorliegenden Erfindung ohne Einlage.
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine etwas andere Ausführungsform.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 von Fig. 8 und
Fig. 11 einSchnitt nach der Linie 11-11 von Fig. 9. *
In den Fig. 1 bis 5 bedeutet α eine gewebte Röhre, welche den Schnürsenkel bildet und eine Schnur b als Einlage trägt, c ist ein Rohrstück aus einem Material, welches unter dem Einflufs der Wärme weich wird und bei
der Abkühlung erstarrt, und welches, wenn es im weichen Zustande an die Einlage und die Umhüllung fest angeprefst wird, an denselben haftet. Ein besonders geeignetes Material hierfür ist Celluloid. Es können jedoch auch andere Stoffe, welche billiger sind, zur Anwendung kommen. Das Rohrstückchen c aus plastischem Material umschliefst einen Theil der Einlage b.
Es ist zweckmäfsig, dafs die Einlage b eine Anzahl Rohrstückchen in solchen Entfernungen aufgereiht enthält, welche der Länge der herzustellenden Schnürsenkel entsprechen. Die Einlage und die Umhüllung α werden auf irgend eine geeignete Weise zusammengebracht, z. B. dadurch, dafs man (wie in Fig. 2 gezeigt ist) die Umhüllung über einer rohrförmigen Hülse a1 webt, durch welche die Einlage hindurchgeht und in welche das Verstärkungsstück c hineinragt. Nach der Vereinigung von Einlage und Umhüllung wird Wärme und Druck durch geeignete Mittel an dem Punkte, wo das Verstärkungsstück c liegt, angewendet, wobei die Wärme ein Weichwerden des plastischen Materials c bewirkt, so dafs dasselbe unter dem Einflüsse des ausgeübten Druckes in die Maschen der Umhüllung α und der Einlage b eindringt. Bei der Abkühlung erhärtet das Material, so dafs an der betreffenden Stelle die Einlage und die Umhüllung fest werden.
Die Fertigstellung des Schnürsenkels erfolgt dadurch, dafs der verstärkte Theil in der Mitte aus einander geschnitten wird (Fig. 5). Hierbei erhält jeder Schnürsenkel zwei steife Enden t, welche an Stelle - der bisher gebräuchlichen Metallspitzen der Schnürsenkel treten. Die Enden der Einlage b und der Umhüllung a sind durch das plastische Material fest mit einander verbunden, so dafs sie sich nicht verschieben können.
Wie aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, kann die Einlage b weggelassen werden, in welchem Falle die Umhüllung α unmittelbar über das plastische Material gewebt wird, welches hierbei in Form einer vollen Stange Verwendung finden kann.
Bei der in Fig. 8 bis 11 dargestellten Ausführungsform besteht der Schnürsenkel aus einem flachen Streifen α2, welcher um ein flaches oder rundes Verstärkungsstück b umgefaltet und durch Druck und Hitze befestigt wird.
Es ist ersichtlich, dafs bei jeder Ausführungsform der Erfindung der Schnürsenkel an den Enden im Inneren verstärkt ist, wobei die innere Versteifung mit der Innenfläche der Umhüllung fest verbunden ist. Selbst wenn daher ein Stück von der Spitze des Schnürsenkels abbricht, ist bei dem stehenbleibenden Theil der Zusammenhang gewahrt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein gewebter oder geflochtener Schnürsenkel, dadurch gekennzeichnet, dafs die an den Enden angebrachte Versteifung (Nadel) sich im Inneren des Senkels befindet.
2. Ein Schnürsenkel nach Anspruch 1, bei welchem die Versteifung aus einem Stäbchen aus plastischem Material besteht, um welches die Enden des Senkels fest herumgeprefst sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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