DE184142C - - Google Patents
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- DE184142C DE184142C DENDAT184142D DE184142DA DE184142C DE 184142 C DE184142 C DE 184142C DE NDAT184142 D DENDAT184142 D DE NDAT184142D DE 184142D A DE184142D A DE 184142DA DE 184142 C DE184142 C DE 184142C
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- Germany
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- lace
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- tape
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C9/00—Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics
- A43C9/04—Forming ends of laces of plastics, celluloid, rubber, or the like
Landscapes
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184142 KLASSE 71 b. GRUPPE
(Mass, V. St. Α.).
Schnürband aus schlauchförmigem Gewebe oder Geflecht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein aus schlauchförmig zusammengeflochtenen oder
zusammengewebten Fäden bestehendes Schnürband für Schuhe, Korsette usw. und bezweckt,
eine Auflösung des Gewebes an den Bandenden auf einfache Weise zu verhüten
S und gleichzeitig eine Verstärkung der Enden ■'. herbeizuführen, wie sie für den Verwendungszweck
erforderlich ist. Dieses wird der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß die
Enden des das Schnürband bildenden schlauchförmigen Gewebes oder Geflechtes nach innen
umgebogen werden und in dieser Lage versteift werden. Diese Versteifung erfolgt zweckmäßig in an sich bekannter Weise
durch Verkittung der Fäden an den Schnurenden unter Fortfall eines besonderen Versteifungsmittels (Metallspitze und dergl.). Die
Verkittung der Fäden an den Bandenden ermöglicht zugleich, in einfacher Weise die
Bandenden durch Anwendung von Druck, wie bekannt, zu verjüngen.
Das neue Schnürband ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig· ι ist eine Gesamtdarstellung des
Bandes.
Fig. 2 zeigt das J eine Ende des in Fig. 1
dargestellten Bandes, teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 zeigt ein Ende des schlauchförmigen Gewebes, aus welchem das Schnürband gebildet
wird, nachdem dessen äußerstes Ende umgekrempt und in die Höhlung des benachbarten
Bandteiles hineingesteckt worden ist, jedoch vor der Pressung, durch welche die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Zuspitzung
erzielt wird.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch das Schnürband in einem Teile, der zwischen
den beiden Spitzen liegt, wie ein solcher beispielsweise durch die Linien 4-4 in den
Fig. ι bis 3 festgelegt ist.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3.
Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2.
Das schlauchförmige Gewebe, welches das Schnürband bildet, ist mit 1 bezeichnet.
Dieses Gewebe hat im Gebrauch gewöhnlich die aus Fig. 4 ersichtliche flache Form. Die
fertigen Spitzen des Schnürbandes sind mit 2, 2 bezeichnet. Die Beschaffenheit einer
fertigen Spitze ist deutlich aus dem Längsschnitt nach Fig. 2 und aus dem Querschnitt
nach Fig. 6 ersichtlich. Bei der Herstellung des Schnürbandes wird ein Endstück des
schlauchartigen Gewebes, wie ein solches beispielsweise mit punktierten Linien in Fig. 3
links angedeutet ist, umgekrempt und in die Höhlung des benachbarten Bandstückes hineingesteckt,
wie in den Fig. 3 und 5 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Das in die Höhlung des schlauchartigen Geflechtes
hineingesteckte Ende . wird dabei mit Leim, Kitt oder dergl. versehen, um dessen Verbindung
mit der ihn umschließenden Wandung des Schnürbandes herbeizuführen und
um zugleich das Bandende zu versteifen. Das in solcher Weise zugerichtete Bandende
wird in bekannter Weise einer Pressung unterworfen, um eine Spitze zu bilden, welche beispielsweise die in den Fig. 1 und 2
dargestellte Form besitzen kann. Das Endergebnis der Pressung besteht in einer Vereinigung
der beiden einander berührenden Stofflagen und in einer Verdichtung und Verjüngung des
Bandendes. Der Leim, Kitt oder dergl., welcher die Stofflagen verbindet, bewirkt,
daß die Spitze die Form und die Abmessungen behält, welche ihr durch die Pressung
gegeben werden. Zweckmäßig wird ein wasserbeständiger Leim oder Kitt benutzt.
Das nach innen gerichtete Gewebeende bildet einen Kern oder eine Füllung der Spitze,
wodurch die letztere die erforderliche Steifheit erhält, ohne daß es irgend eines besonderen
Körpers zur Bildung der Spitze bedarf.
Die in der angegebenen Weise gebildete Spitze oder Pinne ist hinreichend starr, um
eine bequeme Einführung in Schnürösen oder dergl. zu ermöglichen; das freie Ende
der Spitze ist vollkommen glatt und regelmäßig, da es lediglich durch Zusammenfaltung
des Gewebes gebildet ist, während die Schnittkante und alle unregelmäßigen Fadenenden
im Innern des Gewebeschlauches liegen und hier verborgen gehalten werden. Das freie Ende des Schnürbandes kann beim Gebrauch
nicht ausfranzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schnürband aus schlauchförmigem Gewebe oder Geflecht, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des rohrartigen Gewebes oder Geflechtes umgekrempt und in den benachbarten Teil der Höhlung hineingesteckt ist, und daß die einander berührenden Lagen des Bandes, wie bekannt, miteinander verklebt oder verkittet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE184142C true DE184142C (de) |
Family
ID=448097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT184142D Active DE184142C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE184142C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234620B (de) * | 1962-10-26 | 1967-02-16 | Erich Jaspes Metallwarenfabrik | Schnurverschluss |
-
0
- DE DENDAT184142D patent/DE184142C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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