DE98325C - - Google Patents

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DE98325C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/40Tie-plates for flat-bottom rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schienenbefestigung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist für den Oberbau mit eisernen Schwellen bei Anwendung von Unterlagsplatten unter den Schienen bestimmt. Sie verfolgt den Zweck, eine widerstandsfähige Schraubenbefestigung bewährter Art so zu gestalten, dafs das Kleineisenzeug eine wesentliche Vereinfachung erfährt. Diese Vereinfachung besteht darin, dafs für die verschiedenen Spurweiten nicht Kleineisentheile von verschiedenen Abmessungen nöthig sind, sondern dafs durch Drehen und Umwenden einer in die Unterlagsplatte eingelegten Schliefsplatte die Unterlagsplatte mit der Schiene für die verschiedenen Spurweiten auf der Schwelle einzustellen und zu befestigen ist.
Gegenüber älteren Befestigungsarten, welche Zwischenplatten mit excentrischer Bohrung oder auf ihrem Schaft excentrische Schraubenbolzen zu ähnlichem Zweck besitzen, zeichnet sich die neue Anordnung wesentlich dadurch aus, dafs die umwendbare Schliefsplatte voll in den rechteckigen Ausschnitt der Unterlagsscheibe hineinpafst, dafs sie zugleich die Unterlagsplatte auf der Schwelle festhält, und dafs der Befestigungsbolzen der Schliefsplatte seine Stellung in der Symmetrielinie der Anordnung stets beibehält.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Schienenbefestigung in einer Ausführungsform dargestellt.
Die Schiene ruht auf der Unterlagsplatte u, die mit ihrer Nas,e η aufsen über den Schienenfufs fafst, während innen eine Klemmplatte k in der vielfach üblichen Weise die Schiene und die Unterlagsplatte durch eine unter die Schwellendecke reichende Schraube verbindet.
Die Unterlagsplatte ist nun hier nach aufsen hin verlängert, liegt flach auf der Schwellendecke auf und besitzt einen rechteckigen Ausschnitt α über einer quadratischen Oeffnung q der Schwelle. In diesen Ausschnitt α wird eine Schliefsplatte s eingelegt und mittelst eines durch sie und die Schwelle hindurchgehenden Schraubenbolzens b mit Vierkant mit der Schwelle verbunden. Die Schliefsplatte besteht aus einem Kreuz, dessen Stäbe um die Stärke der Unterlagsplatte u über einander liegen, wobei die Ausladung der Stäbe, von dem Vierkantloch aus gemessen, nach allen vier Seiten verschieden ist. Jeder der Stäbe füllt den Ausschnitt der Unterlagsplatte aus, und der andere greift dabei über die Unterlagsplatte, um sie gegen die Schwelle anzudrücken. Durch Umwenden der Schliefsplatte und Drehung um go° ist das Einlegen des bisher oberen Stabes in den Ausschnitt ermöglicht, und auf diese Weise ist die Einstellbarkeit von vier verschiedenen Spurweiten erzielt.
Bei der Verschiebung, welche die Unterlagsplatte gegen die Oeffnung q der Schwelle erfährt, hat der Bolzen der Klemmplatte k in dem Langloch / der Schwelle den nöthigen Spielraum. Um die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen, kann unter die Schwellendecke noch die Platte ρ gelegt werden, in welche der Bolzen b einzunieten ist, während ein Schlitz dem Langloch / der Schwelle entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schienenbefestigung für eiserne Schwellen mit Schienenunterlagsplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Schliefsplatte (s) von Kreuzform mit gegen einander verschobenen und nach allen Seiten verschieden weit ausladenden Stäben in einem rechteckigen Ausschnitt der Unterlagsplatte liegt und mittelst eines Bolzens die Unterlagsplatte gegen eine vierkantige Oeffnung der Schwelle in den verschiedenen Spurweiten festlegt, wobei der andere Kreuzstab der Schliefsplatte über die Unterlagsplatte greift und sie auf der Schwelle festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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