DE98293C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H23/00—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
- B63H23/02—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
- B63H23/08—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14-: Dampfmaschinen.
AUG. OTTO in TEGEL-BERLIN. Lenkersteuerung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die sonst sehr einfache Steuerung von Klug und
Marschall für Vor- und Rückwärtsgang der
Maschine und variable Cylinderfüllung in der Weise abzuändern, dafs die bisherigen Nachtheile,
bestehend in den verhältnifsmäfsig grofsen Dimensionen des Gestänges, insbesondere des
Excenters, wodurch eine übermäfsig grofse Schwingung der Schieberstange und des gesammten
Hebelwerks bedingt wird, dem grofsen Wege der Umsteuervorrichtung und den ungleichen
Cylinderfüllungen vor und hinter dem Kolben, die bei einer dem Schieberhub
gleichen Excentricität noch circa um 10 pCt. von einander abweichen, beseitigt werden.
Die neue Anordnung des Hebelwerks ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch zur
Darstellung gebracht.
Von den beiden Hebeln α und b steht der eine α mit der Excenterstange oder einer dieselbe
ersetzenden ähnlich bewegten Stange d in Verbindung, während der andere b als
Lager eines dritten Hebels c dient, der mit dem einen Ende an die genannte Stange d
oder auch an den Hebel α und mit dem anderen Ende an die Schieberstange e angeschlossen ist, so dafs die Bewegung der Stange d
den beiden Hebeln α und b mitgetheilt wird. Hierbei nehmen diese gegenüber der Excenterstange
eine mehr oder weniger schräge Lage ein und stellen somit die Excenterstange d und
den Hebel c ebenfalls schräg, womit dann die Bewegung der Schieberstange e im Sinne der
Schieberbewegung verbunden ist (Fig. 1 und 2).
Zur Umsteuerung der Maschine und zur Aenderung der Cylinderfüllung ist der Drehpunkt
mindestens des einen der beiden Hebel a und b verstellbar angeordnet, und zwar auf
einem Kreisbogen /, dessen Mittelpunkt jp in
dem Befestigungspunkte des betreffenden Hebels an der Excenterstange d oder dem
Hebel c liegt, wenn das Excenter vom Ende des Schieberhubes ab sich noch um 90° gedreht
hat (Fig. 1); ganz wie bei der Steuerung von Klug und Marschall, bei der jedoch
nur ein Hebel vorhanden ist. Die Anordnung des zweiten Hebels bewirkt hier, indem er
den ersten in der Wirkungsweise unterstützt, die Abstellung der oben angeführten Nachtheile
dieser Steuerung, und zwar in kleinerem oder gröfserem Mafse, je nachdem der Drehpunkt
dieses Hebels fest oder wie der erste ebenfalls verstellbar ist (Fig. 1 und 2).
Die Schrägstellung der Hebel α und b und
demgemäfs dieselbe Wirkungsweise findet auch statt, wenn, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, der
Hebel b ebenfalls an der Excenterstange angreift und die Schieberstange, e an das freie
Ende des Hebels b angeschlossen ist, während der Hebel c die Ausweichung dieses Hebels
senkrecht zur Schubrichtung verhindert. Der Hebel c kann hier ein- oder zur Verstärkung
der Wirkung auch zweiarmig sein; im letzteren Falle greift zweckmäfsig die Schieberstange
an dem einen Ende und der Hebel b in der Mitte desselben an, während das andere
Ende den festgelegten oder verstellbaren Drehpunkt abgiebt. l1
Die Verlegung des Drehpunktes des Hebels a, womit eine variable Cylinderfüllung verbunden
ist, wenn sie auf der einen Hälfte des Umsteuerkreisbogens f vor sich geht, während
umgesteuert wird, wenn die Verlegung von der einen Hälfte auf die andere erfolgt, wird
nun am besten durch folgenden Mechanismus bewirkt. Das zu verlegende Ende ist mit dem
Hebel g, der seinen festen Drehpunkt in dem Mittelpunkt jp des Umsteuerkreisbogens f hat,
durch Gelenk verbunden. An diesem Gelenk greift ein tangential zum Bogen f liegender
Hebel h an, dessen anderes Ende an den Arm i der Umsteuerwelle r gelegt ist, so dafs
bei Drehung der letzteren das genannte Gelenk sich auf dem Bogen f bewegt. Ist auch der
Hebel b verstellbar, so erhält er dieselbe Anordnung, bestehend in dem Hebel g1, der
seinen Drehpunkt in dem Mittelpunkte q des Bogens f1 hat, dem Hebel hl und dem an
derselben Umsteuerwelle r sitzenden Arm il
(Fig. 7 und 8). Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Anordnung der Steuerung fällt bei
dem Hebel b der Hebel gl weg, während der
Hebel c den Hebel h1 vertritt.
In den Fig. 1 bis 4 erfolgt der Schub der Schieberstange senkrecht zur Excenterstange;
soll derselbe parallel zur Excenterstange er-. folgen, so ist ein Winkelhebel w in Verbindung
mit dem Hebel ν einzuschalten (Fig. 5 und 6). Zu demselben Zweck kann (wie Fig. 3 zeigt)
auch der Hebel c als Winkelhebel ausgeführt sein.
Wird die Steuerung bei Locomotiven zur Anwendung gebracht, so kann das Federspiel
der Excenterachse dadurch unschädlich gemacht werden, dafs die Drehpunkte ρ und q
der Hebel g und g1 und wenn möglich auch die Umsteuerwelle r auf einer Schiene angeordnet
werden, die mit dem einen Ende an die Excenterachse und mit dem anderen an die Locomotive gelegt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schieberbewegungsvorrichtung an Kraftmaschinen für Vor-und Rückwärtsgang und variable Cylinderfüllung, gekennzeichnet durch die beiden durch die Excenter- oder ähnlich bewegte Stange (d) in schwingende Bewegung gesetzten Hebel (a und bj, welche, gegenüber der Excenterstange eine mehr oder weniger schräge Lage einnehmend, diese ebenfalls in schwingende Bewegung setzen, die den Schub der Schieberstange veranlafst, welcher dadurch zur Veränderung der Füllung verkürzt oder vergröfsert wird, dafs der Drehpunkt des Hebels (a oder b) oder zur Verstärkung der Wirkung die Drehpunkte beider Hebel zugleich auf der einen Hälfte ihrer Umsteuerkreisbogen (ff 1J verlegt werden, während die Umsteuerung stattfindet, wenn die Verlegung von der einen Hälfte auf die andere erfolgt, wobei der eine der genannten Hebel (a und b) den anderen in der Wirkung unterstützt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98293C true DE98293C (de) |
Family
ID=369269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98293D Active DE98293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98293C (de) |
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