DE9819C - Vorrichtungen an Bohr-, Hobel- und Fräsemaschinen zur Herstellung von Doppelläufen ohne Löthung - Google Patents
Vorrichtungen an Bohr-, Hobel- und Fräsemaschinen zur Herstellung von Doppelläufen ohne LöthungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/151—Making tubes with multiple passages
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
1879.
Klasse 49.
H. PIEPER in LÜTTICH (Belgien).
ohne Löthung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1879 ab.
Der Doppellauf wird massiv geschmiedet und gestanzt, gerichtet und an beiden Enden gerade
gedreht, sowie auf erforderliche Länge geschnitten. Durch die entsprechenden Körner
gehen die Mittelaxen der beiden Seelen, Fig. 1, Blatt I. Man zieht dann auf die gerade gedrehten
Kopfenden eine horizontale Linie, welche genau die beiden Körner durchschneidet.
In diese Linien müssen die beiden Seelenaxen des Laufes fallen. Der Platz dieser Axe wird
bestimmt durch die mehr oder weniger grofse Entfernung, welche man den Seelen an der
Pulverkammer und an der Mündung geben will. In diese vier neuen Punkte macht man nun
konische Einfräsungen, Fig. 2, Blatt 1. Um nachsehen zu können, ob diese Einfräsungen
während der folgenden Operationen von der richtigen Axe abweichen, umzieht man dieselben
in einer Entfernung von etwa 1 mm mit einer kleinen Nuth, Fig. 2, Blatt I, welche bleiben
mufs, bis die Seelen des Laufes vollständig fertig sind. Der Lauf wird dann mit diesen
Einfräsungen auf eine gewöhnliche Laufbohrmaschine gespannt und ein erstes Loch hineingebohrt,
welches 2 bis 3 mm enger ist als das fertige Kaliber des Laufes. Dieses erste Loch
wird von beiden Seiten bis zur Mitte gebohrt, indem man den Lauf auf der Maschine herumdreht.
Das zweite Loch wird auf gleiche Weise hergestellt. Diese vorgebohrten Löcher müssen
nun vollends gerade gemacht, gerichtet werden. Diese Arbeit geschieht auf einer zu diesem
Zweck eingerichteten Nachbohrmaschine, Blatt II. Der Lauf wird vermittelst der mit demselben
vorgebohrten Loch correspondirenden konischen Führungen zwischen die zwei an der Spitze konischen
Führungen C C'1 von gehärtetem Stahl gespannt. Letztere, sowie die Axe des Maschinenkopfes
D sind hohl. Der Lauf mit den beiden konischen Ausfräsungen wird durch die Maschine
um die Führungen gedreht. Man schiebt durch die Führung C eine genau gerade und
runde Bohrstange E ein, deren vorderes Ende um einige Millimeter dünner ist, wie der Durchmesser
des vorerst in den Lauf gebohrten Loches, so dafs der Lauf, während er sich um diese Stange dreht, dieselbe mit den in der
Wandung des Loches durch die erste Bohrung entstandenen Unebenheiten und Differenzen
nicht berühren kann. Dieses vordere dünnere Ende der Stange durchläuft den Lauf von einem
Ende bis zum anderen, und führt sich mit der Spitze in der Führung C2 des Kopfes der Maschine, in welche er ohne jedes Spiel eingepafst
ist. Die hintere Hälfte der Bohrstange ist genau auf den Durchmesser abgedreht, auf welchen
man die Seele des Laufes ausbohren will, und ist in die Führung C genau eingepafst.
Gegen die Mitte der Stange E, genau im Anfange der stärkeren Hälfte, ist eine durchgehende
Nuth F in derselben angebracht, in welcher ein zweischneidiges.Messer befestigt ist,
dessen Schneiden derart regulirt sind, dais das damit erweiterte Loch genau den Durchmesser
des hinteren dickeren Endes der Stange erhält. . Die Bohrstange ist auf dem Schlitten G der
Maschine vermittelst Klemmlager befestigt, welche genau in der Axe der beiden Führungen
C C2 liegen. Während die Maschine den Lauf um diese Führungen dreht, bewegt sich
die Bohrstange voran in den Lauf, sobald dieselbe in dem Klemmlager des Schlittens, welcher
vermittelst der Frictionsvorrichtung H voranschreitet, befestigt ist. Das Messer erweitert
das Loch genau auf den Durchmesser, welchen die Bohrstange hinter dem Messer hat; die
Bohrstange hält sich also genau in der Mitte und bietet durch diese im erweiterten Loch
voranschreitende Führung dem Messer den nöthigen Widerstand, um die Ungleichheiten und
Differenzen im Loch wegzuschneiden. Um dieses Ausbohren zu erleichtern und die Bohrspäne
zu entfernen, und um den Lauf und das Messer kalt zu halten, wird durch eine der beiden,
in der ganzen hinteren Hälfte der Bohrstange eingeschnittenen Nuth (Durchschnitt K)
Seifenwasser unter Druck eingespritzt, welches beim Auslaufen durch die zweite Nuth die Bohrspäne
mit heraustreibt. Wenn die durch die erste Bohrung gemachten Ungleichheiten zu grofs sind, um auf einmal entfernt zu werden,
so gebraucht man mehrere Bohrstangen mit wachsendem Durchmesser; jedoch mufs man
dann jedesmal die Führungen C1 C2 durch andere, genau zu der Bohrstange passende, ersetzen.
Der auf diese Art ausgebohrte Lauf ist
Claims (3)
1. Die Bohrstange E und ihre Disposition auf der Maschine zum Ausbohren und Gerademachen
der Seelen des Doppellaufs, Blatt II.
2. Die Disposition des Schlittens P zu der Copirlatte T auf einer Hobelmaschine, um
die runden Theile des Doppellaufes zu fagonniren, Blatt III.
3. Die Disposition des Schlitten-Fräsenhalters b zu der Copirlatte α auf einer Fräsemaschine
für das Fagonniren der Schienen des Doppellaufes, Blatt IV.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9819C true DE9819C (de) |
Family
ID=287148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9819D Active DE9819C (de) | Vorrichtungen an Bohr-, Hobel- und Fräsemaschinen zur Herstellung von Doppelläufen ohne Löthung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9819C (de) |
-
0
- DE DENDAT9819D patent/DE9819C/de active Active
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