DE97839C - - Google Patents

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DE97839C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/001Pipes; Pipe joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1897 ab.
Bei allen bisher im Gebrauch befindlichen Dampfheizungsschläuchen, die im wesentlichen aus Gummi bestehen, macht sich in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit die Einwirkung des Dampfes und der Hitze derart störend bemerkbar, dafs die Schlauchseele sehr bald schadhaft, undicht und deshalb unbrauchbar wird.
Das Auftreten dieser Mängel thunlichst zu verhindern· und dem Schlauche eine gröfsere Widerstandsfähigkeit zu verleihen, ohne dadurch die nöthige Biegsamkeit zu beeinträchtigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung.
Da bekanntlich Kork neben seiner Undurchlässigkeit für Wasser auch ein sehr geringes Wärmeleitungsvermögen besitzt, so dürfte er besonders zur Verwendung für die mit dem Dampf etc. direct in Berührung kommende Schlauchseele als geeignet erscheinen. Diesem Umstände ist in vorliegender Erfindung Rechnung getragen. In Nachstehendem soll eine besondere Ausführungsform näher erläutert werden, wobei die Schlauchseele aus an einander gereihten Korkringen besteht, doch kann auch nach Belieben die Seele aus Korkmasse oder Korkcomposition etc. in geeigneter Weise hergestellt werden.
Fig. ι stellt den Schlauch im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt dar.
Die Schlauchseele bilden hier Korkringe k von beliebiger Stärke, während g eine innere, die Korkseele umschliefsende und g1 eine äufsere Gummischicht ist, zwischen welchen sich eine Stoff lage d befindet. An die äufsere Gummischicht g1 schliefst sich eine weitere Stoff lage e an, während die Umhüllung des Ganzen durch den Stoffmantel/ gebildet wird.
Bei der Herstellung dieses Schlauches werden zunächst die einzelnen Korkringe k an einander gereiht, so dafs sie ein Rohr bilden, hieraut werden, nachdem vorher noch geklöppelter Stoff s (Fig. 5) um das so gebildete Rohr gewickelt wurde, in der Mitte zwei Ringe r und an den beiden Enden je ein Ring r und r1 in einiger Entfernung von einander gelegt (Fig. 3 und 5) und zum Schlufs die beiden zusammengehörigen Ringe mit Draht- etc. Klammern / bezw. Z1 an mehreren Stellen mit einander verbunden. Die äufsersten Ringe r1 sind von geringerem Durchmesser, so dafs sie auf den Kanten der Korkringe aufliegen, und müssen demzufolge die Verbindungsglieder bezw. Klammern P rechtwinklig um die Kanten übergreifen, wie dies in Fig. 1 zu ersehen ist. . Durch diese Anordnung wird ein Herausquetschen der Korkringe an den Enden bei dem unvermeidlichen Druck, der bei der Verbindung mit dem Dampfrohrstutzen etc. ausgeübt wird, vermieden und erhalten zugleich die Schlauchenden eine gröfsere Festigkeit. Sind nun die Ringe r rl und Klammern II1 angebracht, dann wird das durch die Korkringe k gebildete Korkrohr von beiden Seiten aus zusammengeprefst, wodurch sich die Ringe r einander nähern, und nun verbindet man die beiden in der Mitte liegenden Ringe r durch Umbiegen der Klammern / (Fig. 4), diese hierdurch in der letzteren Entfernung von einander festlegend.
Sind nun auf diese Weise die Korkringe zu einem Ganzen fest verbunden, dann folgen die weiteren Umhüllungen entweder wie angegeben oder in beliebiger, dem jeweiligen Zweck ent-
sprechender Reihenfolge. 'Wie bei Fig. ι noch ersichtlich, reicht der eigentliche Korkschlauch nicht bis zum Schlauchende, sondern es verstärkt sich die innere Gummischicht g, die Dicke des fehlenden Korkes ersetzend, während durch das Einschlagen der länger gelassenen Tucheinlage e ein passender und haltbarer Abschlufs des Schlauches gebildet wird. Um den einzelnen an einander gereihten Korkringen auch an der Innenseite eine haltbare Verbindung zu geben, kann eine geeignete Einlage, wie geklöppelte Baumwolle etc., im Schlauchinnern in Verwendung kommen. .
Die Korkringe k können zweckmäfsig derart geformt sein, dafs die durch die auf einander liegenden Ringe r gebildeten Fugen nicht wie bei Fig. ι rechtwinklig zu der Seelenachse des Schlauches verlaufen, sondern in schräger Stellung, wodurch nicht nur dem in radialer Richtung erfolgenden Druck des Dampfes mehr Widerstand geboten wird, sondern auch der Dampfdruck selbst dazu beiträgt, dafs die einzelnen Korkringe r fester an einander geprefst werden und dadurch eine gröfsere Dichtigkeit des Schlauches erzielt wird.
Aufserdem wird durch das Ineinandergreifen derart gestalteter Ringe ein genaues Aufeinandersetzen derselben bedingt.
In den Fig. 6, 7 und 8 sind drei verschiedene Ausführungsformen von solchen Ringen abgebildet, bei denen das Ineinandergreifen der einzelnen Ringe zu ersehen ist.
Bei den weiteren Fig. 9, 10 und 11 soll besonders die Befestigung des geklöppelten Stoffes s an den Ringen r ersichtlich gemacht werden.
Die Enden des Stoffes s werden um die Ringe r gewickelt, wobei für die umzulegenden Klammern I entsprechende Ausschnitte m in dem geklöppelten Stoff gemacht werden müssen. Ist letzterer an den Ringen in obiger Weise befestigt, dann werden, sowie sich die beiden Ringe r durch Zusammenziehen der Korkringe k einander nähern, die Klammern in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise ungebogen und dadurch mit Hülfe des geklöppelten Stoffes s die Korkringe k in der zusammengeprefsten Stellung festgehalten. ■
Die Fertigstellung des Schlauches geschieht dann, wie bereits oben beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfheizungsschlauch aus Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dafs die Seele aus Kork besteht, um die Berührung des Kautschuks mit Dampf und das hierdurch verursachte Brüchigwerden des Schlauches zu vermeiden. ·; i .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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