DE97694C - - Google Patents

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DE97694C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/02Making machine elements balls, rolls, or rollers, e.g. for bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt insofern eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 86744 geschützten Maschine, als unter Beibehaltung des Grundgedankens die Bauart vereinfacht, gleichzeitig aber auch die Leistungsfähigkeit der Maschine bezüglich der Güte des Erzeugnisses erhöht werden soll.
Zur Herbeiführung dieser Wirkung wird, abweichend von der älteren Ausführungsform, der Messerkopf fest angeordnet, der Draht hingegen während des Vorschubes zugleich in Drehung um seine Achse versetzt. Aufserdem gelangen an Stelle mehrerer radial eingestellter und gleichzeitig arbeitender Messerscheiben zwei in einer Ebene hinter einander angeordnete und stufenweise auf den Draht einwirkende Messerscheiben zur Verwendung, welche nicht mehr durch den Vorschub des Drahtes, sondern zwanglä'ufig in Drehung um ihre Achse versetzt werden.
Die in dieser Weise eingerichtete und arbeitende Maschine ist in Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung' veranschaulicht und weist folgende Beschaffenheit auf.
Am Vorderende der hohlen, in dem Spindelstock h gelagerten Spindel i sitzt eine Scheibe a, an welcher zwei um ihre Mittelachsen drehbare, mit je einer Rille versehene Förderwalzen b b so gelagert sind, dafs der durch die Spindel eingeschobene Draht c von ihnen erfafst wird.
Der Antrieb der Walzen b b erfolgt mittelst der Schneckenräder d d und e e von einer ebenfalls an, der Scheibe α gelagerten Welle f aus, welche durch ein Schneckenradgetriebe g g x mit einer senkrecht zu ihr an der Scheibe α angeordneten Welle k in Verbindung steht. Das an der Rückseite der Scheibe α vorspringende Ende dieser Welle trägt ein Stirnrad k1, welches in ein am Gestell der Maschine festes^ Rad It1 eingreift. Bei der Umdrehung der Spindel i nebst Scheibe α wickelt sich das Rad A1 an dem Rade Zj1 ab, und es wird hierdurch eine Drehung der Achse k hervorgebracht, welche mittelst des beschriebenen Schneckenradgetriebes defgg1 auf die Walzen b b übertragen wird. Dadurch, dafs die eine der Schnecken dd rechts-, die andere linksgängig geschnitten ist, werden die mittelst Federn oder auf sonst geeignete Weise zusammengeprefsten Walzen b b nach entgegengesetzten Richtungen in Umdrehung versetzt und schieben den zwischen ihnen eingeführten Draht ununterbrochen vor.
Der in dieser Weise in Drehung versetzte und gleichzeitig in Richtung der Längsachse vorwärts bewegte Draht gelangt dabei zur Berührung mit den hinter einander angeordneten, um Achsen η Ti1 drehbaren Messerscheiben mmx. Dieselben sind, wie bei der älteren Ausfuhrungsform, am Umfang .mit hohl-

Claims (2)

  1. cylindrischen Vertiefungen von dem Durchmesser der zu erzeugenden Kugeln versehen, welche bei der ersten Scheibe m weniger tief als bei der zweiten Wi1 ausgeführt sind. Durch die erste Scheibe wird daher zunächst die Kugel nur vorgefräst, d. h. Perlen vom Durchmesser der fertigen Kugeln, die jedoch in Richtung der Längsachse noch durch entsprechend starke Zapfen verbunden sind, erzeugt, während die zweite mit halbrunden Einkerbungen versehene die Bearbeitung vollendet, d. h. bis zur Mittelachse eindringt und die vorerwähnten Zapfen absticht.
    Um nun auch in Richtung der Längsachse eine grofse Genauigkeit und Gleichmäfsigkeit der Kugeln zu erzielen, werden, wie eingangs erwähnt, die Messerscheiben nicht durch den vorgeschobenen Draht, sondern mittelst eines Räderwerkes zwangläufig bewegt, d. h. in Drehung um ihre Mittelachsen versetzt. Die Achsen ηηΎ stehen zu diesem Behufe durch Schneckenräder ο ο und ρ ρ mit einer Achse q in Verbindung, welche mittelst des Stirnrädervorgeleges rrsttu von einem auf der Spindel i sitzenden Zahnrad ν aus in Umdrehung versetzt wird. Die Uebersetzung ist hierbei so gewählt, dafs einer Verschiebung des Drahtes um den Durchmesser einer Kugel jeweils eine Drehung der Messerscheibe um je einen Zahn entspricht.
    Infolge der stufenweisen Bearbeitung jeder
    Kugel durch zwei mit Vertiefungen vom Durchmesser .der Kugel versehene Messerscheiben und der zwangläufigen Bewegung der letzteren arbeitet die beschriebene Maschine sehr genau und es wird hierdurch die verhältnifsmäfsi
    theure Nacharbeit durch Schleifen auf
    Mindestmafs beschränkt.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Eine Abänderung der durch Patent Nr. 86744 geschützten Maschine zur Herstellung von Kugeln aus Draht, dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerscheibenträ'ger fest angeordnet ist, der Draht hingegen mittelst an einer rotirenden Scheibe. (a) gelagerter und durch ein Raderwerk (defgg1 k Ar1 hj von der zugleich die Scheibe (a) drehenden Spindel (i) aus angetriebener Walzen (b b) vorgeschoben und gleichzeitig in Drehung um seine Achse versetzt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei oder mehr hinter einander angeordnete Messerscheiben (mmJ stufenweise den Draht bearbeiten und derart zwangläufig durch Räderwerk (opqr stu) bewegt werden, dafs der Verschiebung des Drahtes um die Länge des Durchmessers einer Kugel eine Drehung der Messerscheiben um einen Zahn entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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