DE976895C - Verfahren zur Traegererzeugung in einem Zweidraht-Traegerfrequenzsystem - Google Patents

Verfahren zur Traegererzeugung in einem Zweidraht-Traegerfrequenzsystem

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DE976895C
DE976895C DEL12858A DEL0012858A DE976895C DE 976895 C DE976895 C DE 976895C DE L12858 A DEL12858 A DE L12858A DE L0012858 A DEL0012858 A DE L0012858A DE 976895 C DE976895 C DE 976895C
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DE
Germany
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khz
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carriers
frequency
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Expired
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DEL12858A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Schwertzel
Fritz Dipl-Ing Tropf
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/06Arrangements for supplying the carrier waves ; Arrangements for supplying synchronisation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 16. JULI 1964
L 12858 Vlllaj2ia*
Zur Gewinnung der Trägerfrequenzen für die in einer Modulationsstufe eines Mehrfach-Trägerfrequenzsystems nebeneinanderliegenden Bänder ist es allgemein üblich, soweit als möglich diese Träger aus einer gemeinsamen Grundfrequenz abzuleiten, so daß die einzelnen Träger untereinander in einem harmonischen Verhältnis stehen. Beim Aufbau von Trägerfrequenzsystemen, insbesondere von Systemen, die aus gleichartigen Grundelementen baukastenartig zusammengesetzt werden sollen, ergeben sich aber häufig Modulationsgruppen bzw. Übertragungsgruppen, bei denen die Nullfrequenzen der benachbarten Bänder unharmonisch zueinander liegen. Die Erzeugung der einzelnen Träger ist dann nur mit einer beträchtlichen Erhöhung des Aufwandes, insbesondere an Modulations- bzw. Filtermitteln, möglich.
Gegenstand der diesen Nachteil vermeidenden Erfindung ist ein Verfahren zur Trägererzeugung in einem Zweidraht-Trägerfrequenzsystem, bei dem in einer Modulationsstufe die Nullfrequenzen der unteren Richtungsgruppe im Abstand einer Grundfrequenz nebeneinander, aber unharmonisch zu dieser liegen, und bei dem die Nullfrequenzen der oberen Richtungsgruppe Harmonische der genannten Grundfrequenz darstellen, und bei dem die eine Richtungsgruppe durch Gruppenmodulation der anderen Richtungsgruppe mit einem Gruppenträger gebildet wird.
Erfindungsgemäß erfolgt die Gewinnung der unharmonisch zur Grundfrequenz liegenden Träger der unteren Richtungsgruppe aus den als Harmonische der Grundfrequenz erzeugten Nullfrequenzen der oberen Richtungsgruppe in ihrer Gesamt-
«9 641/5
heit als Frequenzband durch gemeinsame Umsetzung mit Hilfe des vorhandenen Gruppenträgers. Es ist an sich eine Anordnung zur Erzeugung der Trägerfrequenzen für Trägerstromsysteme mit Trägererzeugung aus einem Gründgenerator niedriger Frequenz bekannt, bei der die benötigten Trägerfrequenzen (Einzelfrequenzen) durch Umsetzung einiger weniger aus der Grundfrequenz als Harmonische niedrigster Ordnung gewonnener
ίο Frequenzen mittels eines oder mehrerer geeignet gewählter Einzelfrequenzumsetzer gebildet werden. Bei dieser bekannten Anordnung sind in beiden Richtungsgruppen die Träger für die Kanalumsetzer Harmonische der Grundfrequenz, und die übrigen durch Umsetzung von Einzelfrequenzen erhaltenen Träger liegen in beiden Richtungsgruppen entweder harmonisch oder in beiden Richtungsgruppen unharmonisch zueinander. Die der Erfindung zugrunde liegende Problemstellung tritt hier gar nicht auf.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung soll im folgenden an Hand des in der Abbildung dargestellten Frequenzschemas näher beschrieben werden. Diesem Beispiel ist ein 6-Kanal-Trägerfrequenzsystem nach dem Zweidraht-Getrenntlageprinzip zugrunde gelegt, bei dem die Träger der einen aus einzelnen Kanälen zu bildenden Richtungsgruppe unharmonisch zueinander liegen, während die Träger der anderen Richtungsgruppe eine harmonische Lage zueinander haben. Die beiden Richtungsgruppen, nehmen hierbei die Frequenzbänder 6 bis 50 und 64 bis 108 kHz ein und sind mit Hilfe der Träger 10, 18, 26, 34, 42, 50 bzw. 64, 72, 80, 88, 96 und 104 kHz aufgebaut. Wie ersichtlich, sind die Träger der oberen Richtungsgruppe sämtlich Vielfache einer Grundfrequenz ^0 von 8 kHz, während die der unteren Richtungsgruppe zwar ebenfalls den Frequenzabstand 8 kHz aufweisen, sich aber nicht ohne weiteres aus der Grundfrequenz gewinnen lassen.
Beim Aufbau eines solchen Systems ist man
bisher so vorgegangen, daß man zunächst die Träger der oberen Richtungsgruppe erzeugt und diesen die Nachrichtenbänder aufmoduliert hat, worauf das ganze Band mit Hilfe eines Gruppenträgers von 114 kHz in die untere Richtungsgruppe umgesetzt wurde. Dieses allgemein übliche Aufbauprinzip bereitet bei dem vorliegenden System gewisse Schwierigkeiten, da die Anforderungen an die Kanalfilter in den oberen Lagen bereits ziemlich hoch sind und nur durch Anwendung besonderer Maßnahmen erfüllt werden können. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß die Anforderungen an die Kanalfilter wesentlich herabgesetzt werden, wenn man für die Kanalumsetzung nicht die obere, sondern die untere Richtungsgruppe verwendet. Diese konnte jedoch bisher wegen der aus hier nicht weiter interessierenden Gründen notwendigen unharmonischen Lage der Träger zueinander nicht ohne weiteres verwendet werden. Durch die Erfindung wird dies aber in einer verhältnismäßig einfachen Weise ohne wesentlichen Mehraufwand ermöglicht, und zwar auf folgendem Wege: Als Grundfrequenz wird wieder die Frequenz 8 kHz verwendet. Aus dem 8-kHz-Raster des Impulsgenerators werden durch ein Bandfilter die Träger 104... 64 kHz der oberen Richtungsgruppe ausgesiebt. Die Gesamtheit dieser Träger wird dann in einem Modulator unter Benutzung des an sich vorhandenen Gruppenträgers fu von 114 kHz in die gewünschte Lage 10, 18 ... 50 kHz versetzt und anschließend verzerrungsfrei verstärkt. Im Anodenkreis der Endröhre dieses Verstärkers befinden sich dann die üblichen Trägerfilter zur Aussiebung der einzelnen Frequenzen /t bis /6.
Bei dem beschriebenen Beispiel wird bei der Modulation der gewonnenen Träger mit den Nachrichtenbändern jeweils das untere Seitenband verwendet. Man kann natürlich genauso gut für die Bildung der unteren Richtungsgruppe die oberen Seitenbänder von Trägern 6, 14, 22 ... 46 kHz verwenden. Diese können dann aus der Grundfrequenz von 8 kHz über die Harmonischen 120, 128 ... 160 kHz durch Umsetzung mit demselben Gruppenträger 114 kHz erzeugt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Trägererzeugung in einem Zweidraht-Trägerfrequenzsystem, bei dem in einer Modulationsstufe die Nullfrequenzen der gc unteren Richtungsgruppe im Abstand einer Grundfrequenz nebeneinander, aber unharmonisch zu dieser liegen, und bei dem die Nullfrequenzen der oberen Richtungsgruppe Harmonische der genannten Grundfrequenz dar- gj stellen, und bei dem die eine Richtungsgruppe durch Gruppenmodulation der anderen Richtungsgruppe mit einem Gruppenträger gebildet wird,, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnung der unharmonisch zur Grundfrequenz (8 kHz) liegenden Träger (10, 18, 26, 34, 42, 50 kHz) zur Bildung der unteren Richtungsgruppe aus den als Harmonische der Grundfrequenz (8 kHz) erzeugten Nullfrequenzen (64,72,80,88,96,104 kHz) der oberen Riehtungsgruppe in ihrer Gesamtheit als Frequenzband durch gemeinsame Umsetzung mit Hilfe des vorhandenen Gruppenträgers (114 kHz) erfolgt.
    n In Betracht gezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschriften Nr. 248 354,
    262 123;
    deutsche Patentschriften Nr. 827 371, 560128,
    688141;
    Zeitschrift »Elektrotechnik«, Bd.
  2. 2, Nr. 7, Juli 1948, S. 191;
    »VDE-Fachberichte«, 10 (1938), S. 188 bis 191.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©609 549/340 7.56 (409 641/5 7.64)
DEL12858A 1952-07-15 1952-07-15 Verfahren zur Traegererzeugung in einem Zweidraht-Traegerfrequenzsystem Expired DE976895C (de)

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DE827371C (de) * 1949-03-29 1952-01-10 Fernseh Gmbh Verfahren zur Frequenzteilung

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