DE976422C - Antriebsvorrichtung fuer die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten Trennschalters - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten TrennschaltersInfo
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- DE976422C DE976422C DES19507D DES0019507D DE976422C DE 976422 C DE976422 C DE 976422C DE S19507 D DES19507 D DE S19507D DE S0019507 D DES0019507 D DE S0019507D DE 976422 C DE976422 C DE 976422C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/46—Interlocking mechanisms
- H01H33/52—Interlocking mechanisms for interlocking two or more switches
Landscapes
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung der Antriebsmittel
für eine aus einem Leistungsunterbrecher und einem Trennschalter bestehende Schaltergruppe.
Der Antrieb für die beweglichen Kontakte dieser Schalter erfolgt von einer gemeinsamen
Antriebsstelle aus, und gleichzeitig ist bei dem Antrieb nach der Erfindung dafür gesorgt, daß
die Reihenfolge der Schaltungen zwangläufig so vor sich geht, wie es bei einer aus Leistungsunterbrecher
und Trennschalter bestehenden Schaltergruppe erforderlich ist. Vor Einlegen des Leistungsunterbrechers wird also immer das Messer des
Trennschalters eingelegt, und weiterhin ist durch selbsttätige Verriegelung dafür gesorgt, daß das
Messer des Trennschalters erst nach erfolgter Leistungsunterbrechung wieder geöffnet ist.
Zur Lösung der vorstehenden Aufgabenstellung ist es bereits bekanntgeworden, den beweglichen
Schaltkontakt des Leistungsschalters unmittelbar durch ein exzentrisches Schubkurbelgetriebe und
eine mit diesem zusammenarbeitende Umlenkgeradführung anzutreiben und das Trennmesser
mittelbar, aber ebenfalls über den Antriebshebel des Schubkurbelgetriebes zu betätigen.. Für diese
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Trennmesserbetätigung trägt der Antriebshebel eine Rolle, die bei der Ein- und Ausschaltbewegung
des Schaltstiftes in eine Führungsbahn eines den beweglichen Trennschalterkontakt tragenden doppelarmigen
Hebels eingreift.
Bei einem kombinierten Trennerdungsschalter ist es ferner bekanntgeworden, das Erdungsmesser mit
Hilfe einer mit einem Kurvenschlitz versehenen Zugstange zu betätigen, wobei das Trennschaltergestänge
in diesem Kurvenschlitz durch einen Stift geführt wird.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung wie die eingangs geschilderte Einrichtung auf eine
Antriebsvorrichtung für die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten
Trennschalters, welche beim Ein- und Ausschalten in jeweils umgekehrter Reihenfolge
hintereinander betätigt werden und für welche eine von einem festen Drehpunkt ausgehende gemeinsame
Antriebsstelle vorgesehen ist. Der Nachteil der bekannten Einrichtung wird erfindungsgemäß
dadurch umgangen, daß ein an der gemeinsamen Antriebsstelle schwenkbar angeordnetes Lagerstück
einerseits das Antriebsglied einer fest an ihm
as angelenkten, um einen weiteren ortsfesten Drehpunkt
schwenkbaren und den Antrieb des beweglichen Kontakts des Leistungsunterbrechers vermittelnden
Hebelgetriebekette bildet und andererseits zur Betätigung des fest an dem Lagerstück
angelenkten Trennmessers dient. Es wird also mit einfachen Mitteln eine betriebssichere und ohne
großen Aufwand herstellbare Antriebsvorrichtung geschaffen, bei der auf ein Ineinanderspielen einer
Führungsbahn und einer Rolle verzichtet werden
kann. ■ ■
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar ist in
Abb. ι die Schalteranordnung veranschaulicht,
während die
Abb. 2 bis 7 lediglich zur Erläuterung der Kinematik dienen.
Nach Abb. 1 sind auf dem Sockel 1 die Standsäulen
2 und 3 vorgesehen. Die Standsäule 2 trägt den festen Schaltkontakt für einen Trennschalter,
und die Standsäule 3 stützt den gesamten Leistungsunterbrecher ab und trägt außerdem auch noch das
Schaltgestänge zur Betätigung der beweglichen Kontakte 4 und 5 für Leistungsunterbrecher und
Trennschalter. Der feste Schaltkontakt des Leistungsunterbrechers ist mit 4' bezeichnet und in
der Löschkammer 6 angeordnet. Die Stromzuführung erfolgt an der Stelle 7 und die Stromableitung
an der Stelle 8.
Von der Welle 9 aus wird der Antrieb für die beweglichen Schaltkontakte 4 und 5 über den Hebel 10 und die Zahnstangen vermittelt. Die Zahnstange wirkt auf das Zahnrad 12 ein, welches mit dem Lagerstück 13 fest verbunden und auf dem Zapfen 13' schwenkbar gelagert ist. An dem Lagerstück 13 ist die Koppel 14 am Punkt 14' und außerdem das Trennmesser 5 fest an der Stelle 5' angelenkt. Weiterhin wird von dem Fortsatz 15 des. .Lagerstückes 13 das Trennmesser 5 abgestützt.
Von der Welle 9 aus wird der Antrieb für die beweglichen Schaltkontakte 4 und 5 über den Hebel 10 und die Zahnstangen vermittelt. Die Zahnstange wirkt auf das Zahnrad 12 ein, welches mit dem Lagerstück 13 fest verbunden und auf dem Zapfen 13' schwenkbar gelagert ist. An dem Lagerstück 13 ist die Koppel 14 am Punkt 14' und außerdem das Trennmesser 5 fest an der Stelle 5' angelenkt. Weiterhin wird von dem Fortsatz 15 des. .Lagerstückes 13 das Trennmesser 5 abgestützt.
Die Feder 16 vermittelt für bestimmte Winkellagen des Lagerstückes 13 eine sichere Auflage des
Trennmessers 5 auf dem Fortsatz is.DieKoppel 14
ist an die Kurbelschwinge 17 am Punkt 17' angelenkt,
die an der Stelle 18 eine festen Drehpunkt hat. Diese Kurbelschwinge 17 wirkt über den
Hebel 21 auf die Gleitführung 19 für den bewegliehen
Schaltkontakt 4 des Leistungsunterbrechers ein.
Die Erläuterung der kinematischen Wirkungsweise des Schaltgetriebes soll an Hand der Abb. 2
bis 7 vorgenommen werden. In der Abb. 2 ist zunächst diejenige Stellung wiedergegeben, bei der
sich sowohl der bewegliche Kontakt 4 des Leistungsunterbrechers als auch das Trennmesser 5
des Trennschalters in ihrer Ausschaltlage befinden. Der feste Schaltkontakt des Leistungsunterbrechers
ist mit 4' bezeichnet, und der feste Schaltkontakt des Trennschalters trägt die Bezeichnung 20. Mit
der gestrichelten Linie α ist der erforderliche Isolatjonsabstand zwischen dem Ende des beweglichen
Schaltkontaktes 4 in der Ausschaltstellung und des festen Schaltkontaktes 4' angedeutet. Die
übrigen Bezeichnungen befinden sich in Übereinstimmung mit denjenigen der Abb. 1.
Die Abb. 3 gibt die nächste Phase während des Einschaltvorganges wieder. Von der Zahnstange n
ist dabei das Zahnrad 12 mit dem Lagerstück 13
so weit um den Zapfen 13' verschwenkt worden, daß das am Punkt 5' angelenkte Trennmesser eine
fluchtende Lage zu seinem festen Schaltkontakt 20 einnimmt. Es befindet sich in dieser Stellung aber
nicht im Eingriff mit dem festen Schaltkontakt, sondern wird erst in der nächsten Phase, die aus
Abb. 4 ersichtlich ist, in diesen Schaltkontakt hineingeschoben. Diese Art des Einschaltens vermittelt
einen Schaltbetrieb mit erheblich geringerer Beanspruchung des festen Schaltkontaktes 20
vom Trennschalter als die andere bekannte Betriebsweise, bei der das Trennmesser in seinen
festen Schaltkontakt von der Seite hineingeschlagen wird. In dem Augenblick, in dem das Hineinschieben
des Trennmessers 5 in den festen Schaltkontakt 20 erfolgt, hebt sich der Fortsatz 15 des
Lagerstückes 13 von dem Trennmesser 5 ab. Der bewegliche Schaltkontakt 4 des Leistungsunterbrechers
hat sich bis zur Vollendung dieser Vor- im gänge, wie aus der Abb. 4 deutlich ersichtlich ist,
über die Linie α noch nicht hinausbewegt, so daß der erforderliche Spannungsabstand zwischen
seinem Endstück und dem festen Schaltkontakt 4' nach wie vor aufrechterhalten ist. An diesem "5
Spannungsabstand wird nun erst bei der weiteren Bewegung etwas geändert. Von nun an kommt
nämlich (vgl. Abb. 5) die Hebelgetriebekette 14, 17, 21 mit dem weiteren ortsfesten Drehpunkt 18
zur Geltung, und die weitere Einwirkung der iao
Zahnstange 11 auf das Zahnrad 12 hat die Folge,
daß das Lagerstück 13 mittels der Koppel 14, der
Kurbelschwinge 17 und des Hebels 21 die Gleitführung
19 herunterschiebt. Die Abb. 6 gibt die nächste Betriebsphase und die Abb. 7 schließlich
die volle Einschaltstellung wieder.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Antriebsvorrichtung für die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten Trennschalters, welche beim Ein- und Ausschalten in jeweils umgekehrter Reihenfolge hintereinander betätigt werden und für welche eine von einem festen Drehpunkt ausgehende gemeinsame Antriebsstelle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der gemeinsamen Antriebsstelle (12, 13') schwenkbar angeordnetes Lagerstück (13) einerseits das Antriebsglied einer fest an ihm angelenkten, um einen weiteren ortsfesten Drehpunkt (18) schwenkbaren und den Antrieb des beweglichen Kontakts (4) des Leistungsunterbrechers vermittelnden Hebelgetriebekette (14, 17, 21) bildet und andererseits zur Betätigung des fest an dem Lagerstück angelenkten Trennmessers (5) dient.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsschalter mitsamt der Schaltgestängeausrüstung als Standsäule ausgebildet ist und der feste Schaltkontakt des Trennschalters auf einem eigenen Stützer sitzt.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 440710;Preisliste S 65, I. Teil, Oktober 1938, derSiemens-Schuckertwerke;Betriebsvorschrift SGO-Nr. 4312/67 SW 5438 tw, Best.-Nr. B 980, 1938, der Siemens-Schuckertwerke.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 665/9 8.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19507D DE976422C (de) | 1939-01-22 | 1939-01-22 | Antriebsvorrichtung fuer die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten Trennschalters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19507D DE976422C (de) | 1939-01-22 | 1939-01-22 | Antriebsvorrichtung fuer die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten Trennschalters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976422C true DE976422C (de) | 1963-08-22 |
Family
ID=7475878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19507D Expired DE976422C (de) | 1939-01-22 | 1939-01-22 | Antriebsvorrichtung fuer die beweglichen Kontakte eines Leistungsunterbrechers und eines ihm zugeordneten Trennschalters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976422C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000074095A1 (en) * | 1999-06-01 | 2000-12-07 | Alstom Uk Ltd. | Operating mechanism for autorecloser with series disconnector |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE440710C (de) * | 1925-12-08 | 1927-02-12 | Edmund Neumann | Kombinierter Trennerdungsschalter mit zwei im gleichen Drehsinn liegenden Schaltphasen |
-
1939
- 1939-01-22 DE DES19507D patent/DE976422C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE440710C (de) * | 1925-12-08 | 1927-02-12 | Edmund Neumann | Kombinierter Trennerdungsschalter mit zwei im gleichen Drehsinn liegenden Schaltphasen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000074095A1 (en) * | 1999-06-01 | 2000-12-07 | Alstom Uk Ltd. | Operating mechanism for autorecloser with series disconnector |
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