DE976343C - Gleisrelais mit Elektronenroehren oder aehnlich wirkenden Elementen - Google Patents

Gleisrelais mit Elektronenroehren oder aehnlich wirkenden Elementen

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DE976343C
DE976343C DES38266A DES0038266A DE976343C DE 976343 C DE976343 C DE 976343C DE S38266 A DES38266 A DE S38266A DE S0038266 A DES0038266 A DE S0038266A DE 976343 C DE976343 C DE 976343C
Authority
DE
Germany
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relay
track
voltage
comparison
rectifier
Prior art date
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Expired
Application number
DES38266A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ulrich Dr-Ing Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/187Use of alternating current
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/54Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements of vacuum tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Gleisrelais mit Elektronenröhren oder ähnlich wirkenden Elementen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleisrelais mit Elektronenröhren oder ähnlich wirkenden Elementen zurAuswertung einer Wechselspannung, insbesondere einer Gleisspannung in selbsttätigen Gleisfreimeldeanlagen, gegenüber zwei gegenphasigen Vergleichsspannungen, die über zwei Vergleichsstromkreise mit je einem entgegengesetzt gepolten Gleichrichter und je einem Relais an denselben Elektroden der Röhre liegen.
  • Man hat schon seit langer Zeit versucht, die besonders für dieses Zwecke entwickelten Motorrelais durch Röhrenschaltungen zu ersetzen, um mit geringeren Leistungen aus dem Gleisstromkreis auszukommen und um normale Bauteile verwenden zu können. Fig, i zeigt eine bekannte Schaltung, bei der zwei von den Sekundärwicklungen I und II des Transformators Tr i abgegebene konstante Vergleichsspannungen entgegengesetzter Phase über je ein Gleichstromrelais B bzw. F und einen Gleichrichter Gb bzw. Gf an der Anode einer Röhre liegen. Die Gleichspannung liegt über dem Transformator Tra mit der Ausgangsspannung Ugl am Gitter der Röhre. Je nach der Phasenlage der resultierenden Gitterspannung, die sich aus einer konstanten Vorspannung Uv und der veränderlichen Spannung Ugl zusammensetzt, fließt in dem einen oder dem anderen Vergleichsstromkreis ein pulsierender Gleichstrom, der entweder das Freimelderelais F oder Besetztmelderelais B betätigt. Zur Anzeige wird der Gleichstrommittelwert des pulsierenden Anodengleichstromes benutzt. Die Gleichrichter sollen dabei erzwingen, daß ein Stromfluß immer nur über den Stromkreis mit positiver Vergleichsspannung und die Röhre zustande kommt. Außerdem sollen sie verhindern, daß ein Strom durch die in Reihe liegenden Vergleichsstromkreise fließt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei einem solchen Gleisrelais mit einer Röhre und zwei durch Gleichrichter getrennten Vergleichsstromkreisen keine unbedingte Gewähr für das Erkennen und. die ordnungsmäßige Anzeige von Strömungen gegeben ist. Ebenso wenig wird die im Eisenbahnsicherungswesen bestehende Forderung erfüllt, daß sich Störungen in sicherem Sinne auswirken sollen.
  • Nimmt man an, daß in der Schaltung nach Fig. i die von der Wicklung I des Transformators Tr i gelieferte Vergleichsspannung bei besetztem Gleis (UgL=o) die gleiche Phasenlage hat wie die Vorspannung Uv, so soll das Besetztmelderelais B durch den über den Gleichrichter Gb fließenden pulsierenden Gleichstrom erregt werden, während im Stromkreis über das Freimelderelais F wegen Gegenphasigkeit der Spannung Uh mit der Spannung der Wicklung II kein Strom fließen und das Relais I# abgefallen sein soll.
  • Tritt jedoch eine Verschlechterung des Sperrwiderstandes im Gleichrich-ter Gei eii,*der normalerweise mehr als 50 kQ beträgt, so kann bei besetztem Gleis unter Umständen eine Freimeldung erfolgen. Sinkt nämlich der Sperrwiderstand. etwa auf den Wert des Durchlaßwiderstandes, z. B. auf einen Wert von .1. bis iokQ, so: fließt bei positiver Halbperiode der Spannung an der Wicklung II und negativer Halbperiode der Spannung L1v, bei der ein Stromfluß über Relais F und die Röhre nicht zustande kommen kann, nunmehr ein Strom über die in Reihe liegenden Wicklungen I und" II, Relais F, Gleichrichter Gf, den gestörten Gleichrichter Gb und das Relais B. Dieser Strom setzt sich mit dem in der anderem Halbperiode über Relais B, Gleichrichter Gb und die Röhre fließenden Strom zu einem Wechselstrom zusammen. Der Gleichstrommittelwert für das Relais B wird dann so klein, daß das Relais B abfällt, während das Relais F anzieht, da seine Wicklung nur bei positiven Halbperioden der Vergleichsspannung Strom erhält. Es wird also anstatt einer Besetzt meldung eine Freimeldung gegeben.
  • Wird an Stelle einer Röhre ein Transistor oder ein ähnlich wirkendes Element verwendet, so erfolgt eine Falschmeldung außer bei Verschlechterung des Sperrwiderstandes der Gleichrichter auf bestimmte Werte auch bei Kurzschluß der Gleichrichter. Infolge der besonderen Eigenschaften der Transistoren, auch bei negativer Anoden.- (Kollektor-) Spannung und positiver Gitter- (Emitter-) Spannung durchlässig zu sein, würde also auch hier bei allen Störungen des Gleichrichters Gb an Stelle einer Besetztmeldung eine Freimeldung erfolgen.
  • Erfindungsgemäß kann bei Gleisrelais mit einer Elektronenröhre od. dgl., bei der die Vergleichsstromkreise über -entgegengesetzt gepolte Gleichrichter an denselben Elektroden der Röhre liegen, eine Falschmeldung bei Störung der Gleichrichter dadurch vermieden werden, daß das Ansprechen der Relais von dem durch an sich bekannte Mittel, z. B. durch Relaisübertrager, vom Gleichstromanteil getrennten Wechselstromanteil des in an sich bekannter Weise gesteuerten pulsierenden Vergleichsstromes abhängig gemacht ist.
  • F'ig# 2 zeigt ein im Sinne der Erfindung aufgebautes Gleisrelais, dessen Schaltungsaufbau sich von der in Fig. i gezeigten Schaltung dadurch unterscheidet, daß die Relais B und F nicht in die Vergleichsstromkreise geschaltet sind, sondern über einen Übertrager Ub bzw. Üf und einen Gleichrichter vom Vergleichsstrom gespeist werden. Durch die Übertrager wird in an sich bekannter Weise erreicht, daß der Wechselstromanteil des durch die Röhre fließenden pulsierenden Gleichstromes vom Gleichstromanteil getrennt wird. Auf diese Weise ist das Ansprechen der Relais ausschließlich von dem im zugehörigen Vergleichsstromkreis fließenden Wechselstromanteil abhängig.
  • Die Röhre arbeitet in gleicher Weise wie bei der in Fig. i dargestellten Schaltung. Bei freiem Gleis fließt ein pulsierender Gleichstrom im rechten Vergleichsstromkreis und bei besetztem Gleis im linken Vergleichstromkreis. Auf den Wechselstromanteil spricht bei freiem Gleis das Relais F und bei besetztem Gleis das Relais B an. Tritt bei besetztem Gleis die an Hand von Fig. i geschilderte Störung des Gleichrichters Gb ein, so wird der Wechselstromanteil im Besetztmeldestromkreis größer, da dann in der von der Röhre gesperrten Halbwelle ein pulsierender Fehlstrom entgegengesetzter Richtung durch die Reihenschaltung von Freimeldestromkreis und Besetztmeldestromkreis fließt. Das Relais bleibt also über den Übertrager Üb erregt. Erreicht der im Freimeldestromkreis fließende pulsierende Fehlstrom die Größenordnung des bei freiem Gleis über die Röhre fließenden Stromes, so spricht über den Übertrager Uf zwar auch das Relais F an; der Zustand »beide Relais B und F angezogen« kennzeichnet aber eine Störung, da die beiden durch die Relais angezeigten Meldungen einander widersprechen. Daher wird die Anzeige eines falschen bzw. sogar sicherungstechnisch gefährlichen Signals verhindert.
  • Gleisrelais nach der Erfindung arbeiten sowohl mit Elektronenröhren als auch mit Transistoren sicherungstechnisch einwandfrei. Die verfügbare Wechselstromleistung ist in beiden Fällen groß genug, um zum Anzeigen des Wechselstromanteils handelsübliche Relais benutzen zu können. Bei Verwendung von normalen Gleichstromrelais, die über Relaisübertrager und Doppelweg gleichrichter gespeist werden, kann auch die gleiche Ansprechempfindlichkeit wie bei der bekannten Schaltungsanordnung erreicht werden.
  • Die für die eindeutige Anzeige des Gleiszustandes erforderliche Trennung des Wechselstromanteils vom Gleichstromanteil des pulsierenden Vergleichsstromes kann außer durch Relaisübertrager auch in anderer bekannter Weise erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleisrelais mit Elektronenröhren oder ähnlich wirkenden Elementen zurAuswertung einer Wechselspannung, insbesondere einer Gleisspannung in selbsttätigen Gleisfreimeldeanlagen, gegenüber zwei gegenphasigen Vergleichsspannungen, die über zwei Vergleichsstromkreise mit je einem entgegengesetzt gepolten Gleichrichter und je einem Relais an denselben Elektroden der Röhre liegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansprechen der Relais (B, F) von dem durch an sich bekannte Mittel, z. B. durch Relaisübertrager (Üb, Üf), vom Gleichstromanteil getrennten Wechselstromanteil des in an sich bekannter Weise gesteuerten pulsierenden Vergleichsstromes abhängig gemacht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen L 1a56 II/2oi (bekanntgemacht am 17. 4.. 1g52), p 38075 DII/2oi (bekanntgemacht am 21. g. 195o).
DES38266A 1954-03-23 1954-03-23 Gleisrelais mit Elektronenroehren oder aehnlich wirkenden Elementen Expired DE976343C (de)

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