DE97591C - - Google Patents
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- DE97591C DE97591C DENDAT97591D DE97591DA DE97591C DE 97591 C DE97591 C DE 97591C DE NDAT97591 D DENDAT97591 D DE NDAT97591D DE 97591D A DE97591D A DE 97591DA DE 97591 C DE97591 C DE 97591C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Ausstreuen von Kunstdünger,
bei welcher der Kunstdünger unmittelbar aus dem Sack verwendet wird.
Diese Einrichtung zum Befestigen und Rütteln des Kunstdüngersackes ist in der beiliegenden
Zeichnung an einer Düngerstreumaschine zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch die mit der Neuerung versehene
Maschine, während Fig. 3 einen waagrechten Schnitt und Fig. 4 eine Oberansicht veranschaulichen.
Die Maschine ist an einem Rahmen befestigt , welcher von zwei Rädern getragen
wird. Der Antrieb der Maschine erfolgt beim Befahren des Feldes von den Fahrrädern aus.
Um nun die Maschine auf der. Strafse aufser Thätigkeit setzen zu können, sind die Räder
Jose auf der in dem Gestell drehbar gelagerten Achse α angebracht und eines derselben (b)
kann mit der Achse gekuppelt werden. Zu diesem Zwecke ist auf der Achse mit Nuth
und Feder verschiebbar verbunden ein Gleitstück c vorgesehen, welches seitlich gegen das
Rad sowohl, als auch gegen das 'Gestell hervorragende Zapfen d besitzt. An dem
Rahmen des Wagens ist eine Spindel e mit einem Zahnrady am unteren Ende angebracht.
Dieses greift in das als ringförmige Zahnstange ausgebildete Gleitstück c ein. Durch Verschieben
dieses Gleitstückes bis zum Eingriffe der Zapfen d in entsprechende Ausnehmungen
in der Radnabe bezw. in dem Rahmen der Maschine kann die Achse α entweder an der
Drehung des Rades b theilnehmen oder sie wird durch die Kupplung mit dem Rahmen
festgehalten, so dafs die Maschine abgestellt ist und das Rad b sich wie das zweite Rad
lose auf den Achsenschenkeln dreht.
Die Achse α ist, wie bei der dargestellten
Ausführungsform, zweckmäfsig mit schraubenförmigen Förderschaufeln g und Aufhackschaufeln
versehen, damit z. B. zwei Düngemittel gleichzeitig gemischt werden können und der Dünger auf die ganze Breite der Maschine
möglichst gleichmäfsig vertheilt wird.
Unterhalb dieser mit den Schaufeln versehenen Achse ist ein Sieb h angeordnet, durch
welches der Dünger aus der Maschine austritt. Auf der Achse α sitzen ferner noch so viele
Arme k, Fig. 1 und 2, als Schlitze i in dem Streusieb vorhanden sind; diese Arme greifen
bei der Drehung der Achse in die Schlitze des Siebes ein und verhindern hierdurch, dafs
die Auslaufschlitze verlegt werden. Das Sieb kann' durch eine Klappe /, Fig. 2, die während
der Arbeit der Maschine heruntergelassen wird, abgeschlossen werden.
Oberhalb der Achse befindet sich ein gebogenes Blech m, welches gleichzeitig sozusagen
den Abschlufs des Behälters η für den auszustreuenden Dünger bildet. Dieses dachförmige
Blech m ist mit der Achse α verbunden und greift mit Ansätzen oder Zapfen
in eine entsprechend gestaltete Nuth m1 derselben
ein, so dafs bei der Drehung der Welle das Dach m eine hin- und hergehende Bewegung
macht. Der aus dem Behälter η kommende Dünger mufs zwischen diesem Blech m
und den Kastenwandungen hindurchgehen. Hierbei werden gröfsere Brocken zerkleinert,
so dafs sie durch das Sieb fallen können, zu welchem Zwecke das Dach m und die Wandungen
gerauht sind.
Um nun mit Hülfe dieser Maschine den Dünger unmittelbar aus dem Sacke verwenden
zu können, ist eine Welle ο in dem Gestell federnd gelagert. Auf dieser Welle ο befindet
sich drehbar eine Platte p, auf welcher ein Bügel q senkrecht zu derselben vorgesehen ist.
An der Platte ρ und dem Bügel q sind Haken zur Befestigung des Sackes mit dem Dünger
angebracht, Fig. i. In aufgeklappter senkrechter Stellung bildet diese Platte ρ gleichzeitig
den Abschlufs des Behälters. Zweckmäfsig werden zwei Behälter neben einander
angeordnet, deren jeder eine gesonderte Platte erhält. Aufserdem besitzt jeder Behälter eine
Klappe r zum Nachsehen des Inhaltes und zum Schutz bei Regen, Verhütung des Släubens
u. s. w. Zur Erzeugung der Rüttelbewegung dieses Behälters sind auf der Welle α aufserhalb
des Streukastens Scheiben s aufgekeilt. Diese besitzen Nasen oder Erhöhungen sl. In
dem Gestell der Maschine werden Stäbe t geführt, auf welche die Welle ο sich stützt. Bei
der Drehung der Welle α mit den Scheiben s werden die Stäbe t durch die Nasen s1 gehoben
und gesenkt, die Welle ο also in eine Rüttelbewegung versetzt, an welcher sodann
auch die Platte ρ mit dem daran befestigten Sack theilnimmt. Hierdurch wird der Dünger
aus dem Sack herausgebeutelt. Bei dieser rüttelnden Bewegung wird die Welle ο mit
den auf ihr befindlichen Theilen durch die Erhöhungen der Scheiben s gehoben und
fällt durch ihr Gewicht wieder herunter; zur Erhöhung der Wirkung können aufserdem
auch Federn u Verwendung finden.
Beim Gebrauche der Maschine , wird bei waagrechter Stellung der Platte ρ und bei geöffneter
Klappe r der Sack mit dem Dünger auf * der Platte befestigt, letztere sodann
senkrecht gestellt und die Klappe r geschlossen. Hierauf wird die Welle α durch das Gleitstück
c mit dem Rad b gekuppelt und die Klappe / geöffnet.
Der in dem Sacke befindliche Dünger wird durch die Rüttelbewegung des Behälters aus
demselben herausgebeutelt und gelangt zwischen dem Blech m und den Wandungen des Behälters
hindurch, wo er noch zerkleinert wird, zu den Vertheilungs- und Aufhackschaufeln
und zu dem Sieb h, durch welches er herausfällt. ■ . .
Wenn es die Bodenverhältnisse gestatten, kann auf dem Wagen in einem gesonderten
Behälter y, Fig. 2, und auf dem Standbrett des Kutschers noch ein Vorrath an Kunstdünger
mitgeführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Düngerstreumaschine mit Einrichtung zum Streuen des Kunstdüngers unmittelbar aus dem Sacke, dadurch gekennzeichnet, dafs an Stelle eines Vorrathskastens ein um eine waagrechte Achse drehbarer Sackhalter (p q) über der Ausstreuvorrichtung angebracht ist, welcher von der Fahrradachse aus eine Rüttelbewegung erhält, um den Dünger der Ausstreuvorrichtung zuzuführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97591C true DE97591C (de) |
Family
ID=368625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97591D Active DE97591C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97591C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2684185A (en) * | 1950-08-11 | 1954-07-20 | Hugh T Mylor | Spreader for particulate material |
-
0
- DE DENDAT97591D patent/DE97591C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2684185A (en) * | 1950-08-11 | 1954-07-20 | Hugh T Mylor | Spreader for particulate material |
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