DE975101C - Speicheranordnung mit einer elektronischen Speicherroehre - Google Patents

Speicheranordnung mit einer elektronischen Speicherroehre

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Publication number
DE975101C
DE975101C DEP13872A DEP0013872A DE975101C DE 975101 C DE975101 C DE 975101C DE P13872 A DEP13872 A DE P13872A DE P0013872 A DEP0013872 A DE P0013872A DE 975101 C DE975101 C DE 975101C
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DE
Germany
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memory
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new york
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Expired
Application number
DEP13872A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Heinrich Dr Meinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE975101C publication Critical patent/DE975101C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/58Tubes for storage of image or information pattern or for conversion of definition of television or like images, i.e. having electrical input and electrical output

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  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

AUSGEGEBENAM 10. AUGUST 1961
BIStIDTNEK
DES DEUTSCHEM PATENTAMTES
P 13872 Villa/2ia*
Es ist bekannt, daß bei elektronischen Speicherröhren Störungen auftreten, wenn gleichzeitig geschrieben und abgetastet wird. Diese Störungen haben ihre Ursache darin, daß sowohl die Schreibströme (Ladeströme) als auch die Abtastströme (Entladeströme) von der gleichen Speicherfläche zum gleichen Kollektor fließen, so daß auch der Schreibvorgang sich unmittelbar auf das Ausgangssignal auswirkt. Es ist ferner bekannt, solche Speicherröhren beim Schreibvorgang mit einem Arbeitspunkt zu betreiben, der in der Nähe eines Extremwertes derjenigen Kurve liegt, die die Abhängigkeit des Sekundärstromes der Schicht von der Spannung zwischen Strahlkathode und Schicht wiedergibt, und der so gewählt ist, daß die Ladung auf der Speicheroberfläche bei konstanter Stromstärke des Schreibstrahles in einem gewissen Bereich annähernd linear wächst.
Die Erfindung betrifft eine Maßnahme, die es ermöglicht, bei Speicherröhren der genannten Art den Einflüssen des Schreibvorganges auf das Abtastsignal wirksam zu begegnen. Man erreicht dies dadurch, daß aus der Steuerspannung des Schreibstrahles ein Kompensationssignal von solcher Größe und Polarität abgeleitet und dem Speicherausgang zugeführt wird, daß Einflüsse des Schreibvorganges auf das Abtastsignal dadurch vermindert werden. Dieses Kompensationssignal kann z. B. einem linearen Spannungsteiler entnommen werden, an dessen Eingangsklemmen die Schreibspannung liegt. Wird eine Elektronenröhre in den Kompensationszweig eingefügt, so wird man im wesentlichen im linearen Bereich ihrer Kennlinie arbeiten.
Die Erfindung ist insbesondere auch im Zusammenhang mit Speicheranordnungen anwendbar, bei denen in an sich bekannter Weise die Speicherpunkte mehrfach beschrieben werden und die Ladungssumme mit einer einzigen Abtastung wieder entnommen wird. Für diesen Fall, der z. B. bei
109 634/6
der Radarbildübertragung auftritt, ergibt sich in vorteilhafter Ergänzung der obengenannten erfindungsgemäßen Maßnahme die Möglichkeit, eine weitere Vergrößerung des Störabstandes zu erzielen und dadurch unter anderem auch die Kompensation der Schreibstörungen im Sinne der Erfindung zu erleichtern.
Bekanntlich hat das Radarbild einen hohen Störpegel, und nur durch Unterdrückung der ίο schwächeren Signale erhält man das übliche Schwarzweißbild mit den definierten hellen Flecken auf schwarzem Grund. Diese Störungen sind teils Empfängerrauschen, teils unregelmäßige kleine Reflexionen aus der gesamten Umgebung. Die Höhe der in den Speicher zu schreibenden Nutzimpulse verhält sich zum mittleren Störpegel normalerweise etwa wie 2:1, und der Speicher darf die Möglichkeit zur Herstellung eines hochwertigen Schwarzweißpunktbildes bei diesem Störpegel nicht ausschließen, soll sie eher noch fördern.
Den Störpegel, der hinter dem ZF-Verstärker aus dem Gleichrichter kommt, kann man als Folge von Störimpulsen R (Abb. 1) betrachten, deren Dauer wegen der stets vorhandenen Hochpaßbegrenzung so· kurz ist wie die des kürzesten Nutzimpulses N, deren Höhe jedoch um einen durch das Radargerät gegebenen Mittelwert M% (etwa halbe Nutzimpulshöhe) nach Abb. 1 nach Wahrscheinlichkeitsgesetzen schwankt. Wenn man die Impulsfolge der Abb. 1 in den Speicher schicken würde, würde die abgetastete Summe zwar einen kleineren, aber immer noch störenden Rauschpegel besitzen. In weiterer Ausbildung der Erfindung leitet man nun aus dem mittleren Bildpegel, der wegen der wenigen hellen Bildpunkte praktisch gleich dem Rauschpegel ist, eine automatische Gegenspannung ab, die den unteren Teil aller Impulse abschneidet. Die Ausblendung bestimmter Amplitudenbereiche ist in anderem Zusammenhang an sich bekannt. Sie wirkt sich jedoch im Zusammenhang mit einer Speichereinrichtung, bei welcher die Speicherpunkte jeweils mehrfach beschrieben und die erzielte Ladungssumme mit einer einzigen Abtastung wieder entnommen wird, in besonders vorteilhafter Weise aus. In Abb. 2 ist z. B. in der Höhe des effektiven Rauschpegels abgeschnitten worden. Dann bleiben nur noch etwa 50% der Rauschstörer, und mehr als 50% der Gesamtzeit ist frei von Störimpulsen. Da bei der Summierung der Nutzimpuls in gleicher Höhe und gleicher Lage m-mal zur Verfügung steht, addiert sich die zugehörige Ladung zum w-fachen Wert. Da die Störimpulse statistisch verteilt sind und am gleichen Ort Störer verschiedener Höhe liegen (in etwa 50% aller Fälle sogar kein Störer, nur in etwa 10% aller Fälle Störer vom Niveau des Nutzimpulses), wird in der Summe die Zahl der Störer, die noch beispielsweise die halbe Höhe des Nutzimpulses erreichen, verschwindend gering. Es ist also nicht nur der mittlere Störpegel im Speicher kleiner geworden, sondem in wesentlich größerem Umfang die Häufigkeit von Störern, deren Höhe der Höhe des Nutz-. impulses nahekommt, reduziert worden. Wenn man dann nach dem Speicher nochmals den verbliebenen Störpegel bei der halben Normalimpulshöhe abschneidet, verschwindet der Störpegel des Speicherausgangs fast ganz.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Speicheranordnung mit einer elektronischen Speicherröhre, deren Arbeitspunkt in der Nähe eines Extremwertes derjenigen Kurve liegt, die die Abhängigkeit des Sekundärstromes der Schicht von der Spannung zwischen Strahlkathode und Schicht wiedergibt, und der so gewählt ist, daß die Ladung auf der Speicheroberfläche bei konstanter Stromstärke des Schreibstrahles in einem gewissen Bereich annähernd linear wächst, wobei ferner gleichzeitig geschrieben und abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Steuerspannung des Schreibstrahles ein Kompensationssignal von solcher Größe und Polarität abgeleitet und dem Speicherausgang zugeführt wird, daß Einflüsse des Schreibvorganges auf das Abtastsignal dadurch vermindert werden.
    2. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsspannung einem linearen Spannungsteiler ent- nommen wird, an dessen Eingangsklemmen die Schreibspannung liegt.
    3. Speicheranordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Speicherpunkte jeweils mehrfach beschrieben und die erzielte Ladungssumme mit einer einzigen Abtastung wieder entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor und allenfalls auch hinter dem Speicher Mittel vorgesehen sind, die den unteren Teil aller ankommenden Impulse, vorzugsweise in der halben Höhe des mittleren Nutzimpulses, abschneiden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 501 179, 514297, 229; Kerkhof, F., und W. Werner, Fernsehen,
    1951. S. 58;
    ViIbig, Fritz, Lehrbuch der Hochfrequenztechnik, 1937, S. 403;
    Knoll, M., und B. Kazan, Storage Tubes and Their Basic Principles, New York, 1952, S. 2, 4, 5, 11, 41;
    Ridenour, Louis N., Radar System Egineering, New York und London, 1947, S. 41 bis 44;
    Archiv der elektrischen Übertragung, 1953, S. 17 bis 20;
    Proceedings of the I. R. E., Mai 1948, S. 584 bis 594; Oktober 1950, S. 1197 bis 1203.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 707/293 11.56 (109 634/6 8.61)
DEP13872A 1955-03-31 1955-03-31 Speicheranordnung mit einer elektronischen Speicherroehre Expired DE975101C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB501179A (en) * 1937-05-29 1939-02-22 Standard Telephones Cables Ltd Cathode ray device
GB514297A (en) * 1937-12-10 1939-11-06 George William Walton Improvements in or relating to electron multipliers and circuits therefor
GB592229A (en) * 1943-10-12 1947-09-11 Western Electric Co Improvements in or relating to cathode ray devices

Patent Citations (3)

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