DE97508C - - Google Patents

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DE97508C
DE97508C DENDAT97508D DE97508DA DE97508C DE 97508 C DE97508 C DE 97508C DE NDAT97508 D DENDAT97508 D DE NDAT97508D DE 97508D A DE97508D A DE 97508DA DE 97508 C DE97508 C DE 97508C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/46Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
(State of New-York, V. St. Α.).
Rotirende Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1897 ab.
Vorliegende rotirende Maschine kennzeichnet sich durch einen an jedem Ende mit Abschlufskopf versehenen bogenförmigen Doppelabschlufssehieber, der auf seinem mittleren Theile ausgeschnitten und in Bogennuthen geführt ist, während er von Schubflächen des Cylinders bezw. der Trommel gezwungen hin- und hergeschöben durch die Abschlufsflächen an seinen Köpfen an der Trommel bezw. dem Cylinder dicht schliefst. Bei Verschiebung der Abschlufsschieber durch Schubflächen der Trommel liegen die Abschlufsflächen an den einander zugekehrten Enden der Abschlufsköpfe, bei Verschiebung durch Schubflächen des Cylinders an den nach aufsen gekehrten Enden derselben.
In der Regel sind zwei Abschlufsschieber mit ihrer coneaven Seite nach aufsen gekehrt, symmetrisch zu einer Mittelebene in einer Maschine vorgesehen, und zwar- findet dann die Einführung des Treibmittels, um einseitigen Druck auf die Welle zu vermeiden, an entgegengesetzten Punkten des Cylinders statt.
Bei Führung der Abschlufsschieber in der Trommel drehen sich dieselben mit dieser und dichten am inneren Cylinderumfange ab. Bei Führung der Abschlufsschieber im Cylinder und seinen Deckeln machen sie, falls der Cylinder festliegt, keine Drehung, sondern nur eine Hin- und Herverschiebung unter der Wirkung der Schubflächen der Trommel. Diese Doppelabschlufssehieber werden zweitheilig (auf Mitte nach der Querrichtung getheilt und behufs Anpassung an die Schubflächen der Trommel bezw. des Cylinders mit federnden Zwischenlagen versehen) oder auch in einem Stück ausgeführt.
Fig. ι zeigt einen Schnitt nach Linie x-x von Fig. 2, von links nach rechts gesehen, Fig. 2 eine Endansicht der Maschine nach Wegnahme eines Deckels, worin ein Abschlufsschieber im Schnitt gezeigt ist; Fig. 3 zeigt schaubildlich einen der Doppelabschlufssehieber ; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie %-.% von Fig. 4 durch eine andere Ausführungsform der Maschine, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie w-w von Fig. 4, worin der linke Abschlufsschieber und die Trommel in Ansicht und der rechte Abschlufsschieber im Schnitt dargestellt sind. Fig. 6 zeigt schaubildlich den Abschlufsschieber in Fig. 4 und 5; Fig. 7 zeigt eine weitere Ausfuhrungsform der Maschine; Fig. 8 zeigt schaubildlich den Abschlufsschieber in Fig. 7; Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht eines Doppelabschlufsschiebers, bei welchem die Schrägflächen am Schieberkopf angebracht sind; Fig. 10 zeigt einen Grundrifs des Schiebers in Fig. 9, von unten gesehen, Fig. 11 einen senkrechten Schnitt durch ' eine rotirende Maschine mit Abschlufsschiebern nach Fig. 9 und 10, Fig. 12 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 10, worin die Ein- und Auslafskanäle in den Abschlufsschieberköpfen sichtbar sind; Fig. 13 zeigt einen Schnitt durch die Achse einer rotirenden Maschine, bei der die Kanäle durch die Welle und die Trommel führen statt durch das Gehäuse und die Abschlufsschieberköpfe; Fig. 14 zeigt einen senk-
rechten Schnitt der Maschine in Fig. 13, der senkrecht durch die Achse geführt ist.
Im Ausführungsbeispiel Fig. 1, 2 und 3 sitzt auf der Welle 1 die Trommel 2 fest, und diese ist zwischen den Deckeln 3 eingeschlossen, welche das ringförmige Gehäuse 4, das hier mit einer Schubfläche versehen ist, zwischen sich fassen. Deckel und ringförmiges Gehäuse umgeben also die rotirende Trommel, und zwar liegt das Gehäuse an einem vorspringenden Rande der Deckel an, und Gehäuse und Deckel werden durch Bolzen 5 zusammengehalten, die durch Löcher in den Deckelflantschen in passenden Abständen von einander hindurchgehen und an beiden Enden Muttern tragen.
Die Deckel 3 können mit einem mittleren Theil versehen sein, der Muttergewinde enthält, in ■ welche die zur Lagerung der Welle 1 dienenden Stopfbüchsen 6 eingeschraubt werden. Ferner können, wie dargestellt, von den Stopfbüchsenköpfen Rippen 7 nach den Deckelflantschen sich erstrecken.
An jedem Ende der Trommel 2 sind zwei gleichmäfsig gekrümmte, mit ihrer concaven Seite nach aufsen gekehrte Nuthen 8 (Fig. 1 und 2) einander diametral gegenüber symmetrisch zu einer WTinkelebene eingeschnitten, und diese Nuthen gehen an den Enden in entsprechend gekrümmte Querschlitze 12 über. Diese Nuthen und Querschlitze dienen zur Aufnahme der Doppelabschlufsschieber G, von welchen einer in Fig. 3 schaubildlich dargestellt ist. Die Schlitze und Nuthen geben den Abschlufsschiebern bei ihrer Hin- und Herbewegung passende Führung.
Jeder Schieber ist auf seinem mittleren Theil ausgeschnitten, so dafs an dem aufsen stehen bleibenden Abschlufskopf Schenkel gebildet werden, um den zwischen den Nuthen verbleibenden Theil der Trommel zwischen sich schliefsen zu können. Jeder Schieber ist, wie in Fig. 3, auf seiner Mitte getheilt. In das Ende eines jeden Theils sind Löcher eingebohrt und Schraubenfedefn 10 eingesetzt, um die Enden der Köpfe der Abschlufsschieber an die noch zu beschreibende Schubfläche selbstthätig heranzudrücken und Abnutzungen unschädlich zu machen.
Die Doppelabschlufsschieber G können an den Aufsenenden ihrer Köpfe mit schwingenden Abschlufsstücken 11 versehen werden, die in runden Nuthen der Schieber sich drehen können, so däfs sie jederzeit an die Schubfläche des ringförmigen Gehäuses 4 (Fig. 2) sich passend anlegen und einen praktisch dichten Abschlufs herstellen. Die Schieber können aber auch ohne solche Abschlufsstücke ausgeführt werden. Dann aber müssen wegen der Abnutzung die Schieber häufiger erneuert werden, wogegen im anderen Falle einfach die Abschlufsstücke 11 durch neue zu ersetzen sind. Die Abschlufsschieber müssen so dick sein, dafs sie genau die Schlitze schliefsen, und so lang, dafs ihre Aufsenenden jederzeit Anlage an der Schubfläche des Gehäuses 4 haben, wie im Folgenden beschrieben wird.
Die Schubfläche des Gehäuses 4 setzt sich aus acht besonderen Theilen zusammen. Je zwei vortretende (nach kleinerem Radius gebildete) Theile 13 sind concentrisch zur Drehachse und liegen in einem solchen Abstande von derselben, dafs sie stets an dem' Umfange der Trommel 2 anliegen und daran dicht abschliefsen. Diese Theile liegen einander genau gegenüber, erstrecken sich über eine Bogenlänge von 450, also über den achten Theil des Kreises, nach dem sie gekrümmt sind. Zwei zurücktretende (nach gröfserem Radius gebildete) Theile 14 sind ebenfalls concentrisch zur Drehachse und liegen einander genau gegenüber. Auch diese Theile erstrecken sich über Y8 des Kreises, nachdem sie gekrümmt sind. Die Theile 14 liegen also von der Drehachse weiter ab als die Theile 13, und demgemäfs werden zwischen den Theilen 14 und der cylindrischen Trommel 2 Kammern oder Taschen gebildet. Die Theile 13, die näher an der Drehachse liegen, sind mit den Theilen 14 durch schräge Theile 15 verbunden. Diese Theile 15 sind nach einer gleichmäfsig gekrümmten Fläche gestaltet, beispielsweise nach einem Radius, der etwa das Mittel bildet zwischen den beiden Radien, wonach die Flächen 13 bezw. 14 gekrümmt sind. Die Theile 15 haben gleiche Länge mit den concentrischen Theilen, erstrecken sich also jeder über 450, auf einem Kreise gemessen, der zur Drehachse concentrisch ist. Die Enden der Abschlufsschieber G oder ihrer Anlageflächen werden so gestaltet, dafs sie während ihrer ganzen Drehung an der Schubfläche dicht anliegen, so dafs Dampf oder Flüssigkeit nicht durchtreten kann. Die Trommel 2 wird mit einer Oberfläche versehen , die theilweise oder ganz concentrisch zur Drehachse ist.
Es ist klar, dafs bei dieser Ausführung zwischen zwei Punkten der Schubfläche, die um 900 von einander entfernt liegen, immer der gleiche Abstand vorhanden ist, so zwar, dafs, wenn die Schubfläche an einer Stelle der Drehachse sich nähert, eine um 90° entfernte Stelle der Schubfläche um so viel von der Drehachse zurückliegt. Der Abstand zwischen den Stellen der Schubflä'che, die von den Enden der Köpfe des Abschhifsschiebers nach einander berührt werden, ist daher stets der gleiche, und der Schieber kann somit während 1 der ganzen Umdrehung der Trommel stets Anlage an der Schubfläche behalten.
Bei dieser Ausführung wird in dem Ge-
häuse 4 eine Anzahl von Taschen zwischen den vortretenden concentrischen Theilen 13 gebildet. Diese Taschen haben eine schräge, krumme Fläche 15, eine zurücktretende, concentrische Fläche 14 und eine schräge, verengende Fläche 15. Jede passende Anzahl solcher Taschen läfst sich in dem Cylinder herstellen, wenn die vorbezeichneten gegenseitigen Verhältnisse der Theile eingehalten werden, so dafs beide Enden der Abschlufsschieber stets Anlage an der Schubfläche behalten. Nach der. besseren Art der Ausführung sollen zwei oder mehrere Taschen, und. zwar im gleichem Abstand von der Trommel vorhanden sein. Würde dies nicht der Fall sein, so würde beispielsweise der Dampf das Gleichgewicht der Trommel stören und bei der Drehung übermäfsige Reibung veranlassen.
Die Einführung des Treibmittels findet an entgegengesetzten Punkten des Umfangs des Gehäuses statt. Zu diesem- Zweck sind Einlasse 16 vorgesehen, die etwa mitten über der erweiterten Schrägfläche liegen, und Auslässe 17, die ähnlich über der schrägen Fläche am anderen Ende der Tasche liegen, und aus diesen Kanälen führen nach beiden Richtungen, wie dargestellt, kleine Kanäle 42, um zu verhindern, dafs bei der Drehung sich ein Vacuum zwischen dem vortretenden Theile 13 und den Enden der Abschlufsschieber bildet.
Um' ungleichmäfsige Abnutzung der Oberfläche der Trommel und der Abschlufsstücke zu vermeiden, liegen die kleinen Kanäle 42 eines Ein- und Auslasses 16 bezw. 17 gegen einander versetzt.
Bei der Abart Fig. 4 bis 6 ist die Schubfläche auf der Trommel gebildet, und die Abschlufsschieber G sind hier in dem Gehäuse geführt. Die Trommel ist mit 27 bezeichnet , die beiden Deckel mit 28 , das Gehäuse mit 29. Die Abschlufsschieber G sind hier in Bogennuthen 30 der Deckel geführt, sowie in Querschlitzen 31 des Gehäuses, die sich hieran anschliefsen. Die Abschlufsschieber G sind getheilt, mit zwischengeschalteten Federn 33 versehen und tragen Verschlufsstücke 34 an den' der Trommel zugekehrten Kanten ihrer Köpfe. Die vortretenden concentrischen Theile der Schubfiäche der Trommel 27 sind mit 35 bezeichnet, die zurücktretenden Theile dieser Schubfläche mit 36 und die schrägen verbindenden Theile der Fläche mit 37. Die Einlafskanäle sind mit 38, die Auslafskanäle mit 39 bezeichnet.
Die Schubfläche ist mit sechs vortretenden concentrischen Theilen versehen, die dicht an der concentrischenlnnenfiäche des Gehäuses 29 schliefsen, so dafs Dampf oder Flüssigkeit nicht durchtreten kann, wogegen im Beispiel Fig. 1 und 2 nur zwei solcher vortretenden concentrischen Theile vorhanden waren. Zufolge dieser Anordnung wird jeder Abschlufsschieber G sechsmal während einer Umdrehung hin- und herbewegt. Da nur vier Einlafskanäle vorhanden sind, so werden die Kammern zeitweilig einfach todte, mit Dampf oder Flüssigkeit gefüllte Räume bilden, eine Kraftäufserung aber nicht hervorbringen.
Hier haben die Abschlufsschieber G ihre Anlageflächen nicht an den äufsersten Enden ihrer Köpfe, sondern nahe an diesen Enden, und sie sind auf ihrem mittleren Theil ausgeschnitten, wie in Fig. 6, um den betreffenden Trommeltheil zwischen sich zu fassen. Die für den Abschlufs dienenden Kanten sind mit runden Nuthen zur Aufnahme von drehbaren Abschlufsschuhen versehen, die an der Trommeloberfläche anliegen. In vortretenden Theilen 40 des Gehäuses sind die Querschlitze 31, in welchen die Abschlufsschieber hin- und hergeschoben werden können, und die Ein- und Auslafskanäle gebildet. Die Querschlitze erstrecken sich ganz über die Innenseite des Gehäuses und bilden, wie schon erwähnt, eine Fortsetzung der Nuthen 30 der Deckel 28.
Die Feder 33 ist hier als Zugfeder ausgebildet, durch welche die beiden Theile des Schiebers G gegen einander hingezogen werden, um dichten Abschlufs an der Schubfläche der Trommel 27 zu erzielen.
Die verschiedenen concentrischen Theile der Schubfläche, wie auch die verbindenden Nebentheile werden nach gleichen Kreisbogen ausgeführt, und die schrägen Theile sind, wie schon erwähnt, gleichförmig gekrümmt.
. Die Wirkung ist wesentlich die gleiche wie diejenige nach Fig. 1 und 2. Nachdem ein vortretender concentrischer Theil der Schubfläche einen Einlafskanal passirt hat, tritt Dampf oder Treibflüssigkeit zwischen diese concentrischen Theile und den Abschlufsschieber G in die Kammer ein und führt dadurch die Drehung des beweglichen Theiles, in diesem Falle der Trommel, herbei.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform ähnlich derjenigen nach Fig. 5 mit der Ausnahme, dafs die Trommel nur zwei vertretende concentrische Theile hat, statt deren1 sechs, und dafs die Kanäle mit Absperrungen versehen sind. Diese Absperrung wird dadurch erzielt, dafs in den Flächen an den Enden der Abschlufsschieber G Ausnehmungen 41 vorgesehen sind (Fig. 7 und 8). Die Ausnehmung an der einen Seite ist .in Verbindung mit dem Einlafskanal und diejenige an der anderen Seite mit dem Auslafskanal. Diese Ausnehmungen sind so angeordnet, dafs beim Zurückschieben des Abschlufsschiebers in das Gehäuse, das durch den schrägen Theil der Schubfläche erfolgt, sowohl der Einlafs wie der Auslafs gegen die Kammern
hin abgesperrt werden, bevor das Ende des Abschlufsschiebers völlig zurückgeschoben ist, so dafs die Ein- und Auslafskanä'le nicht gleichzeitig mit derselben Kammer in Verbindung sind.
In Fig. 9 bis 12 befinden sich in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die schrägen Flächen an den Enden der Abschlufsschieberköpfe und die Kanäle ebenfalls in diesen Köpfen.
Eine ähnliche Ausführung zeigen Fig. 13 und 14 mit der Ausnahme, dafs die Kanäle hier durch die Welle und Trommel führen.
In diesen Beispielen ist die in den Deckeln gelagerte Welle mit α bezeichnet, auf welcher die Trommel b festsitzt. Die Deckel c schliefsen das Gehäuse d seitlich ab. Die Innenfläche dieses Gehäuses ist theilweise zur Drehachse concentrisch. Die Deckel sind an dem Gehäuse in passender Weise befestigt und springen in das Gehäuse etwas vor, wie Fig. 13 zeigt. Die Befestigung erfolgt durch Bolzen e, die durch Löcher am Rande der Deckel hindurchführen und auf ihren Enden Muttern tragen.
Art der Innenseite eines jeden Deckels sind zwei gleichmäfsig gekrümmte Nuthen _/ (Fig. 11 und 14) eingeschnitten, die einander genau gegenüberliegen. Die Nuth in dem einen Deckel verläuft entsprechend derjenigen im anderen. Diese Nuthen laufen in Quernuthen in aus, die sich von einem Deckel nach dem anderen erstrecken und in vortretenden Theilen / des Gehäuses d gebildet sind. Diese Nuthen dienen gemeinsam zur Führung der Abschlufsschieber, von welchen einer in Fig. 9 dargestellt ist. Jeder Abschlufsschieber G ist hier in einem gleichmäfsig gekrümmten Stück g ausgeführt und mit den Abschlufsköpfen h versehen. Letztere können wie erstere aus einem Stück bestehen oder mit einander passend verbunden werden. Die Abschlufsköpfe sind an ihren einander zugekehrten Seiten mit Abschlufsflächen k versehen, sowie mit schrägen Flächen i. Die Enden der Abschlufsköpfe sind gekrümmt, wie dargestellt, und passen auf die gekrümmte Fläche der Wand der Quernuth m, und die Enden und Seiten der Abschlufsköpfe schliefsen an den Wänden der Quernuthen m, so dafs Dampf oder Flüssigkeit nicht durchstreichen kann. Auch die Seitentheile der Abschlufsschieber G schliefsen genau in den Bogennutheny der Deckel. Die Bogennuthen/ und die Quernuthen m sind so lang, dafs die Abschlufsschieber in dem vortretenden Theile / des Gehäuses genügend weit zurückgeschoben werden können.
Bei der dargestellten Trommel ist die Oberfläche aus vier besonderen Theilen gebildet. Zwei vortretende Theile η sind concentrisch zur Drehachse und liegen von derselben so weit entfernt, dafs sie gegen die concentrischen Theile der Innenfläche des Gehäuses d sich anlegen und dichten Abschlufs damit bilden. Diese beiden Theile liegen einander gerade gegenüber und erstrecken sich über ein Bogenmafs von etwa 45°; jeder Theil also bildet Y8 des Umfanges des betreffenden Kreises. Zwei zurücktretende Theile 0 sind zur Drehachse ebenfalls concentrisch und liegen einander ebenfalls genau gegenüber. Ein jeder dieser zurücktretenden Theile hat im dargestellten Beispiel ein Bogenmafs von etwa i35°Oder3/8 des Umfanges des zugehörigen Kreises. Die Theile η liegen in gröfserem Abstand von der Drehachse als die Theile 0, und demgemäfs sind zwischen diesen Theilen 0 und dem Gehäuse d Kammern gebildet. Die Theile η sind mit den Theilen 0 durch gerade einspringende Schulterflächen ρ verbunden, doch könnten diese Theile ρ auch schräg liegen oder gekrümmt sein, ohne dafs dies an der Wirkung wesentlich etwas änderte. Die Abschlufsflächen der Schieber einschliefslich der schrägen Flächen sind so ausgeführt, dafs irgend ein Theil jener Flächen dicht gegen die Fläche der Trommel in jedem Augenblicke der Trommeldrehung anliegt. Ein vortretender concentrischer Theil η der Trommel ist in Berührung mit der Abschlufsfiäche k eines der Abschlufsschieberköpfe, wenn der zurücktretende concentrische Theil ο der Trommel in Berührung mit der Abschlufsfläche k des anderen Kopfes ist, und die Kante, die in dem Schnittpunkte der Fläche η und der Schulterfläche ρ liegt, ist in Berührung mit der schrägen Fläche i des einen AbschlufsschieberkopfeSjWenn eine andere Kante, die in dem Schnittpunkt eines Theiles η und der anliegenden Schulterfläche ρ liegt, in Berührung mit einer der schrägen Flächen i des anderen Schieberkopfes ist.
Zur Einführung von Treibmittel für die Drehung der Trommel nach Fig. 9 bis 12 sind Einlafskanäle q vorgesehen, die durch die Köpfe der Abschlufsschieber und die anliegende Wand des Gehäuses führen, und Auslafskanäle r, die ähnlich an den entgegengesetzten Seiten der Abschlufsschieberköpfe liegen, wie Fig. 11 zeigt. Die Anordnung dieser Kanäle in einem Abschlufsschieberkopf geht auch aus Fig. 12 hervor. Diese Kanäle sind so angeordnet, dafs, wenn die Abschlufsschieber G in eine Stellung gelangen, worin sie einen Theil der Wandungen der Druckkammer bilden, die Kanäle geöffnet werden. Der Einlafskanal ist in Verbindung mit der Kammer an der einen Seite des Kopfes des Abschlufsschiebers, und der Auslafskanal an der anderen Seite dieses Kopfes, und wenn der Abschlufsschieber in der Quernuth m zurückgeschoben wird, so werden die Kanäle geschlossen. Die Einlafskanäle q in einem Schieberkopf sind gegen die Einlafskanäle q im anderen Abschlufsschieberkopf versetzt, und die Aus-
lafskanäle r im einen Kopf sind ähnlich versetzt gegen die Auslafskanäle im anderen Abschlufsschieberkopf. Die Zwischenwände zwischen einer Reihe von Kanälen liegen genau den Kanalöffnungen der folgenden Reihe gegenüber, um ungleichförmige Abnutzung an der Trommeloberfläche zu vermeiden.
Statt wie in Fig. g bis 12 die Kanäle anzuordnen, können sie auch, wie in Fig. 13 und 14, so angeordnet werden, dafs sowohl die Einlafskanäle wie die Auslafskanäle durch die Welle und Trommel führen. In Fig. 13 und 14 sind die .Einlafskanäle mit s bezeichnet, die Auslafskanäle mit t, während der Haupteinlafskanal die Bezeichnung u trägt und der Hauptauspuffkanal die Bezeichnung v.
Wenn bei der Maschine nach Fig. 9 bis'12 Dampf oder sonstiges Treibmittel durch die Einlafskanäle zugelassen wird, so drückt es gegen das Ende des Abschlufsschiebers und übt nach der entgegengesetzten Seite einen Druck aus gegen den vortretenden concentrischen Theil η der Trommeloberfläche, wodurch die Trommel in Drehung versetzt wird. Inzwischen ist der anliegende Auslafskanal, der gerade vor dem erwähnten Einlafskanal liegt, abgesperrt gewesen, und bevor dieser Auslafskanal geöffnet wird, wird der Einlafskanal durch die Wirkung des nächstfolgenden vortretenden Theiles η der Trommel auf die schräge Fläche i des den Einlafskanal enthaltenden Abschlufsschieberkopfes geschlossen.
Im Beispiel Fig. 13 und 14 ist die Wirkung wesentlich die gleiche, mit der Ausnahme, dafs die Kanäle nie abgesperrt werden und dafs die Einlafskanäle von den Auslafskanälen getrennt sind, ausgenommen während einer kurzen Zeit während der Drehung der Trommel zufolge Einwirkung der Abschlufsfläche der Schieberköpfe auf die zurücktretenden concentrischen Theile 0 der Trommel
Die Anzahl der Abschlufsschieber und der concentrischen Theile der Schubfläche kann je nach Erfordernifs anders gewählt werden.
Hauptvortheile der beschriebenen Maschine sind die Einfachheit ihrer Construction, die Zuverlässigkeit und Gleichmäfsigkeit ihres Betriebes, die gezwungene Hin- und Herbewegung der Abschlufsschieber und Schutz gegen Beschädigung dadurch, dafs die wirksamen Theile sämmtlich innerhalb des Gehäuses untergebracht sind, ferner genaues Ausbalänciren der Trommel mit ihren Abschlufsschiebern.

Claims (3)

Patent -Ansprüche:
1. Eine rotirende Maschine mit Cylinder und Trommel, gekennzeichnet durch einen am mittleren Theil ausgeschnittenen, an jedem Ende mit Abschlufskopf versehenen und seine cönvexe Seite der Trommelwelle zukehrenden bogenförmigen Doppelabschlufsschieber (G), der in Bogennuthen geführt ist, während er, mittelst Schubflächen des Cylinders bezw. der Trommel gezwungen, hin- und hergeschoben durch die Abschlufsflächen seiner Köpfe an der Trommel bezw. dem Cylinder dicht schliefst, zu welchem Zweck für den Fall der Verschiebung mittelst Schubflächen an der Trommel die Abschlufsflächen einander zugekehrt, für den Fall der Verschiebung mittelst Schubflächen am Cylinder dagegen nach aufsen gekehrt sind.
2. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten rotirenden Maschine, bei welcher zwei ihre convexe Seite der Trommelwelle zukehrende Doppelabschlufsschieber (G) symmetrisch zu einer durch die Trommelwelle gehenden Mittelebene angeordnet sind, zum Zweck, die Einführung des Treibmittels an entgegengesetzten Punkten des Cylinders stattfinden zu lassen und einseitigen Druck des Treibmittels auf die Welle zu vermeiden.
3. Eine rotirende Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Doppelabschlufsschieber (G) auf der Mitte nach der Querrichtung getheit und mit federnden Zwischenlagen behufs Anpassung an die Schubflächen des Cylinders bezw. der Trommel versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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