DE974309C - Verfahren zur Herstellung mehrschichtig ueberzogener Dragees - Google Patents

Verfahren zur Herstellung mehrschichtig ueberzogener Dragees

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DE974309C
DE974309C DER6135A DER0006135A DE974309C DE 974309 C DE974309 C DE 974309C DE R6135 A DER6135 A DE R6135A DE R0006135 A DER0006135 A DE R0006135A DE 974309 C DE974309 C DE 974309C
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coated dragees
dragees
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DER6135A
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Andreas J Rottendorf
Gustav K W Zehrfeld
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/20Pills, tablets, discs, rods
    • A61K9/28Dragees; Coated pills or tablets, e.g. with film or compression coating

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung mehrschichtig überzogener Dragees Sowohl in der Pharmazie als auch im Süßwarengewerbe sind Tabletten und Pillen sowie Süßwareneinzelstücke in Form von Eiern, Bohnen oder in ähnlicher einfacher Gestalt auch Streukügelchen (Nonparieille) od. dgl., als dragierte Erzeugnisse bekannt. Die geringe Größe der Einzelstücke läßt ein wirtschaftliches überziehen mit dünnen Außenschichten nnr durch das Umwälzen der Kerne im Drageekessel unter Beigabe der Überziehmasse zu.
  • Meist wird als Decke des Werkstückkernes eine zuckerhaltige Masse verwendet, die oberflächlich gefärbt sein kann. Ist dabei ein besonderer Glanz erwünscht, so geht man vielfach so vor, daß die Erzeugnisse unter Verwendung von Wachs oder Nebenprodukten der Walverarbeitung poliert oder mit anderen geeigneten Materialien überzogen werden.
  • Statt der durch Polieren entstehenden Glanzschicht können die Tabletten, Pillen usw. auch eine dünne Metallschicht als Überzug erhalten, die sich wegen ihres meist spiegelnden, Hochglanzes hesonr derer Beliebtheit erfreut. Indessen sind derartige metallische Schichten aus zwei Gründen nachteilig.
  • Einerseits wind hierdurch die Herstellung der Erzeugnisse unerwünscht teuer, wenn man Silber-oder Goldauflagen verwendet. Andererseits kann man Metallschichten der in Frage kommenden Art praktisch nur in den genannten beiden. Farben (Silber bzw. Gold) herstellen. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, mit-Metallschichten überzogenen Dragees - teils aus dekorativen Gründen, teils, um gerade in der Pharmazie Unterscheidungsmöglichkeiten zu schaffen - unter Aufrechterhaltung des Metallschimmers beliebige Farben zu verleihen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird auf eine in bekannter Weise aufgebrachte Metallschicht noch eine durchscheinende Lackschicht wählbare Färbung aufdragiert.
  • Durch eine solche Gestaltung des Überzuges kann entweder unter Beibehaltung des spiegelnden, me tallischen Hochgianzes oder unter Verwendung einer matten Metall schicht eine beliebige Färbung der Erzeugni,slse erzielt werden. Zugleich ist aber auch eine wesentliche Verbilligung des Überzuges erreichbar, indem man, um ein Beispiel zu nenz, auf die aus Silber oder Aluminium bestehende Schicht einen Lack von leicht gelb- oder berns-teinfarbener Tönung aufbringt. Man erhält hierdurch eine Goidwirkung, ohne des teuren Blattgoldes zu bedürfen. Andere Farbtönungen ermögAichen, ohne Aufgabe des metallischen Glanzes der Gesnmtschicht, verschiedene Licht- und Unterscheidungswirkungen in entsprechender Weise.
  • Der auf die metallische Schicht aufzubringende Lack muß naturgemäß genießbar sein. Er schützt den Metailüberzug zugleich gegen die Gefahr eines Abriebes sowie gegen. Beschlagen und. verhindert zudem eine Verfärbung der Metallschicht.
  • Es ist zwar auf anderen Gebieten der Technik bekannt, Metalle oder Metallfolien mit einem farbigen Lack zu überziehen. Hierdurch ist aber dem Fachmann auf dem speziellen Gebiet der Drageesherstellung die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, nicht nahegelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung mehrschichtig überzogener Dragees mit farbig erscheinender Metalloberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine in bekannter Weise aufgebrachte Metallschicht noch eine durchscheinende Lackschicht wählbarer Farbtönung aufdragiert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 657 259, 695 234, 744794; »Chocolate and Confectionerya von C. T. W ii -liams, verlegt bei Leonhard Hill Ltd., London, 1950, S. I56, I. Absatz; Buchheister und Offersbach, Handbuch der Drogistenpraxis, Bd. I, I6. Auflage, I932, S. Ions2, Io84; Kommentar zur Pharmacopoca Helvetia V, I947, S. 658.
DER6135A 1951-06-10 1951-06-10 Verfahren zur Herstellung mehrschichtig ueberzogener Dragees Expired DE974309C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE657259C (de) * 1936-05-20 1938-03-01 Ludwig Heumann & Co Chem Pharm Pressling fuer pharmazeutische Zwecke
DE695234C (de) * 1937-10-30 1940-08-20 Schering Ag Verfahren zum Schutz von in fester, kristalliner Fersplittern
DE744794C (de) * 1941-08-14 1944-01-25 Dr Johannes Englhofer Verfahren zur Herstellung eines Hustenbonbons

Patent Citations (3)

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DE657259C (de) * 1936-05-20 1938-03-01 Ludwig Heumann & Co Chem Pharm Pressling fuer pharmazeutische Zwecke
DE695234C (de) * 1937-10-30 1940-08-20 Schering Ag Verfahren zum Schutz von in fester, kristalliner Fersplittern
DE744794C (de) * 1941-08-14 1944-01-25 Dr Johannes Englhofer Verfahren zur Herstellung eines Hustenbonbons

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