DE97281C - - Google Patents

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DE97281C
DE97281C DENDAT97281D DE97281DA DE97281C DE 97281 C DE97281 C DE 97281C DE NDAT97281 D DENDAT97281 D DE NDAT97281D DE 97281D A DE97281D A DE 97281DA DE 97281 C DE97281 C DE 97281C
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drying
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Trockenkanal kann die Aufsenluft bei E eintreten. Die zu trocknende Waare wird durch die Thüren T auf geeigneten Gerüsten untergebracht, so dafs sie mit der durch einen Schornstein oder Ventilator durchgesaugten Luft in Berührung kommt. Die bei E einströmende Luft wird sich bei Berührung mit der feuchten Waare selbstredend sehr bald so weit abkühlen und mit Feuchtigkeit sättigen, dafs sie nach einem gewissen Wege eine weitere Trockenwirkung nicht mehr ausüben kann, sondern im Gegentheil Wasser auf der zu trocknenden Waare niederzuschlagen vermag, wenn ihr Thaupunkt unter die Temperatur sinken sollte, welche die zu trocknende Waare mehr nach dem Abzugsende A des Kanals hin hat. Diesem mit den gewöhnlichen Trockenkanälen verknüpften Uebelstande hat man ja schon auf verschiedenste Art abhelfen wollen. Meine Methode, welche ich hierfür als neu in Anwendung bringe, ist folgende:
In gewissen Abständen sind Querkanäle al as angebracht, weiche nach oben hin Oeffhungen zum Austritt für die heifse Luft haben und welche durch Schieber s gegen die Seitenkanäle k absperrbar sind, die im Erdboden parallel· zur. Längenausdehnung des Trockenkanals angeordnet sind und sich in dem gemeinschaftlichen Kanal / vereinigen, in welchem möglichst heifse Luft durch einen~ Ventilator eingeprefst wird.
Zieht man bei dem Bodenkanal α1 die Schieber, so . wird aus diesem Kanal eine regulirbare Menge heifser Luft ausströmen, während bei E entsprechend weniger an Aufsenluft einströmt. Diese aus dem Querkanal al nach oben hin ausströmende Luft würde selbstredend das Bestreben haben, sofort nach der Decke des Trockenkanals aufzusteigen und darunter fortzuströmen, so dafs eine Mischung mit der von E herkommenden Aufsenluft nur sehr unvollkommen möglich sein würde, wenn nicht hinter jedem dieser Querkanäle al as der ganze Querschnitt des Trockenkanals bis auf eine geringe Entfernung von der Sohle des Trockenkanals durch Zwischenwände W1 W3 abgesperrt wäre. Durch diese Absperrungen wird die von E herkommende, in I bereits stärker abgekühlte Luft mit der ständig aus α1 ausströmenden heifsen Luft innigst vermischt, so dafs das nach II tretende Luftgemenge wieder hinreichende Trockenwirkung ausüben, kann und der Thaupunkt für das Luftgemenge derart in die Höhe gerückt wird, dafs jede Condensation von Wasser in II ausgeschlossen ist.
Bei <z2 wird der nach III eingesaugten Luft wieder die erforderliche Menge an heifser Luft innigst beigemengt, um weitere Trockenwirkung in IH ausüben und jede Gefahr für Wassercondensation sicher ausschliefsen zu können. Dies wiederholt sich bei längeren Trockenkanälen bis zum Abzugsende des Trockenkanals A hin, wo die Luft durch die Wirkung des Schiebers M regulirbar, dann vollständig mit Wasserdampf gesättigt abgeht.
Da man die Menge der aus den einzelnen Querkanälen hervorgeprefsten heifsen Luft beliebig verändern kann, and da in dem Mafse,
als man mehr heifse Luft aus den Querkanälen austreten läfst, das'bei E angesaugte Quantum kälterer Luft geringer wird, hat man die Temperaturerhöhung an jeder Stelle, wo sich ein derartiger Querkanal befindet, vollkommen in der Hand.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Verfahren, die Abkühlung der Trockenluft in Trockenkanä'len unter den Thaupunkt dadurch zu verhindern, dafs man die Trockenluft in bestimmten Abständen mit regelbaren Mengen heifser Luft mischt. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι eine Einrichtung, gekennzeichnet durch die in bestimmten Abständen im Boden des Trockenkanals angeordneten Querkanäle, durch welche mittelst eines Ventilators die heifse Luft in den Trockenraum geprefst wird.
    An der im Anspruch 2 bezeichneten Einrichtung die Anordnung von Abschlufsorganen wie Schieber, durch welche der Trockenraum unmittelbar hinter den Querkanälen bis auf ein geringes Höhenmafs abgeschlossen wird, zum Zweck der Mischung der heifsen Luft mit der Trockenluft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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